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Satchmo - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. März 2016
Experte
BiancaC
43
60
19
4Speisen
5Ambiente
4Service
13 Fotos2 Check-Ins

Mal wieder im Dritten. Abends. Hunger hat sich eingeschlichen und wir hatten Lust auf etwas Orientalisches. Da liegt das Satchmo nahe. Ohne viel Vorahnung, was uns dort erwartet, da die Kritiken im Internet sehr rar und doch schon älter sind, wagten wir es und wir bereuen es nicht!

Man betritt das Lokal und wird sofort vom orientalischen Flair übermannt: orientalische Klänge aus dem Lautsprecher, abendländische Einrichtung und passende Dekoration an den Wänden. Auch die Lampen passen ins Bild, ebenso wie der Geruch. Wir fühlten uns gleich wohl, hat man doch in gewisser Weise den Eindruck, irgendwo im Orient ein Lokal zu betreten. Kleiner Urlaub, quasi.

Wir schmökern in der riesigen Speisekarte. Alleine die Auswahl an Salaten ist unglaublich. Auch Fleischspeisen diverser Art, Lavas-Brote, Käsespezialitäten, Fisch und Meeresfrüchte findet man. Alles liest sich sehr einladend. Unsere Wahl fällt auf einen orientalischen Vorspeisenteller (Humus, Tsatsiki, Oliven, Melanzani und Zucchini gebraten, Falafel und Sigari-Börek, Salat als Deko und frische Pide dazu) und zwei mal den Bosporussalat (frischer Eisbergsalat mit Paradeisern, Gurken, Gurkerl, Karotten, Zwiebel, Ei, Kaviar, Muscheln, Shrimps und Riesenshrimps).
Zu trinken gibt's ein Weizenbier und ein Krügerl vom Fass.

Die Getränke kommen flott und wirklich schön kalt an den Tisch. Auch eine Zitrone findet sich in meinem Weizen. Passt soweit.

Der Vorspeisenteller war äußerst geschmackvoll. Ich bin davon überzeugt, dass der Hummus und das Tsatsiki selbst gemacht sind, ebenso das Zigarrenbörek, da es nicht die klassische durchgehend gleiche Dicke hatte. Die Melanzani und Zucchini waren frisch gebraten und noch warm, mit leichter Joghurtsauce darüber. Die Oliven waren aus dem Glas mit Paprikapaste, aber genießbar, und die Falafel war auch nicht das typische Convenience-Bällchen. Wir putzen ratzfatz den Teller leer und sind eigentlich ob der mächtigen Portion beide schon ziemlich angegessen.

Doch der Salat lässt nicht lange auf sich warten und überrascht: frisch, knackig, gutes Olivenöl (wenn auch vielleicht etwas zu viel davon), gutes Joghurt-Pickles-Dressing mit Zitronenaroma und Dille, die Shrimps ins Dressing gerührt, ebenso die Muscheln. Die Riesenshrimps liegen oben auf und geben dem Salat zusammen mit dem Kaviar-Ei einen fast schon dekadenten Eindruck. Ich liebe Salat und den bestell ich mir sicher nächstes Mal wieder. Wenn auch nur als Beilage für zwei, denn wir müssen uns definitiv noch durch die anderen Speisekategorien durchkosten.

Nach dem Essen gab's noch einen Cocktail - ein Amaretto Colada (seeeehr fein, schönes Amarettoaroma, aber nicht zu intensiv, Alkohol schmeckbar aber nicht zu dominant - perfekt!) und einen Long Island (sehr Colalastig und eher ein Cuba Libre, aber ein guter Cuba Libre, der sogar mir als Colacocktail-Verschmäherin schmeckt). Beide serviert im türkischen Glas mit magischem Auge drauf. Stylish und authentisch, irgendwie.

Der Chef serviert persönlich, die Köchin lässt sich auch öfters blicken, serviert die Speisen, fragt nach, ob's noch mehr Brot sein soll und ob es geschmeckt hat. Sehr bemüht, aber nicht aufdringlich. Kaum bestellt, sind die Getränke schon am Tisch. Sehr löblich.

Ganz überrascht von dem schönen Lokalbesuch, gut angegessen und sehr glücklich gehen wir nach Hause, mit dem Vorsatz, bald wieder zu kommen.

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Kommentare (7)

am 10. März 2016 um 22:11

Also mittlerweile kann ich - für unsere Bestellungen sprechend - nix von MW erzählen ;)

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Experte
43
60
am 10. März 2016 um 15:23

Ein (Touristen-) Heuriger namens "Kyu Sakamoto", was wäre das für eine Geschäftsidee? ;-)

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Experte
92
38
am 10. März 2016 um 12:59

daher ja auch der Name des lokals ;-)

(war vor ca. 20J dort und damals nicht so begeistert - uralte verstaubte Sofas und essen aus der MW; vll einen neuerlichen versuch wert.)

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11
0
am 10. März 2016 um 12:51

Wir waren hier früher (so vor 12-17 Jahren) ziemlich oft zu gast, da war der Besitzer großer Louis Armstrong Fan, wenn Ich mir jetzt die Karte so ansehe, dürfte es noch dem gleiche gehören!

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6
3
am 10. März 2016 um 10:18

(Nun ja, Kent liegt auch nicht am Mittelmeer ;-) )

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Experte
92
38
am 10. März 2016 um 10:17

Gute Frage... Das Lokal gibt es schon seit 30 Jahren (laut Speisekarte)

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Experte
43
60
am 10. März 2016 um 10:16

Wurde der Name, bei dem man ja an eine ganz andere Hintergrundkultur denkt, von einem Vorgänger übernommen?

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Experte
92
38
Satchmo
Salesianergasse 17
1030 Wien
Speisen
Ambiente
Service
40
50
40
1 Bewertung
Satchmo - Karte
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