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Al-Badawi - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. Februar 2011
Experte
Gastronaut
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45
29
3Speisen
3Ambiente
4Service

Endlich haben wir es jetzt auch ins Al-Badawi geschafft, nachdem nicht nur auf restauranttester.at, sondern von anderer Seite über das Lokal geschwärmt wurde!
Die Räumlichkeiten haben bisher als Studentenlokal gedient und wurden erst kurz vor der Eröffnung im Dezember 2010 auf libanesisch getrimmt! Und dieses Facelifting hat dem Lokal wirklich gut getan. Neben zwei kleineren Räumen in denen Shishas geraucht werden können gibt nun auch zwei größere Gasträume, von denen einer direkt an die Küche grenzt! Reinschauen zum syrischen Chefkoch Mohammed ist überigens kein Problem, wobei in der Küche vor allem zwei Dinge ins Auge stechen:
Da wäre zum einen das gekühlte Frischzutaten-Büffet und zum anderen der riesige Holzkohlegrill!
Beim Bestellen erzählt man uns, dass man eigentlich nichts vorbereiten kann und hier sämtliche Speisen a la minute zubereitet, weil es ja auch im Libanon so üblich ist! Nur die mit Käse oder Spinat gefüllten Teigtaschen bilden hier eine Ausnahme!
Wir bestellen die Teigtaschen trotzdem, dazu noch Hommos, eine libanesischen Salat, Melanzanicreme sowie jenes Lamm-Tartare, das hier schon für Entzücken gesorgt hat!
Wir probierten libanesisches Bier, das wirklich gut war und warteten auf unser Essen, während eine Bauchtänzerin für Kurzeile gesorgt hat!
Dann kamen unsere kalten Vorspeisen.
Die Creme mit den gegrillten Melanzani war ausgezeichnet, der Hommos gut aber etwas zu salzig, der Salat eine Petersilien-Explosion im Mund.
Das Lamm-Tartare kam in Form eines Fisches, warum war uns nicht ganz klar! Geschmacklich hätten wir es zunächst gar nicht als Tartare erkannt, weil es sich in Konsistenz und Würzung komplett von jedem anderen Tartare unterscheidet...wirklich spannend!
Weiter ging es mit unseren warmen Vorspeisen zu denen wir eine Cuvee aus Syrah und Cabernet tranken, der uns nur mittelprächtig gefallen hat! Bei den warmen Vorspeisen waren noch Falaffel dabei, die man nur als köstlich beschreiben kann, weiters gebackene Bällchen aus Lammtartare, die sich geschmacklich eher an Hascheeknödel orientieren, sowie die gefüllten Teigtaschen!
Diesen war leider anzumerken, dass sie aus demTiefkühler kamen, denn sie waren zu mehling und außerdem zu trocken!
Eigentlich schon satt ging es weiter zu den Hauptspeisen, zu denen wir einen sensationellen roten Cuvee namens "Reserve du Couvent" (Cabernet Sauvignon, Syrah & Cabernet Franc) tranken.
Die Spieße von der Lammschulter waren ein perfekt gewürzter Traum, genauso wie die Hühnerspieße. Alleine dafür macht sich bestimmt schon der Holzkohle-Grill bezahlt! Die Spieße mit dem faschierten Lammfleisch haben uns nicht ganz so begeistert, auch nicht die etwas durchwachsenen Lammkotletts. Das gegrillte frische Gemüse und der libanesische Reis waren dafür aber wirklich gut.
Zu Abschluss hatten wir dann noch eine kleinen Teller mit verschiedenen Sorten Baklava, einen Arak (ähnlich wie Raki) und eine Shisha!
Insgesamt war unser Besuch für Fleischesser aber auch für Vegetarier äußerst spannend und lehrreich, und fast alles hat uns richtig gut geschmeckt! Und das Eintauchen in diese Welt von "1000 und einer Nacht" ist allemal einen Besuch wert!

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Kommentare (8)

am 19. Juni 2011 um 13:06

"Nimm Dir ein Beispiel an Corti vom Standard."
- Also der ist wirklich kein Standard.

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Experte
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am 21. Februar 2011 um 18:10

Ich würde mich in diesem Fall bezüglich der Qualität des Berichtes sogar weiter aus dem Fenster lehnen und diesen Beitrag als lesenswert einstufen ;-)

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am 21. Februar 2011 um 14:26

Also der Beitrag ist besser als die meisten anderen Beiträge hier und ihn mit einem Beitrag eines bezahlten Journalisten zu vergleichen ist etwas unfair.
Der Großteil hier, hat sicher nicht Publizistik studiert und bringt es daher zu keinen hochgeistigen Ergüssen.
Deswegen die Tester die sich Mühe geben mehr als einen 2-Zeiler zu schreiben, hier als "Nicht Hilfreich" zu klicken, weil man eine persönliche Aversion gegen sie hat ist unfair.

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Unregistered am 18. Februar 2011 um 22:46

Hallo Gastronaut!
Deine hochgeladenen Bilder sind mehr als dürftig-Dein Beitrag heute eine glatte Enttäuschung, Du hättest mehr daraus machen können! Nimm Dir ein Beispiel an Corti vom Standard. Wie wärs, wenn Du die Küchenchefs bei Deinen nächsten Besuchen dazu einlädst, die Speisen direkt am Tisch zu erklären. Wäre viel lustiger...und informativer! Wie heißt denn der Petersiliensalat, der Dich so angeturnt hat?! LG

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Unregistered
Kein Tester
Unregistered am 12. Februar 2011 um 11:14

Dieses ist zurzeit das beste (und authentischste) libanesische Restaurant Wiens!

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Unregistered
Kein Tester
Unregistered am 9. Februar 2011 um 18:11

Das hier klingt schon mal sehr gut. Was ist eigentlich das beste arabische Restaurant in Wien?

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Unregistered
Kein Tester
am 9. Februar 2011 um 16:29

als liebhaber der nahoestlichen kueche bin ich sehr neugierig geworden. so muss eine gute review aussehen. dafuer gibts ein hilfreich aufs haus.

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Experte
152
83
am 9. Februar 2011 um 14:51

Nein Christian, das waren nicht wir! Wir waren an einem Dienstag dort...

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Experte
428
45
Al-Badawi
Florianigasse 16
1080 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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36
35
20 Bewertungen
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