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Figlmüller - Bäckerstraße - Bewertung

am 28. April 2011
Tourist
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2Service

Auch hier: Wer in Wien auf der Suche nach einem Wiener Schnitzel ist, wird hier keines bekommen. Nur der Preis wird einem hier berechnet, als würde man ein echtes Wiener Schnitzel essen.

Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Man hat sich hier zu Gunsten des Profits von einer Wiener Tradition verabschiedet und hat stattdessen auf das billigere Schweinefleisch umgesattelt. Nur der Preis liegt mit 14€ für das Schweineschnitzel deulich zu hoch und auf Kalbsschnitzelniveau.
In den 14€ ist außer einer Zitronenspalte auch nichts weiter enthalten.
Man kann dann noch Beilagen auswählen, deren Qualität allerdings zu wünschen übrig lässt.
So ist zum Beispiel der Erdapfelsalat mit Sicherheit au dem Eimer und die sogenannten Bratkartoffeln sind auch nicht gebraten sondern frittiert.
Wer also knuspirg gebratene Kartoffelscheiben mit Speck, Zwiebeln und Kräutern zum Schnitzel erwartet, wird maßlos enttäuscht, denn er bekommt in Stücke geschnittene große Kartoffeln, welche nach dem Kochen einfach nur frittiert werden.
Ich bin nach dem Abklappern von zwei sogenannten Wiener Traditions-Restaurants auf der Suche nach einem Wiener Schnitzel dermaßen enttäuscht von den Wiener Wirten, dass es mir für die, die redlich arbeiten, ob meiner Bewertungen schon leid tut.

Im Nachhinein mus ich sagen, dass ich schon beim Lesen der Karte reißaus hätte nehmen sollen! Wiener Schnitzel werden in Butterschmalz gebraten!!!! Und NICHT in Pflanzenöl! Das auch noch als figurbewusst zu verkaufen... da bleibt mir die Spucke weg. Als wenn Pflanzenöl weniger Fett hätte als andere Bratfette. Manmanman.
Wer desweiteren nicht weiß, dass Fleisch keine Poren hat, sondern Fasern, sollte sich überlegen, vielleicht nochmal die Berufsschule zu besuchen.

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Kommentare (11)

am 28. April 2011 um 12:55

Tourist: Das mit dem Kartoffelsalat ist oft so eine "Tradition", allerdings ist es auch nicht viel mehr als der Freibrief, den praktischen 30-Liter-Kübel mit Kartoffelsalat in der Küche stehen zu haben. Ist natürlich kostengünstiger als Kartofferln zu schwenken ;-)

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Experte
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75
am 28. April 2011 um 12:33

Amarone, das weiß ich. Ich war aber so tollkühn trotzdem die auf der Karte befindlichen Bratkartoffeln zu bestellen.
Wiener Kartoffelsalat ist allerdings ebenso klassisch. So sagte es mir damals zumindest mein östereichischer Küchenchef, welcher mir auch zeigte, wie man das Schnitzel richtig herstellt. Vom Schneiden der Oberschale bis zum Braten.

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am 28. April 2011 um 12:30

Nein beim Figlmüller steht nirgends aus welchem Fleisch das Schnitzel gemacht ist. Ich habe die Karte von oben bis unten komplett durchgelesen, inklusive der Sache mit dem Pflanzenöl und den Poren.
Das Schnitzel wird allerdings auch nicht als Wienerschnitzel verkauft. Insofern ist das schon in Ordnung.
Ich werde ihre Tipps beherzigen. Nächstes Jahr werde ich wieder für eine Woche in Wien sein.

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am 28. April 2011 um 12:28

Tourist: Zu einem Wienerschnitzel, normalerweise aus Kalbfleisch, gehören Petersilkartoffeln, die in der Pfanne geschwenkt wurden. Kein Bratkartoffel, keine "Mehlpampe" oder sonstiger Schmarrn.

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Experte
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75
Unregistered am 28. April 2011 um 12:27

Klar, ein echtes Wiener Schnitzl ist nur vom Kalb und ich esse es auch nur so. Ich muss aber auch sagen, daß es absolut die Regel in Wien ist, ausdrücklich darauf hinzuweisen, wenn es nicht vom Kalb ist. Ich kenne kein Lokal, daß das nicht macht. Beim Figlmüller wird es sicher auch irgendwo stehen, leider wahrscheinlich nicht gleich offensichtlich.
Wie gesagt, gehen Sie in eines der echten Wiener Beisln, dort bekommen Sie garantiert was Sie wollen.

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Unregistered
Kein Tester
am 28. April 2011 um 12:18

Mir wird die Diskussion zu krümelkackerig.
Ab wann ein Schnitzel ein Wienerschnitzel ist, ist bekannt. Auch in Österreich. Und wer keines serviert, kann auch nicht mit einem solchen berühmt werden.

Das ist allerdings ein Fehler des Reiseführers.

Für mich gehört an Bratkartoffeln Speck. Das ist aber erstens nicht zwingend und zweitens nicht der springende Punkt.
Zu allererst müssen Bratkartoffeln gebraten sein. Sind sie es nicht, sondern wie beim Figlmüller frittiert, sind es keine Bratkartoffeln. Aber, dass man es in Wien mit Handelsbezeichnungen nicht so genau nimmt, habe ich ja schon gelernt.
Für mich heißt das ganz einfach, dass ich zukünftig, um die bereits besuchten Lokalitäten einen großen Bogen machen werde und ab sofort vorher sehr genau nachfragen werde, was man da wirklich bekommt.

Ihr habts in Österreich sehr viele deutsche Touristen, welche gutes Geld ins Land bringen. Und glaubts mir des: In Deutschland legt man auf solche "Kleinigkeiten", als welche sie vielleicht in Österreich empfunden werden, sehr viel Wert.
Ich als Deutscher fühle mich verarscht, wenn ich nicht das bekomme, was ich bestelle oder mir suggeriert wird.
Da könnt ihr Österreicher noch so oft sagen, dass es bei üblich ist, nicht das zu servieren, was auf der Karte steht.

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Unregistered am 28. April 2011 um 12:04

Hallo nochmal,

ja, Bratkartoffel zum Schnitzl sind auch super, allerdings nicht mit Speck. Das ist wirklich unüblich in Wien.

Der Figlmüller ist auch mit Wiener Schnitzl berühmt geworden, allerdings waren die immer vom Schwein. Das wird Ihnen dort jeder bestätigen, wenn Sie nachfragen.

Wenn Sie wirklich ein gutes Kalbs Wiener Schnitzl essen wollen, gehen Sie in eines der guten Beisln in Wien, z.b. Rudi's Beisl im 4. Bezirk oder Kern Beisl im 1.

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Unregistered
Kein Tester
am 28. April 2011 um 11:45

Der zweite unregistered-Kommentar war ich, ich hatte nur vergessen mich einzuloggen.

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Unregistered am 28. April 2011 um 11:42

Auf der Karte stehen Bratkartoffeln!
Und man bekommt frittierte Kartoffelachtel!
Ob sich das ein Wiener zum Schnitzel wünscht oder nicht, ist uninteressant. Ich mag Bratkartoffeln zum Schnitzel.
Und wenn ich welche bestelle und diese Bestellung angenommen wird, möchte ich auch welche haben.

Bezüglich: "noch nie Kalbschnitzl"
Ich habe von der Turnierleitung des Wiener Osterturniers einen Restaurantführer bekommen, in welchem stand der Figlmüller wäre mit dem Wiener Schnitzel berühmt geworden.

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Unregistered
Kein Tester
am 28. April 2011 um 11:33

Unregistered: es hilft aber nix: der Preis spiegelt sich hier nur in der Erwähnung in jedem zweiten Touristenführer wider. Und das ist für das GEbotene zu wenig.

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Experte
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75
Unregistered am 28. April 2011 um 09:13

Beim Figlmüller gabs noch nie Kalbschnitzl. Nach dem Krieg hatten die Leute kein Geld, es ist dort daher Tradition Schweinsschnitzln zu servieren. Bratkartoffel mit Speck würde ich mir als Wiener auch nicht zum Schnitzl wünschen, wird auch nirgendwo so angeboten.

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Unregistered
Kein Tester
Figlmüller - Bäckerstraße
Bäckerstraße 6
1010 Wien
Speisen
Ambiente
Service
37
34
33
13 Bewertungen
Figlmüller - Bäckerstraße - Karte
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