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Lamm Kebap - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 18. März 2016
Experte
BruderBernhard
38
8
19
3Speisen
2Ambiente
3Service

Es will ganz einfach Kalorien nachschieben nach fast einer Woche Zwangsfasten wegen grippösen Appetitmangels. Es stand mit mir schon vor dem Tofu & Chili, wo ich schon lange eigentlich hin will. Ein kleiner Tisch gleich beim Eingang war frei. Welch eine Gelegenheit. Ich wäre gerne rein. Aber es wollte nicht. Es will bloss drei Dinge, möglichst konzentriert: Salz, Fett, Zucker. Und so habe ich nachgegeben, ich hatte es eigentlich schon geahnt. Und bin dadurch auch schon fast am Ende meiner Liste für diesen Wien-Besuch. Ich wollte ja unbedingt noch ins Lamm.

U6 Gumpersdorfer Strasse, von dort aus noch zwei Stationen mit Buslinie 57A, Stiegergasse aussteigen - und hell erleuchtet, in heimeligem Grün, der kleine Imbiss. Schaust zum Fenster rein, wird dir freundlich zugewunken. Ein Grillspiess, ein Ofen, zwei junge Männer ununterbrochen am Arbeiten. Schliesslich ist alles hausgemacht.

Ich bestelle den Döner All In One, das heisst mit Schafskäse, Pfefferoni, Mais und natürlich all den üblichen Zutaten wie Zwiebel, Tomate, wohl auch Kraut. Dazu nehme ich natürlich die obligate Coladose, für die obligate Zuckerdosis. Für Bewusste gibt es auch eine Alternative, Sultan heisst sie und schaut aus wie ein Bier. Es besteht aber aus Schwarzkümmel, Ingwer, Honig und allerhand sonstigen gut klingenden Zutaten.

Der Döner ist nicht riesig, ich habe gesagt, ich möchte einen eher kleinen, denn ich möchte keine Reste hinterlassen. Das Fleisch, Lamm eben, passt mir sehr. Nicht zu fettig, vor allem aber nicht so stark gewürzt wie gewisse Konkurrenzprodukte. Mit dem Feta, den salzigen Pfefferoni, dem süssen Mais, der noch etwas Biss hat, eine gelungene Mischung. 3 € der Döner, 1.50 € der Rest. Dazu die Cola für 2 €.

Ich bin sehr zufrieden, Zucker, Fett, Salz, alles ist in einem perfekt ausgewogenen Verhältnis vorhanden, ich schaffe die ganze Ladung ohne Probleme. Das Taschenbrot hat eine angenehme Grösse, eine eher kleine Teigmenge wird verbacken.

Am Schluss schaue ich mich noch kurz um, dazu bin ich vor lauter Essen gar nicht gekommen. Mich stört das nicht, aber die zerschlissenen 'weissen' Kunstlederstühle, die etwas verkrustete Flasche mit der speziell feinen scharfen Sauce, die schmutzige weisse Hose des einen Kochs, das könnte dem einen oder anderen ReTe-Leser ins Auge stechen. Die Küche aber scheint sauber, schliesslich ist auch eine Mama mit von der Partie, die ab und zu ein scharfes Auge aus dem Hintergrund wirft.

Schliesslich sind wir hier in einer Rotlicht-Zone... Ich würde sicher wieder mal hingehen, hätte ich ähnliche Bedürfnisse. Aber jetzt packen wir's dann, das Tofu & Chili muss es morgen sein, am letzten Tag dieser kleinen Wien-Reise!

Mal gespannt, ob es dann mitmacht.

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Kommentare (4)

am 20. März 2016 um 07:56

Das Beste an diesem Lokal sind die frisch gebackenen Brote UND Dönerfladen

Gefällt mir
Experte
70
6
am 19. März 2016 um 07:02

Wenn die Karte immer noch die selbe ist wie bei meinem Besuch, einfach missachten und nach den anderen Dingen fragen!

Gefällt mir1
Experte
92
38
am 19. März 2016 um 02:02

Tofu&Chili: Unbedingt Biang Biang Mian bestellen!

Gefällt mir1
Experte
152
83
am 18. März 2016 um 22:31

Tadellos, eine simple Döner-Hütte, mit so viel Genuss beschrieben.

Gefällt mir2
Experte
80
48
Lamm Kebap
Sechshauserstraße 40
1150 Wien
Speisen
Ambiente
Service
30
20
30
1 Bewertung
Lamm Kebap - Karte
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