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Brust und Keule - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. September 2016
medved65
26
2
9
2Speisen
3Ambiente
4Service

Nachdem man aktuell viel über "Brust und Keule" hört und liest, waren wir neugierig und schauten auch vorbei. Vorsichtshalber reservierten wir einen Tisch für zwei, für 18 Uhr an einem Mittwoch. Wir kamen pünktlich beim Lokal an und fanden auch gleich einen Parkplatz direkt vor dem Eingang. Wir betraten den leeren Gastraum (in dem Aschenbecher am Tisch standen) und fanden dort zwei Mitarbeiter vor, die an uns uninteressiert waren. Ein dritter kam dazu und ich meinte ich hätte reserviert. Er führte uns in den Gastgarten. Dort waren so circa ein Drittel der Tische besetzt. Wir durften uns einen freien aussuchen. Die Tische stehen unter riesigen Bäumen und von denen fielen auch regelmässig kleine Insekten auf die Tische, und auch auf uns. Ok, dafür kann das Lokal nichts. Das ist die Natur. Auf jeden Fall war das Reservieren unnötig, aber man weiss ja nie.

Die Getränkebestellung wurde kurz nach dem Platznehmen aufgenommen, dann stöberten wir in der ziemlich umfangreichen Speisekarte. Wir entschieden uns für Bœuf Stroganoff mit Reis (EUR 18.80) und Černohorský Rezeň (EUR 12.90). Und dazu einen Erdäpfelsalat.

Nach akzeptabler Wartezeit wurden die Speisen an den Tisch geliefert. Ausser der Salat, auf diesen warteten wir vergeblich, wir reklamierten dies aber auch nicht.

Das von Gastronaut beschriebene Enten-Gericht konnten wir leider nirgends auf der Speisekarte finden, wahrscheinlich war es nur während seines Besuches auf der Tageskarte.

Černohorský Rezeň (Schweinekaree in Erdäpfel-Käsepanier mit Braterdäpfel und Sauce Tartare) war eher eine Enttäuschung, die Panier fettig und der Käse von der geschmackloseren Sorte. Die Braterdäpfel dürften nicht gebraten, sondern frittiert worden sein und waren nicht ausreichend gewürzt. Die Fleischqualität war akzeptabel. Im Endeffekt wurden der Käse und die meisten Erdäpfel stehen gelassen.

Das Bœuf Stroganoff war geschmacklich einwandfrei. Die Fleischqualität war aber nicht wie man es für den Preis erwartet und es war auch nicht in Streifen geschnitten, sondern in kleine Scheiben, die bis zu der Grösse einer Bankomatkarte reichten. In der Mitte des Tellers war ein kleiner zylinderförmiger Gupf Reis zu finden, der an manchen Stellen vertrocknet und verfärbt war. In Verbindung mit der Sauce war der Reis aber wieder geniessbar. 18.80 Euro war das Ganze aber nicht Wert.

Als die Teller abserviert wurden, konnten wir auf unserem Tischtuch sehen, dass die Unterseite eines Tellers nicht sauber war. Jetzt prangt ein schöner brauner fettiger Kreis am vormals weissen Tischtuch.

Wegen der mässigen Hauptspeisen verzichteten wir auf die Nachspeisen. Wir verlangten die Rechnung und sagten aber gleich dazu, dass der Salat vergessen wurde. Unser Kellner, der übrigens wirklich superfreundlich und zuvorkommend war, entschuldigte sich und brachte uns eine korrekte Rechnung. Bezahlt wurde mit Bankomat, das Trinkgeld gab's in bar. Beim Gehen konnten wir noch einen kleinen Blick in die Küche erhaschen - und wie dort der Fussboden aussah war nicht sehr appetitlich.

Warum das Lokal "Brust und Keule" heisst und auf der Website Ausschnitte vom Louis de Funès Film "L’aile ou la cuisse" (eigentlich "Flügel oder Keule") hinterlegt sind erschliesst sich mir nicht. Das Lokal hat nichts mit Frankreich zu tun und eine Ente gibt's dort (momentan) auch nicht.

Übrigens gibt's in Saint-Rémy-de-Provence tatsächlich ein Bistrot welches "L’aile ou la cuisse" heist - und dieses kann ich aufgrund eines kürzlich stattgefundenen Besuches auch vollumfänglich weiterempfehlen. Dort geht aber ohne Reservierung gar nichts.

Aber zurück zu unserem "Brust und Keule". Vielleicht hatten wir ja einen schlechten Tag erwischt und eben nur Pech. Das Lokal gibt’s ja noch nicht lange und vielleicht muss sich das Restaurant-Team erst richtig einspielen. Ich werde jetzt mal die zukünftigen Bewertungen hier verfolgen und dann vielleicht irgendwann einen zweiten Besuch wagen.

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Kommentare (4)

am 24. September 2016 um 03:28

Für mich wäre das ein klarer Fall jemanden zu feuern, wenn nicht einmal der Name der Gasse richtig geschrieben wird:

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Experte
63
50
am 24. September 2016 um 00:06

Es hat in meinem Leben schon Wechsel gegeben; nur ungerne wurde ich an sie erinnerd.

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Experte
48
22
am 23. September 2016 um 23:11

Die hp ist ein einziger Gräuel. Und na so etwas von lustig.
Die sollten einmal jemanden einstellen, der richtig schreiben kann.
Hier ein Auszug aus der Weinkarte:
Rubinrot mit violetten Rand, im Duft erinnerd am Wechseln

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Experte
63
50
am 8. September 2016 um 06:20

Das mit der zeitlichen Inkonstanz dürfte stimmen. Gastronauts Svickova schaut jedenfalls einmal besser aus als meine. ;-)

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Experte
92
38
Brust und Keule
Würthgasse 12
1190 Wien
Speisen
Ambiente
Service
32
37
39
4 Bewertungen
Brust und Keule - Karte
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