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Mittwoch, 13. Dezember 2017
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La Delizia Ristorante - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Oktober 2017|Update 15. Okt 2017
Experte
Stammersdorfer
282 Bewertungen
30 Kontakte
Tester-Level 28
4Speisen
3Ambiente
4Service
10 Fotos2 Check-Ins

Den „beschwerlichen“ Weg von knapp 300 Metern, am Dienstag den 10.10.2017 zu Fuß in Angriff genommen, um zum LA DELIZIA in die Florianigasse 19 zu kommen. Wir sind in 1080 Wien, vis a vis vom Schönbornpark. Die Küche italienisch - mediterran und was liest man auf der Homepage, lassen sie sich von echter Napoli Lebensart verführen.

Durch die Florianigasse selbst fährt kein öffentliches Verkehrsmittel, aber die 5er und 33iger Bim, sowie der 13A haben Stationen in der Nähe.

Wir haben etwa 30 Minuten vorher angerufen ob denn was frei sei, ja kein Problem, kommen sie, sagte eine freundliche Männerstimme. Gesamt finden 50 vielleicht 55 Gäste Platz, etwa die Hälfte davon war da.

Das Lokal kennen wir vom oftmaligem Vorbeigehen, waren vor Jahren auch schon einmal drinnen, aber ohne jede Erinnerung daran. Und so viel sei schon gesagt, dieser Besuch hat sich ausgezahlt, denn wir haben sehr gut gegessen, das Ambiente gefällt, ist ähnlich dem Federico II im Dritten und auch mit der Serviceleistung waren wir zufrieden.

Von außen ist es leicht zu erkennen, da gelb bemalt, mit großen holzumrahmten Fenstern. Drinnen gibt’s zwei getrennte Räume, geraucht wird aber trotzdem nicht. :-) Wir sind die ersten Gäste an diesem Abend und dürfen uns den Zweiertisch auch noch aussuchen. Wir nehmen gleich einen im vorderen Bereich des Lokals, an der Wand, für Insider Tisch 5, mit Blick auf Bar/Schank und Pizzaofen. Ob Holz beheizt weiß ich nicht.
Es gibt Holzsessel und Tische ebenfalls aus Holz, die sind rotweiß kariert eingedeckt, samt Wasser- und Weingläsern drauf, sowie Besteck und weiße Servietten sind auch schon da. An der Wand unzählige kleine, alte? gerahmte, schwarzweiß Photographien. Der Boden aus rotem Stein und an der Decke diese wenig schönen Metallrohre für die Belüftung. Wir haben uns jedenfalls wohl gefühlt, sehr lange laden die Sitzgelegenheiten aber nicht zum Verweilen ein.

Zwei Kellner machen einen sehr ordentlichen Job, sind freundlich und aufmerksam, es wird rasch gebracht, sowie abserviert und natürlich nachgefragt.
Der Padrone war auch da, der macht aber nix, gar nix, nein doch, er hat einige Servietten gefaltet, ansonst wandelt er durchs Lokal und vors Lokal und wieder rein und..... :-))
Die Mitarbeiter sind allesamt männliche Italiener, unsere beiden sprachen aber auch fast perfekt Deutsch, untereinander unterhalten sie sich jedoch ausschließlich in ihrer Muttersprache.

Den Beginn machten 2 Prosecchi vom allerfeinsten, es waren aber eventuell schon die letzten zwei Gläser einer Flasche, denn er hatte relativ wenig „Kugerln“. Die Kulinarik wurde von einer Flasche Pinot Grigio, irgendwo aus dem Veneto, Jahrgang 2016, begleitet. Ein sehr fruchtiger Weißer, mit wenig Geruch, aber umso mehr Geschmack, ein ganz feines Gesöff. Das bestellte Leitungswasser stand mit 0 Euro auf der Rechnung. Der Abschluss in klein schwarz stark ohne Zucker war top, wenn es etwas auszusetzen gab dann vielleicht dass er eine Spur zu bitter war.

Zwei Vorspeisen sollten es sein, nachdem es wieder einmal Mittag- und Abendessen auf einmal war. Zum einen eine Paradeiscremesuppe, zum anderen Rindscarpaccio auf Rucola mit Parmesan. Dazu bestellten wir köstliches Pizzabrot mit dezent Knoblauch und Olivenöl / Pizza pane con aglio olio.
Die Crema di pomodoro war auch schön cremig, mit viel Geschmack nach Paradeisern, etwas zu lind meinte meine Frau, ich fand sie sehr ordentlich gemacht und es war ein großer Teller.
Das Carpaccio die manzo wurde auf einem Glasteller serviert und es fiel weniger durch seine Optik denn durch seinen Geschmack auf. Da waren Stücke einer Salatgurke, etwas geraffelte Karotte, eine Zitronenspalte, drüber der Parmesan gelegt/gestreut und unten drunter ein Berg Rucola. Das Fleisch war sowas von fein geschnitten, dass es auf der Zunge zerging und mit ein wenig Pfeffer aus der großen Holzmühle verfeinert, ergab das eine grandiose Vorspeise.

Die Hauptspeise der lieben Gattin waren Linguine con Salsiccia und die waren umwerfend im positiven Sinne. Die Nudeln perfekt, da nicht zu Tode gekocht, also al dente, dazu einige mitgebratene kleine Paradeiser, recht viel von der köstlichen Wurst und perfekt gewürzt. Man glaubt man ist im Nudelhimmel.

Ich entschied mich für eine großartige Pizza Nettuno, mit teigigem Rand und sonst ganz dünn. Der Belag war Paradeissauce, roter Zwiebel, recht viel Mozzarella und Thunfisch, Kapern, Oliven und aus. Top gemacht, neapolitanisch, fast so gut wie in der Via Toledo kaum 200 Meter weiter.

A ja die Zusammenfassung steht oben. :-)) Die Zeche inclusive Trinkgeld waren mit Plastikgeld bezahlte 93 Euro.

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Kommentare (3)

am 15. Oktober 2017 um 11:41

Gerne, ich mag das Lokal sehr gerne, ich kann allerdings nicht von Glastellern essen! Keine Ahnung warum aber da habe ich eine Blockade.

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Experte
73
27
am 15. Oktober 2017 um 01:24

Danke anita ist auch schon ausgebessert.

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Experte
282
30
am 15. Oktober 2017 um 01:21

Dienstag 10.10?

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La Delizia Ristorante
Florianigasse 19
1080 Wien
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