Eatalico - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 15. Mai 2020
Experte
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4Speisen
4Ambiente
4Service
10 Fotos1 Check-In

Das Lokal „eatalico“ befindet sich unmittelbar bei der U1 Station Nestroyplatz. Hier den Aufgang Nestroyplatz nehmen und man steht fast vor dem Lokaleingang. Auch die Autobuslinie 5A hält in unmittelbarer Lokalnähe. Da Lokal selbst hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchgemacht. War es früher unter demselben Namen ein Lokal der Familie Huth, die einzige Pizzeria seinerzeit unter deren Führung, so wurde es danach zu einem „Rinderwahn“ Burger Lokal umgebaut. Jetzt ist es wieder eine Pizzeria unter dem ursprünglichen Namen. Nur nicht mehr unter der Patronanz der Familie Huth, sondern unter der des ehemaligen Standortleiters Harald Prock und seiner Frau.

Tag eins nach der Covid19 Gastrosperre und der Gusto auf Pizza wurde während der Gastrosperre immer größer. Also per E-Mail zur Sicherheit reserviert und mit der U1 zum Nestroyplatz.

In der warmen Jahreszeit befindet sich seitlich vom Lokal ein Gastgarten. Ohne Niveauunterschied gelangt man in das Nichtraucherlokal. Rechter Hand befindet sich der Schankbereich. Links ein großer Biertank. Leider mit Ottakringer Bier gefüllt. Ich wurde von einem der Kellner, dieser mit Gesichtsschild ausgestattet, freundlich begrüßt und als ich meinen Namen nannte zu einem Platz am Lokalrand geführt. Seitlich vom Reich der beiden Pizzabäcker. Der erste Eindruck vom Lokal war äußerst positiv. Sehr durchgestylt aber nicht ungemütlich. Trotz der Größe des Raums auch nicht laut. Das Mobiliar aus Holz. Die Tische etwas schmucklos. Keine Dekoration, geschweige denn Tischtücher. Diese würden aber auch nicht unbedingt zum Ambiente passen. Bei meinem Tisch, etwas höher als die Tische, welche mit Stühlen bestückt waren, befand sich auf der einen Seite eine durchgehende Sitzbank. Auf der anderen Seite der Tische gibt es Stühle zum Sitzen.

Nachdem ich Platz genommen hatte konnte ich aller Ruhe die Speisekarte (Link) lesen. Diese in Form eines beidseitig bedruckten A3 Zettels. Ob die Art der Speisekarte mit dem Virus zusammenhängt oder immer so ist kann ich nicht beurteilen. Es werden aber alle Geschmäcker abgedeckt. Des Weiteren werden auch Sonderwünsche erfüllt. Ich wählte die Cardinale mit Pardeissauce, Käse, Mais und Schinken (€ 10,00). Als zusätzlichen Belag nahm ich Champignons (€ 1,00). Leider wird das von mir so heiß geliebte Spiegelei nicht angeboten. Als Getränk wurde der große gespritzte Apfelsaft (€ 4,50) gewählt. Der rasch servierte Saft war geschmacklich in Ordnung. Mehr aber nicht. Nichts Besonderes.

Die Wartezeit auf meine Pizza überbrückte ich mit einem Besuch der Toiletten. Diese befinden sich etwas versteckt beim Pizzakoch vorbei, in einem nischenähnlichen Zugang. Am Weg dorthin kommt man bei noch einigen Tischen vorbei. Der Toilettenbereich in tadellosem Zustand. Sauber, gepflegt und dazu gibt es einen Italienischkurs statt der sonst auf Toiletten üblichen Hintergrundmusik.

Zurück beim Tisch wurde fast zeitglich mit meiner Rückkehr zum Tisch die Pizza serviert. Eine sehr große Pizza. Erinnerung an die l'Osteria wurden geweckt. Die Pizza hing über den Tellerrand und lag auf der Tischplatte auf. Nur gibt es hier keine Unterlage aus Papier wie in der l'Osteria. Also mein Fall sind solche Pizzen nicht unbedingt. Bei der Größe ist meistens am Ende die Pizza schon kalt. Nicht ganz mein Ding eine kalte Pizza. Vorerst war sie jedoch heiß. Belagsmäßig passt die Optik. Von keinem Belag zu viel oder zu wenig. Der Teig sehr gut gewürzt. Der Rand dezent aufgegangen. Weich und sehr gut. Der Pizzaboden ebenfalls eher weich und nicht knusprig. Hat geschmeckt, aber an die meiner Lieblingspizzeria in der Laudongasse kam sie nicht heran. Der Schinken mit kräftiger Würze und in Kombination mit dem leicht süßlichen Mais tadellos. Leider hatte sich meine Befürchtung bewahrheitet und das letzte Stück der Piazza war kalt. Darum die Abneigung an so große Fladen, auch wenn es geschmeckt hat. Auch um das gerne probierte Tiramisu fiel ich um da ich einfach mehr als satt war. Zum Abschluss bestellte ich noch einen doppelten Espresso (€ 3,90). Dieser von Segafredo und geschmacklich sehr gut. Serviert mit einem Glas Wasser.

Das Service verlief sehr gut und aufmerksam. Zwischenzeitlich wurde nachgefragt ob es schmeckt und auch beim Abservieren wurde noch einmal nachgefragt. Bezahlung mit Karte ist möglich. Nach jedem Gast werden die Tische und die Sitzplätze intensiv gereinigt.

Mein Fazit – Die Pizza und der Kaffee waren sehr gut. Trotzdem ziehe ich die gängigen Pizzagrößen den überdimensional vor. Das Lokal schön mit sehr gutem Service.

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4 Kommentare·Zeige alle Kommentare

Auch ganz meine Meinung! Ich muss allerdings noch bis Morgen "warten" dann geht's zu einem kleinen Heurigen nach Stammersdorf..... :-) HGL hbg vom 331iger.

15. Mai 2020, 16:41·Gefällt mir2·Antworten

Ich schließe mich an. Neben der Gastronomie hab ich auch die Aktivit/Bewertungen auf ReTe vermisst. Schön, dass es wieder weitergeht. Die Lust auf Pizza kann ich gut verstehen, die Liebste und mich verschlägt‘s heute ins Giuliano Due bei uns um‘s Eck!

15. Mai 2020, 16:29·Gefällt mir3·Antworten

Danke für dein Lob.

15. Mai 2020, 15:42·Gefällt mir2·Antworten
Eatalico
Praterstraße 31
1020 Wien
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