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Speisen
Ambiente
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40
40
38
Gesamtrating
39
33 Bewertungen
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ef16 Restaurant Weinbaref16 Restaurant Weinbaref16 Restaurant Weinbar
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ef16 Restaurant Weinbar Info
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Gastgarten, Schanigarten
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ef16 Restaurant Weinbar

Fleischmarkt 16
1010 Wien (1. Bezirk - Innere Stadt)
Küche: Wiener Küche, Italienisch
Lokaltyp: Restaurant, Weinbar, Vinothek
Tel: 01 513 23 18
Lokal teilen:

33 Bewertungen für: ef16 Restaurant Weinbar

Rating Verteilung
Speisen
5
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7
3
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0
Ambiente
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Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 29. Mai 2016
Sabinefranz
5
1
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Wir waren zum ersten mal im ef16 und es hat uns sehr gut gefallen.
Wir hatten keine Reservierung, hatten aber Glück das ein Tisch im Hof frei war. Dieser Gastgarten im Innenhof hat einfach was. Das Personal sehr kompetent und freundlich. Das Essen wurde, obwohl das Lokal voll war, sehr schnell serviert. Der Wein war sehr gut.

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am 20. Juni 2015
Chaosfee
3
1
1
4Speisen
3Ambiente
1Service

Für die Lesefaulen:

Gutes Essen, gute Weine, mieser Service bei für diesen Service unangemessenen Preisen.

Für die, die es im Detail interessiert:

Gestern waren wir mit unserem Besuch im EF16. Wir haben es gut gefunden und der Kellner geleitete uns direkt zum reservierten Tisch. Das Ambiente war in Ordnung, zwar auf Dauer ein bisschen warm, dennoch gemütlich.
Nachdem wir aus der etwas unübersichtlichen Speisekarte gewählt hatten, kam auch schon direkt eine kleine Verköstigung aus der Küche: selbstgemachtes Brot mit Trüffel - und Kürbisaufstrich. Interessant, neu, war ganz nett. Die Brotscheiben waren hier auf die Personenzahl abgezählt - für jeden eine. Bei den Getränken gab es ein Kuddelmuddel, weil der Kellner entweder etwas falsch verstanden hatte oder es falsch notiert hatte. Statt dem Wein des Monats (ein lieblicher Weißwein) kam ein Rotwein. Auch die erste Weinbestellung unseres Besuchs war Fehlerhaft: diese wollten einen trockenen Rotwein und bekamen einen Weißwein.
Danach kam der Kellner nach einer angemessenen Wartezeit mit den Vorspeisen, wobei es auch hier eine Verwechslung gab.
Auch beim späteren Hauptgang gab es eine Verwechslung. Statt einer angekündigten Sahnesoße auf den Ravioli gab es eine Art Püree (was nichtsdestotrotz auch lecker war) und statt dem Kartoffelpüree als Beilage kam ein Kartoffelsalat. Verzehren ließen sich die Speisen gut, man hatte das Gefühl, dass die Zutaten frisch waren und alles frisch gemacht wurde. Das ist der einzige Punkt, an dem ich tatsächlich nicht meckern kann.
Das Personal war die ganze Zeit jedoch sehr unaufmerksam und hat nicht in unsere Richtung geschaut. Geschlagene 15 Minuten haben wir versucht, Blickkontakt auf zu nehmen. Nachdem auch das nicht klappte, mussten wir den Kellner mündlich auf unseren Zahlungswunsch hinweisen (was in der Regel nicht unsere Art ist).
Wie man in diversen Restaurants eine kleine Vorspeise angereicht bekommt, machen es sich einige Restaurants auch zur Tradition, den Gästen einen kleinen Absacker zu geben. Bei diesen Preisen hätte ich das erwartet. Leider kam hier gar nichts. Ungewohnt war auch, dass aus der Speisekarte hervorging, dass die Beilagen bei den gewählten Speisen inklusive sind. Diese wurden jedoch gesondert verrechnet. Was bislang auch unüblich war: das Gedeck wurde pro Person mit 2,50 € verrechnet (dies kam für uns überraschend, wir haben keinen entsprechenden Hinweis gesehen.).

Fazit: Sehr gutes Essen, jedoch zu viele unangenehme Überraschungen durch Unübersichtlichkeit der Karte und mangelhaftem Service der Kellner. Für uns der letzte Besuch im EF16.

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Kommentar von am 20. Jun 2015 um 12:20

Lt. Speisekarte: Gedeck inkl. hausgemachtem Brot aus unserer Backstube und zwei Aufstrichen Cover, homemade bread and two different spreads included p.P. 2,50

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am 28. April 2015
Experte
langnan
58
16
21
3Speisen
3Ambiente
4Service
7 Fotos1 Check-In

Bei der wiener Restaurantwoche bieten diversen Lokale "Kostprobe" zu einem, relativ gesehen, günstigen Preis an. Ich wollte schon im letzten Jahr diese Gelegenheit nützen um ein paar Restaurants zu besuchen, musste aus persönlichen Gründen umdisponieren. In diesem Jahr scheint die Restaurantwoche eine neue Methode anzuwenden, in einem bestimmten Zeitraum nimmt nur eine begrenzte Anzahl an Restaurants teil, damit ist das Konzept überschaubarer und man kann sich die Zeit besser einteilen. Weil ich kein Abendesser bin, fiel diesmal meine Wahl auf das Restaurant ef16, wo mittags auch ein 3-Gänge Menü für 19,50€ angeboten wird.

Mit dem öffentlichen Verkehr ist das Lokal sehr gut erreichbar, unweit der U-Bahnstation Schwedenplatz. Zum Teil versteckt in den engen Gassen der Altstadt gibt einem kurz das Gefühl nicht mehr in einer Großstadt zu sein. Außerdem suchen kaum Touristen hier nach den passenden Ort um sich zu stärken, ist noch besser.

Beim Betreten des Lokals war der Innenraum menschenleer. Ein Mann kam uns entgegen und ich sagte, dass wir für 12 Uhr reserviert haben. Er meinte, wir würde vielleicht lieber im Gastgarten sitzen. Nun ja, der Innenraum scheint mir gut genug zu sein, aber ein kleiner Blick nach hinten würde auch nicht stören. Also gingen wir die Tür hinaus, wo eine Dame für den Außenbereich verantwortlich war. Ein alter Innenhof, scheint ganz in Ordnung zu sein und das Wetter passte auch, gut, da bleiben wir.

Wir nahmen in der Ecke des des Hofes Platz. Das Besteck und die Gläser lagen schon auf dem Tisch. Hygienisch gesehen würde ich für den Außenbereich erst die "Werkzeuge" servieren, wenn die Gäste Platz genommen haben. Schließlich krabbelt und fliegt in den warmen Jahreszeiten alles mögliche durch die Gegend und ich hätte keine Freude, wenn ich durch eine indirekte Übertragung Sachen zu mir nehme, die ich eigentlich gar nicht möchte. Schnell aber unauffällig haben wir in die Gläser geschaut, scheint sauber zu sein. Zwar spazierte gerade eine Ameise am Tisch vorbei, aber solange sie uns nicht bedrängt oder Verstärkung holt ist auch alles ok.

Die Speisekarte brauchten wir eigentlich gar nicht, das Menü habe ich im Internet schon angesehen. Als Vorspeise nahmen wir beide Oktopus-Salat mit Avocado und Tomaten, es gab auch eine Spargelsuppe mit Shrimps, aber meine Eltern haben vom Bauern bereits Spargel für die ganze Familie gekauft. Die Hauptspeise bestanden aus Filet vom Tullner Schwein mit mediterranem Gemüse und Bärlauchpüree oder Kross gebratene Goldbrasse mit Spargelgemüse, Violett-Erdäpfel, jeweils einmal bitte. Zur Nachspeise gab es Buchtel mit Marille und Vaillesauce.

Der Okotupus-Salat war für uns beide nicht wirklich ein Geschmackserlebnis. Die dekorierten Kräutern (Kresse, Dill und ein violettes Kraut, das ich nicht kenne, aber geschmacklich interessant) konnten zum Teil kulinarisch punkten, aber harmonierten eher schlecht mit dem Gericht. besonders Dill kenne ich gut aus der chinesischen Küche, finde nicht, dass er den süßen Geschmack der Meeresfrüchte unterstützen kann. Die Oktopus waren in Scheiben geschnitten, sehr weich gegart. Einfach zum kauen, aber vermisse doch etwas die Konsistenz. Geschmacklich etwas zu fischig, mit verbundenen Augen könnte man ihn mit Thunfisch aus der Dose verwechseln. Während der Vorspeise wurde ein Brot dazu gereicht, drei Scheiben weißes Hausbrot. Die Kruste war etwas hart für meine Frau. Insgesamt passte das Brot aber gut zu diesem Gericht, also gebe ich noch einen Drei für die Vorspeise.

Auf die Hauptspeise mussten wir auch nicht lange warten. Einmal Brasse für meine Frau, ich hatte das Schweine-Filet. Schweine-Filet, ist zwar selten der Fall, aber es war für mich nicht salzig genug. Das Fleisch ist an sich sehr gut gegart, innen noch leicht rosa, sehr schöne Konsistenz, aber auch mit der Soße schmeckte man nicht wirklich viel. Vorsicht habe ich eine Brise Salz nachgestreut, war nicht ausreichend, erst beim zweiten Versuch war der Geschmack besser. Das weiche Gemüse samt Bärlauchpüree kann ich auch nicht loben. Schlecht war es sicherlich nicht, aber halt auch nicht lobenswert. Ich würde dem Chef empfehlen, vielleicht einmal den chinesischen Schnittlauch zu probieren. Er ist dem Bärlauch geschmacklich ähnlich, aber hat eine leicht süßliche Note, ist harmonischer und geschmacklich interessanter.

Der Fisch hat meine Frau sehr gut gefallen. Krosse Haut, feines Fleisch, genau auf dem Punkt gegarte Kartoffeln und milde Spargeln. Nur die Deko war genau wie bei der Vorspeise. Für die beiden Hauptspeise gebe ich einen Zwei für das Schwein, Fünf für den Fisch, insgesamt einen 3,5。

Zum Abschluss die Buchtel. Sie bestand aus drei einzelnen Teilen, war schön flaumig, aber nach der Marille-Füllung musste man manchmal extra suchen. Die Früchte dazu waren frisch, besonders die Ribisel war erfrischend. Einen glatten Drei für die Nachspeise.

Der Service war freundlich und bemüht. Nach jedem Gang wurde gefragt ob alles in Ordnung war und stets war ein Lächeln im Gesicht zu sehen. Insgesamt bezahlten wir 48€ inklusive Trinkgeld. Als die Dame nach dem Kassieren nachfragte, ob ich eine Mehrwertsteuerrechnung bräuchte, antwortete ich mit "Ja". Vielleicht nehmen die meisten Gäste die Rechnung nicht, ansonsten könnte ich mir nicht erklären, wieso sie ein wenig zögerte bevor sie mir Rechnung übergab. Die Rechnung in der Hand haltend, schaute sie mich noch etwas skeptisch an und fragte nach ob wirklich alles in Ordnung war. Ich dachte, das Essen war zwar nicht das non plus ultra,aber von Kritik kann man auch nicht sprechen. Ich lächelte, nickte mit dem Kopf und wollte sie überzeugen, dass es gepasst hat. Ob ich sie überzeugt habe, weiß ich nicht.

Fazit: Die Kostproben während der Restaurantwoche waren portionsmäßig überschaubar. Nicht groß, aber mit 3-Gängen wird man auch (fast) satt und das Preis-Leistungs-Verhältnis war akzeptabel. Geschmacklich leider nicht sehr überzeugend, ob wir ein zweites mal kommen ist eher fraglich.

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am 5. Oktober 2014
Langer2
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir besuchten das ef16 beim Candel light Dinner?? Von Freunden wurde uns dies empfohlen. Beim betreten des Lokals waren wir schon begeistert welche romantische Stimmung, viele Kerzen erhellten das Gewölbe und wir würden gleich vom Restaurantleiter empfangen.
Ein nettes Plätzchen an der Ecke und die Sängerin war so toll das wir fast 20 Minuten brauchten um unsere Getränke Wahl zu treffen . 1/8 Ziß und 1/8 Markowitsch ... Perfekt .. Mein Mann wählte die Jakobsmuscheln und ich die Kürbissuppe beides ein etwas andere Art von Zubereitung aber wirklich ausgezeichnet. Auch der Hauptgang Thunfisch mit schwarzen Risotto ??? Eigentlich nicht mein Geschmack aber dieses schwarze Limettenrisotto war wirklich eines der besten Risottos die ich je gegessen habe al dente und der Thunfisch ein Traum. Auch mein Mann war begeistert..
Wir haben uns im ef16 sehr wohl gefühlt manchmal war das Service etwas überfordert. Aber immer freundlich es war auch sehr viel los . Doch alles war so herzlich und zuvorkommend. Gerne kommen wir wieder. In dieses tolle Lokal . Danke für diesen tollen Abend

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am 15. September 2014
ganzwien
6
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Am Samstag hatte ich für meine Liebste und mich über Delinski einen Tisch für 2 im EF16 gebucht. Beim betreten des kleinen aber feinen Lokals durften wir einen Tisch auswählen. Das Lokal an sich ist sehr geschmackvoll uns sympathisch eingerichtet. Einzig die Tische sind sehr eng beieinander, sodass die Tischnachbarn jedes Wort was man spricht mitbekommt. Der Vorteil ist das man hier gleich beim Tischnachbarn vom Teller mit Naschen kann ;-). Aber OK dafür ist die Atmosphäre wirklich sehr nett. Nach dem wir es uns auf unseren Plätzen gemütlich gemacht haben wurden uns die Karten überreicht. Der Kellner hat uns sehr freundlich auf die Speisen außerhalb der karte aufmerksam gemacht. Als Apparativ nahmen wir ein Glas Muskateller von Skoff und ein Glas Rose. Das Kuvert gedeck umfasste ein hausgemachtes Weissbrot ( SEHR lecker sowie einen Kürbiskern- und einen Trüffelaufstrich ).

Wir wählten als Vorspeise ein Beef Tartar mit Wachtespiegelei und eine Kürbiscremesuppe mit einer Garnele. Das Beef Tartar war sehr gut gewürzt und sehr nett angerichtet. Hier wurde wieder das hauseigene Brot leicht getoastet gereicht. Die Suppe war auch sehr geschmackvoll.

Als Hauptspeise wählten wir Adlerfisch mit Garnele auf Limetten-Safran Risotto und einmal die Entenbrust. Hier war der Beilagenänderungswunsch von Pommes auf ein Pilz-Risotto kein Problem. (sehr erfreulich!) Als Wein nahmen wir einen Klassiker - 2011 Vulcano von Igler. Der Wein war ein wenig zu warm und wurde auch nicht dekantiert. Meine Entenbrust war perfekt auf den Punkt gegart. Auch das Pilz-Risotto kombinierte hervorragend mit der Ente! Gott sei Dank durfte ich auch den Adler und das Limetten-Safran-Risotto kosten. Der Fisch war nicht zu Tode gebraten und geschmacklich wirklich ein Erlebnis! Da die Portionen wirklich gut sind hatten wir keinen Platz für ein Dessert :-).
Als Abschluss gab es noch einen Espresso mit einem Grappa.

Der delinski Rabatt wurde uns erst nach kurzer Reklamation abgezogen. Dies geschah aber sofort und sehr freundlich mit einer Entschuldigung.

Wir können des EF16 ehrlich mit gutem Gewissen jederzeit weiterempfehlen. Das Personal ist wirklich sehr freundlich und zuvorkommend!
Wir kommen bestimmt wieder da es noch so viele Gerichte auf der Karte gibt welche wir unbedingt probieren möchten.
Daumen nach oben!!!

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am 1. September 2014
AlexandraS
17
1
3
3Speisen
4Ambiente
4Service

Wir haben dieses Lokal das erste Mal besucht - wird auch unser letzter Besuch gewesen sein! Das Lokal, super nett und freundlich eingerichtet, die Kellner sehr zuvorkommend! ABER: die Preise viel zu hoch für die gebrachte Leistung!
Wir waren zu dritt dort und haben 150,-- bezahlt!
Dabei wurden 3 Vorspeisen gegessen, 2 Hauptspeisen und 3 Nachspeisen!
Zwiebelrostbraten mit Kartoffeln 20,-- und die Menge so klein, dass man sicherlich 2 Portionen davon essen könnte!
Das gleiche beim Wiener Schnizel mit Kartoffeln 20,-- und eine echte Kinderportion!
Zusammengefasst verließen wie das Lokal mit keinem Völlegefühl, ganz im Gegenteil! Kinderportionen zu einen weit überhöhten Preis!
NIE WIEDER!

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am 5. August 2014
mezcal
1
1
5Speisen
5Ambiente
4Service

Hatten heute am späten Nachmittag eine wirklich kulinarische Überraschung in einem versteckten Teil der Innenstadt erlebt:
Nettes Service, romantischer Innenhof und dazu hervorragende burrata, frischester Saibling und schmackhafte Kärntner Kasnudeln.
Dringende Empfehlung!!

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am 5. August 2014
SarastroCulinario
53
21
10
2Speisen
4Ambiente
3Service

Hoch greifen, tief fallen... Oder so...
Liebe Lesende... Das wird lange... Sorry...

Schon seit einiger Zeit, vor allem nach meiner Rückkehr ins Land der Ahnen verspürte ich den Drang das ef16 am Fleischmarkt in Wien heimzusuchen...

Was lag also näher, mein neues Wiener Leben kulinarisch im schönen Garten im Innenhof des besagten Fleischmarktes 16 zu begehen...

Flugs ein Treffen mit einer netten Bekannten ausgemacht und das ef16 als nette Nachmittags/Abendgestaltung vorgeschlagen.

Als wir eintrafen war es ca. 17.15 und klarerweise an diesem heißen Tag verirrten sich ... Nur... Touristen und ein paar "Hartgesottene" um diese Uhrzeit in den Innenhof, der schön begrünt aber doch zweckmäßig anmutet...

Ganz im Stile eines Spitzenlokales hieß es dann ... Am Pult die Reservierung bekanntgeben... und am Tisch, der uns zugewiesen wurde, Platz zu nehmen... 
Es war ein heißer Tag, wie schon erwähnt und 17:30 nicht gerade die Uhrzeit um sofort mit der kulinarischen Reise zu beginnen... Also bestellten wir erstmal  einen Aperitif für Frau in Rose, für mich in weiß... Und hier kam schon bei mir dieses gewisse Gefühl von ... Sagen wir mal .... Tooooo much ... rüber...

Als wir den Prosecco Rose und weiß bekamen wurde schon nach den Speisen, bzw. unserer Speisenwahl gefragt... Auf meine Antwort... Wir plaudern gerade und es wird noch dauern... verschwand unser sehr freundlicher Kellner für die nächsten, gefühlten 5 Minuten um danach frisch, fröhlich wiederzukommen und nach unserer Speisenwahl zu fragen... 

Nun .. Ich lass mich nicht gerne hetzen, schon gar nicht, wenn ich noch keinen Hunger habe..

Außerdem hatten meine Begleitung und ich soooo viel zu reden, dass die nächsten 5 bis 10 Minuten wie im Fluge vergingen ... Und durch die Nachfrage... Ob wir schon gewählt hätten jäh und unerwartet unterbrochen wurden...

Ein Blick auf die Uhr zeigte 18:15 ohoh böser Gast... Noch nix wirklich konsumiert... Uns war es egal... Irgendwie kam dann doch dieser Gusto, mittlerweile war der Gruss aus der Küche, 3Aufstriche nenn ich das jetzt mal mit 2 Scheiben selbstgebackenem Brot auf unseren Tisch gelangt, dazu hatten sich 1/8 vom Skoff was war das nurrrrrr? und 1/8 Grüner Veltliner sowie eine Karaffe Wasser eingefunden, klarerweise mit der Nachfrage... Ob wir schon gewählt hätten und meiner prompten Verneinung... Trüffel oder getrüffelt ... Man nenne mich Banause, lockt mich nicht mehr in den kulinarischen Himmel... Also Gruss zurück in die Küche mit wenig Emotion...

Nun war es an der Zeit, Hunger, Neugierde und den Ansatz des ef16 ein Spitzenrestaurant in 1010 Wien zu sein, in charmanter Begeitung auf mich zukommen zu lassen. Die Karte und die Tafel wurden studiert, hmmmm   Nix was mich erregte... Kulinarisch, nicht dieses pawlowsche Aufbegehren in meinem Mund, das nach genau! diesem einen GaumenSexerlebnis verlangte... 

Also trafen wir, zugegeben eine halbherzige Wahl...

Meiner charmanten Begleitung sagen die Fettuccine mit Steinpilzen zu...
da wir gehört hatten, oder war es gelesen??, dass es zu jedem Essen eine Weinbegleitung/Empfehlung durch das ... geschulte Spitzengastronomie...Personal ... geben solle fragte ich, frei nach Nestroy... Einen Jux will er sich machen... nach dieser Empfehlung und erntete... fast mitleiderregendes Stottern... Ein Welschriesling? Ein Muskateller? Meine Begleitung meinte ... Bitte nichts Süßes und nicht trocken, etwas mit Säure... Wie UNpassend wäre der Muskateller hier gewesen... Ufffffff Leute/ef16 dachte ich bei mir... Fail! 

Wir schlugen dem geschulten Weinbegleiter einen Grünen Veltliner vor... NoNa

Meine Wahl fiel nach langem Zaudern auf den Steinbutt auf Steinpilzrisotto dazu auch, in Ermangelung einer weinbegleitenden Alternative den guten, alten nie falschen ... Grünen Veltliner

Es lag in der Luft, dass es ein interessanter Abend würde, hatten wir uns doch lange nicht gesehen, tranken noch immer das erste Glas Veltliner und freuten uns nun etwas Zeit zum Plaudern zu haben....

In einem Comic würde jetzt Blitz, Donner zapppppadoing kommen...

Nach gefühlten 5!!!! Minuten war unser Essen da!!! Das nenn ich FastFood!
Ein Blick auf die Uhr ... zeigte... Es waren 10 Minuten... War es jetzt an der Unterbeschäftigung der Küchencrew oder einer Spalte im Raum/Zeit Kontinuum oder einfach an unserer anregenden Unterhaltung gelegen???

Es war zu schnell! Ich weiß ... Meckern auf hohem Niveu! Aber es war zu schnell! Andere beschweren sich weil es zu lange dauert ... 
Ich weil es zu schnell daherkam ... Unser Essen... eben das... 

Appetitlich angerichtet, warm, schnell... Nicht zu viel und nicht zu wenig... 
Sehr zuvorkommend und freundlich serviert...
Eigentlich ein Pluspunkt... 

Wäre da nicht dieses Gefühl... Reinkommen... schnell schnell, und raus mit euch... Hmmmm bin ich plötzlich ein gastronomisches Sensibelchen geworden? 
Also ehrlich ... Man kann's auch übertreiben...!

Zum Gaumensexerlebnis (frei nach Frank Rosin):
Fettuccine Al Dente ein wenig zu  lethargisch im Salzgehalt ... no Pepper no spice - no Life ... 
Steinbutt ... Tot! Klar aber soooo tot? 
Steinpilzrisotto ... Kraftlos ... mit dem Salz und Gewürzgehalt von Krankenhausnahrung...
Fazit... GaumenSex... Nicht vorhanden... Da hatte der liebliche Veltliner mehr Eier in der Hose! Gruß zurück an die Küche... Bitte kosten, abschmecken, garen, nicht töten...

Nach der Gaumensexabstinenz (ich liebe diesen Ausdruck!!) hatten wir in unserer Unterhaltung noch so manches Achterl, im begrünten Innenhof, der sich mit Gästen gefüllt hatte, als wir jäh durch das schlurfende, schabende Geräusch einer, durch eine Küchenhilfe durch den gesamten Hof gezerrten Abfalltonne aus unserer Unterhaltung gerissen wurden... Gut zu wissen, wo hier der Abfall hinkommt, aber ? Bei laufendem Gastgartenbetrieb...?

Es folgte noch so manches Achterl... Und gute Gespräche, sowie der Gag des Abends, als ich an meiner E-Zigarette nuckelte und einen Aschenbecher vom aufmerksamen Kellner bekam... 

Um ca. 22:00 verließen wir leicht beschwingt den Innenhof des ef16 in der Gewissheit nicht wiederzukommen, wozu auch? Schade eigentlich, aber es ist leider so, wer hoch greift und auch auf seiner Homepage mit gehobener Gastronomie und Spitzenkasse wirbt, darf oder muss es sich auch gefallen lassen, wenn man beim Wort genommen wird... In diesem Falle... Hoch gegriffen und für mich tief gefallen...

meint ein nicht gaumensexbefriedigter SarastroCulinario

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Letzter Kommentar von am 2. Mai 2015 um 21:47

"Gaumensexbefriedigung"? Haha, wie kreativ, wie lustig...wäre schön, wenn uns entsprechende Ergüsse in der Zukunft erspart blieben. Im Gegenteil, auf Ergüsse in Bezug auf Gaumensex sollte man keinesfalls verzichten, Sie GaumenLustverweigerer!

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am 17. Mai 2014
Omelli
1
1
5Speisen
5Ambiente
1Service

Der Abend hätte so schön sein können, hätten wir einen anderen Kellner gehabt, dieser war einfach nur unaufmerksam, patzig und unfreundlich. Essen war wirklich ausgezeichnet und auch das lokal hat ein wunderschönes Ambiente aber ein lebt vorallem auch vom einem guten Service.

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am 11. Mai 2014
hummad
1
1
2Speisen
5Ambiente
2Service

Leider haben wir keine guten Erfahrungen in bezug auf die Qualität und Zubereitung der Speisen gemacht.
Das Beirid vom Almochsen war sehr klein und dafür wirklich zäh. Die getrüffelte Sellerieschaumsuppe schmeckte nach billigem Trüffelöl. Die Nachspeise ein "Nougatknöderl" Marke "Clever" oder Ähnliches ist so einem Lokal nicht würdig.
Vielleicht haben wir nur einen schlechten Tag des Kochs erwischt aber gut war das Essen wirklich nicht, dafür die Prtionen ausgesprochen klein.
Ja und der Aperol war auch nur wässrig.
Der Garten ist aber wirklich schön.

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am 19. April 2014
steiner12
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Mein Mann und ich haben uns ein paar Tage Auszeit genommen um
das wunderschöne Wien zu besuchen.
Als wir Abends auf der Suche nach einem guten Restaurant waren
fanden wir durch Zufall das ef16, versteckt in einer kleinen Seitengasse.
Als wir das Lokal betreteten wurden wir gleich freundlich empfangen, leider war zu diesem Zeitpunkt kein Tisch mehr zur Verfügung .
Wir entschlossen uns noch eine ein paar Runden zu drehen bis wir einen Tisch bekamen.
Wieder zurück wurde uns freundlich vom Personal die Jacken abgenommen und man brachte uns zu Tisch.
Das Servicepersonal informierte uns gleich über die Tagesempfehlungen. Ich wählte denn Spargel mit Kaninchen und mein Mann entschloss sich fürs Wienrschnitzel. Gleich gabs auch die passende Weinempfehlung dazu (Wir lieben die österreichischen Weine.)

Als Gruß aus der Küche gab es Brot und Aufstrich und eine kurz
gebratene Jakobsmuschel auf einem roten Rübencarpaccio.
Leider vertrage ich keine Meeresfrüchte und mein Gruß aus der Küche, wurde sofort ausgetauscht gegen einen Kürbisespuma lecker!!

Es dauerte nicht lange da kamen unsere Hauptspeisen das Wienerschnitzel ein riesige Portion mit Kartoffel-Feldsalat es schmeckte einfach ausgezeichnet man schmeckte auch dass es aus der Butterpfanne war. Ok nun zu Kaninchen kurz gebraten in der Mitte noch glasig und butterweich der Spargel knackig und die
Morchelsauce sehr stimmig.
Wir entschlossen uns dann doch noch eine Flasche Wein zu bestellen und den Abend ausklingen zu lassen.
Dabei muss mann erwähnen dass das Serviecpersonal ein perfektes Weinservice machte man sorgte sich unaufdringlich um unser Wohlbefinden.
Fazit wir können dieses Lokal mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen
und werden es bei unserem nächten Wienbesuch im Sommer wieder besuchen, alleine schon wegen dem schönen Gastgarten im Innenhof.

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Kommentar von am 23. Apr 2014 um 03:26

Das wär bestimmt mal einen Besuch wert! Andere Expertenkommentare würden mich auch interessieren!

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am 18. April 2014
pegger68
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Unser Hotel hat uns dieses empfohlen und für uns reserviert. Nach einem kurzen Fußmarsch mussten wir ein wenig suchen, weil wir vorbeigelaufen sind. Der Eingang zum Lokal liegt in einem schönen Innenhof, der im Sommer bestimmt ein Traum ist. Leider war das Wetter aber nicht so gut, deswegen mussten wir drinnen sitzen. Wir wurden höflichst empfangen und durften uns einen Platz aussuchen. Das Lokal besticht vor allem durch den alten Gewölbebogen, der mit viel Kerzenschein ausgeleuchtet wird. Ich dachte, dass an diesem Abend ein Candlelight Dinner stattfand, aber der Kellner versicherte uns, dass es jeden Abend so gestaltet wird. Sehr fein. Zum Service muss man sagen, dass wir sehr aufmerksam und unaufdringlich bedient wurden. Sogar auf das perfekte Weinservice wurde nicht vergessen. Zu Beginn kam ein Gruß aus der Küche - mit 2 leckeren Aufstrichen und Oliven, dazu hausgemachtes (!) Brot, ein Gedicht! Vorspeise: Bärlauchsuppe mit geräucherter Entenbrust und Carpaccio vom Weiderind. Beides sehr gut zubereitet und geschmacklich unverbesserlich. Aber der Höhepunkt waren die Hauptspeisen: Wiener Schnitzel aus der Butterpfanne und Lammkronen mit Spargel. Ich habe in meinem Leben schon beide Gerichte sehr oft gegessen, aber DAS war wirklich das beste, das ich je hatte. Das Schnitzel zerging förmlich auf der Zunge und das Lamm war herrlich medium gebraten. Beides zeugt von bester Qualität. Dass die österreichischen Weine ebenfalls ein Traum waren, muss ich hier an dieser Stelle wohl nicht erwähnen. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Papierhandtücher im Waschraum gingen aus. Fazit: Wir können jedem das Restaurant weiterempfehlen und werden beim nächsten Wienbesuch uns wieder blicken lassen.

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am 24. März 2014
Sirch
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Gutes Service, exzellente Küche! Kommen gern bald wieder und freuen uns bereits jetzt auf den guten Service!

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am 17. Februar 2014
Flo
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Waren gestern im ef 16 mit einem DD- Gutschein. Absolut empfehlenswert!!! Aufmerksames Service, super Küche!!!! Und € 3,80 für ein Glas Rotwein im erstem Bezirk ist wohl absolut fair!!! Da ich berufstätig bin habe ich nicht die Zeit 4 Seiten herum zu sülzen.

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Letzter Kommentar von am 24. Mär 2014 um 03:54

Laß mich den Beruf raten: Vertreter für Ausrufzeichen?

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Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Februar 2014
Experte
dieBrotvernichter
67
17
18
3Speisen
3Ambiente
3Service

Ins letzte Eck verstecken braucht sich das Lokal für seine Leistung nicht, das sich als kleines feines Restaurant präsentieren will - aber genau dort in der Innenstadt befindet sich's. Man könnt's fast übersehen.

In einer kleinen Seitenpassage findet man's aber, wenn man ganz fest will. Wir kommen rein und hier befindet sich alles in einem Gewölbelokal: Schank und Hochtisch für die Weinbar im vorderen (Eingangs-)Bereich und links gleich die Tische für die Gäste mit Speisenschwerpunkt. Ein Gewölbe bietet ja freie Bahn für Gemütlichkeit, da muss man kein Interieurgenie - und man hat den Eindruck, da war auch keines am Werk. Aber: es ist 19.45h, es ist dunkel und auf den Tischen sind Kerzen verteilt, das Lokal ist bis auf zwei kleine Tische voll, die meisten Gäste essen und unterhalten sich gut. Das reicht, damit man sich zumindest nicht unwohl fühlt.

Der junge Mann vom Service war sofort da - ist ja nur ein Raum. Er nahm uns und unsere Reservierung zur Kenntnis. Eine gastliche Begrüßung war's nicht. Eher eine notwendige. Welcher Tisch ist denn für uns? Einer der beiden freien eben. Ok, und wohin mit den Jacken? Gleich da bei der Bar oder da hinten. Do it yourself, ist dort das Motto.

Wir wählen den Kleiderhaken "da hinten" und somit auch den kleinen 2er Tisch neben dem Toilettenzugang. Der Tisch war das gerningste Übel aber der Kleiderständer dort war schon übervoll und irgendwie war uns dabei nicht ganz wohl, den gehenden Gästen beim Wühlen in unseren Jacken zuzusehen. Also doch die Jacken wieder zurückgeholt, zu uns an den kleinen Tisch.

Die Karte ist schnell gereicht. Die Wahl des Weines ebenso schnell getroffen. Der junge Mann fragt zwar nach Aperitif aber wir sind nicht die großen Vorglüh-Fans. Puristisch bleiben wir bei gutem Wein und zwar 2/8 Zweigelt Unplugged vom Reeh (€ 5,00). Kennen wir von zu Haus' und passt für uns ganz gut.

Auch zu unserem Menü, meint der junge Mann, wenn wir denn beim Fleisch bleiben. Kurze Unsicherheit beim Fleischliebhaber mit schlechtem Gewissen. Das wurde wieder beruhigt, ist ja vom Weiderind und sogar die belämmerteZiege träumt davon - also gut, wir bleiben beim Fleisch. Kaum bestellt war der Wein auch schon da und wir kurz einmal zufrieden – der ist einfach gut. Leitungswasserflasche war mit dabei.

Gedeck gibt's auch ab 17.30h und wird mit € 2,50 verrechnet – wissen wir von der Website. Für uns leider erst ab 20.25h. Wir sitzen ungern nur mit Wein, Wasser und Hunger 40 Minuten am Tisch. Kurz bemerkbar gemacht, wird das Gedeck auch sofort gebracht: 2 Scheibchen hausgemachtes speckig saftiges Weißbrot, genau richtig gesalzen – dazu je eine Teelöffelnocke von Kernöl- und Trüffel-Ricotta, dazu 2 kleine schwarze Oliven. Zum Glück, endlich was zu essen. Diese Ricotta-Nockerl waren beide ein guter Einstieg. Jene mit Trüffel-Aroma (weil sichtbar war er nicht) unser Favorit. Wir haben unsere kleine Brotscheibe binnen zwei Minuten gegessen.

Auf unsere Vorspeise mussten wir aber noch einmal 20 Minuten warten. Hirschcarpaccio, mit Johannisbeergelee, eingelegter schwarzer Nuss, Ruccola und massivem Brotmangel. Naja, den mussten wir durch die Bitte um Brotnachschub zu € 1,80 eben ausgleichen. Das Carpaccio hatte einen verwässerten Geschmack, bei Wild eigentlich unmöglich – außer es ist vielleicht aus dem Tiefkühler. Es war auch kalt temperiert. Wir mögen’s lieber mit Zimmertemparatur. Wenn’s frisch ist, wär‘s auch kein Problem. Johannisbeergelee darüber geträufelt, sehr süß, wenig Säure. Die Ruccola-Blätter leicht mariniert. Die Schwarze Nuss wieder sehr süß. Insgesamt einfach zu süß. Das gut gesalzene Brot hat’s noch rausgerissen. Aber lieber nicht gleich alles kritisieren.

Wein muss schon nach dem ersten Gang nachbestellt werden, die lange Wartezeit müssen wir uns schön und den Hunger runter trinken. Einmal ein St. Laurent vom Glatzer (€ 4,50) und einmal eine Cuvée Carnuntum vom Markowitsch (€ 4,20). Was ist denn das für eine Cuvée? Aus Blaufränkisch, Merlot und St. Laurent. Aha. Eher nicht so ganz die Favoriten aber ok. Ein Versuch ist es wert. Die Skeptikerin traut ihren Papillen vor Ort noch nicht und will sich auf die Information verlassen. Für diese Rebsorten, schmeckt der zu gut. Doch, die Skepsis war berechtigt, tatsächlich sind es: Blaufränkisch, Zweigelt und Pinot Noir. Ja, schon realistischer. Der Glatzer war eine leichte Enttäuschung, vor allem weil er im Anschluss an den Reeh einfach nicht mithalten kann.

Die Suppe schafft’s dann erst nach 21h zu uns. Sellerie-Apfel-Schaum-Suppe und man schmeckt, dass die Mannschaft dort auch Suppen nur mit Wasser kocht. Schade, da fehlte jegliche Art von Geschmack und Würze. Keine Weißweinnote, kein Gemüseansatz oder -fond, einfach verwässert. Es muss ja nicht immer nur Salz sein. Sogar dem gesundheitsbewussten Salzphobiker war’s zu wenig. Einzig das enthaltene Salz in den gerösteten Schwarzbrotcroutons war da. Aber das hätte nicht für den ganzen großen Suppenteller gereicht. Hat’s gepasst?, will er wissen. Nein, also ordentlich nachsalzen war notwendig, dann war’s ok.

Die beiden Beiriedschnitten lassen sich Zeit und es ist schon 21.30h als sie ihr Ziel erreichen. In der Zwischenzeit, haben wir uns diplomatische Formulierungen überlegt, wie wir den höflichen jungen Herren erklären können, dass das einfach alles zu lang dauert. Und als die Teller am Tisch stehen, verlässt nur ein: Ah, Herr Ober, die Nachspeise dann gleich bitte, das dauert uns schon ein biss’l z’lang… seinen Mund. Das sitzt, passt und wird Wirkung zeigen. Auch die Salzkritik wird versucht beim Beiried prompt wieder gut zu machen, denn da hat wer schon in der Küche den Salzstreuer für uns in die Hand genommen. Leider war dieser Gang dann punktuell total versalzen. Und das war doppelt schade, denn das war ein stimmiges Gericht, ganz nach unserem Geschmack. Eine schöne dicke Schnitte, ohne den dicken Fettrang auf’s Teller gebracht, darunter ein Kernöl-Erdäpfelpüree, ein paar Würferl vom sautierten Kürbis und ein Bratensaft, der’s geschmacklich in sich hat. Und dann immer wieder diese Salzstellen. Das tut weh auf der Zunge.

Das Kritisieren verkneifen wir uns für diesen Abend – wir sorgen uns um unsere Nachspeise. Die sehr schnell nachkommt – aber ist jetzt eh gut, wir wollen dann nach Haus‘. Angekündigt war: Birnen-Nougat-Knöderl. Und die waren auch für die komplizierteste Naschkatzenphilosophin perfekt angerichtet. Auch für den Topfentiger ein Volltreffer: Das Knöderl war nämlich aus selbigen Milchprodukt. Der Teig schön flaumig mit Grieß angerührt und dann in gerösteten Bröseln gewälzt. Leichte Säure vom Topfen, Brösel zu leicht gesüßt. Dazu gekochte Birnenscheiben, einmal Himbeeren frisch und auch als Sauce am Teller – aber beide Varianten leider viel zu sauer. Keine Saisonware. Besser weglassen. Und leicht im Abseits: ein Nougatmousse mit Schokogitter (weiß/dunkel). Supergut! Süß, wie ein Dessert gehört.

Mit dem Abschmecken haut’s einfach nicht ganz hin. € 80,00 für den Abend waren für uns angemessen. 4-gängig gut portioniert. Das Service war bei vollem Haus nicht überfordert aber wenig hilfsbereit, unaufmerksam und unwissend. Alles (Wein-, Wasser-, Brotnachschub) musste von uns nachgefragt werden. Das Timing ist einfach schlecht – viel zu lang. Uns reichen 2 Achterl Wein und wir bestellen auch dann kein 3., wenn wir noch länger sitzen müssen. Es gibt einen Mittelweg, zwischen Eile und Weile, die einem Großteil der Menschheit angenehm ist. Wir haben uns wie immer gut unterhalten, nur ohne Wartungshaltung wär’s für uns entspannter.

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Letzter Kommentar von am 14. Feb 2014 um 18:19

Ja, beim "Nachforschen" ist uns auch der günstige EK-Preis vom Carnuntum aufgefallen, da war uns auch nicht ganz wohl im Nachhinein. Eigentlich ist es ja für uns beim Wein so, dass wenn er schmeckt, dann schmeckt er - egal aus welcher Liga oder Preisklasse oder?

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am 12. Februar 2014
belaemmerteZiege
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service
1 Check-In

Wir haben einen sehr schönen Abend verbracht.
Beim Betreten des Lokals wurden wir sogleich höflich empfangen und waren sehr angetan von der romantischen Atmosphäre (viele Kerzen, Rundbögen, hübsch gedeckte Tische).
Die Speisen waren köstlich und sehr schön angerichtet. Besonders die Hauptspeise (Beiriedschnitte vom österreichischen Weiderind mit Rosmarinjus und einer Variation aus Kürbis) war ein Traum! Das Fleisch war auf den Punkt gebraten und hat herrlich mit den Beilagen harmoniert.
Wir hatten einen Gutschein für ein 4-Gang-Menü für 2 Personen zum halben Preis, wodurch dieses Geschmackserlebnis auch für jüngere Gäste durchaus leistbar ist (Aktion noch bis 31.5.2014). Das Servicepersonal war aufmerksam, aber nicht aufdringlich.
Von den Aufstrichen (zu einem sehr leckeren Brot) hätte es um den Gedeckpreis von €2,50 pro Person, ruhig etwas mehr geben können, aber das ist schon der einzige kleine Kritikpunkt.

Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!

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Letzter Kommentar von am 18. Feb 2014 um 21:23

@dieBrotvernichter, am 14.02.2014 um 19:00: Versucht es doch: Klopfet beim Kirchengott an! - Kommt näher, ich will Euch die Wahrheit ins Ohr flüstern: Es wird Euch niemand antworten (oder aufmachen), denn hinter der geschlossenen Tür ist niemand ...!

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am 14. Oktober 2013
J2kund
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich und meine Familie gehen gerne ins. Ef16 das Essen ist sehr gut und
Wir wurden immer freundlich bedient .. Im Sommer ist der Gastgarten ein Traum ,

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am 4. Oktober 2013
Pinky
17
6
9
3Speisen
2Ambiente
3Service

Nach meinem herrlichen Italien Urlaub und Dolce Vita bin ich zurück. Und wo? Im kalten Wien....na toll.. dafür gehts aber gleich in ein nettes Lokal gleich am Fleischmarkt.
Ich hatte einen Gutschein für 2 Personen für jeweils ein Mittagsmenue.

Wir betraten das Restaurant. Das runde Gewölbe ist toll anzusehen jedoch fehlen absolut Kerzen. Ein kleines Teelicht nur würde das Ambiente eine bessere Note verleihen, da es recht dunkel und düster wirkt.

Wir wurden freundlich begrüßt und zu einem Tisch verwiesen.

Das Mittagsmenu:

Kartoffelschaum Suppe

war sehr angenehm zart und cremig, kleine frische :-) Karottenstücken waren zu finden. Wir fragten nach Brot. Das Brot kam. Frisches selbstgemachtest Brot. Pluspunkt auf jeden Fall.

Hauptspeise: Krautroulade mit Bratkartoffeln in Rosmarinjus. Das haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Das Kraut war etwas säuerlich für meinen Geschmack. Ich salzte und schon war es besser. Die Kartoffeln waren sehr gut. Zart aber nicht verkocht. Der Rosmarinjus war mehr Jus als Rosmarin, man schmeckte ihn kaum. Leider.

Zu den Getränken gibt es nicht viel zu sagen: Ein Spritzer machts. Und der schmeckt auch.
Der Kellner war zur rechten Zeit am rechten Ort.

Leider keine Zeit mehr fürs Dessert. Dafür beim nächsten Mal, wir kommen bestimmt mal wieder.

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am 28. September 2013
stefan1255
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir haben uns dieses Lokal ausgesucht, weil die Fotos des Gastgartens neugierig gemacht haben - und diese sogar übertroffen. Schon beim Empfang hat man sich wohl gefühlt, weil das Personal offensichtlich seine Arbeit mit Freude erledigt. Gute Weinberatung, rasche Zubereitung und ungezwungen aufmerksam. Zur Küche muss man sagen, dass es alles in allem unsere Erwartungen übertroffen hat. Eine etwas ungewöhnliche Menüzusammenstellung, die aber gut abgestimmt wurde (Spargelsuppe mit Kalbsbries, bzw. Seeteufel auf grünen Linsen). Interessant fand ich vorallem, dass sich das Lokal sichtbar um jeden Gast bemüht und deswegen auch ein Gewinnspiel anbietet (war für mich neu). Wir werden es demnächst mit Freunden besuchen. Danke.

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Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 28. September 2013
stefan1255
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wir waren mit freunden und haben den abend sehr genossen. Man fühlt sich von beginn an wohl - Das service sehr aufmerksam ohne aufdringlich zu sein. Die speisen waren herrlich und fein zubereitet, der gastgarten ist eine oase mitten in der stadt. Wir empfehlen sie gerne weiter!

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am 19. August 2013
DanielD2
27
2
11
3Speisen
4Ambiente
2Service
1 Check-In

Feiertags abends, das Lokal im sehr netten Innenhof gut gefüllt, ohne Reservierung hätte es wohl keinen Platz gegeben.
Man benötigt 10 Minuten, um uns die Karte zu bringen und weitere 15 die Getränke zu bringen. Das Gedeck (Brot und Mini-Aufstriche um 2,50, welche nicht wieder nachgebracht werden) kommt nach 25 Minuten. Bei vollem Gastgarten und Besuchern im Restaurant sollte man über Aufstockung beim Service Personal nachdenken.
Nach 45 Minuten will man die Hauptspeisen servieren, aufgrund des Hinweises, dass man lieber mit den bestellten Vorspeisen beginnen möchte, werden diese wieder mitgenommen.
Der Kellner entschuldigt sich aufrichtig, es dauert weitere 20 Minuten bis zu den Vorspeisen und danach noch einmal eine halbe Stunde bis zu den Hauptspeisen.
Zu den Gerichten:
Als Vorspeisen gabs Frischkäseterrinne mit Kräuterseitlingen, eine sehr interessante und auch sehr gute Kombination, an der es kaum etwas auszusetzen gibt, ausser dass es sich bei der Terrinne um zwei Stück gepressen Frischkäse zu handeln scheint, der einmal in Kräutern und einmal in einer Gewürzmischung gewendet wurde. Die zweite Vorspeise war Hirschcarpaccio, das eigentlich sehr gut geschmeckt hat. Warum man den dazugereichten Ruccola in Balsamico Creme ertränken musste, war mir nicht ganz klar.
Als Hauptspeise gabs einerseits totgebratenes Doradenfilet mit verbrannten Artischoken und Petersilkartoffeln. Möglicherweise litt die Qualität am Warmhalten/wieder Warmmachen? Andererseits gabs überbackene Canelloni mit Garnelen. Erst beim Verlassen des Lokals stellten wir fest, dass die Canelloni das Mittagsgericht des Vortages waren, welches mit 3 gebratenen Garnelen aufgepeppt wurde.
Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit verzichteten wir auf ein Dessert.
Alles in allem ein enttäuschender Abend, man versucht hier in einer Liga zu spielen, die man (noch) nicht beherrscht. Für die vergessenen Vorspeisen hat man sich zwar entschuldigt, gelungenes Krisenmanagement schaut aber anders aus. 72 Euro für zwei Vor- und Hauptspeisen, zwei Glas Frizzante und ein Glas Weißwein sind bei der gezeigten Leistung jedenfalls völlig überzogen.

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am 29. Juli 2013
Experte
hautschi
107
33
24
4Speisen
4Ambiente
3Service
10 Fotos1 Check-In

Für den Samstag Abend sollte es ein schönes Restaurant mit nettem Gastgarten im ersten Bezirk sein, wir wollten den tropenheißen Tag gemütlich ausklingen lassen. Dank einiger interessanter Vorbewertungen auf ReTe kamen wir auf das Restaurant Ef16, gelegen am Wiener Fleischmarkt. Vor allem der schöne Innenhof-Gastgarten wurde mehrmals gelobt.
Dort und nirgends anders wollen wir hin!

Die telefonische Tischreservierung am Mittwoch wurde von einem Herrn professionell und freundlich abgewickelt, die Vorfreude auf ein feines Samstagsdinner stieg.

Gegen 18 Uhr erreichten die liebste Frau und ich das Ef16 am Fleischmarkt 16. Das Auto blieb zu Hause, die Anreise war für uns notorische Öffiverweigerer spannend und amüsant zugleich. Nach Hause sollte es mit dem Taxi gehen, in der Nacht brauch ich die U-Bahn nicht wirklich.
Das Lokal liegt relativ versteckt in einem Innenhof. Am Fleischmarkt machen allerdings einige Tafeln mit den Tagesangeboten auf das Ef16 aufmerksam. Geht man den Gang vom Fleischmarkt hinein, liegt rechterhand das Restaurant, weiter nach hinten befindet sich der wunderschöne, schattige Innenhof-Gastgarten. Es gibt einiges an Pflanzen, ein kleiner Brunnen sprudelt, im Gastgarten ist es um einige Grade kühler als auf der Straße (Gott sei Dank).
Ich kann mich hier den Vortestern nur anschließen, so einen netten Gastgarten muss man im ersten Bezirk echt suchen.

Man dürfte unser Kommen nicht bemerkt haben, also ging ich ins Lokal um den reservierten Tisch zu erfragen. Wir wurden sehr freundlich begrüßt, in den Garten gebracht und durften uns einen von mehreren Zweiertischen aussuchen. Zu diesem Zeitpunkt war erst ein Tisch besetzt, im Laufe des Abends wurde der Gastgarten bumvoll, man brachte in weiterer Folge sogar Tische von drinnen um alle Anfragen befriedigen zu können.
Der Innenbereich des Lokales ist relativ klein, ich würde daher in jedem Fall eine Reservierung empfehlen.
Der Gastgarten bekommt bei der Ambiente Bewertung eine glatte 5, der Innenbereich, auch sehr nett, allerdings ob der relativ eng gestellten Tische gibt es hier nur die 3. Die WC-Anlagen sind klein, jedoch sehr modern und sauber. In Summe wird das Ambiente mit 4 bewertet.

Die Holztische sind mit einem Tischläufer, einer Garnitur Besteck pro Person, Wein- und Wassergläsern, Stoffservietten, sowie Salz- und Pfeffermühle eingedeckt. Es ist sehr nett, wir nehmen Platz und fühlen uns recht wohl.


Service: Zu Beginn wird der Service von einer jungen Dame und einem jungen Herren durchgeführt. Man ist wirklich freundlich, sehr bemüht, bei Nachfrage nach den verschiedenen offenen Weinen gibt es auch professionelle Antworten. Einige Ungereimtheiten drücken die Servicenote in Summe aber dann doch auf eine gute 3:
Nach der Bestellung wird ein Suppenlöffel aber kein Vorspeisenbesteck eingedeckt. Die liebste Frau nimmt das vorhandene Besteck für die Vorspeise, für die Hauptspeise gibt´s aber halt dann keines mehr. Der Umstand wird beim Servieren der Hauptspeise auch nicht erkannt und ich muss während die Hauptspeise schon steht um Besteck bitten. Der offene Wein wird vom Kännchen beim Tisch ins Glas geleert, eine Flasche bekomme ich bei den verschiedenen Weinen leider nie zu Gesicht. Der Aschenbecher wird abserviert, es wird aber kein frischer gebracht (und das nach jedem Gang). Je voller es wurde, desto mehr kamen die beiden Armen auch ins Schwimmen. Es kam dann zwar Verstärkung durch einen weiteren Kellner (Chef?), aber halt ein bisserl spät. Die Rechnung kam auf Verlangen sehr schnell, dafür dauerte es ewig, bis endlich das Geld geholt wurde.
Man bemüht sich wirklich, der Tick zur wirklichen Professionalität, der fehlt allerdings.

Die Karte bietet einige interessante Gerichte, sie ist eher schlank gehalten, stört aber nicht, die wichtigsten Sachen (Fleisch, Fisch, vegetarische Gerichte) sind abgedeckt. Negativ aufgefallen ist mir, dass die Internetkarte nicht aktuell war. Die bereits am Freitag getroffene Vorauswahl konnten wir schmeißen, keiner unserer Favoriten war auf der Karte zu finden (auch heute ist noch die veraltete Karte online). Kein Problem, wir sind flexibel und haben uns dann ein schönes Menü zusammengestellt.

Für das Gedeck werden € 2,50 pro Person verrechnet. Es gibt helles und dunkles selber gebackenes Brot (sehr gut) und eine homöopathische Portion von zwei verschiedenen Aufstrichen (Foto). Beide Aufstriche waren sehr gut, für das gereichte Brot jedoch eindeutig zu wenig.
Gruß aus der Küche gibt es keinen, in Summe finde ich den Gedeckpreis etwas zu hoch.

Erdäpfelsuppe mit Eierschwammerln (4,90): Im großen Suppenteller kommt eine ausreichende Portion heißer Suppe daher. In dieser tummeln sich viele kleine Eierschwammerl. Recht gut, der letzte Schliff für eine Geschmacksexplosion bleibt aber leider aus. Ich vergebe hier die 3.

Überbackene Tomaten- Bruschetta mit Ricotta und Basilikum (5,80): Nicht viel, aber dafür wahnsinnig gut. Hier gab es die zuvor vermisste Geschmacksexplosion, dementsprechend wird auch mit der Höchstnote 5 bewertet.

Geschmorter Kalbstafelspitz mit geschmortem Gemüse (15,90) dazu extra bestellte Kräuterspätzle (3,50): 2 Scheiben Fleisch kommen in einem wirklich ausgezeichneten Safterl daher, über dem Fleisch das mitgeschmorte Wurzelgemüse. Dass das Gemüse die einzige Beilage darstellt, finde ich ein bisschen schwächelnd, die extra dazu bestellte Beilage (die sehr gut aber auch nicht viel war) verteuert das Gericht auf fast € 20,--, wirklich keine Okkasion mehr. Geschmacklich ausgezeichnet bekommt das Gericht aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses leider nur die 4.

Rinderfiletspitzen in Pilzsauce mit Kartoffelpüree (16,90): Butterweiches obwohl leider fast ganz durchgebratenes Fleisch in sehr feiner Sauce, auch das Pürre kommt bei der liebsten Frau sehr an. Es wird mit 4 von 5 Punkten bewertet.

Flüssiges Schokoladesoufflé mit Kokos Parfait (5,90): Das Soufflé mit flüssigem Kern, ein absoluter Traum, das Parfait leider steinhart (ob der tropischen Temperaturen hat´s aber nicht lang gedauert, bis es essbar war). Das Parfait geschmacklich kein Highlight, dafür umso mehr das Soufflé. In Summe vergebe ich die 4.

Marillenknödel (5,80): 2 ordentliche Brummer kommen daher, die liebste Frau trifft gleich der Schlag. Mit meiner Hilfe werden aber auch die beiden Kanonenkugeln aufgegessen, denn geschmeckt haben sie wirklich sehr gut. Auch hier gibt es die 4.

Das Hausbier ist von Becks (warum man bei unseren guten Bieren unbedingt deutsches Bier als Hausbier ausschenken muss, ist mir ziemlich unverständlich). Das Seidel (3,30) wird wohl im Original Becks Glas serviert, dieses spricht mich aber so gar nicht an. Das Glas ist dickwandig und schaut aus wie ein Wasserglas. Für das Bier (wohl kalt und in Ordnung gezapft) gibt es nur eine 2.

Die beiden versuchten Weißweine (Name und Winzer leider weder auf Rechnung noch über die HP eruierbar und das Hirn ist scheinbar auch nicht mehr das Beste) waren eiskalt und geschmacklich sehr in Ordnung (das Achterl um wohlfeile 3,50 bzw. 4,70).

Der große Braune (3,60) geschmacklich im guten Mittelfeld, das Mineralwasser von Römerquelle (0,75l = 4,60) gut gekühlt.

Fazit: Ein sehr nettes Innenstadtlokal mit einem herrlichen Gastgarten und einer für den ersten Bezirk noch vertretbaren Preisgestaltung (wir zahlten in Summe € 112,80).
Gute bis sehr gute Küchenleistung, gute Serviceleistung. Sowohl bei Küche und Service ist aber noch Luft nach oben vorhanden, speziell dann, sollte man vorhaben, in die Wiener Spitzengastronomie einzuziehen.
Empfehlen würde ich das Ef16 aber dennoch mit ruhigem Gewissen.

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am 17. Juli 2013
kevinsparker
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Freunde haben uns dieses Lokal empfohlen, weil sie bereits sehr oft dort ihren Abend verbracht haben. Wir waren mit der Familie dort (3 Erwachsene und 2 Kinder). Die Reservierung funktionierte einwandfrei - sogar unser "Wunschtisch" wurde für uns reserviert. Der Empfang war sehr herzlich, wir wurden vom Besitzer? (weiße Krawatte) in den Gastgarten geführt und waren von dessen Empfehlung, einen Rose- Sekt sehr beeindruckt. Fruchtig, trocken, ideal zum Anstoßen. Zum Gastgarten muss man sagen, dass man das wirklich länger im 1. Bezirk suchen muss, bis man sowas findet. Meine Frau meinte, dass man sich hier wie Rapunzel fühlt. Unzählige hundertjährige Efeuranken ragen den Mauern empor. Wir hatten einen Platz unter einem breiten Sonnenschirm (am Abend), es wäre sicher schöner gewesen, wenn man unter freiem Himmel sitzt, aber der Kellner versicherte uns, dass die Efeusamen sonst ziemlich lästig auf die Tische fallen. Ein einsam vos-sich-hin plätschender Brunnen machte den Abend perfekt romantisch - selbst neben zwei kleinen Kindern :) (natürlich faszinierte der Brunnen die Kinder sehr, sodass wir nicht viel Nebenbeschäftigung erfinden mussten). Der Service war sehr umsichtig und las uns jeden Wunsch von den Lippen ab - Getränke die allmählich leer wurden oder das Abservieren der Teller... Zu den Speisen muss man folgendes sagen: Wenn man im 1. Bezirk gut und schön essen will und das zu moderaten Preisen - dann findet man es definitiv HIER. Als Geschäftsmann bin ich sehr oft in schicken Lokalen, aber keines hat annähernd so viel Geschmack (im wahrsten Sinne des Wortes) und Stil wie das Restaurant EF16. Ich vermute mal, dass das an der versteckten Lage liegt. Ich bin früher schon öfters vorbei gegangen und lernte es erst durch einen Tipp kennen. Der Eingang in den Innenhof irritiert erstmals ein wenig, weil man dahinter kein Lokal vermutet. Konkret zu den Speisen: Einfache, traditionelle Wiener Küche (wie aus dem Lehrbuch) mit etwas mediterranem Touch, die Vorspeisen waren exzellent, die Hauptspeisen gutbürgerlich (nicht spektakulär aber wie aus Oma's guter Küche), die Desserts hingegen wieder phänomenal - ein Tipp: das Schokosouffle oder der Kaiserschmarrn!!! Fazit: Wir werden das Restaurant definitiv weiterempfehlen und bestimmt eine der Veranstaltungen besuchen (Weinversteigerung, bzw. Literaturabend). Überzeugt hat uns das freundliche, kompetente Service und die teilweise einfache, aber geschmacklich hervorragende Küche zu gut kalkulierten Preisen!

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Kommentar von am 17. Jul 2013 um 04:53

Schöner, interessanter Kommentar! (Aber eine Gliederung in Absätze würde das Lesen erleichtern.)

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am 14. Mai 2013
schlossi
4
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Sehr gutes Essen, netteste Beratung, unglaublich bemühter Kellner obwohl nicht reserviert, gehen bald wieder hin

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am 2. Mai 2013
Rammer
71
2
4
3Speisen
3Ambiente
4Service

Der ausführlichen Beschreibung von bubafant ist eigentlich nichtshinzuzufügen. Die Qualität des Essen haben wir zwischen gut und sehr gut empfunden. das Ambiente des Lokal eher etwas nüchtern und wenig heimelig. Auffallend der Empfang durch den Geschäftsführer? bzw Wirt. eine Herzlichkeit die man sich immer wünschen würde. Auch die Bedienung lässt einem die Freundlichleit spüren. Warum es dann nicht zur Note 5 gereicht hat? 50 Minuten auf den zweiten Gang zu warten war doch sehr nervtötend wenn links und rechts spätere Gäste schon fertig gegessen haben. Wir erhielten zwar zur Entschuldigung 2 Schnäpse - aber der Abend war dadurch nicht mehr zu retten.

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am 8. April 2013
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
4Ambiente
4Service
28 Fotos3 Check-Ins

Beim Anblick des Eingangsbereichs des Restaurants ef16 kann man kurzfristig in Panik verfallen, vergessen zu haben, die Weihnachtsgeschenke eingekauft zu haben.
Ein Gutschein für unvergessliche Genussmomente führt uns in den Mandalahof am Fleischmarkt, ein unscheinbarer Torbogen straßenseitig in einem Straßenknick mündet in einen engen Innenhofgang, wo sich der Eingang des Lokals befindet. Es liegt Schnee und Nachschub kommt von oben, am kleinen Nadelbäumchen im Topf leuchtet unter der weißen Haube eine Lichterkette hervor. Wir haben telefonisch reserviert und werden mit den Worten 'wir freuen uns auf Ihren Besuch' richtig neugierig gemacht.

Beim Eingang gibt es fast keine Barriere, das relativ kleine Lokal ist ebenerdig, einzig bei der großen Glasschwingtür zu den neuwertigen, top ausgestatteten und perfekt gepflegten Sanitäranlagen würde ein Rollstuhlfahrer Hilfe brauchen. Der Gastbereich ist ein einziger (Nichraucher)Raum in L-Form, Terracottafliesen, schlichte massive Holztische und –stühle, an einer Wand eine Lederbank. Gleich beim Eingang befindet sich eine Holzbar mit repräsentativ ausgestellten Weinen. Die Zweiertische an der Lederbank stehen etwas beengt, im übrigen Bereich und mit den größeren Tischen ist mehr Platz.

Die Tische sind eingedeckt mit hellen Paarläufern, Stoffservietten, Besteck und Gedeckteller. Auf einem einzigen Tisch steht eine originelle Menage. Das Menü auf einem kleinen Blatt Papier wird gereicht und die Getränkekarte. Wir entscheiden uns für einen Heideboden von Renner (EUR 5,-), sowie für Leitungswasser, das in einer schönen grünen Weinflasche mit Weinornamenten serviert wird (ohne Berechnung). Das sogleich servierte Gedeck (EUR 2,50) besteht aus Weißbrot im Körbchen und einer Miniplatte mit zwei Aufstrichen mit Kräutern und 2 Oliven samt deren Öl. Nichts Aufregendes.

Vorspeise
Seeteufel-Lachscarpaccio mit Limetten-Dillsauce und Rucola
Hauchdünn aufgeschnittenes Carpaccio. Darauf aufgetürmt fein marinierte Blattsalate. Der Bringer dieses Tellers sind für mich die knusprigen Süßkartoffelstäbchen. Sehr gut.

2. Gang
Fettuccine mit feinem Wildragout und Thymian
Die Pasta mit gutem Biss, leider nur mehr lauwarm. Das Ragout fein gewürzt und drängt sich nicht in den Vordergrund. Thymian ergänzt gut.
Serviert werden die Speisen auf schlichten, weißen Tellern. Ohne Schnickschnack, dafür keine Abplatzungen. Die Teller sind auch eher flach, nicht wie so oft mit großer Krempe und kleiner Servierkuhle. Mir gefällt das. Beim Zureichen des Tellers beim Abservieren bedankt sich der Wirt immer mit 'danke für die Mithilfe'. Das habe ich auch noch nie gehört. Sehr schön.

Das äußerst hübsche Kreuzgewölbe wird hier perfekt genutzt. Farblich mit creme und weinrot abgesetzt. In einer Nische eine Schiefertafel mit der aktuellen Tageskarte, rustikal-massive Holzrahmen mit Fotos von Speisen in Schwarzweiß. Über der Bar mit den Hockern ein Ast mit Deko, sowie viel mit Liebe arrangierter Kleinkram.
Der Wirt ist gerade im richtigen Ausmaß präsent. Nicht aufdringlich, unprätentiös und von einer offenen Art Herzlichkeit, die uns sehr gut gefällt. Wie flexibel er ist, zeigt sich mit dem Einfall von 10 Touristen, denn in Rekordzeit wird mit den kleinen Tischen eine Tafel zusammengestellt.

3. Gang
Gegrillte Bio-Maishendlbrust, gefüllt mit Waldpilzen, serviert auf Kürbispüree und hausgemachte Gnocchi
Auf den ersten Blick ist dieser Gang auch harmonisch für das Auge abgestimmt. Die Pilzfülle ergänzt das Huhn perfekt. Nicht überwürzt. Das Kürbispüree sehr intensiv im Geschmack und perfekt in der Konsistenz. Die Gnocchi sind ein Traum, bissfest und mit der Schnittfläche lässt sich die Sauce auftunken. Sehr gut.

Dessert
Zweierlei vom Topfen
Nach einer vereinbarten kleinen Pause (10 Franzosen wollen auch versorgt werden ...), wird gemeinsam mit einem Cappuccino (EUR 3,50) das Dessert serviert. Ein Stück molliger, warmer Topfenstrudel, ein äußerst flaumiger Topfenknödel ohne Fülle und eine einsame Erdbeere. Gerade die richtige Portionsgröße, um ein gelungenes Menü zu beschließen, ohne angegessen vom Tisch aufzustehen.

Fazit: Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Das Ambiente zeugt von jemand, der sich seinen Lebenstraum erfüllt hat? und mit viel Liebe und Engagement seiner Leidenschaft nachgeht. Das zeigen auch die Worte bei der Verabschiedung 'noch einen schönen Abend und kommt gut nach Hause'. Bei den Speisen wird auf regionale und saisonale Begebenheiten Rücksicht genommen. Der Umgang mit Gutscheinkunden ist völlig in Ordnung und wir werden uns sicher wieder mal in den Mandalahof verirren. Noch positiv anzumerken ist, dass unsere Kleidung, trotz der Kleinheit des Lokales, überhaupt nicht nach Küche gerochen hat.

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am 2. April 2013
Stefan125
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Sehr schönes Lokal mit freundlichem Service und wirklich ausgezeichneten Essen ..

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am 19. Februar 2013
sonni2000
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Auf dailydeal habe ich einen Gutschein für ein 4 Gänge Menü für 2 Personen erstanden.

2 junge Mitarbeiterinnen bemühten sich, den Abend für die Gäste nett zu gestalten.
Wir wurden zum Tisch geführt, die Getränkebestellung wurde prompt aufgenommen, die einzelnen Gänge zeitl. gut abgestimmt - alles hat gepasst.
Das Essen sehr gut abgeschmeckt, die Grösse der Portionen passte.

Nettes Ambiente im kleinen Lokal in der Innenstadt (Nähe Stephans- und Schwedenplatz)

Sehr zu empfehlen!!

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am 2. Oktober 2012
Michi1312
6
1
1
5Speisen
4Ambiente
3Service

"Das neue Spitzenrestaurant im Herzen von Wien ist ein gehobenes Feinschmeckerlokal in ruhiger Lage mit Gastgarten im Innenhof des Mandalahauses. Österreichische Fleischprodukte, frischer Fisch sowie saisonelle Gemüse und Naturprodukte garantieren kulinarischen Hochgenuss in bester Qualität." - der lokaleigenen Beschreibung ist kaum etwas hinzuzufügen - es stimmt.
Ich war nun schon 3x, jedoch immer im Sommer, dort und es war jedesmal aufs neue toll. Besonders im Sommer im lauschigen Innenhof zu sitzen und zu geniessen macht besonders Laune.
Für mich ist das Restaurant DER Geheimtipp für exzellente Küche im ersten Bezirk in Wien und das zu fairen Preisen.
Ich denke der Grund warum das Lokal nicht ständig voll ist, ist die Lage: Den Eingang im Innenhof findet nicht jeder Tourist auf Anhieb, dafür bietet der Innenhof eine ganz spezielles Ambiente.
Hervorragendes Essen mit moderner, klassischer und saisonaler Küche. Einzig der Service war nicht ganz auf Augenhöhe mit dem Niveau der Speisen - aber darüber habe ich getrost hinwegsehen können.

Deshalb immer wieder gerne, wenn man etwas besonderes sucht, dass sicher nicht jeder kennt.

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am 28. Februar 2012
mutzi
7
1
1
4Speisen
4Ambiente
4Service

Speisen sehr gut, aber nichts was einen vom Hocker hebt.

Netter Service, schöne Atmosphäre.

Wie schon XXX sagt, zum Exzellent reicht es leider nicht.

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am 4. Juli 2011
Mahashakti
2
1
4Speisen
4Ambiente
5Service

Die Mittagspause im lauschigen Innenhof war sehr fein. Leider waren die vegetarischen Nudeln eher zu scharf, kein Problem, wenn man darauf Lust hat, war leider nicht in der Karte gekennzeichnet. Trotzdem sie sehr lecker waren, zu scharf - die Kellnerin hat - ohne weiters - einfach ein anderes Gericht vorgeschlagen. Sowieso sehr bemüht. Man fühlte sich als Gast gut aufgehoben. Der Kellner bringt die "Glühbirne" (Birnensaft mit warmen Wasser) mit einem Lächeln. Das Essen war schon mal besser (Mittagsmenü vs. Abendkarte) - dennoch im Vergleich immer noch Favorit - aber alles in allem ein sehr feines Erlebnis!

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am 30. Juni 2011
NadjaA
22
2
3
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ich war im Rahmen der Restaurantwochen im ef16 und war restlos begeistert: Der Innenhof weckt "Urlaubsfeeling", das Service war charmant, aufmerksam und die Weinempfehlungen waren top. Das zusammengestellte Menü (Fleisch oder Fisch) liess keine Wünsche offen und war einfach köstlich!
Einige "Gourmet-In-Lokale" könnten sich dort einiges abschauen!!!! Ein MUSS!

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am 2. März 2010
cubibubi
1
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ausgezeichnete Speisen, sehr aufmerksames und freundliches Service, sehr zu empfehlen!

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am 27. Juli 2009
Rivaner
7
3
1
3Speisen
4Ambiente
2Service

Ein Traum von einem Gastgarten, eine hervorragende Küche Österreichisch-Mediterran, exzellentes Eierschwammerlgulasch, sehr feine Auswahl von Weinen glasweise- wäre schön wenn man auch den Jahrgang erfahren könnte.

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Kommentar von am 16. Dez 2013 um 23:54

Bei den Preisen, wie sie das Ef 16 aufweist (gehobene Spitzenklasse), sollte das Service auf dem gleichen Level sein. Ich war mit meinen KollegInnen dort zur Weihnachtsfeier- dem war leider überhaupt nicht so, und das in mehrfacher Hinsicht. Zugegeben, eine große Gruppe ist nie leicht zu bedienen, weil alle auf einmal kommen. Doch alle Fehler lassen sich entschuldigen durch entsprechendes Auftreten. Ein einfaches "Entschuldigung!" hätte es getan, statt:"Das war mein Kollege!" Nicht nur, dass es an Freundlichkeit fehlte, dass sich keiner für Fehler entschuldigte, dass sich der Kellner sogar hämische Bemerkungen über einen Kollegen erlaubte, der ein Schnitzel zurückgeschickt hatte, dass die Kellnerin unfreundlich reagierte, als ich bat, die Musik herunterzudrehen... Die Portionen (außer dem Schnitzel) waren winzig klein. An dem einen Tisch wurde die Nachspeise serviert, als am anderen noch nicht mal die Hauptspeise angekommen war. Löffel wurden zum Dessert nicht gebracht. Das sichtlich überforderte Personal schaute kaum her, sondern rannte mit Scheuklappen vorbei. Wir hatten trotzdem einen schönen Abend, aber von diesem Lokal haben meine KollegInnen und ich keinen guten Eindruck bekommen. In dieser Preislage erwartet man sich ein anderes Verhalten vom Personal. Preise: Gedeck € 2,50, Kürbiscremesuppe € 5,60, Jakobsmuscheln mit Risotto (winzige Portion) € 18,50. Das Essen hat allerdings ausgezeichnet geschmeckt.

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Bewertet am 27.07.2009

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