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Aphrodite - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. September 2016
Meidlinger12
197
51
18
4Speisen
3Ambiente
3Service

Diese Bewertung bezieht sich auf einen Besuch im Jänner 2016

Es war mal wieder Zeit einen anderen Griechen auszuprobieren. Wir waren leider etwas zu früh dran, da es erst um 18 Uhr aufsperrt. Zum Glück gabs daneben eine kleine Bar wo man die Zeit bei einem Bier und Weissen Spritzer überbrücken konnte.

Als wir dann kurz nach 18 Uhr im Aphrodite eintrafen, waren wir die ersten Gäste und hatten freie Platzwahl. Über die Einrichtung lässt sich wahrscheinlich streiten. Ich mag diese Retro 80er Einrichtung, wie man sie von früheren Italienern kennt. Fischernetze an der Decke aber natürlich viel blau im griechischen Stil. Hinter uns gab es noch einen abgesperrten Raum, der wahrscheinlich für Feiern zur Verfügung steht.

Ich bestellte als Vorspeise Meze mit Tsipouro und ließ mich überraschen was ich da aufgewartet bekomme. Tsipouro ist ein Traubenschnaps, ähnlich einem Grappa oder Raki in der Türkei. Es kann ihn mit Anis oder ohne Anis geben. Die Meze war ein warmes Gericht mit Fleischstückchen drinnen, sehr gut gewürzt. Das war schon einmal eine angenehme Überraschung. Der Wirt sagte uns dann, das es jeden Tag eine andere Meze gibt. sehr lobenswert und nicht alltäglich bei den ganzen 08/15 Griechen.

Wir bestellten dann auch noch als zusätzliche Meze Dolmadakia dazu. Die waren eine kalte Variante, wie sie meistens serviert werden. Man konnte gut den Geschmack des Weinblattes rausschmecken.
Als Hauptspeise wählte ich ein Muskary Juwetsi (Rindfleisch mit Reisnudeln und Käse überbacken) aus dem Ofen. Meine Freundin wählte das Pasticcio (Makkaroniauflauf mit Rinderfaschiertem, Bratkartoffeln und Käse) Dazu tranken wir Kleoni Wein weiss und Mythos Bier. Später noch Athos Wein.

Das Muskary Juwetsi war ausgezeichnet, aber das Pasticcio meiner Freundin war eine Offenbarung. Ich weiss ja das die Griechen, aber auch die Türken oft mit Zimt würzen. Aber der Koch hat beim Pasticcio noch ein Gewürz eingesetzt, das ich so noch nie in einem anderen Gericht gehabt habe, ausser in Weihnachtskeksen. Das war aber so gut und passte hervorragend. Ich kann aber nicht sagen ob da jetzt Vanille, Cardamom, Nelken oder was auch immer drin war. Ich war richtig berauscht, nicht vom Wein sondern von diesen Gewürzen mit denen man in der österreichischen Fleischküche nichts anzufangen weiß und die bei traditionsbewussten Österreichern Ekel hervorrufen. Ich ließ auch ausdrücklich den Koch loben für seine Würzkünste. Denn all zu oft hab ich schon geschmacklose griechische Gerichte vor gesetzt bekommen.

Also dieser Grieche kommt sofort in meinen Führer und nimmt eine Sonderstellung ein.

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Kommentare (1)

am 27. September 2016 um 06:21

Hatten die alten Griechen Beziehungen nach Vietnam? Bei Pho müssen (Quelle: vielesser123) auch "seltsame Dinge" wie Zimt und Sternanis dabei sein.

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Aphrodite
Gentzgasse 23
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