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Speisen
Ambiente
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46
41
49
Gesamtrating
45
9 Bewertungen
Alle Ratings 0 - 50
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die metzgereidie metzgereidie metzgerei
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die metzgerei Info
Features
Gastgarten, Schanigarten
Ambiente
Gemütlich
Preislage
Mittel
Kreditkarten
VISA MC BANKOMAT
Eröffnungsjahr
2014
Öffnungszeiten
Mo
geschlossen
Di
11:00-23:00
Mi
11:00-23:00
Do
11:00-23:00
Fr
11:00-23:00
Sa
11:00-23:00
So
geschlossen
Letztes Update von:
Stammersdor.
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die metzgerei

Linzer Straße 179
1140 Wien (14. Bezirk - Penzing)
Küche: Österreichisch, Wiener Küche
Lokaltyp: Gasthaus, Gasthof, Restaurant
Tel: 01 416 43 35
Lokal teilen:

9 Bewertungen für: die metzgerei

Rating Verteilung
Speisen
5
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4
2
3
2
1
0
Ambiente
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1
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Service
5
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4
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3
2
1
0
Bewertungsschlüssel
Rating Details
am 22. Mai 2016
Diesirae
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Wirklich ausgezeichnete, österreichische Küche. Service exzellent, ungewöhnlich aufmerksam ohne aufdringlich zu sein. Ambiente im kleinen Innenhof sehr ansprechend. Die geröstete Leber im Zwiebelsaftl butterweich, die Rindssuppe ist wirklich eine "Echte", die Nachspeise, eine Schoko-Tarte einfach wunderbar! Gerne wieder!

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am 7. Mai 2016
MenageReindl
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Ein wunderbares Lokal und eine Bereicherung für den Westen Wiens!
Ausserordentlich wohlschmeckende Speisen (Glacierte Hühnerleber, Lammbries), eine sehr interessante Speisekarte, die (wie ich nach mehreren Besuchen weiß) alle Hoffnungen erfüllt, flotte Kellner mit herrlichem Schmäh und eine an Charme und Freundlichkeit kaum zu übertreffende Chefin. Immer gerne - aber meistens nur mit Reservierung!

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am 30. April 2016
RaimundF
1
1
5Speisen
3Ambiente
4Service

War heute mit meinem Sohn und seiner Lebensgefährtin in der Metzgerei zu Gast. Auffallend war gleich zu Beginn der freundliche und amikale Empfang und eine Speisekarte bei der man das Bemühen merkte, dass man dem Gast etwas Besonderes bieten wollte. Das Essen kam relativ schnell und in ausreichender Menge. ja und übrigens der Kartoffelsalat der zu meinen gebackenen Kalbszungen serviert wurde, war der beste, der mir je untergekommen ist. Auch das übrige schmeckte sehr gut und so blieb nur die Neugierde, auch die anderen Speisen noch einmal zu kosten. So bleibt nur der Vorsatz, wiederzukommen und sich durch die Speisekarte "durchzuarbeiten." Erwähnen möchte ich vielleicht noch, dass ich sehr viel auf Reisen war und die Küche der ganzen Welt kenne, dass sich aber die "Metzgerei" soweit ich sie bisher gekostet habe sicher nicht verstecken braucht.
Dr. R. Frühling

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am 18. September 2015
Breitenseer
2
1
5Speisen
5Ambiente
5Service

Wieder einmal ein unbeschreiblicher Abend in der Metzgerei, nach einer Vielzahl von Besuchen ist es nun an der Zeit auch einmal eine Bewertung zu schreiben, mit dem Hintergedanken so objektiv wie möglich zu sein, was einem schwer fällt als Stammkunde. Nun zurück zum Eigentlichen, dem Essen des heutigen Abends. Als Vorspeise wurde ein Beef Tartar und ein Rindfleischsalat bestellt. Wenden wir uns zuerst dem Beef Tartar zu, sehr gut abgeschmeckt, garniert mit einem Asmonte (Pasta Käse von Schärdinger) Chip, hauchdünnen roten Zwiebeln, einem wunderbaren sauren Gemüse und last but not least frittierten Kapern. Die Kapern werden durch das Frittieren natürlich knusprig und verlieren ihren sonst leicht essigsauren Geschmack, einfach ein Wahnsinn, da würden selbst Vegetarier schwach! Der Rindfleischsalat ist schon optisch ein Genuss: Rindfleisch, Käferbohnen, Maiskolben und kleinen eingelegten Zwiebeln in Roast Beef gerollt, einfach perfekt. Nun zu den Hauptspeisen. Einmal gab es die glacierte Hühnerleber mit Marillen und Mandelreis, ein Gedicht, butterweich und mit einem wunderbaren Saft, zum Anderen wurde das Altwiener Backfleisch von der Fledermaus bestellt, mit einer Schnittlauchsauce zum Hinknien, einem wunderbaren Erdäpfel-Gurkensalat und zur ABSOLUTEN Krönung noch die Trüffel-Parmesan Pommes als erweiterte Beilage, einfach unbeschreiblich. Als Abschluss noch Topfen-Marillenknödel mit Sacherbrösel, Herz was willst du mehr. Zu all den Köstlichkeiten gibt es diverse gemischte Sätze aus Wien, einen umwerfenden Roten vom Altberg und Biere aus dem 16ten. Wer noch Lust auf was Hochprozentiges hat, einfach nachfragen, es gibt eine Menge davon. Das Ambiente ist einfach zum Wohlfühlen, die Kellner sind eigentlich eine eigene Geschichte Wert, Meriam, Francesco und Hermann, Meister ihres Faches. Dazu Christian Metzger mit seinem Team in der Küche sowie Stefanie Metzger an vorderster Front im Service. Am besten einmal ausprobieren und genießen.

PS: Die Fotos sind übrigens von älteren Besuchen, wollte sie dem Forum dennoch zeigen!

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am 29. Jänner 2015
Experte
neugierig
70
6
20
4Speisen
4Ambiente
5Service

Da über das Lokal bereits viel berichtet wurde, halte ich mich kurz.
Parkplatz dank Kurzparkzone kein Problem.
Eine hohe Stufe an der Eingangstür (mit Haltegriff) ansonsten Barrierefrei mit Toiletten in Seniorenhöhe.
Lokal heute DO mittags sehr gut besucht, haben noch einen Tisch für 2 im (etwas kühlen) Salettl ergattert.
Der Kellner versteht seinen Job. Flott und stehts mit Schmäh...
Zum Essen
Die Suppe hervorragend.
Das Cordon Bleu gut.
Die Speisenauswahl sehr interessant und durchaus auch mit einigen Schmankerln abseits des Mainstreams (zB Bries)...
Für mich spielt das Lokal in der Gelbmann, Wolfsberger Liga...
Sehr gutes Essen in der Vorstadt...
Gerne wieder

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am 12. September 2014
amax
24
13
11
5Speisen
4Ambiente
5Service

Vorweg kann ich gleich sagen, ein Vorstadtbeisl auf Topniveau.
Schon beim Betreten wird man sehr freundlich empfangen und die heimelige Einrichtung mit ausgeprägtem Hang zur liebevollen Dekoration spiegelt sich in der äußerst angenehmen Atmosphäre wieder.

Der Blick in die Speisekarte lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und die Küche hält absolut das, was in der Karte versprochen wird. Österreichische Küche auf oberstem Niveau. Qualität und Frische gepaart mit Raffinesse und Kreativität zeichnen die Gerichte aus. Diese schmecken nicht nur hervorragend, sondern sind auch eine Augenweide.
Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich sehr neugierig geschaut habe, was die Nebentische so alles speisen. Von den Filet Medaillons auf Risotto über den Zwiebelrostbraten bis hin zur optisch sehr schönen (leider noch nicht verkosteten) Lammstelze, da musste ich mich ab und an selbst besinnen, um nicht auf mein Essen zu vergessen. Übrigens, ich nahm das Menü, welches um wohlfeile
€ 6,90 ein absoluter Hammer im Preis-Leistungsverhältnis ist.

Tja und nun zum Service. Was soll man sagen. Zwei altgediente Haudegen die freundlich, zuvorkommend und kompetent dem Gast
die Wünsche erfüllen und manchmal auch bei der Entscheidungsfindung sehr hilfreich sind. Auch bei höherer Auslastung
verlieren die Beiden ihren Charme und Wortwitz nicht und die eine oder andere "Wuchtl" verfehlt ihre Wirkung garantiert nicht. Ich habe
mich auf jeden Fall sehr amüsiert.

Summa summarum ein wunderbares Lokal, wo alles passt und stimmig ist. Sehr zum Empfehlen, absolute Suchtgefahr.
Ein Tipp zum Schluss - Reservierung ist empfehlenswert.

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Letzter Kommentar von am 12. Sep 2014 um 11:42

Dankeschön ;-)

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am 24. Juli 2014
Update am 16. November 2016
Experte
Stammersdorfer
234
28
27
5Speisen
4Ambiente
5Service
13 Fotos4 Check-Ins

Update zu Besuch vom 15.11.2016, dazwischen waren noch 3 Besuche und aufgrund der gesammelten Eindrücke die Verbesserung der Servicenote auf 5.

Gekocht wird (unter der Leitung von Herrn Metzger) nach wie vor ganz großartig.

Die Servicemannschaft, immer die 3 selben Herren, alle super freundlich, aufmerksam, flott, sie gehen auf den Gast ein, sind unkompliziert und herzlich. Auch Frau Metzger schaut hin und wieder vorbei, sie ist sowieso höchst sympathisch. Es passt einfach!

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Gestern Abend 23.7.2014 „DIE METZGEREI“ im 14enten. Der sehr schönen Bericht von bubafant hat mich erst auf dieses, ich nehme es vorweg, auch aus meiner Sicht ausgezeichnete Lokal, aufmerksam gemacht. Danke.

Vor einer Woche telefonisch reserviert, der erste Eindruck, DIE ist aber freundlich.

Der Empfang durch, wie sich schnell heraus stellt, Chefin, dann fast herzlich. Ein kleines unbedeutendes Hoppala ist passiert, unsere Reservierung wurde für heute eingetragen, einen Tisch haben wir trotzdem bekommen. Das ganze wurde im übrigen ohne irgendwelcher Anschuldigungen, sehr souverän und so dass wir kaum etwas davon mitbekommen haben, gelöst, Kompliment!

Über das Lokal selbst will ich mich an der Stelle nicht weiter "auslassen" das wurde im bubafantschn Erlebnisbericht vom 14.7.2014 schon eindrucksvoll getan, dem ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen, außer dass die „Hütte“ an einem Mittwoch Abend voll war und ein Besuch ohne Reservierung nicht anzuraten ist.

Einer der beiden Kellner bringt uns zum Tisch, Zitat: sie bekommen den schönsten Tisch im Lokal, im Nichtraucher, der links hinten im Eck, perfekt, für Insider Tisch 11 :-)

Die Karte hat er uns gleich da gelassen und wir ordern zwei Sekt Rose vom Daschütz aus Kirchberg am Wagram (PS: der macht ganz ausgezeichnet Rote) schnell war er da UND schon lange keinen so guten getrunken, es besteht Suchtgefahr. PROST

Zu den beiden Herrn im Service, sie verstehen ihr Geschäft, sind sehr freundlich, haben immer ein lächeln auf den Lippen, bis hin zu kleinen Jokis. Als es richtig stressig wurde, hat es etwas mit der Aufmerksamkeit gehapert, aber das war verständlich, da hilft dann auch die sehr sympathische Chefin mit, aber sonst zwei Profis ihres Faches.

Was gab’s zu essen, da war EINMAL ein „Starter Paket“ sagen wir Gedeck dazu, bestehend aus einem herrlichen Aufstrich in einen mini Rexglasl, keine Ahnung was das war und wir haben bei aller Euphorie ob des Geschmacks auch vergessen zu fragen. Daneben ganz köstlicher Speck und frisches Schwarzbrot und zeitgleich ein Beef Tatar vom Feinsten, mit Asmonte, das ist ein in unserem wunderschönen Land produzierter würziger Hartkäse, allerfeinst und herrlich dazu passend, sowie frischer Zwiebel, eine große, in der Hälfte geteilte Kapernbeere, sowie ausreichend Toast.

Die Hauptspeisen, das ist was für den Fan gepflegter Innereien, zum einen die geröstete Leber vom Jungstier in einem Zwiebelsaft, die Leber auf den Punkt, ein Saftl das seines gleichen sucht, oben drauf ein Berg Röstzwiebel, die Menge mehr als ausreichend, herrlich.
Was die Teller betrifft, da bin ich mit bubafant nicht einer Meinung, uns hat das Holzdesign sehr gut gefallen.
Weiters nahmen wir uns die sautierten Kalbsnieren mit Eierschwammerln und Pinienkernen dazu Kräuterreis, der Saft ähnlich, doch anders, aber genau so gut, die Nieren perfekt wie die Leber, ein wahres Geschmacksfeuerwerk, mir rinnt das Wasser im Mund zusammen.

Dazu haben wir eine Flasche Sauvignon Blanc 2013 vom Weinhof Rauch aus St. Peter am Ottersbach getrunken, ein Südoststeirer UND da ist er wieder dieser herrlich Geschmack nach Stachelbeeren den ich so liebe und warum mir ein gepflegter Sauvi der Liebste unter den Weißen ist. Ein toller Begleiter zu diesem ganz ausgezeichneten Essen. Das Leitungswasser kam unaufgefordert dazu.

Mein kleiner, schwarzer, starker, zum Schluss, einer wo der Löffel drinnen steht, perfekt, so stell ich mir einen Espresso vor.

Zum Abschluss EIN gemeinsames Achterl Sämling 88 vom Tschermonegg aus Glanz an der Weinstraße, auch ein 2013er, intensiver Geruch, fruchtig, leicht süßlich, der idealer Abschluss.

Irgendwann ging dann der CHEF KOCH Chefkoch durchs Lokal und hat sich erkundigt ob’s e gepasst hat, JA und wie. Schöne Geste.

Zusammenfassung: WIR KOMMEN WIEDER
Die Rechnung samt Maut 78,-- Euro, jeder Einzelne war es Wert.

Beim Verlassen des Lokals ruft die Chefin, auf Wiedersehen Familie „Stammersdorfer“ da hat es uns (fast) „grissn“ wie ma so schön sagt.

Der Besuch auf der wie ich finde sehr gelungenen HP, ein Muss, UND eine meiner raren Empfehlungen.

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Hilfreich?Ja17Gefällt mir15Lesenswert8
Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. Juli 2014
Experte
bubafant
283
71
29
4Speisen
4Ambiente
5Service
31 Fotos1 Check-In

Sonntag mittags von der Westbahn in Hütteldorf ausgespuckt und Hunger. Unsere Wahl fällt auf die metzgerei. Essen. Trinken. Genießen. Auf der Homepage erfährt man, dass es die metzgerei am jetzigen Standort erst seit März in dieser Form gibt. Man ist übersiedelt von der Baumgartner Höhe und hat das ehemalige 'Gasthaus zum Hugo' übernommen. Explizit wird auf die Nahebeziehung zur Schinkenmanufaktur Gissinger verwiesen, der Fleischlieferant für die metzgerei (Link, Mittwoch und Freitag vormittags für den Einzelhandel geöffnet).
Das Lokal befindet sich in einer Häuserzeile, nur der farbenfrohe, mintgrüne Anstrich samt den vielen Schiefertafeln mit den Angeboten und den Laternen mit Bier-Logo verrät schon von weitem, dass man hier richtig ist. Das Schild als Überkopfaushang mit dem Schweinchen zieht sich als Corporate Identity durch und via Toreinfahrt würde man direkt in den Hof-Garten gelangen.

Lediglich eine Stufe beim Eingang, und man befindet sich direkt im Lokal. Sehr gediegen, viel Holz, und im Hintergrund die Theke. Die Chefin wacht über dem Reservierungsbuch, runzelt die Stirn, wir haben nicht reserviert und bekommen gerade noch den letzten freien Tisch zugewiesen. Wir folgen dem Kellner an den Sanitärräumen vorbei (sehr sauber und entzückend möbliert, sowie mit Frauenhand dekoriert), gehen durch den Innenhof, der hier zum Gastgarten umfunktioniert ist, passieren die offene Küche, dekoriert mit vielen Kräutertöpfchen, und betreten einen Extraraum am Ende des Ensembles. Hier finden rund 25 Gäste Platz, klassische Wirtshausmöblierung, allerdings mit viel Stoff und Gespür für Farben. An den weißen Wänden hängen wirkliche lustige Unikate, wie z.B. ein Bild mit diversen Schöpf- und Servierlöffeln, kobaltblaue Gugelhupf Formen und ein Spiegel mit aufgeklebten Besteck, sowie Blechwerbeschilder und einige schwarz-hochglänzende Tafeln mit den aktuellen Angeboten. Auf dem Bord der umlaufenden Sitzbank stehen gepimpte Milchkannen, Kräutertöpfchen und einiges mehr.

Die Seite zum Innenhof hin lässt sich mittels Terrassentüren komplett öffnen, und der Gastgarten geht nahtlos in den Gastraum über, bzw. umgekehrt. Vor allem sehr luftig. Ankommende Gäste können sich nicht entscheiden, ob sie einen Tisch im Freien, oder im Raum haben wollen, worauf der Kellner vorschlägt, "zwei draußen, zwei drinnen, er ist da flexibel". ;-) Im Hof selbst Biergartenbestuhlung, für meine Begriffe sehr eng gestellt, natürlich will man jeden Winkel ausnützen. Teilweise Überdachung mit Kunststoffelementen.

Die Tische mit weißem und grünem Tuch wirken durch die zusätzlich aufgestellten grasgrünen Papierservietten sehr fröhlich, Messer und Gabel, sowie Menage, Windlicht und Deko sind auch am Tisch. Sofort bekommen wir die Speisekarten, etwas kleiner als A4 und quadratisch, nettes blau, hebt sich von den sonstigen Einheitsfarben ab. Unter der Rubrik Schmankerl gibt es z.B. unter anderem Beiriedschnitte vom Waldviertler Weiderind, sautierte Kalbsnieren mit Spargel, Cognac und Pinienkernen, Ragout vom Wildschwein mit Chorizzo und Kräuter-Brandteig-Gnocchi, rosa gebratene Entenbrust, Carpaccio vom Wirlschwein-Leberkäs, Beef Tartar mit Asmonte, Wurzelkarpfen, Erbsenschaumsuppe mit Minze, Pastinaken-Birnen-Suppe, Hirnpofesen als Suppeneinlage. Für alt-österreichische Küche stehen gratinierte Rahm-Schinkenfleckerl, Wiener Backfleisch vom Beiried, Rindsgulasch vom 'Gschnatter' und gekochtes 'Mageres Meisel' mit den klassischen Beilagen. Die Entscheidung fällt richtig schwer.
Beim Bestellen von Bier stehen wir vor der Wahl zwischen dem Ottakringer 'Original' (neu seit Februar 2014, gebraut nach einem über 100 Jahre alten Rezept, bernsteinfarben mit einer speziellen Malz-Hopfen-Mischung) und dem 'herkömmlichen'. Es wird uns das Original nahe gelegt, da es sehr beliebt ist.

Erbsenschaumsuppe mit Minze und Gervais Nockerl (EUR 4,80)
Hübsch serviert in einer ovalen Porzellanschale, an den Rändern hochgezogen. Ich persönlich würde diese Schale 'stand alone' auf den Tisch bringen, denn die Kombination kleine Untertasse mit einer Lage Raschelserviette zerstört den feinen Eindruck. Die Suppe ist aufgeschäumt, einige Bläschen sind gerade am Zerplatzen, noch sehr heiß. Die Farbe ist nicht sehr intensiv 'erbsgrün', aber vom Geschmack mehr als das. Sehr starkes Erbsenaroma, die Minze obenauf passt sehr gut dazu. Erst als ich auf den ‚Klumpen‘ am Schalenboden treffe, erinnere ich mich an das Gervais Nockerl, fein und cremig. Das Paket Suppe-Nockerl-Minze ist perfekt. Sehr gut.

Kräftige Rindsuppe mit Leberknödel (EUR 3,20)
Präsentation der Suppe wie bei Erbse, die sehr dunkle Brühe dampft noch und entfaltet schon beim ersten Löffel das volle Aroma. Der Leberknödel ist nicht übermäßig groß, aber ausreichend. Flaumig und die richtige Kompaktheit zugleich, gut gewürzt. In der Suppe noch viel Gemüse Julienne und jede Menge Schnittlauch obenauf. Sehr gut.

Bei einer Hauptspeise folgen wir der Empfehlung des Kellners:
Schweinskarree, mediterran gefüllt, auf Reis (EUR 8,50)
Das Fleisch ist fein mit Kräutern, Schinken, Pilzen und Gemüse gefüllt, gerollt und nach dem Braten in Scheiben aufgeschnitten. Gutes intensives Safterl dazu, fast etwas zu wenig. Der Reis in der richtigen Konsistenz gekocht und gesalzen. Mit vielen frischen Kräutern (mutmaßlich aus den Töpfchen bei der Küchenzeile) dekoriert. Sehr gut.

Geröstete Leber vom Jungstier mit g’schmackigem Zwiebelsafter'l (EUR 9,50)
Eine ziemlich große Portion. Alleine nur von der Leber. Diese ist in verschieden große Stücke geschnitten, gut angebraten, an den etwas dickeren Stellen innen fast leicht rosa. Eine guter Saft mit gedünsteten Zwiebelstückchen dazu, obenauf eine große Menge gerösteter Zwiebel und ein paar Schnittlauchröllchen. Sehr gut. Einzig der Teller, auf dem die Leber serviert wird, gefällt mir nicht, grauweißes Holzdesign, sieht fast etwas billig aus. Sorry.
Als Beilage kann man sich von Reis über Nudeln oder Erdäpfeln, sowie Salaten nach Wunsch und Laune dazu bestellen. Hätte ich gewusst, dass die Portion so groß ist, hätte es solo auch gereicht. So gibt es noch einen Erdäpfelsalat (EUR 2,60) dazu. In der Schale, die wir schon von der Suppe kennen. Noch leicht lauwarmer Erdäpfelsalat, diesmal ohne roten Zwiebel, dafür stiftelig geschnittene Radieschen. Das schmeckt sehr erfrischend, entspricht aber nicht meiner Vorstellung (m)eines Erdäpfelsalats, leicht süsslich, etwas Salz und roter Zwiebel ! Gut.

Es wird zwischenzeitlich nachgefragt, ob alles in Ordnung ist und auch beim Abservieren noch einmal, ob es denn geschmeckt hat. Ja hat es. Wir liebäugeln noch mit etwas Süßem und verlangen noch einmal eine Karte. Der Kellner bringt eine und übernimmt auch gleich die Beratung mit O-Ton – "meine Lieben (!), wirklich beliebt ist der gratinierte Rhabarber, leider hamma keinen Rhabarber mehr und wir haben es einfach mit Erdbeeren abgewandelt, schmeckt fast noch besser". Auf die Nachfrage der Portionsgröße und der Andeutung derselben mit beiden Händen entscheiden wir uns für eine Portion für zwei (überhaupt kein Problem) mit Kaffeebegleitung.

Gratinierte Erdbeeren mit Sorbet (EUR 5,80)
In einer kleinen Quiche-Auflaufform wird das Objekt der Begierde in die Mitte unseres Tisches gestellt. Mascarpone mit viel Vanille samt Punkterln, Erdbeerstücke darin, überbacken und vielleicht sogar mit einem 'Brulée-Flammenwerfer' bearbeitet. Staubzucker und mittig ein Gupferl Erdbeersorbet (inkl. obligatem Minze-Stämmchen). Diese kleine, nein schon große Kalorienbombe schmeckt herrlich. Ein perfekter Abschluss, vielen Dank. Da wir die Form fast besenrein auslöffeln kommt beim Abservieren die Replik: Ah danke, fast schrankfertig, so sauber.
Der Cappuccino wird auf Nachfrage mit Schlagobers serviert. Mit viel Schlagobers, auch hier die launige Bemerkung des Kellners: "Mehr Schlag is ned gaungan – i hob mi eh bemüht".
Ziemlich sicher sind diese Meldungen jahrelang erprobt und in Fleisch und Blut übergegangen. Wir mögen so etwas trotzdem sehr !

Fazit: Natürlich ist ein Lokal mit diesem Namen fleischlastig, es gibt neben ein paar Süßspeisen, wie Somlauer Nockerl, Schokoladenmousse oder Palatschinken (wegen Suppe und Süßes als Hauptspeise warat's) aber auch zwei fleischlose Gerichte, wie cremige Zitronennudeln mit Blattspinat und geschmorten Kirschparadeisern oder geräucherter Tofu in Sesampanade auf Karotten-Ingwer-Püree. Auch Innereien-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Das vom Vorbesitzer errichtete 'Weing'wölb' wird genutzt und ist gefüllt mit Flaschen von Fuhrgassl Huber, Gobelsburg, Tschermonegg, Netzl, Wieninger, Aumann, Heinrich und vielen mehr, sowie ein paar südamerikanischen Vertretern und auch Moselwein.
Ich versteige mich dazu, die Chefin einfach eine Wuchtbrumme zu nennen, wer sie kennen lernen durfte, wird wissen, was ich damit meine. Die Herren im Service sind jeden Cent wert, ‚schupfen‘ den Laden mit Schmäh und dem richtigen Gespür für Menschen. Hier weiß jeder Bescheid, was die Küche macht und vor allem wie! Das perfekte Bindeglied und Schmiermittel.
Wir habe um rund EUR 50,00 herrlich gespeist, schade, dass die metzgerei nicht bei uns ums Eck ist, Wiederholungsgefahr.

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Letzter Kommentar von am 15. Jul 2014 um 00:09

Danke, uc0gr. Ich war ein wenig verwundert, weil mein Klassenvorstand tatsächlich Mayerhofer hieß.

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am 3. Juni 2014
1140wien
4
0
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Seit zwei Monaten hat die Metzgerei nach der Übersiedlung von der Baumgartner Höhe in die Linzerstrasse wieder geöffnet.Das ehemalige Gasthaus Zum Hugo wurde mit viel Arbeit und Liebe in ein sehr schönes Restaurant umgebaut.Eine große Bereicherung für den 14ten Wiener Gemeindebezirk,was Schmankerln und Wiener Küche anbelangt.Es gibt täglich ein Mittagsmenü um Euro 6,90,- . Geröstete Leber vom Jungstier in Zwiebelsafterl mit Bratkartoffeln um Euro 12,90,- gekostet.Schmeckte hervorragend.Die Leber innen zart rosa und butterweich.Das Safterl mit Zwiebel sehr geschmackvoll.Mittagsmenü Fenchelcremesuppe.Kabeljaucurry mit Basmatireis.Eine herrlich feine Currysauce mit angenehmer Schärfe und verschiedenem Gemüse ( Jungzwiebel Paprika grüne Bohnen usw. ) schmeckte einfach perfekt.Kabeljaustücke am Punkt gebraten.Basmatireis Top.Für eine Nachspeise war einfach kein Platz mehr.Je nach Jahrezeit gibt es saisonale Gerichte wie Spargel Wild usw.Ein Gastgarten der bei Schlechtwetter überdacht werden kann ist vorhanden.Tischreservierung ist Abends zu empfehlen, da Lokal meistens voll ist.Montag ist Ruhetag.Ich kann Die Metzgerei nur weiterempfehlen.Einen Besuch wert.

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die metzgerei - Karte
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