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Restaurant Hatam - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Februar 2011
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Evba
69
27
22
4Speisen
4Ambiente
5Service
6 Check-Ins

Mein Lieblingsperser seit Jahren, hat immer offen, sehr freundliche und nette Bedienung, sehr authentisch. Diverse Fleischsorten (Lamm, Huhn, Rind) vom Holzkohlengrill, exquisite Spieße und Eintöpfe. Wir aßen zur Vorspeise Mastmousir (eine Art Joghurt mit wildem pers. Knoblauch) - sehr lecker, Djudje Kabab (Hühnerspieß) und Kubideh Kabab (Spieß mit faschiertem Fleisch von Rind und Lamm) - war zart und gut gewürzt. Gegen einen kleinen Aufpreis erhält man statt des normalen Basmatireises, Safran-Basmatireis mit Butter und einem rohen Eidotter zum darunter mischen mit gegrillten Tomaten und rohem Zwiebel - extrem lecker. Das Verhältnis Reis - Fleisch ist nicht persisch (dort gibt es zu einem riesigen Berg Reis nur z.B. einen Spieß Fleisch). Überhaupt ist der persische Basmatireis dort der beste Basmatireis, den ich kenne (gibt es auch zum kaufen und mitnehmen). Als Nachspeise gab es Safraneis.
Auch wenn mich jetzt viele verbal "hauen" werden (siehe den gehässigen Beitrag beim Umar), das Lokal ist gottseidank noch ein Raucherlokal (was man aber nicht am Geruch merkt - gute Lüftung). Aber ich finde RaucherInnen sollen auch ihr Essen und danach eine Zigarette genießen dürfen ohne jedemal gleich vor die Tür rennen zu müssen.

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Kommentare (34)

am 10. September 2012 um 00:38

keine Sorge, bin morgen frei und bleib am Boden. None the less, - eine Diskussion wie diese hat mich wieder darin bestätigt: irgendwann werde ich den "harten Kern" dieses Forums, i.e. die Leute, die aussagekräftige Berichte schreiben, bewerten, mit H-G-L auszeichnen, bei einem guten Essen und einem nicht minder gutem Glas Wein (z.B. einem Amarone) kennen lernen und Diskussionen wie diese "live" erleben können.

Jetzt aber wirklich: "cleared to land" ... and to sleep.

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am 10. September 2012 um 00:33

Der Bericht bleibt ja davon unberührt.
adn, bitte nicht vorm Steuer einschlafen! Vorher Autopilot einschalten ;-)
Buona notte :)

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315
75
am 10. September 2012 um 00:30

amarone: ich danke Dir für eine angeregte und niveauvolle Diskussion. So ganz werden wir uns nicht einigen, mir scheint das Liberale, die Möglichkeit des Besitzers, zu wählen, näher zu sein, als Dir. Die Differenzen sind sicherlich subjektiv beeinflusst durch die Tatsache, dass ich als Raucher mich oft über mangelnde Toleranz ebenso ärgern muss wie Du als Nichtraucher über verrauchte Lokale.

evba: ich hoffe, die exzessive Raucher/Nichtraucher Diskussion, die der letzte Satz Deines Berichtes ausgelöst hat, verdrängt nicht die Tatsache, dass Dein Bericht sehr gut, lesenswert und aussagekräftig war.

Thanks and good night.

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80
48
am 10. September 2012 um 00:23

Na siehst du, genau das meine ich ja, das Nichtrauchergesetz ist eine komplette Mißgeburt, die alle Parteien gegeneinander aufhetzt und eine "österreichische" (also KEINE) Lösung ist.
In Italien jammerte man anfangs auch, die Gastronomie würde leiden, kein Geschäft mehr machen, die Leute gehn nimmer fort usw...
Warum sollten Leute am Samstag nimmer fort gehen, nur weil drinnen net geraucht werden darf.
Italien ist wie eh und je. Außer dass die Luft in den Lokalen bestens ist. Die Lokale sind genauso voll wie sonst auch. Die Jammerei ist also Schall - und Rauch ;-)

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315
75
am 10. September 2012 um 00:19

... und ist nicht genau diese Argumentation ein perfektes Beispiel dafür, dass die Wahlmöglichkeit die beste Entscheidung ist? "Gelbes Krokodil" konnte entscheiden - wirtschaftlich gut gegangen. Andere haben anders entschieden - wirtschaftlich auch gut gegangen.

Gejammert wird bei uns, weil (aus Gastronomensicht) leider keine einheitliche Nichtraucherregelung vorhanden ist. Wäre es wie in Italien, würden auch die Österreicher damit leben lernen. Die Frage ist aber, ob es nicht doch besser ist, einem Gastronomen die Wahl zu lassen, in welche Richtung er mit seinem (50 m2 nicht übersteigenden) Lokal gehen möchte?

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80
48
am 10. September 2012 um 00:11

Wenn wir hier schon über wirtschaftliche Motive sprechen, dann frage ich mich, wieso man Österreich ein Gesetz "verbricht", das Wirte dazu zwingt, teure Trennwände in ihre Lokale zu bauen, die gegenüber Raucherlokalen (unter 50m2) klar im Nachteil sind.
Wobei: Beispiel "Gelbes Krokodil" in Linz: wurde komplettes Nichtraucherlokal.
Wirtschaftliche Konsequenz? Es ist nach wie vor berstend voll, die nicht rauchende Mehrheit freut sich darüber, ÖFTERS ins Gelbe Krokodil gehen zu können, weil das Essen nun NOCH BESSER schmeckt.
Auch ein zu beachtender Aspekt.
Wie viele Lokale gehen einfach ein, weil sie schlecht geführt werden.
Oder: Bigoli in Linz, gleich neben dem Gelben Krokodil. Hat Raucherkonkurrenz Tür an Tür mit zwei weiteren Lokalen. Wirtschaftliche Nachteile? Überhaupt keine. Das Lokal ist immer voll.
Gerry, was italienische Lokale betrifft: die schwarzen Schafe, die rumtricksen, gibt's bei uns auch.
Aber ich hab jahrelang in Italien gelebt - selbst Raucher sind dort absolut vom Rauchverbot überzeugt. Gejammert wird leider nur hier bei uns.

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315
75
am 9. September 2012 um 23:53

@Evba: GUTER Bericht, was hast du gegessen?....Ist nur Spass...;-)))
Gerry

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47
am 9. September 2012 um 23:45

@Evba: es tut mir leid, dass die Diskussion genau bei deiner Review so ausgeartet ist, aber es ist ein Beweis, dass dein Bericht auch wirklich gelesen und ernst genommen wird!
Gerry

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215
47
am 9. September 2012 um 23:34

Du sprichst mir aus der Seele, Gerry.

Der Markt soll beileibe nicht alles regeln (siehe Amerika), gewisse öffentliche Verpflichtungen sollen beim Staat bleiben. (Gesundheit, regionaler, nicht gewinnbringend darstellbarer Verkehr, Pensionen, etc.)

Privatwirtschaft soll Privatwirtschaft bleiben. Lokale, Boutiquen, Vereine regelt der Markt besser als der Staat. Und wie Du richtig sagst, - wenn ich als Lokalbesitzer das wirtschaftliche Risiko inklusive aller Investitionen trage (und im Schiffbruchfall auch darauf sitzen bleibe) soll es mir vorbehalten bleiben, zu entscheiden, ob ich Raucher oder Nichtraucher als Kunden möchte.

Oder eben Liebhaber lauter Musik, die den Raum füllt wie Rauch.

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80
48
am 9. September 2012 um 23:24

Ich möchte mich nur sehr, sehr ungern in eure Diskussion einmischen, aber wenn ICH ein Lokal eröffne, ICH das wirtschaftliche Risiko trage, ICH dafür sorgen muss, dass das Lokal läuft, ICH und meine Mitarbeiter davon leben sollen, dann will auch ICH entscheiden, ob man dort rauchen darf oder nicht.

Keine Regierung der Welt, kein Staat würde meinen Niedergang zahlen (ich wäre ja keine Bank oder ÖBB). ICH als Unternehmer möchte für mich selbst die freie Entscheidung treffen können, das Risko hätte auch ICH - es grenzt an Freiheitsberaubung und Beendigung der freien Wirtschaft.

Mach' ein Lokal auf, zahl' brav Steuer, aber wir sagen dir, wie du es machen sollst....danke, oh "Genossenschaft"!

Ich rauchte früher bis zu 60/80 Zigaretten am Tag...ich weiß, wovon ich rede...

Nicht böse sein, aber für mich ist die Diskussion mit diesem Kommentar erledigt,...ich bin ein völliger Verfechter der absolut FREIEN MARKTWIRTSCHAFT, nicht der REGULIERTEN! Der Lokalbesitzer soll entscheiden, nicht eine "lustige" Regierung, die sowieso kein Risiko trägt und trotzdem fest abkassiert!

Gerry

P.S. Ich sitze heute auch viel lieber in Nichtraucherlokalen, aber oftmals, weil es mir heute noch immer so schwer fällt, darauf zu verzichten. Ich verfluche z.B. nur die Raucher, die im Auto qualmen und hinten sitzt ein Kind...Kinderschutz UNBEDINGT!

P.P.S. Weil man Italien hier zu diesem Thema so gerne zitiert...schaut einmal in die Urlaubsorte, "na dann machen wir halt eine Front im geschützten Gastgarten auf" und dann ist es "im Freien" und jeder darf rauchen...Augenauswischerei...

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215
47
am 9. September 2012 um 22:53

Lieber amarone, die Tatsache, dass die Anzahl der Lokale, die echte Raucherlokale sind, in der Minderheit sind, ist wohl nicht zu leugnen. (Schon ob der Größe). Wenn ein Gesetz, das aus meiner Sicht Nichtraucher ausreichend schützt, nicht ausreichend exekutiert wird, kann man dies wohl nicht ernsthaft den Rauchern anlasten. Wäre dann eher ein Fall für www.polizeitester.at

Der größere Bereich inkl. Schank IST bei den gemischten (räumlich in Nichtraucher/Raucher getrennten) Lokalen Nichtraucherbereich, das muss ich oft genug als Raucher hinnehmen.

Wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind, wenn man Raucher oder Nichtraucher ist. Und das meine ich nicht bös, sondern es ist in dieser Diskussion für mich interessant.

Meine Wahrnehmung nochmals: mehrheitlich Nichtraucherlokale (oder dem Gesetz entsprechend getrennt, also genug Schutz für Nichtraucher), Minderheit echte Raucherlokale.

Ein für Gastronomen unbefriedigendes Gesetz, weil wenig Rechtssicherheit (mögliche künftige EU Richtlinien)

Ein Gesetz, das wie viele Gesetze in Österreich "augenzwinkernd" umgesetzt wird (wie viele andere auch, - siehe Korruption)

Und selbst wenn 40% Raucher die Minderheit sind, haben diese 40% doch auch Anspruch auf ein würdiges und toleriertes frei gewähltes Ausleben ihres Lasters/Genusses?

Live and let live, amarone.

Wer rauchen will, sollte Lokale vorfinden dürfen, in denen er rauchen kann. Wer laute Musik mag, sollte Diskotheken vorfinden dürfen.

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80
48
am 9. September 2012 um 22:40

adn: verzerrt? Komm. Sind es 40% und nicht 33%. Raucher sind nach wie vor die Minderheit, Fakt.
Aber wo du die Zahlen dafür her hast, dass es fast überall nur mehr Nichtraucherlokale gibt, unter denen die Menschen "leiden", ja das würde mich wirklich genauer interessieren. Klagenfurt ist nicht Österreich, aber ich kenne in Klagenfurt ad hoc ein einziges echtes Nichtraucherlokal, das Café Como. Von einer Minderheit an Raucher- bzw. Raucher/Nichtraucherlokalen kann wahrlich nicht die Rede sein.
Außerdem, das Nichtrauchergesetz wird fast überall mit Füßen getreten. Der größere Bereich inklusive Schank müsste NIchtraucherbereich sein.
Tatsache ist, dass genau das GEgenteil umgesetzt wurde.
Die Wirte brauchen sich aber durch unsere zahnlose Exekutive vor nichts zu fürchten.

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315
75
am 9. September 2012 um 22:20

amarone, die Darstellung ist verzerrt: Etwa 40% der erwachsenen Bevölkerung in Österreich rauchen.

Die Tatsache, dass in KLU in der Herrengasse mehrheitlich Raucherlokale sind, ist für Gesamtösterreich nicht repräsentativ. In Summe (glaub mir, ich leide sehr darunter), gibt es mehr Nichtraucherlokale, weil größer.

Und zu Deinem letzten Satz: Raucher müssen sich mit dem Nichtrauchen in Lokalen abfinden, weil die Mehrheit der Lokale in Österreich Nichtraucherlokale sind (oder halt ein kleines Raucherabteil anbieten).

Wenn der Besitzer eines kleinen Lokals entscheidet, es als Raucherlokal zu führen, ist es seine freie, den Gesetzen des Marktes unterliegende Entscheidung. Und offenbar gibt's genug Raucher, die in diese Lokale gehen, sonst würde er ja (wie mein Lieblingsportugiese in Wien) auf Nichtraucher setzen.

Den Bedarf diktiert der Markt, und das ist gut so. Aufklärung ist das Gebot der Stunde, nicht Verbote. Wenn jemand Schweinsbraten, Stelze und co. essen will, soll er es als freier Mensch tun können. Wenn alle aufgeklärt genug sind, wird es niemand essen wollen, oder?

Wenn jemand rauchen will, soll er seine Lokale am freien Markt finden dürfen.

Öffentliche Gebäude sollen rauchfrei sein und sind es, Nichtrauchern sollen Nichtraucherlokale zur Verfügung stehen.

Wenn jemand sein Gehör mit lauter Musik schädigen will, kann er das jederzeit tun. Mich kann niemand zwingen, in ein solches Lokal zu gehen. Ginge ich den Warnungen meines Fliegerarztes zum Trotz (und obwohl ich solche Lokale nicht mag) doch dorthin, täte ich das freiwillig und ja, am nächsten Tag brummte mir mein Kopf. Ich bin dennoch nicht für ein Verbot von Diskotheken. Wem's gefällt, der soll hingehen. Wem nicht, der nicht.

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48
Unregistered am 9. September 2012 um 22:09

Ja, aber man hat in einem Lokal die Wahl ob man hingeht oder nicht. Beim Feinstaub bzw. Autoabgasen hat man die nicht.

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Unregistered
Kein Tester
am 9. September 2012 um 22:05

adn: die gesamten Lokale in der Klagenfurter Herrengasse sind RAucherlokale, weil allesamt klein.
Eine Minderheit von Rauchern raucht die zum Teil wirklich netten Lokale voll.
Trinkt man zwei Bier, hat man am nächsten Tag einen Schädel, aber nicht wegen den zwei Bier, sondern wegem dem Rauch.
Sicher eine "einfache" Lösung, zu sagen: "sollen halt die Nichtraucher woanders hingehen!"
Mit dieser Argumentation macht man es sich also als Raucher auch zu einfach.
Unterm Strich bleibt also immer noch eins übrig: Nichtraucher müssen Rauch eben hinnehmen, oder woanders hingehen. Obwohl 2/3 der Bevölkerung nicht raucht.

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am 9. September 2012 um 21:57

amarone: jemand, der in einem Raum raucht, gefährdet all die, die in diesem Raum sein wollen. (und das sind sie sicherlich freiwillig, ergo sind sie sich auch der Gefahr bewusst, bzw. nehmen sie in Kauf).

Jemand, der geschwärztes Grillgut rausserviert, gefährdet jeden Gast, der (ebenso freiwillig und bewusst) in diesem Lokal bestellt.

Wenn jemand durch Rauch genervt ist, sollte er Raucherlokale TUNLICHST meiden. Ich muss als Raucher auch akzeptieren, dass die Gesellschaft, die Regierung, die Nichtraucher mehrheitlich (oder in manchen Ländern eigentlich gänzlich) rauchfreie Lokale haben will.

Nichtraucher sollten akzeptieren, dass es in Österreich noch einige Inseln gibt, in denen der Unternehmer, der auch das wirtschaftliche Risiko zu tragen hat, auf die paar Menschen setzt, die sich bewusst und aus freien Stücken ein wenig Lebenserwartung runterreissen, um ihrem Genuss zu frönen.

Bei Feinstaub haben wir diese Wahl leider nicht.

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am 9. September 2012 um 21:36

adn: lande... wenn einer in einem Raum raucht, ist der Raum voll Rauch.
Wenn einer in einem Raum ein Bier trinkt, ist dann der Raum voll Bier?
adn, der Vergleich hinkt, ob du willst oder nicht!
Jemand, der Alkohol trinkt, gefährdet sich selbst, jemand, der in einem Raum raucht, nervt alle anderen damit, abgesehen von den giftigen Substanzen.

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315
75
am 9. September 2012 um 21:30

;-)

amarone: zeig mir die Bar, wo 50 Leute Pago trinken und nur einer Scotch. Zeig mir das Grillrestaurant, in dem nicht ALLEN Gästen schön geschwärztes Grillgut serviert wird.

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80
48
am 9. September 2012 um 20:54

adn: der Rauch einer Zigarette füllt einen ganzen Raum.
Wenn in einem Lokal 50 Pago trinken und einer Scotch, dann dürften die Pagotrinker kaum was davon mitbekommen.
Darum geht's, und genau deswegen hinkt der Vergleich.
;-)

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315
75
am 9. September 2012 um 20:46

amarone: ich schätze Deine Toleranz, wie ich auch Diskussionen mit Dir schätze. Der Vergleich mit Grillgut und Alkohol hinkt nur bedingt:

Wenn das gängige Argument ist, Raucher gefährden oder schädigen die Gesundheit der anderen, könnte man schon argumentieren, dass der Wirt, der schwarz angegrillte Spareribs oder sonstiges Grillgut rausserviert, kollektiv alle Gäste, die Gegrilltes bestellen, durch die im "Schwarzen" am Grillgut gebildeten benzoiden Kohlenwasserstoffe, die ebenso krebserregend sind, gefährdet. Und genauso verhält es sich mit Barbesitzern, die Hochprozentiges ausschenken, das nachweislich die Leber schädigt.

Ergo müsste doch sofort ein Gesetz her, das uns davor schützt. Kein verbranntes Grillgut, kein All'ohol, keine tierischen Fette.

Und eine räumliche Trennung zwischen "Gesund-Essern" und "nicht-ganz-so gesund Essern und Trinkern", die, wie die Raucher aus freien Stücken diesen Genuss im Wissen der gesundheitlichen Schäden wählen.

Von getrennten "Feinstaub" Zonen und "Nicht-Feinstaub Zonen" ganz zu schweigen. Aber solange das konsequente Eindämmen von Feinstaub "die Wirtschaft" und "die Märkte" schädigen würde, hau'n wir halt auf die Raucher hin, eingeschränkt, versteht sich, weil auf die Tabaksteuer wollen wir dann doch nicht verzichten.

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80
48
am 9. September 2012 um 20:17

In einem Gastgarten würd's mich höchstens stören, wenn sich ein Pfeifenraucher an den Nebentisch setzt und seinen Ofen anwirft. Das nervt.
Ansonsten ist ein Rauchverbot im Gastgarten wenig sinnvoll.

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315
75
am 9. September 2012 um 20:10

Früher waren wir jedes Jahr in den Staaten; wir haben die Anfänge der Nichtraucher-Bewegung mitgekriegt.
Aber es grenzt schon an totale Blödheit: Wir waren in einem Jahr in San Antonio (Texas) und saßen im Gastgarten, alles war okay.
Ein Jahr später kamen wir dort zufällig wieder vorbei, "unser" Tisch war frei, nichts wie hin. Denkste, da war sofort der waiter da und machte uns darauf aufmerksam, dass wir hier nicht rauchen dürften, sondern nur an der anderen Hausseite des Lokals.
Normal finde ich das ehrlich nicht!!

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am 9. September 2012 um 19:59

adn: ich war am Freitag auch mit drei Rauchern am Tisch, draußen. Nie würde ich mich über die drei aufregen, Raucher sollen rauchen dürfen. Zustände wie in Amerika braucht kein Mensch, ich kann nicht überall Zigaretten verbieten, aber gleichzeitig mit Porno und Waffen Milliarden verdienen, das ist ja eh klar... ;-)
Aber das Argument mit dem Alkoholverbot ist ein hinkender Vergleich, das weißt du auch ;-)
Und ja, dass sich Lokalbesitzer zu Recht aufregen, ist logisch. Das Gesetz ist schwachsinnig, weil niemand glücklch damit wird.
Freiheit und Selbstbestimmung ist gut, ganz deiner Meinung, aber diese beiden Dinge dürfen nicht auf Kosten anderer gehen. Die kommen nämlich im selben Moment um ihre Freiheit.
Trotzdem - genieß deine Zigarette, den Genuss gönn ich jedem!

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315
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am 9. September 2012 um 19:52

Geschätzter amarone, ich denke wirklich, dass die Bedürfnisse der Nichtraucher mittlerweile ausreichend wahrgenommen werden. (Ausnahmen, in Form von sich nicht an Regeln haltenden Gästen, wie von Dir beschrieben, wird's immer geben).

Die Unzufriedenheit der Lokalbesitzer kann ich noch am ehesten verstehen. Einbau teurer "räumlicher Trennung", dann kommt vielleicht ein Gesetz wie in Italien.

Ich warne nur vor staatlicher Überregulierung, die hat sich nicht nur nach dem Fall der komm. Regimes in Osteuropa als Schuss in den Ofen herausgestellt. In Amerika, dem Mekka der Nichtraucher, ist es mittlerweile wieder durchaus "hip", zu rauchen, um seine Non-Konformität mit dem Staat zu unterstreichen.

Würde Stöger aus seinem großkoalitionären Dornröschenschlaf erwachen und z.B. auf Holzkohle schön schwarz gegrilltes, Stelze, Grappa und Whisky verbieten, wäre das auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

Nichtraucher sind in diesem Land doch eh schon (berechtigterweise) genug geschützt. Lasst uns doch unsere paar Oasen, in denen wir in Ausübung von Freiheit und Selbstbestimmung unsere Gesundheit auf Kosten selbst gewählten Genusses schädigen dürfen.

Worauf ich mir sofort eine anzünden werde.

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am 9. September 2012 um 19:38

adn: Naja, wir haben ja eh schon diskutiert - das Nichtrauchergesetz schafft nur Unmut auf drei Seiten - Raucher, Nichtraucher und Lokalbesitzer. Die werden bald wieder "nachbessern" dürfen, weil Herr Stöger Angst vor schwindender Wählergunst hatte.
Du hast sicher Recht, es gibt viele Lokale, wo der Gestank erträglich ist, wo ein Miteinander möglich ist, Freunde von mir sind ja auch Raucher - ich hasse Raucher ja nicht.
Aber es wäre manchmal wünschenswert, wenn ein gewisses Bewusstsein da wäre, das darüber hinausgeht, dass ein Raucher sich in seiner "Freiheit" eingeschränkt fühlt.
Niemand spricht über die eingeschränkte Freiheit der Nichtraucher. Als Opfer dürfen sich nur die Raucher sehen, aber nie die Nichtraucher.
Ich war wieder mal in Italien. Dort jammert niemand über die Zigarette vor der Tür. Gilt's einmal, dann ist es eh kein Problem.
Szene in "Aiola Upstairs", einem kleinen, gläsernen Ableger des Aiola City, direkt neben dem Uhrturm in Graz.
Gut 30 Gäste sitzen im Nichtraucherlokal. Eine blonde Tussi Marke Frisörmodel kommt mit ihrem Muskelmann rein, wirft die Haare in alle Richtung und zündet sich mitten im Lokal eine Zigarette an, wissend, dass es sich um ein Nichtraucherlokal handelt.
Sie will ihre Freiheit und ihr Menschrecht auf Selbstbestimmung (offenbar kämpfte sie noch intensivst mit der Identitätsfindung).... bla bla bla.
Das höfliche Personal drohte irgendwann mit Rauswurf, als dann bis zu 10 Gäste sich um den Tisch der beiden Wichtfurze scharten, gingen sie freiweillig...

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315
75
am 9. September 2012 um 19:38

Danke für den Tipp, aber nachdem all meine Hardware ein Apfel ziert, muss ich passen. Das Problem lös' ich normalerweise elegant mit meinem iPad, aber den hat grad die Liebste.

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48
Unregistered am 9. September 2012 um 19:32

@adn1966
musst dir ein Galaxy SIII kaufen, das ist größer, hehe

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Kein Tester
am 9. September 2012 um 19:29

Seid nachsichtig mit den zahlreichen Tippfehlern in meinem Kommentar, und mit dem fehlenden "setzt".

Schreiben am Handy hat immer noch seine Tücken für mich (Finger zu groß, iPhone zu klein), und grad, als ich schrieb, kam meine bestellte Pizza an den Tisch.

Das Leben ist leichter, wenn man einen Kopiloten hat. ;-)

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80
48
am 9. September 2012 um 19:00

Ich denke, selbst bei unserem handzahmen Nichtrauchergesetz gibt es mittlerweile in dieser Stadt genug Nichtraucherbereiche und -lokale, dass niemand, den das Rauchen stört, gezwungen ist, sich dem Rauch anderer auszusetzen.

Die paar Lokalbesitzer, die in ihrem Lokalmodell auf Menschen wie Evba, mich, und noch einen erheblichen Prozentsatz der österreichischen Bevölkerung, die sich dergesundheitlichen Folgen des Lasters durchaus bewusst sind, die jederzeit ein Essen ohne Zigarette durchhalten können, es aber nicht immer wollen, sehe ich als Beteicherung, nicht als Übel.

Niemand muss dort speisen, und niemand muss dort arbeiten, wenn er nicht möchte.

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48
am 9. September 2012 um 10:29

Evba: ich kenne solche überspitzten Kommentare - weil ich selbst ein geborener Sarkast bin.
Aber - es stimmt schon: ein Raucher will immer und überall rauchen. Egal, ob andere Nichtraucher drumrum ein Problem damit haben könnten.
Ein Raucher kennt das Problem eines Nichtrauchers nicht - und es interessiert ihn auch nicht.
Lüftung hin oder her, die "Abgaswerte" eines gut belüfteten Lokals sind trotzdem jenseits von denen direkt an der Fußgängerampel am Gürtel.
Da kennt plötzlich niemand mehr einen Arbeitnehmerschutz, man zuckt mit den Schultern, nach dem Motto "selbst schuld, muss ja nicht hier arbeiten"...
Letztens wieder erlebt: Gasthof - drei Generationen am Tisch, auch kleine Kinder. Eltern und Großeltern qualmen, dass es der Sau graust.
Eltern würden ihre Kinder schützen, vor Autos, Gewalt, bissigen Hunden, Kinderschändern, vor was oder wem auch immer.
Aber beim Rauchen schaltet das Hirn aus.

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315
75
am 22. Februar 2011 um 20:56

Richtig. Bin immer noch Genussraucher. Ich gehe aber zum Rauchen an einen Ort, wo ich nach Moeglichkeit niemanden mit meinem Gestank aergere oder schade.
Wer nicht mal ein Essen lang ohne eine Zigarette leben kann, hat ein starkes Abhaengigkeitsproblem und sollte aerztliche Hilfe aufsuchen.

Rulpsen/Furzen (R/F)vs Rauchen (R):

- R/F sind physiologische Reaktionen des menschlichen Koerpers. Also alles ganz natuerlich.

- R schaedigt nicht nur einem selbst , sondern auch andere Menschen. (Passivrauchen schadet! Schon gewusst?)

- R/F oder R : Was stinkt laenger?

- Raucherlokale braucht kein Mensch!

-F. ist dagegen nach einer schweren Operation ein Zeichen dafuer, das der Darm wieder funktioniert.

- Ich meide seit langem Raucherlokale/Raucherbereiche.

...und bleibe trotzdem Genussraucher! Einsam , aber mit gutem Gewissen.

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83
am 21. Februar 2011 um 21:21

solche Kommentare disqualifizieren sich von selber.

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27
am 21. Februar 2011 um 21:04

Nach dem Essen moechte ich auch furzen und ruelpsen duerfen ohne jedesmal gleich vor die Tuer rennen zu muessen.

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152
83
am 21. Februar 2011 um 17:38

Das passt schon so. Solang die Entlüftung gut ist soll ruhig gequalmt werden.

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Restaurant Hatam
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