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Speisen
Ambiente
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40
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Gesamtrating
39
23 Bewertungen
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EisvogelEisvogelEisvogel
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Eisvogel Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Preislage
Hochpreisig
Kreditkarten
Keine Info
Öffnungszeiten
Mo
11:30-24:00
Di
11:30-24:00
Mi
11:30-24:00
Do
11:30-24:00
Fr
11:30-24:00
Sa
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So
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Eisvogel

Riesenradplatz 5
1020 Wien (2. Bezirk - Leopoldstadt)
Prater
Küche: Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 908 11 87Fax: 01 90811163 - 101
Lokal teilen:

23 Bewertungen für: Eisvogel

Rating Verteilung
Speisen
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Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 20. April 2016
Update am 21. April 2016
karlo
11
1
3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir waren gestern zu dritt zum Dinner im Eisvogel und waren, wie bereits mehrmals zuvor, wieder sehr zufrieden. Wir hatten als Vorspeisen das Tartar, die Rindsuppe und die Frühlingskräutersuppe. Hauptspeisen waren die Lammkotelett, das Wiener Schnitzerl und "Das Schwein". Dessert: Bellini Sorbet und Blütenzauber. Über die ausgezeichnete Qualität der Speisen wurde bereits ausführlich gesprochen, ebenso über den stets sehr freundlichen und kompetenten Service. Es wird auch gerne auf Sonderwünsche eingegangen, z.B. als unsere Freundin als Dessert nur das Bellini Sorbet aus dem Schmarr'n für 2 wollte, war das natürlich kein Problem. Aus der Weinkarte haben wir einen ausgezeichneten Roija (Muga) genossen. Wir kommen immer wieder gerne hierher und können das Restaurant unbedingt weiterempfehlen.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 9. März 2015
karlo
11
1
3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ausgezeichnet! Wir waren im Zuge der Restaurantwoche im Eisvogel. Wir wurden sehr nett empfangen und zu unserem Tisch geführt. Insgesamt muss man das nette und aufmerksame Personal hervorheben. Wir durften aus der Speisekarte frei wählen. Als Gruß aus der Küche gab es Oktopusgelee. Das war so schmackhaft, dass wir gerne mehr davon gehabt hätten. Als ersten Gang gab es Beef Tartare für meine Frau und Kalbskopf und -Bries für mich. Beides eine Wucht. Als Hauptgang wählten wir gedämpften Wels auf Belugalinsen und Mangalizaschwein. Beides sehr gut gewürzt und ausgezeichnet. Zum Desert hatten wir eine Variation (wie der Ober sagte für Untentschlossene) und ein Kokos-Mangoparfait. Auch hier gab es nichts auszusetzen. Positiv erwähnen möchten wir auch die gut sortierte Weinkarte, aus der wir einen vollmundigen Grauburgunder von Bründlmayer genossen. Sehr positiv ist auch, dass die Tische angenehm weit auseinander stehen und somit eine zwanglose Unterhaltung möglich ist. Das Lokal hat mit Sicherheit 2 neue Stammgäste dazu gewonnen. Österreichische Küche auf höchstem Niveau.

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am 11. September 2014
Experte
uc0gr
215
47
28
4Speisen
4Ambiente
4Service
39 Fotos4 Check-Ins

Das „Stadtgasthaus Eisvogel“ ist definitiv zu einer Institution für gehobene, gutbürgerliche Wiener Küche geworden. Bereits im Jahr 1805 gegründet, während des zweiten Weltkrieges dann völlig vernichtet, erwachte es 2008 wieder aus dem „Dornröschenschlaf“ - mit besonderer Unterstützung des ehemaligen „Steirereck“-Mitarbeiters, Herbert Schmid, der im „Eisvogel“ bis 2013 als Patron tätig war und dann zu den Artners wechselte. Dem Inhaber des „Eisvogel“, Peter Petritsch, gehört nicht nur das Restaurant sondern auch das Riesenrad selbst – daher auch die gemeinsamen Angebote mit Candle-Light-Dinner im Riesenrad oder, gegen Vorbestellung, Menüs in einer der Gondeln des Riesenrades zu genießen. Für die Küche zeichnet nach wie vor Anton Schrei verantwortlich.

Seit 2009 schon erhält der „Eisvogel“ stets diverse Auszeichnungen. Derzeit sind es:

„À la carte“: „Empfehlenswerte Küche“ – 55 Punkte von 100
„Falstaff“: eine Gabel, 83 Punkte von 100
„Tafelspitz“: 81 Punkte von 100
„Gault Millau“: konstant zwei Hauben bei 15 Punkten von 20

Zu bemerken ist aber, dass es im Vergleich zu den Vorjahren eine klare Tendenz nach unten gibt, was möglicherweise mit dem Abgang des Vollprofis, Herbert Schmid, übrigens auch ein Käseexperte, zusammenhängen könnte.

Man darf durchaus über die Neugestaltung des Riesenradplatzes, hat er doch eine Ausstrahlung ähnlich „Klein Las Vegas“ verpasst bekommen, streiten, nicht aber über die Einzigartigkeit der Lage des „Eisvogel“. Der Gastgarten bietet einen wunderbaren Blick über den Platz bis hin zum Riesenrad, und man sitzt in einer absolut autofreien Zone. Auch im Gastgarten, eigentlich eher eine Terrasse, sind die Tische sauber und adrett mit Stofftischtüchern eingedeckt, Stoffservietten sind natürlich ebenfalls vorhanden – Platz für etwa 110 Personen und ausreichend beschattet.

Im Lokal dominieren eine große, mächtige Schank sowie viel dunkles Holz. Selbstverständlich ist auch hier alles bestens und tadellos eingedeckt. Besonders auffallend natürlich das immens große Weinangebot aus vorwiegend österreichischen Weinen, die üppig gefüllte Käsevitrine mit echten Schmankerln und ein Karussell, gefüllt mit allerlei Destillaten. Platz hat man im Lokal für etwa 100 Personen im Nichtraucher- und etwa 50 Personen im Raucherbereich. Zusätzlich gibt es auch noch einen separaten Raum für diverse Anlässe zu mieten – Platz für etwa 100 Personen.

Nachdem wir schon länger nicht mehr im „Eisvogel“ waren, nutzen wir das Angebot aus der Aktion „Fine Dining City-Wochen“ für ein Mittags-Menü in drei Gängen um EUR 29,00 pro Person. Natürlich hatten wir reserviert, und wir wurden bei Eintreffen im Lokal herzlich und sehr professionell empfangen. Der Service ist im „Eisvogel“ natürlich fein gekleidet, agiert aber definitiv nicht steif oder gar „gelackt“ – einfach angenehm, zuvorkommend und am Gast interessiert.

Zu trinken hatten wir drei „Null Komma Josef – Alkoholfreies Bier“ (EUR 3,10 / 0,33l), einen „Pinot Noir von J. Reinisch 2011“ (EUR 6,00 / 1/8l), ein „Vöslauer still“ (EUR 3,30 / 0,33l) sowie einen ausgezeichneten „Doppelten Espresso“ (EUR 4,00 – Julius Meinl).

Wir konnten im Prinzip unsere drei Gänge frei aus der Speisekarte oder aus diversen Menü-Vorschlägen wählen. Für manche Gerichte war jedoch ein geringer Aufpreis zu zahlen, was ich für völlig gerechtfertigt halte - zum Beispiel für das Filetsteak = EUR 3,00.

Für das Gedeck (EUR 3,00 pro Person) erhielten wir ein Buttertöpfchen und einen Gebäckkorb mit Standardgebäck – das war doch sehr enttäuschend, lieblos und unkreativ für ein Zwei-Hauben-Lokal – „MÄSSIG“ (2).

1. Gang – „Flusskrebse, Gurke und Paradeiser“
Drei große Stücke vom Flusskrebs wurden appetitlich angerichtet serviert. Dazu Gurkenbällchen, einige dünn geschnittene Scheiben vom Paradeiser, etwas Zitronen-Mayonnaise und mit einer ausgezeichneten Marinade vollendet wurde dieser Gang zu einem tollen Geschmackserlebnis – ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).

1. Gang – „Beinschinken, Semmelkren und Kohlrabi“
Der Beinschinken wunderbar zart und geschmackvoll, vom biologisch im Freiland gehaltenen Johann-Schwein von Richard Rauch / Trautmannsdorf, mit leichtem Raucharoma wurde auf einem Bett aus Semmelkren serviert. Der Kohlrabi wurde in dünne Scheiben geschnitten, ebenfalls mit etwas Semmelkren gefüllt und mit frisch gerissenem Kren, einer Essblüte und Kresse angerichtet - ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).

2. Gang – „Pfeffersteak in Madeirasauce mit Gemüse im Speckmantel und Babykartoffeln“
Bei der Bestellung des Steaks wurde die beste Ehefrau von allen sofort nach dem gewünschten Gargrad gefragt, so muss das sein. Das Rinderfilet wurde, wie gewünscht, genau auf den Punkt „medium“ gebraten. Die Fleischqualität war ausgezeichnet, ein tolles Stück Fleisch mit einer schönen Kruste und herrlichen Röstaromen. Die Madeirasauce war eine geschmackliche Wucht, hat man hier wohl sehr guten, kräftigen Fond zu einem tadellosen Jus reduziert. Die Babykartoffeln waren sehr knusprig und vor allem nach Erdäpfel schmeckend, das Gemüse konnte nicht so überzeugen, war es doch noch etwas zu bissfest, der sparsam verwendete Speck aber von sehr guter Qualität. In Summe gibt es für diesen Gang ein sehr gutes „SEHR GUT“ (4).

2. Gang – „Mit Risotto gefülltes Backhendl und hausgemachter Sauce Tartare“
„Hut ab“ vor dieser Küchenleistung! Das Risotto war in der Konsistenz noch immer genau so, wie es sein muss – saftig aber mit Biss, geschmacklich TOP. Das gelang trotzdem das mit dem Risotto gefüllte Huhn nachher noch herausgebacken wurde – Bravo. Das Hühnerfilet wunderbar saftig, die Panier knusprig, sehr gut abgetropft, die Sauce Tartare dunkelgelb, also tatsächlich mit gutem Ei hausgemacht, das Gurkenbett sehr gut mariniert – auch hier wieder gerne ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).

3. Gang – „Erdbeerknödel auf Vanillesauce“
Immerhin zwei Erdbeerknödel in flaumigem Topfenteig wurden serviert. Die Vanillesauce, natürlich hausgemacht, mit zahlreichen Punkten von der echten Vanille schmeckte sehr gut, die Erdbeerknödel waren relativ „unauffällig“, die Brösel hätten mehr Butter vertragen. In Summe glattes „GUT“ (3) in diesem Rahmen und auf diesem Lokalniveau, da es sich doch um ein relativ schlichtes Dessert handelte, das außerdem recht nüchtern präsentiert wurde.

3. Gang – „Sommerliche Sorbetvariation“
Die Variation bestand aus fünf verschiedenen Sorbets, die allesamt handwerklich ausgezeichnet gefertigt wurden. Jedes einzelne Sorbet schmeckte intensiv genau nach der Frucht, aus der es gefertigt wurde: Sauerkirsche (Weichsel), Limette-Minze, Erdbeere, Kumquat und Marille. Lediglich das Marillen-Sorbet überzeugte mich geschmacklich nicht so sehr, ist aber sicher auch eine Geschmacksfrage. In Summe gebe ich dem Dessert, das doch recht aufwändig produziert und ansprechend nett arrangiert wurde, ein glattes „AUSGEZEICHNET“ (5).


Für die Speisen gibt es von mir ein gutes „SEHR GUT“ (4). 29 Gesamtpunkte ergeben im Durchschnitt 4,14 und somit das „Sehr gut“, wobei man das „Ausgezeichnet“ vor allem durch das nicht des Hauses würdige Gedeck verspielt hat. Da der „Eisvogel“ zwei Hauben hat, darf man auch beim Gedeck etwas mehr Inspiration und Kreativität erwarten.

Für das teilweise durchaus auch sehr gediegene Ambiente, die stilvolle Eindeckung auch im Gastgarten und das sympathische Erscheinungsbild gebe ich gerne ein glattes „SEHR GUT“ (4) für den „Eisvogel“. Die Sanitäranlagen sind TOP gepflegt und sauber, außerdem ist das Lokal behindertengerecht samt separatem Behinderten-WC.

Der Service agierte stets sehr professionell, freundlich und korrekt, ließ sich aber manchmal auch über längere Zeit nicht im Gastgarten blicken, was bei Getränkenachbestellungen unangenehm war. Andererseits wurde tatsächlich nach jedem Gang gefragt, ob es geschmeckt hätte, und man war darüber hinaus bei jeglicher Frage zu den Speisen absolut sattelfest. Daher gebe ich für den Service ebenfalls noch ein „SEHR GUT“ (4).

Fazit: im „Eisvogel“ kann man als Gast tatsächlich sehr gut, wenn auch preislich gehoben, speisen. Bedingt durch die Küchenleistung und die Verwendung von hochwertigen Produkten ist das Preis-/Leistungsverhältnis aber völlig in Ordnung. Man kann eine durchaus sehr große Auswahl an Destillaten und Weinen vorweisen, und auch die Käsevitrine, mit sehr hochwertigen Produkten befüllt, kann sich sehen lassen. Fast schon, wie erwartet, führt der „Eisvogel“ das „AMA-Gastrosiegel für Kulinarisches Erbe“. Die Speisekarte wechselt ständig zu gewissen Themen, daher ist immer für Abwechslung gesorgt. Selbstverständlich aber offeriert man auch eine klassische Standardkarte. Derzeit gibt es die Themen „Wiener Wirtshaus Wochen“ sowie „Wiener Wies’n Wochen“. Von mir gibt es eine glatte Empfehlung, den „Eisvogel“ einmal zu besuchen.

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am 5. Juni 2014
Experte
laurent
301
58
27
4Speisen
4Ambiente
3Service
5 Fotos2 Check-Ins

Nach mehr als einem Jahr wieder einmal Eisvogel. Hat sich ja einiges getan im Eisvogel, man liest und hört so einiges. ….
Die Eisvogelcrew ist da um Wünsche zu erfüllen, wie zB. das beste Schnitzel Wiens , man verwendet keine Fertigprodukte und bietet traditionelle Wiener Küche modern interpretiert und Service auf höchstem Niveau ausgezeichnet mit 2 Hauben von Gault Millau- so verspricht es zumindest die Homepage.
Die Lage am Riesenradplatz hat schon was, das Ambiente ziemlich stilvoll, blütenweiße Tischtücher, gestärkte Stoffservietten. Die Herren Ober in feinem Zwirn, sehr vornehm, manchmal ein bisserl steif, beflissentlich dienlich mit Distanz.
Die Preise für ein Zwei-Haubenlokal angepasst, das3-Gänge / Vorspeise, Hauptspeise & Dessert/ € 49.00, das Gedeck zu Mittag gibt’s um 2 € ( schaumige Butter, Aufstrich, gutes Gebäck wenn auch mit vielen harten Anschnittstücken.

Service auf höchstem Niveau; naja diesmal nicht so ganz: Leeren Gebäckkork übersehen, fehlende Serviette, fehlender Brotteller mit fehlendem Messer, bei jeder Speise nachfragen zu müssen wer den was bekommt…; naja.

Die Speisen: ein wunderbar perfekter Solo Spargel / Hollandaisse / ( schreibt man zwar anders…) Vinaigrette, eine hervorragend gebeizte Bachforelle/ Avocado/ Tomaten-romesco 12.90.

Gebratener Zander / Kohlrabi / Sauerrahm-Schnittlauch-Creme 14.90: Knusprige Haut, sehr saftiges Inneres; optisch wunderschön präsentiert.

Der Kalbsrücken punktgenau rosa gebraten & die Flußkrebse eine stimmige Ergänzung / Spargel wiederum top, einzig die sehr intesnsive Sauce war zu mächtig für die Feinheit von Kalb und Krebserln.

Auch die Desserts, Triologie von der Valrhona—Schokolade und
Rhabarbercrumble / Tannenhonigeis konnten nicht nur geschmacklich überzeugen, auch beim Kaffee gibt man sich keine Blöße.

Tolles Weinangebot- auch glasweise, erfreulich große Auswahl an Halbflaschen.

Wirklich sehr gute Speisen, preislich manchmal schon ziemlich schmerzend ( Rindsgulasch mit Nockerl um 14,90), der Service diesmal mit Luft nach oben

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Kommentar von am 5. Jun 2014 um 21:42

Danke für den schönen Bericht, der mir in Erinnerung rief, dort wieder einmal einzukehren. Gerry

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am 11. April 2014
AngelaN
2
1
4Speisen
3Ambiente
3Service

Als es bei Groupon Gutscheine gab, dachte ich mir das muß man als Wiener doch mal ausprobieren dort zu essen. Leider hatte ich erst zwei Tage vor Ablauf des Gutscheins wieder daran gedacht einen zu haben (bzw zwei, da es nur Gutscheine 3 Gänge für EINE Person gab) und im Lokal angerufen und gefragt ob ich für eine Woche später reservieren dürfte. Der Kellner am anderen Ende war zwar sehr freundlich, doch leider konnte ich die Antwort des Restaurantleiters hören, der nicht besonders freundlich war. Es wurde mir nicht gestattet den Gutschein später einzulösen.
Wir mußten somit noch am selben Abend zum Essen in den Prater.
Das Essen war sehr gut und ausreichend, das Lokal war nur sehr spärlich besucht, die Bedienung war in Ordnung.
Alles in allem fanden wir den spontanen Besuch nicht schlecht, doch die Vorgeschichte hat uns das Lokal für die Zukunft doch verleidet. Wenn jemand keine Gäste mit Gutschein will, dann soll er keine verkaufen!

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Letzter Kommentar von am 11. Aug 2014 um 16:42

Das erklärt, warum man sich nicht ärgern sollte.

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am 9. Oktober 2013
Zwetschke07
4
1
2
3Speisen
3Ambiente
4Service

Mein Freund lud mich anlässlich meines Geburtstages in den Eisvogel ein. 2 Hauben - wir waren gespannt. Zur Lage sage ich nichts, da ja ohnehin bekannt. Im Lokal angekommen wurde uns freundlich die Garderobe abgenommen. Wir wurden an unseren Tisch gebracht, der uns aber gänzlich missfiel. Um den runden Tisch waren zwei Stühle eher nebeneinander als gegenüber platziert, was uns beiden eigentlich nicht zusagte. Ein Tischwechsel war kein Problem. Endlich zu unserer Zufriedenheit platziert erhielten wir die Speisekarte. Nach einem Aperitif wurden wir nicht gefragt und auch die Weinkarte wurde erst nach Aufforderung gebracht.

Bestellt wurde: eine Flasche Gelber Muskateller vom Weingut Christ, zweimal Beef Tartare als Vorspeise, einmal glacierte Kalbsleber mit Püree sowie einmal Saibling mit roten Rüben und Kartoffeln. Das Gedeck bestehend aus Butter und diversen Brotsorten (zB Nussbrot) war in Ordnung, aber auch nichts was man nicht schon zur Genüge kennt.
Der Wein wurde zügig gebracht und eingeschenkt.

Zur Vorspeise: Beef Tartare geschmacklich absolut in Ordnung. Mir persönlich zu milde gewürzt (eine Art Chilipaste die dazugereicht wurde konnte dem allerdings Abhilfe schaffen). Der hausgemachte Senf oben auf erinnerte im Geschmack stark an Mayonnaise. Die Portion für den Preis (€ 14,20) ausreichend, nur Toastbrot musste nachgeordert werden.

Zu den Hauptspeisen: Der Saibling kam als Filet. Ich hatte, da Saibling in der Karte stand, doch stark mit einem ganzen Saibling gerechnet. Nun gut, halb so wild. Die Haut war abgezogen und als Deko am Filet drapiert. Die roten Rüben als Beilage entpuppten sich als eine Art Saft/ dünne Sauce, die dem Fisch leider gänzlichen Geschmack nahmen. Die Kartoffeln als Beilage waren kleine runde Kügelchen, die leider steinhart waren. Einziges Highlight war der Kaviar und das pochierte Wachtelei auf dem Saiblingsfilet. Leider ein Reinfall.
Die glacierte Kalbsleber jedoch war ausgezeichnet. Butterweich, richtig gewürzt und auch die Beilagen (Püree mit Kräutern, eine Art Bratapfelscheibe sowie Saft mit Röstzwiebeln) stimmig. Selbst ich als Leber-Verweigerer war begeistert.

Mein Fisch wanderte nach 3 Bissen zu meiner Begleitung, der sich, noch hungrig, dem im roten Rübensaft ersoffenem Fischerl annahm. Ich sagte der Kellnerin was an der Hauptspeise (meiner Meinung nach) nicht in Ordnung war, sie entschuldigte sich zwar kurz, aber wirklich interessiert dürfte es sie nicht haben. Auf ein Dessert verzichteten wir.

Der Service ist zwar höflich und routiniert, aber für meinen Geschmack viel zu distanziert. Mehr Präsenz in Reichweite des Gastes wäre vielleicht auch wünschenswert (besonders wenn so wenig los ist, wie an besagtem Abend). Das Ambiente wirkte ein wenig kühl und kahl. Mir fehlte ein wenig die persönliche Note.

Fazit: man kann, für durchaus weniger Geld, weitaus besser essen. Die 2 Hauben ließen mich mehr erwarten. In Summe ein netter Abend (dies lag an der Begleitung) mit sehr gutem Wein, die Speisen (bis auf die Kalbsleber) im durchschnittlichen Bereich.
Wir werden nicht mehr kommen!

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Letzter Kommentar von am 10. Okt 2013 um 08:50

Vielen Dank für das positive Feedback! :)

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am 21. August 2013
naturalis
10
1
3
3Speisen
2Ambiente
2Service

Die Begrüßung war Anfangs sehr freundlich. Allerdings wurde durch unser Einlösen eines Gutscheins für ein Glas Hochriegel-Sekt die Behandlung merklich distanzierter.

Sehr gut gefallen hat die Herkunftsangaben der verwendeten Produkte.

Für ein zwei Haubenlokal hätten wir uns mehr als Butter zum Gebäck erwartet. Das Gebäck war auch leider nur zum Teil frisch. Wenn auch nicht unbedingt notwendig so war es für ein zwei Haubenlokal dennoch enttäuschend, dass kein Gruß aus der Küche kam - hatte ich so bisher bei so hoch ausgezeichneten Lokalen biser noch nie erlebt.

Die Vorspeisen waren alle super - sowohl geschmacklich als auch für das Auge. Wir hatten Gänseleber, Jakobsmuscheln & Schwertfisch und die Gurkenkaltschale.

Die Hauptspeisen hielten durchaus das hohe Niveau. Steinbutt & Pulpo waren ausgezeichnet. Das Lamm mit dem Schafskäsetörtchen und dem Bohnen-Paprika-Kompott war eine Sensation. Der Alpenlachs war herrlich - hier war die Zubereitung des Ei eine Überraschung. Mit viel Aufwand wurde Eiklar und Dotter getrennt zubereitet um dieses dann doch wieder gemeinsam zu präsentieren. Auch das Wienerschnitzel vom Kalb war bestens zubereitet.

Beim Dessert gab es dann leider eine herbe Enttäuschung. Alle hatten sich auf die Wachauer Mariellenknödel gefreut. Diese waren aber mehr als mittelmäßig. Die verwendeten Marillen erweckten den Eindruck, noch zu wenig reif zu sein. Der Teig war langweilig. Irgendwie waren die Knödel auch ein wenig wässrig.

Wir haben den Kellner beim Abservieren unsere Kritik über den Marillenknödel mitgeteilt - auch wenn er uns genau bei diesen nicht nach unserer Meinung gefragt hat. Die Reaktion war leider auch enttäuschend - wir wären die ersten die so eine Kritik über die Marillenknödel geäußert hätten. Tja, und das war es auch schon - keine Entschuldigung, vielmehr komische Blicke vom gesamten Personal. Ob da nicht auch wieder die Gutscheine für unser Glas Hochriegel-Sekt mitgespielt hat...

Für uns war das jedenfalls der letzte Besuch in diesem Lokal. Unseres Erachtens sind die zwei Hauben nicht gerechtfertigt.

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am 9. August 2013
misenplace
54
20
15
4Speisen
1Ambiente
3Service
20 Fotos1 Check-In

Wieder mal wird der heisseste Tag des Sommers 2013 vorausgesagt (was dann auch stimmte), weswegen eine nettes Abendessen im Familienkreis, das urspünglich in einem schattigen Gastgarten geplant hatten dann ebendort stornierten und in den Eisvogel wechselten - weil dort mit funktionierender Klimaanlage geworben wird.

Ambiente (1):
Dort angekommen wollen wir dann nicht den vorgesehenen Platz im Gastgarten - sondern bestehen auf einem Tisch im klimatisierten Inneren. Tja, der Tisch wird dann auch rasch hergerichtet - nicht zuletzt ist unsere eher formelle Kleidung ja auch dem Lokal und der Klimaanlage angepasst gewählt worden.
Womit wir nicht gerechte haben ist dann allerdings, dass uns zwar das Vorhandensein der Air-Condition bestätigt wird - deren geringe Wirkung aber mit den geöffneten Türen auf die Terasse begründet wird. Auf die Idee, die Türen dann vielleicht zu schließen kam man leider nicht.
Und aus diesem Grund hat sich das Lokal dann auch im Verlauf des Abends (der kulinarisch erfreulich war) von einer satten Start-Null beim Ambiente kaum noch erholen können. Eine derartige Ignoranz des Gästewunsches hätte ich mir zu Zeiten, als Hr. Schmid noch der Patron war nicht vorstellen können. Ach ja: unsere Garderobe (trotz Hitze waren wir doch formeller gekleidet) hat uns auch niemand abgenommen.

Speisen (4):
Auch die Speisekarte überraschte insoferne unangenehm, als sie extra als "neu ab 31.7." bezeichnet wird - und dann jeglichen sommerlichen Schwerpunkt vermissen lässt. Was dann einigermaßen "leicht" zu interpretiere war, haben wir auch bestellt.
Als Vorspeise gab es die Gurkenkaltschale mit Lachs und Ginger-Ale Pralinen (€5,90) deren zarter Geschmack durch die eingelegten Pralinen schön konterkariert wurde - sehr erfrischend. Das Beef Tatar (€14,20) ist recht gering dimensioniert, weswegen die 3 halbierten Toastbrotscheiben auch tatsächlich dafür ausreichen. Auszusetzen gibt es daran nichts, optional gibt es auch eine Chilisauce dazu - diese sollte man dann besser auch tatsächlich nur gering dosieren. Getrunken habe ich dazu einen hervorrragenden Kappa Rosso (€7,50) vom besten Winzer unter den Fotografen-Manfred Klimek.
Als Hauptgang gab es dann einerseits den Alpenlachs mit Erdäpfel, Spinat und Ei (€22,50) der ebenfalls zart schmeckte und mit dem pochierten Eidotter hübsch angerichtet war, das Schwammergulasch mit Polentaauflauf (€ 19,90) war ebenfalls gelungen, das Lamm mit Schafskäse-Törtchen und Bohnen-Paprika Kompott (€24,90) war aber sowohl von der Präsentation her als auch geschmacklich (das Fleisch extrem zart, das Schafskäse-Törtchen auch leicht getrüffelt) ein absoluter Traum. Blöderweise hatte ich das gar nicht bestellt und es wurde mir versehentlich an Stelle der lackierten Rehkeule gebracht... aber ich habe es sehr gerne behalten. Ob des Versehens gab es dann auch ein Glas "Sails Red" vom Weingut Bayer aus Neckenmarkt aufs Haus.
Als Dessert gab es dann einerseits die Sorbet-Variation, sowie die Panna-cotta mit Beerenragout und Erdbeereis und die Schokotarte mit Weinbergpfirsich.
Jedes Dessert kostet das Geiche (€9,80), geschmacklich unterliegt das Sorbet natürlich den anderen Speisen, allerdings ist es der Temperatur angemessen erfrischt herrlich. Die Panna Cotta erfüllt die Erwartungen, unter der Schokotarte muss man sich einen kernweichen Schokokuchen auf Mürbteigboden vorstellen - schmeckt ausgezeichnet.

Service (3):
Nach der unfreundlichen Begrüßung (Thema: Klimaanlage) wurden wir durchwegs umsorgt, der Kellner hat sich Besonderheiten der einzelnen Gäste am Tisch von Anfang an gut gemerkt und stets umsichtig dafür gesorgt, dass die Gläser gefüllt waren. Der Fauxpas mit der verwechselten Speise wurde sofort gut gemacht - und letztendlich war ich über den getauschten Gang durchaus erfreut.
Es war natürlich auch auch für die Kellner unglaublich heiß an diesem Tag - trotzdem haben die Kellner nach Anfangsschwierigkeiten eine gute Performance geliefert.

FAZIT:
An einem heissen Tag ist der Eisvogel keinen Besuch wert - weiss der Himmel, weshalb die eine Klimaanlage besitzen. Im Gastgarten hatte es an diesem Abend noch 37 Grad - im (teilweise gekühlten) Innenraum am Anfang wenigstens nur 30 Grad.

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Kommentar von am 9. Aug 2013 um 15:57

Da fängt jeder Eisvogel zu schwitzen an!

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am 15. Juli 2013
selina
21
1
3
5Speisen
5Ambiente
4Service

Wir waren schon einige male im Eisvogel essen .Mittags mit den Kindern oder am Abend zum gemütlichen Abendessen zu zweit.Jedesmal hat das Essen hervorragend geschmeckt ,das Service war sehr freundlich,auch Kinderfreundlich.Es gab nichts zum Aussetzen es ist uns jedesmal ein Besuch wert.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 10. Februar 2013
Experte
laurent
301
58
27
4Speisen
4Ambiente
4Service
5 Fotos2 Check-Ins

Nachdem Frau laurents „faschingsamstagsballern“ bis early in the morning andauerte, somit kein warmes Essen zu erwarten war, meine Kochkünste nicht vorhanden sind, stellte sich die Frage: Was tun gegen das aufkommende Mittagsmagenknurren?
Seit geraumer Zeit ist ein von mir nicht wirklich berauschend bewertetes Lokal neu übernommen worden, .eine expertenbewertung nach neuübernahme wär interessant... steht da zu lesen, die Speisenkarte im Net angeschaut (Tomate& Mozzarella warm auf Salatnest, Pangasius, Hendl im Bananenblatt) und den Gedanken sofort wieder verworfen.

Also dann wieder einmal www.delinski.at– Minus 30 % ist angesagt.
Eisvogel im Prater- das sollte das Richtige sein.

In der Homepage zu lesen: ..echte Wiener Küche ohne Kompromisse ….typische Wiener Spezialitäten auf höchstem Niveau..in jeder Hinsicht verwöhnen…sind da um Ihre Wünsche zu erfüllen…….liest jeden Wunsch von den Augen ab…

2 Hauben, 71 Punkte bei A la Carte, 81 Punkte bei Tafelspitz, 41 RestaurantTester-Punkte.. ..was soll da noch schiefgehen?

Gediegenes Ambiente, an den Fensterbänken zeigt man was hier so weiniges getrunken wird, ansonsten sind die Einrichtung und das Tischinventar eher sachlich-nüchtern bis spartanisch.

Das Angebot: Menü von 3-Gänge € 49,00 bis 5-Gänge / € 69,00, dazu ausreichend Auswahl an A la Carte-Gerichten: Beuscherl, Kalbsgulasch, Kalbsleber, Wienerschnitzel…..
Zum Innstadt, herrliches mahagonifarbenes Weizenbier 0,3 lt. 3,50, wurde das Gedeck3. — serviert. Butter, dreierlei Gebäck, kein Gruß der Küche

Wachtel / Blunze / Spitzkraut 16,90. Sehr gewagte Kombination, welche überzeugte. Die Wachtel saftig und zart gebraten, die Blunz´n gut gewürzt und zart cremig, das Kraut mit Biss und Hauch Kümmel- war dieses Speise auch optisch ein Hochgenuss!

Rindfleischsuppe / „Alt Wiener“-Einlagen 4,90
(Grießnockerl, Lungenstrudel & Kaiserschöberl) Eine kräftig, goldfarbene Kraftsuppe mit frischem Schnittlauch, flaumigen Schöberl, intensiver Fülle des Strudels und geschmacksneutralem, wässrig schmeckendem Nockerl

T-Bonesteak / Rosmarinerdäpfel / eingelegtes Gemüse 24,90. Fantastisch mürbes Fleisch, welches auch die fast durchgebratene Garart ( obwohl medium bestellt) vertrug. Kartoffeln mit frischem Knusperrosmarin, das eingelegte Gemüse mit Biss und Geschmack. Einzig die dazu gereichte Sauce erinnerte mehr an Gemüse als zum Rind passend.

Weißer Schokogugelhupf / Kakaoschaum / Eis 9,80 Toll cremiges Nougateis, Kakaoschaum ok, das Bonsai-Gugelgupferl sehr flaumig ließ allerdings den Schokoladengeschmack vermissen.

Durchaus sehr gut gegessen, grundsolide Zubereitung aus hochwertigen Produkten. Vielleicht hat etwas der 2-Hauben-Kick gefehlt, welchen ich mir erwartet hätte….

Ein sehr guter Meinl Macchiato 2,90, eine tolle Empfehlung der „Kappa Rosso“ 1/8 7,10- ein toskanischer Cabernet-Blend. Wobei man beim Thema Wein hier Allerbesten aufgehoben ist: Von der Bouteille ab € 21. —bis hin zu 2000 Grange Penfolds 330,00, 1994 Chateau Margaux 475,00, 1986 Chateau Latour 599, 2003 Chateau Kirwan 9 Liter 1,100,00…..

Service: Sehr präzise, routiniert, sehr individuell beratend; man merkt da werkt ein eingespieltes Profi-Herrenteam. Ich mag es nicht wenn dauernd wer um einen herumwuselt, allerdings ein wenig mehr Präsenz beim Gast wäre wünschenswert; ein zweites Glas Wein wäre fein gewesen- wenn jemand greifbar gewesen wäre. Greifbar war der Aschenbecher sowie Salz&Pfeffer- zum selbstholen.

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Kommentar von am 10. Feb 2013 um 16:57

Man braucht nicht immer Kochkünste. Wichtig sind vor allem die Esskünste!

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am 21. November 2012
lexxal
62
7
12
4Speisen
5Ambiente
4Service

Ich war gestern das erste Mal im Eisvogel, mit einer Gruppe von 6 Personen.
Vorab, die Umgebung an sich bietet schon einen guten Eindruck. Sind abends hin, alles schön beleuchtet am Riesenradplatz, und dieser neugemachte Kreis wo auch Eisvogel wie zb., Madamme t. platziert sind, finde ich sehr geschmackvoll. Ebenfalls bietet sich einem ein herrlicher Blick auf das Pratertreiben, was besonders im Sommer für tolle Stimmung sorgen kann.
Uns wurden sofort alle Jacken abgenommen und irgendwo verstaut – habe Sie bis zum Gehen nicht mehr gesehen – sie rochen auch normal nachher, nicht nach Küche oder so.
Wir wurden zu einem äußerst netten Platz begleitet, ein großer Rundtisch mit 5 Sesseln und eine bequeme Rundbank wo wir 2 Mädels Platz nahmen. Als Aperitif wurde und Sekt und div. Wein angeboten, ich entschied mich für einen äußerst hervorragenden gelben Muskateller aus dem Weingut Tement aus der Südsteiermark. (0,375l 32€-korrektur)
Blieb bei diesem auch den restlichen Abend :)
Auch die Kellner waren den ganzen Abend sehr aufmerksam und uns fehlte es an nichts.
Die Entscheidung der Speisen fiel extrem schwer, da es hier echt viel gibt was einladend klingt.
Ich entschied mich für ein 4 Gänge Menü aus der „Eisvogel Menü“ Variation und einer Suppe davor.
Bis zur Suppe steht einem noch verschiedenes Brot am Tisch zur Verfügung, mit leider nur Butter, ich hätte mich über einen Frischkäse oder auch frisch gemahlenen Pfeffer gefreut.
Die Rindfleischsuppe war ein hervorragender Start, sie war kräftig, würzig heiß und überraschend große Einlage. Ein flaumiges Griesnockerl, ein mildes Kaiser Schöberl und ein kleines Stück Lungenstrudel. (4,9€)
Danach gab es Jakobs - & Miesmuscheln mit Algen und Bandnudeln in Soße. Für mich gab es nur Jakobsmuscheln, 6 Stück. Die Algen trafen meinen persönlichen Geschmack nicht, da ich sie sehr bitter und viel zu hart fand. Die Nudeln dürften nicht selbst gemacht gewesen sein. Die Soße war äußert gut, es dürfte sich um ein erfrischendes Rezept gehandelt haben, evtl. mit kokos, zitrone, kurkuma? es war säuerlich, würzig, aber cremig und tiefgelb.
Danach gab es gebratenes Stubenküken mit Süßkartoffelauflauf und ich glaube einer Paprikapastete, welche absolut super würzig und geschmacksintensiv war. Das Stubenküken an sich, der Brustteil war bissfest, saftig etwas zu mild für mich. Das Haxerl war mir viel zu fettig, das liegt aber offenbar an dem Küken, es gab nur sehr wenig Fleisch was ich hier fand. Ebenfalls war die Haut nicht knusprig. Das Pürre war mild aber schmeckte nach Süßkartoffel und passte gut zum Küken und der Pastete. Darüber gab es noch eine Soße, die sehr dick war aber definitiv selbst gemacht und kein Glutamatspender.
Als Hauptgang gab es für mich Steinbutt in Haselnusskruste mit Cocosbohnen, Artischocken und Tomaten. Die Beilagen trafen meinen Geschmack leider überhaupt nicht. Es schmeckte alles etwas fad und gleich. Der Fisch war dafür gut, frisch, saftig und mit der Haselnusskruste ein ganz neues Geschmackserlebnis.
Ich probierte von meinem Tischnachbarn das Wiener Schnitzel vom Milchkalb um 19,90 (Riesenportion) und hätte am liebsten getauscht. Dieses Schnitzel war das Beste was ich je gegessen hatte. Dünnes Fleisch und super fluffige Panade, welche überhaupt nicht fettig schmeckte. Der Bröselgeschmack war ziemlich intensiv was ich besonders gern habe, mit den paar Spritzern Zitrone bekam das Ganze den letzten Kick, werde bald hingehen Schnitzel essen!!
Dreierlei Österreichische & Böhmische Mehlspeisen gab es für mich zum Dessert. Der Grießschmarrn war ok, etwas zu trocken aber dafür war die Marillenmarmelade besonders gut. Der Schokoknödel war 1. So groß wie ein Tennisball und 2. Waren die Brösel mit einem Hauch Kokosflocken verfeinert, was dem Ganzen eine besondere Note verlieh, für mich leider, war in der Mitte eine eher bittere Schokolade. Mein Highlight: das Powidltascherl. Unbeschreiblich gut, flockiger luftiger Teig mit echtem geschmacksintensiven Powidl, perfekt !
Kostenpunkt des 4 Gangmenüs (ohne Suppe): 57€
Insgesamt haben wir zu 6. Rund 400€ ausgegeben, wobei ich das nächste Mal definitiv zum Milchkalbsschnitzel greifen werde!!!

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Letzter Kommentar von am 21. Nov 2012 um 21:26

schon erledigt :)

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am 5. März 2012
Update am 31. Oktober 2012
MartinP
15
3
4
5Speisen
4Ambiente
4Service

Sonntag Mittag waren wir mal wieder im Eisvogel, dieses mal im Zug der "Dining City Vienna".

Bevor ich auf die Speisen zu sprechen komme, ein kurzes Blick auf das Lokal: die Lage ist genial, quasi im Herzen von Wien gegenüber vom Riesenrad (bei wärmeren Temperaturen, wenn man draußen sitzen kann, bekommt man auch das ganze Treiben im Prater besser mit). Das Lokal selbst ist dem Anlass und der Lage gerecht eingerichtet, die 2-Hauben-Auszeichnung steht "versteckt" in einer Ecke, so wird auch die Laufkundschaft nicht davon "abgeschreckt" ...

Die Hauptkellner sind gut, zuvorkommend und auch bei Sonderwünschen oder Reklamationen gibts keine Troubels, im Gegenteil, es wird quasi alles irgendwie möglich gemacht.

Ich hatte dieses mal als Vorspeise die gebratenen Jakobsmuscheln mit zweierlei von der Cocosbohne (eines davon war eine kleine sehr schmackhafte Kokossuppe mit einer gebackenen Hühnerauster), als Hauptspeise Saibling und Scampi in Weißbrot gebraten auf Sellerie und als Dessert die gebackenen Mäuse. Das ganze war sehr stimmig, alles perfekt auf den Punkt gebraten und das Weinchateau bei den "Mäusen" schlichtweg der Hammer.

Wir hatten außerdem noch den Seeteufel (2 mittlere Stücke) auf einer dünnen Scheibe roter Rübe sowie Gnocchi (sehr zum Empfehlen, der Seeteufel kommt bei mir sogar noch vor Hummer), den Tafelspitz mit Schnittlauchsoße und Apfelkren (das Fleisch hatte vielleicht einen Tick zuviel Fettrand, sonst aber auch ausgezeichnet, auch der Apfelkren hatte richtig schöne Schärfe) und auch das Rindsfilet mit Ochsenschwanzpralinen (beides genau nach Wunsch etwas mehr als medium gebraten).

Die Speisekarte wechselt ca. monatlich (kann man vorab im Internet begutachten), auch der Schnaps- und der Käsewagen haben ein sehr breites Sortiment.

Kurz um, ich wurde auch dieses mal nicht im Eisvogel enttäuscht, ein paar Kleinigkeiten (wie zB das Schuhwerk einzelner jüngerer Kellner) könnte man ändern, dies tut dem ganzen Erlebnis Eisvogel jedoch keinen Abschlag und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, der mal eine (leistbare) 2-Haubenküche mit teils neu interpretierten lokalen Speisen genießen möchte.


Update: ich hab gesehen, dass meine Bewertung vom Jänner dJ nicht online ist, dürfte da irgendwas mit der Speicherung "verhundst" haben. Jedenfalls habe ich dort quasi den "Super-GAU" erlebt: meine erste Vorspeise, gebackener Karpfen, kam und war roh. Wurde natürlich anstandslos zurückgenommen und einige Zeit später durch eine neue Portion, diesmal perfekt auf den Punkt gebracht, ersetzt. Die zweite Vorspeise wurde verwechselt, dürfte dieses mal der Fehler der Kellnerin gewesen sein, wurde natürlich ebenfalls ohne darüber zu diskutieren richtig gestellt.

Als Entschädigung bekamen wir dann - zusätzlich zu unseren Nachspeisen - noch eine Sorbetvariation aufs Haus.

Kurz um: das Essen war wieder mal wirklich ausgezeichnet, der Service auch nicht durch die Reklamationen aus der Fassung zu bringen, ihr war es jedoch um einiges peinlicher, als es mich gestört hatte (ich hatte einfach einen tollen Tag und wollte diesen mit einem tollen Essen abschließen, da kann mich sowas nicht aus der Ruhe bringen *g*).

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am 18. Februar 2012
trueffelschaf
4
1
2
4Speisen
4Ambiente
4Service

Am Donnerstag war ich - spontan - mit Begleitung zum zweiten Mal im Eisvogel. Das erste Mal ist ein, zwei Jahre her und hat mich persönlich etwas mehr überzeugt. Aber auch dieses Mal war ein wirklicher Genuss.

Ambiente: Nicht überladen, stilvoll, ausreichend Abstand zu den Nachbartischen, man genießt den Aufenthalt und fühlt sich wohl.

Service: Schon beim Ankommen wird man sehr freundlich empfangen, die Garderobe wird abgenommen und man wird zum Tisch geleitet. (Beim letzten Mal wurden auch die Stühle zurecht gerückt - diesmal nicht. Muss natürlich nicht sein, war aber zuletzt ein "Zusatzplus.) Auch sonst ist der Service sehr aufmerksam, gießt (fast immer rechtzeitig) Wasser nach, ist präsent, aber niemals aufdringlich - man fühlt sich nicht "beobachtet", und trotzdem gut umsorgt. Und mir persönlich auch wichtig: Der Service ist weder "überkandidelt", noch "ober-cool", sondern einfach professionell und freundlich.

Speisen & Getränke: Wir haben diesmal hauptsächlich Wasser getrunken und auf Weinbegeleitung verzichtet (war beim letzten Mal ausgezeichnet), nur als Aperitif ein Glas Muskateller getrunken - wunderbar.
Zu Beginn gibt es klassisch Brot mit Butter - Brot ist frisch, Butter für meinen Geschmack etwas zu salzig. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Das Brot wird bis zum Hauptgang auch immer nachgereicht, wenn es zum Leerwerden neigt.
Meine Speisenwahl:
- Die Vorspeise - Roastbeef und Pulpo mit Avocado und Paradeiser süß-sauer - hat absolut ausgezeichnet geschmeckt und war kreativ und liebevoll mit vielen Details angerichtet. Das Fleisch war wunderbar zart, eine Gaumenfreude.
- Die Hauptspeise - Gefüllter Kalbsrücken mit Topinambur und Broccoliflan - hat mir persönlich ein bisschen zu "kohlig" (Fleisch mit Kohl gefüllt) geschmeckt. Alles in allem aber trotzdem ein wunderbares Gericht, butterweiches Fleisch, zart-schaumiger Broccoliflan, liebevoll angerichtet, etwas Bratensaft wird erst beim Servieren darübergeträufelt.
Die Nachspeise - Geeistes Nougat mit Banane und Passionsfrucht - hat mich etwas enttäuscht. Die Portion Nougat war riesig und geschmacklich sehr gut, die winzigen Bananenwürfel und die wenigen Tröpfchen Passionsfrucht sind im Vergleich dazu untergegangen und so fehlte es der Nachspeise eindeutig an Frische.
Im Allgemeinen sind die Portionen relativ groß - was kein Nachteil ist, wenn man gern viel isst. Ich selbst kann leider nicht alles aufessen und selbst dann bin ich zum Bersten überfüllt. Aber für jene, die meinen, dass in Haubenlokalen immer nur winzige Portionen serviert werden (ich habe die Erfahrung ohnehin nie gemacht - es war bisher immer mehr als genug), sei gesagt: Im Eisvogel werdet ihr sicher satt.

Ein bisschen schade fand ich, dass zu Beginn kein Gruß aus der Küche und am Ende keine hausgemachten Pralinen serviert wurden. Das war beim letzten Mal und ganz ausgezeichnet. Aber wie gesagt - voll war ich ohnehin.

Preislich für die Qualität absolut fair: z.B. für meine drei Gänge 47 €.

Fazit: Der Eisvogel wird uns wieder sehen.

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Letzter Kommentar von am 5. Mär 2012 um 16:22

Gruß aus der Küche hatte ich überhaupt noch nie bekommen, hausgemachte Pralinen auch nicht, da hattest Du richtig Glück :) Aber sonst geb ich Dir recht: nach 3 Gängen ist man gerade richtig satt, der Preis ist daher - auch wenn man die ausgezeichnete Qualität hernimmt - wirklich gerechtfertigt. Schau mal die Karten von vergleichbaren Häusern an, die sind meist teurer und die Speisen dafür kleiner ;)

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am 11. November 2011
naterl77
4
1
1
4Speisen
5Ambiente
4Service

Mittagslunch im Eisvogel.
Ich war noch nie zuvor dort, wollte aber immer schon mal in diesem Inlokal im Prater essen. Mein Glück, dass mein Geschäftspartner dieses Lokal vorgeschlagen hat.
Wir trafen uns Punt 12:00, wo das Lokal schon sehr gut besucht war. Ich wurde beim Eintreten sofort wargenommen, und zu dem Tisch gebracht, an dem mein Begleiter schon auf mich wartete.
Wir entschieden uns beide, da wir nach unserem Termin noch einiges zu arbeiten hatten, Weinlos zu bleiben, obwohl ich schon viel über die hervorragende Weinkarte gehört habe.
Wir bestellten beide die Griesnockerlsuppe, mit herrlich selbstgemachten Nockerln, Suppe war leider für meine Verhältnisse etwas zu stark, danach entschied ich mich für den Klassiker, das Wiener Schnitzel, mein Geschäftspartner für das Rinderfilet. Beides herrlich geschmeckt. Anschließend guten Caffe und die Rechnung.
Alles in Allem, sehr proffesionell und ein Ambiente in dem man sich sehr wohl fühlt.
Sicher auch mal einen Abendbesuch mit Weinbegleitung und privatem Essenspartner wert!!

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Kommentar von dr. duden am 17. Nov 2011 um 11:10

Bitte Nachsitzen in Deutsch

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am 30. September 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
4Ambiente
3Service

Kann der Eisvogel mit seinem fast schon legendären Ruf mithalten? Wir waren nun ein klein wenig vor der regulären Zeit im Lokal am Prater-Vorplatz und haben deshalb auch nur die "Nachmittags"-Karte serviert bekommen. Auf dieser befinden sich einige kalte und warme Vorspeisen, sowie einige Wiener Klassiker a la Beuscherl, Gulasch und Co.

Während meine Begleitung die Gäseleber mit Apfel bestellte, ließ ich die Vorspeise ausfallen, um mich auf einen Haupfgang zu konzentrieren. Besagte Leber war köstlich und nur eine Spielart von dem, war hier im Prater alles mit Leber fachlich getan wird.

Zur Hauptspeise bekam ich ein Wiener Schnitzel vom Milchkalb, auf Wunsch - Asche über mein Haupt - mit Pommes Frittes serviert. mein Gegenüber bekam die Nockerln. Mein Schnitzel war überraschen schön abgetropft, es befanden sich sogar einige Reste der Küchenrolle auf der Panier. Geschmacklich war das Teil mehr als in Ordnung, wobei mich nur ein wenig störte, dass sich die Panier gar so leicht vom Fleisch getrennt hat.

Das Gulasch war auch ein Traum, wobei meine begleitung anmerkte, dass die Nockerln aufgewärmt geschmeckt haben und ich fand, als ich das Gulasch probierte, dass das Gulasch durchaus noch eine Weile hätte vor sich hinkochen können. Im Prinzip war das Fleisc aber wirklich in Ordnung!

Weniger in Ordnung war hingegen, dass es zwar eine NachmittagsSPEISEkarte gab, aber leider keine Getränkekarte. Und so ist es mir passiert, dass während der Muskateller meiner Begleitung "lediglich" knapp vier Euro gekostet hat, mein burgenländischer Blaufränkisch dem Lokal - und mir dann auch - über sieben Euro wert war...

Auf die Auswahl am üppigen Käsewagen und dem verlockenden Schnapswägelchen habe ich dann zwar verzichtet, aber eindrucksvoll haben beide Konstruktionen ausgesehen..

Eisvogel: Teuer, aber bei Gelegenheit gerne wieder!

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Letzter Kommentar von am 1. Okt 2011 um 09:16

@ja Geschmäcker sind wohl wirklich verschieden :-). Denn grad das Foto von der Vorspeise sagt mir total zu. Ich mag "kreativ" fürs Auge angerichtete Speisen die aufwändig zubereitet wurden und für eine Vorspeise find ich die Portion auch absolut in Ordnung. Ich war bisher einmal zu einem Anlass in diesem Lokal und würde es jederzeit weiterempfehlen. Aber klar ist der Eisvogel kein Lokal für "alle Tage" wo man schnell mal reingeht, nur um seinen Hunger zu stillen :-).

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am 22. August 2011
Kitchenqueen67
1
1
4Speisen
3Ambiente
0Service

Letzte Woche haben mein Mann und ich mit unseren beiden Söhnen bei einem Ausflug das Restaurant im Prater besucht. Das Essen ist dort zwar sehr lecker aber das Personal war äußerst hochnäsig und arrogant. Wir fühlten uns alles andere als willkommen. Da das Restaurant im Prater liegt sollte man doch auch damit rechnen, dass dieses Restaurant durch Familien mit Kindern besucht wird. Unsere Kinder haben auch ein Alter (12 + 14 Jahre) was ein Restaurantbesuch möglich macht. Wir sind sehr enttäuscht.

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Kommentar von Gastrostaberl am 22. Aug 2011 um 18:35

Sorry, aber das Lokal hat sehr professionelle und kompetente Mitarbeiter. Verwechseln sie das bitte nicht mit Unfreundlichkeit! Wenn sie einen Kasperl und lustige Kellner suchen - bitte gehen sie ins Schweizerhaus! LG

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am 14. Dezember 2010
SarastroCulinario
53
21
10
4Speisen
5Ambiente
5Service

Prater - Genuss - Erlebnis - tja dann kann nix schiefgehen dachte ich - und besuchte in Begleitung - DEN EISVOGEL - der ja nach Höherem strebt... - und ich muss vorab sagen - die haben das Zeug dazu - nach Höherem zu streben....

1. Ambiente:
Gediegener Luxus nicht zu überladen ein Augenschmaus - und eine Wohlfühl Atmosphäre wurde hier am Praterplatz verwirklicht... GELUNGEN!!!

2. Personal:
Toll, man fühlt sich wohl nicht überserviciert - der Kellner ist Mensch und nicht Übermensch, und um das Wohl der Gäste besorgt.... dezent - aber omnipräsent......

3. Entree....
Das Umsorgen beginnt beim Betreten des Eisvogels, mit angenehmem Abnehmen der Garderobe und zum Tisch geleiten - man fühlt sich als Mann sofort wohl, weil Mann weiß für Frau die richtige Wahl getroffen zu haben - DIE WAHL... um zu beeindrucken....

4. Vorab....
Die nennen sich Stadtgasthaus- - Tiefstapelei - in Reinkultur....
Karte ist überschaubar, daher mir willkommen - die machen was sie gut können und den Rest lassen sie links liegen - Guter Gastro-Ansatz.... - hier werken Köche, Maitres, Gastronomen, die sich auskennen.!!!!

5. Zum Essen....
Dunkles Brot und Weissgebäck, wie vom Vorpioster geschrieben mit Butter, kenn ich mag ich - ist GUT - Gedekc kostet extra zum Menue - soll mir recht sein.... machen andere auch....

Getränke:
2005 „Opus Eximium No. 18“ (Bf,Zw,St.L) Gesellmann/Deutschkreuz 52,00 dazu an NonAlcoholics... Wasser (0€), Vöslauer 0,75l 4,90

Unser Meue zum Preis von € 54 für 4 Gänge war....

ER: Gebratene Gänseleber mit Schaumrolle & Zwetschke
SIE: Wiener Schnecken in Ungarischem Letscho
dazu süße Knoblauch–Mandel Milch (wie kann sie das blos essen???)

BEIDE: Geeiste Paradeisersuppe mit marinierten Garnelen

SIE: GerollterWildschafrücken auf Kürbiskraut mit Marille & Rosmarin
ER: Gebratenes Filet vom Rind & Ochsenschlepp, mit Kohlrabi & Trauben
(warum muss man Trauben rantun um kreativ zu sein???)

Nachsprese:
ER: Affinierte Käse vom Wagen (EHER RAffinierte Käse vom Wagen)
SIE: Schoko–Feige mit Eis

Natürlich gibt es eine a-la carte Karte - aber das Menue schien uns angemessen - und ganz ehrlich..... besser machte es nur Bocuse (dem geb ich 5 Punkte - warum hier nur 4...)

Lady hatte ein wenig an der Zartheit des Gerollten Wildschafrücken auszusetzen - zu hart.... und meiner Einer war mit der Vorspeise: Gebratene Gänseleber mit Schaumrolle & Zwetschke nicht so zufrieden - weil die Schaumrolle mich nicht wirklich überzeugen konnte, was sie an/in dem Gericht zu suchen hatte....

Fazit zum EisVogel: Gehobene Gastronomie, die weiß was sie kann, sich nit verzettelt und (m)einen Besuch sicher wieder erwarten kann - Daumen hoch - Service,ambiente,kulinarische Note 1....

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am 7. Dezember 2010
Hibiskus8
102
15
7
5Speisen
4Ambiente
5Service

Gestern besuchten wir anlässlich eines runden Geburtstages zu viert den Eisvogel und waren schwer begeistert. Ein Restaurant mit diesem Niveau würde man im Prater gar nicht vermuten.
Gleich nach dem Betreten des Lokals wurden uns von zwei Kellnern die Jacken abgenommen und wir wurden zu unserem reservierten Tisch geführt. Das Ambiente ist in creme/braun gehalten mit Parkettboden, alles wirkt sehr edel und angenehm.
Im ersten Moment kam mir die Auswahl der Speisen eher klein vor, aber vieles klang interessant und ich entschied mich für ein 3-gängiges Menü zu 44 Euro.

Als Gedeck gab es frisches knuspriges weißes Gebäck und dunkles Brot, dazu allerdings nur Butter – keine Aufstriche.

Die Ganselleber mit Gewürzkuchen & Dirndlsauce sah optisch wunderbar aus mit den diversen Schichten und schmeckte vorzüglich und wunderbar cremig.
Das dazu gereichte hausgemachtes Brioche war ein wenig fad vom Geschmack aber als Beilage zur eh sehr intensiven Ganslleber durchaus passend.

Der rosa gebratener Rehrücken mit Erdäpfelbisquit dazu Belugalinsen & Fasanbeeren waren ebenfalls ausgezeichnet, das Fleisch absolut zart und saftig.

Bei der Nachspeise entschied ich mich dann für die süße Variation und mein Partner für die dreierlei böhmischen Mehlspeisen.
Leider unterlief dem Kellner dabei ein Fehler und er brachte statt den böhmischen Mehlspeisen die Mohnnudel. Er entschuldigte sich, kam allerdings ein paar Minuten später wieder und meinte ob es ok ist, wenn mein Partner inzwischen mit den Mohnnudel anfängt und er tauscht das Dessert dann gegen das richtige aus, damit er nicht ohne dasitzt, es war ja sein Fehler. Über soviel Aufmerksamkeit waren wir wirklich erstaunt.
Als dann das richtige Dessert kam, meinte der Kellner er stellt die Mohnnudel in die Mitte, vielleicht wollen wir sie ja noch.
Sie waren übrigens von Teig sehr gut, aber mir persönlich war etwas zuwenig Mohn drauf.
Die anderen Desserts waren traumhaft, vor allem die flaumigen Schokoladeknödel, die auf der Zunge zergingen.
Bei der Dessertvariation gab es in 5 kleinen Schüsselchen eingelegte Orangen, eine Zimtcreme, Punschgelee, ein Sorbet und das 5. hab ich leider vergessen.
Alles war wunderbar aufeinander abgestimmt und auch optisch ein Genuß.

Das Service war – obwohl 3 größere Tische mit Weihnachtsfeiern besetzt waren – sehr schnell, aufmerksam aber trotzdem unaufdringlich. Die gratis Mohnnudel für das falsche Dessert finde ich sehr großzügig, denn im Normalfall gibt’s da maximal eine Entschuldigung.

Beim gehen wurden uns rasch unsere Jacken gebracht und heineingeholfen. Alles wirkt dort sehr gut organisiert und wir fühlten uns sehr wohl. Ein sehr empfehlenswertes gehobenes Restaurant, ideal für Anlässe geeignet.

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am 28. Juni 2010
loghlin
5
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Muss mich dem Vorposter anschliessen, der Käsewagen (vor allem die Laden testen!!) ist großartig - unbedingt Kluppen für die Nichtkäse-Esser mitnehmen :D
Das Essen ist seit unserem ersten Besuch vor 2 jahren stetig wunderbar geblieben, beim Service gibts nichts zu meckern.

Nette Weinauswahl, man findet immer den passenden.

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am 7. Dezember 2009
geniesser13
3
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

Mein Besuch in diesem Lokal ist schon einige Zeit her, es war im Juli. Ich war wirklich positiv überrascht, dieses Lokal hat nichts mit anderen Praterlokalen gemeinsam. Die Speisen sind vorzüglich ausgewählt, phantastisch angerichtet und qualitativ hochwertig. Einzigartig der Käsewagen, ich bekomme heute noch einen wassrigen Mund. Die Preisgestaltung äußerst fair, 3 Gänge um € 38,-- oder € 48,--.
Die Weine sind gut ausgesucht, einzig manche sind im Preis etwas hochgegriffen.

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am 26. Oktober 2009
marvelous
19
2
3
5Speisen
3Ambiente
5Service

Nach mittlerweile gut 10 Besuchen ist der Eisvogel zu einem meiner Lieblingslokale geworden. Die Karte ist zwar nicht sehr umfangreich, dafür orientiert sie sich aber immer an saisonalen, heimischen Produkten hoher Qualität. Vor allem die traditionellen österreichischen Gerichte (Wiener Schnitzel, Stefaniebraten, Kalbsgulasch) gelingen meist wunderbar.
Es gibt aber auch immer wieder neue Kreationen, die wirklich toll sind (hoffentlich gibt es den knusprig gebratenen Zander mit Krautfleckerl wieder einmal). Mein persönliches Highlight sind aber die dreierlei böhmischen Mehlspeisen. (Powidltascherl und Schokoknöderl sind dabei sensationell).
Was den Service angeht muss ich sagen, dass es wohl besser nicht geht. Selbst wenn der Chef nicht anwesend ist ( was ich aber erst einmal erlebt habe) funktioniert alles bestens. Genial auch die Möglichkeit aus der Karte eigene Menüs zusammenzustellen. Und das zu überaus fairen Preisen (3 Gänge um 38 Euro).
Einziges Manko bei diesem Lokal ist wohl die Inneneinrichtung, die mit dem dunklen, etwas altmodischen Holz wohl nicht jedermanns Sache ist.
Im Sommer gibt es aber eine sehr schöne Terrasse mit Blick auf das Treiben vor dem Riesenrad.

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am 16. September 2009
fimbles2003
8
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wunderbares Restaurant .. das Ambiente ist ein Traum die Bedienung aufmerksam und unaufdringlich - die Speisen sehr gut und die Weinkarte perfekt ... wir kommen gerne wieder

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am 4. August 2009
hermannschwarz
2
1
3Speisen
4Ambiente
0Service

wenn mann 2 kleine Vorspeisen und eine Nachspeise bestellt, wird ein Menüpreis von € 34,0 verrechnet, um € 1,40 beschissen

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Letzter Kommentar von Hansibub am 15. Aug 2009 um 23:57

man kann da ein 3 gang Menü bestellen um 34 Euro und dann aus der ganzen karte wählen, man könnte auch Vorspeiße, Hauptspeise und dessert nehmen. Also wenn man sich aufregt sollte man echt zu erst überlegen was man selber macht

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am 16. November 2008
hanussen
6
1
1
4Speisen
5Ambiente
5Service

Wunderbares Essen, ausgezeichneter Service und dazu eine geniale Weinkarte. Dieses Lokal ist eine absolute Bereicherung in Wien

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am 1. Juni 2008
AntonEgo
40
3
4
4Speisen
4Ambiente
4Service

Man sitzt hier sehr bequem mit einer Aussicht auf das Lichtermeer direkt vor dem Riesenrad. Haben Rindssuppe, Flusskrebse, Spargel und das Mayonaise-ei probiert. Alles schmeckte wirklich sehr gut. Ansonsten sind hauptsächlich bodenständige Gerichte der Wiener Küche auf der Karte (zb. Rindsroulade mit Bandnudeln). Das Service war kompetent und schnell. Dieses Lokal sollte man bei einem Praterbesuch einplanen, wenn man nicht immer ins Schweitzerhaus gehen will.

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Kommentar von Gisela am 6. Aug 2012 um 14:53

Wie immer wunderbares Essen, liebevoll zubereitet und für´s Auge toll präsentiert. Leider fehlte der Gruß aus der Küche.Dieser ist aber in gehobenen Lokalen durchaus üblich. Das Gedeck mit knusprigen Schwarzbrot u.frischem Gebäck sowie nur Butter -- etwas mager ausgefallen. Aber dieses kleine Manko wäre rasch zu beheben. Das Personal bemüht und freundlich, der Restaurantleiter begrüßt nur seine Stammgäste -- da wir erst 9x im Eisvogel gegessen haben gehören wir nicht dazu. Noch stimmt das Preis/Leistungsverhältnis !!!

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