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Bhung Bui - Bewertung

am 29. März 2011
Experte
Gastronaut
428
45
29
3Speisen
2Ambiente
3Service

Zugegeben, das Bhung Bui ist wahrscheinlich eines der hässlichsten und verlebtesten Lokale der Stadt! Würde man nicht wissen, dass man hier, als eines von ganz wenigen Thais in Wien wirklich original scharfes thailändisches Essen bekommt, würde man wohl nie seinen Fuß in das kleine Lokal in der Burggasse setzen.
Die Inneneinrichtung stammt offenbar aus den mittleren 70er Jahren und dürfte somit ein Überbleibsel jener Ära sein, in der sich hier ein Brandweiner oder kleines Beisl befunden haben dürfte.
Die Verständigung mit dem Personal im Bhung Bui erfolgt mehr durch Hände und Füße als mit verbaler Kommunikation. Aber solange man das, was man essen möchte auf der Karte herzeigt und deutet wie scharf man es haben möchte, klappt das schon.

In meinem Fall hatte es mir das Rindfleisch mit Basilikum angetan, und klarerweise bestellte ich es im höchst möglichen Schärfegrad! Normalerweise ist es ja leider so, dass solche Schärfeskalen ja für Leute erfunden worden sind, die eigentlich kaum etwas aushalten, aber hier trotzdem beweisen wollen wie toll sie nicht sind.
Ich aber liebe es wirklich höllisch scharf zu essen. Und bei mir ist es auch nicht so, dass ich aber einer bestimmten Scoville-Grenze vom Essen nichts mehr schmecke. Nein, Bei mir intensiviert sich das Geschmacksempfinden, wenn der Mund brennt! Und deshalb bin ich seit Jahren auf der Suche nach Lokalen, die sich auch trauen zu schärfen.

Im Bhung Bui traut man sich. Mein Rindfleisch mit Basilikum sah zwar nach einer kleinen unspannenden Portion faschierten Fleisches mit ein wenig Grünzeug aus! Doch die Geschmacks- und Hitzeexplosion war enorm. Wäre die Qualität des Fleisches etwas besser gewesen, dann hätte ich diesem Lokal ein "sehr gut" für das Können und den Mut des Koches gegeben..

Sie können als im Bhung Bui nicht "sehr gut" aber immerhin "gut" thailindisch essen. Dafür aber definitiv "sehr scharf". Und das ist auch schon mal was wert!

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Kommentare (5)

Desperater am 29. März 2011 um 16:29

Das heisst dann wohl, das die meisten einheimischen Lokale hier nicht kochen können, weil sehr oft Salz, Pfeffer und Maggi auf dem Tisch stehen

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Desperater
Kein Tester
am 29. März 2011 um 15:10

was die Schärfe betrifft stimmt ich Gastonaut zu. Ich ärger mich auch immer weider, wenn ich wo sehr scharf bestelle und dann lediglich ein paar kleingeschnittenen frische Chilischoten zum drüberstreuen bekomme. Auf DIESE Art Schärfe kann ich verzichten :-) Jedenfalls dank, ich werd das Lokal mal im Hinterkopf behalten

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102
15
am 29. März 2011 um 14:50

Lieber Christian, manche Menschen essen einfach gerne scharf! Das ist so!
Aber getrocknete Chilis zu Verlangen ist zum einen eine Beleidigung der Küche und zum anderen völlig sinnlos! Denn echte, geschmacklich gute, Schärfe entfaltet sich nur dann, wenn sie mit dem Essen verkocht wurde. Und nicht, wenn man irgendwo einfach nur Chili-Flocken drüberrieselt!

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Experte
428
45
am 29. März 2011 um 14:34

Gibt es den unsympathischen inlaendischen Chef nicht mehr?
Wieso klappt es dort nicht mit der Verstaendigung mit dem Personal???

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Experte
152
83
Unregistered am 29. März 2011 um 12:55

Ich war auch ein paar mal dort und war auch immer recht zufrieden. Es ist wirklch ein Mythos, daß man nichts mehr schmeckt, wenn es sehr scharf ist. Im Gegenteil, die Geschmacksnerven werden angeregt.

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Unregistered
Kein Tester
Bhung Bui
Burggasse 44
1070 Wien
Speisen
Ambiente
Service
35
20
28
9 Bewertungen
Bhung Bui - Karte
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