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HUTH Grillhouse da max - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 30. Jänner 2016
Experte
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5Speisen
4Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Das Lokal „HUTH Grillhouse da max“ ist eines von vier Betrieben der Fam. Huth. Benannt ist das Lokal nach einen der beiden Söhne, den jüngeren, der Familie. Für mich als Liebhaber des gegrillten noch leicht blutigen Rindfleischs war hier natürlich ein Besuch Pflicht. Noch dazu wo ich noch nie in den Genuss von einem Steak welches am Josper Grill zubereitet wurde gekommen bin.

Die Anreise erfolgt mit einen der U-Bahnlinien entweder bis Stephansplatz oder Stubentor und danach einem kleiner Fußweg. Auch mit der Ringstraßenbahnlinie bis zum Hotel Marriott ist es alternativ möglich. Das Auto ist, wie ich am eigenen Leib erlebte, nicht ideal. Denn in diesem Bereich des ersten Bezirks befinden sich die sogenannten Anrainerparkplätz und ich bekam nur in der Tiefgarage beim Marriott einen Parkplatz. Für € 4,60 die Stunde.

Das Lokal über eine kleine Erhöhung betreten und bei einen der Kellner um einen Platz für eine Person gefragt. An einen Tisch für vier Personen wurde mir dieser angeboten. Leider gleich neben der Eingangstür was zufolge hatte, das bei jedem Eintreten oder Verlassen eines Gastes des Lokals, die kalte Luft des ersten Bezirks mich leicht nervte. Die war eigentlich das einzige negative Erlebnis in diesem Lokal. Das Ambiente traf voll meinen Geschmack. Hell dank der großen Fensterfront zur Schellinggasse. Leicht Rustikal mit viel Holz. Massive, helle Holztische mit dunklen Stühlen. Bei größeren Besucherandrang steht auch noch ein Obergeschoß zur Verfügung.

Der Ober brachte unverzüglich die Speisekarte(Link) und ließ mich diese in Ruhe lesen ohne die sofortige nervige Frage nach dem Getränkewunsch zu stellen. Ich überflog sie nur kurz, da ich mich schon vorab online schlau gemacht hatte und mein Speisenwahl schon feststand. Als Getränk wurde ein großer naturtrüber Apfelsaft gespritzt(€ 4,40) bestellt. Das Rib Eye Steak(€ 29,50), welches zu meinen Lieblingsfleischstücke gehört, gab es hier leider nur in der 300 Gramm Version. Zwar nicht meine ideale Größenvorstellung von einem richtigen Steak, aber was soll’s. Dazu wurden French Fries und Kräuterbutter angeboten. Als zusätzliche Beilage bestellte ich Aioli und Josper Brot(€ 2,80). Nach Rückfrage vom Kellner wurde das Steak rare to medium bestellt.

Der Besuch auf den Toiletten war etwas mühsam da diese platzmäßig sehr bescheiden sind. Spätestens hier ist Ende mit der Rollstuhltauglichkeit. Die Toiletten abgesehen von der Größe sauber und in guten Zustand.

Zurück am Tisch stand schon mein Apfelsaft in einem Glas Krug am Tisch. Das Glas halbgefüllt. Ein sehr guter Apfelsaft mit intensiven Fruchtgeschmack. Dies und die Innerstädtische Lage rechtfertigten den doch höheren Preis.

Die Wartezeit auf mein Steak war obwohl das Lokal doch sehr gut besucht war, relativ kurz. Der Kellner servierte ein optisch perfektes Steak. Die Grillspuren am Fleisch deutlich sichtbar. Mit am Teller auf etwas Grünzeug ein Stück Kräuterbutter und ein halber gegrillter Knoblauch. Die French Fries oder Pommes Frites wurden in einer Papiertüte serviert. Das Josperbrot in der Holzschüssel serviert, war für mich als Brotliebhaber auch eine Augenweide. Auf einem Holztablett wurde die Aioli in einer Porzellanschale serviert. Das Gesamtpaket überzeugte optisch auf jeden Fall. Zu guter Letzt wurde vom Kellner auch das vorhandene Messer gegen ein Steakmesser ausgetauscht.

Der Geschmack stand der Optik um nichts nach. Das Steak kam dem für mich perfekten Steak sehr, sehr nahe. Die Garstufe wurde perfekt getroffen. Dazu wurde es auch perfekt gewürzt. Das Fleisch sehr weich und dank den typischen Fettauge des Rib Eye‘s sehr saftig. Die Kräuterbutter nicht steinhart aus dem Gefrierfach und der Kräutergeschmack war deutlich merkbar. Für mich als Knoblauchliebhaber war der gegrillte Knoblauch das I-Tüpfelchen. Nicht zu dominant und mit dezentem Knoblauchgeschmack. Wenn ich schon beim Schwärmen von Knoblauch bin dann weiter zur Aioli. Genauso wie diese serviert wurde, habe ich sie mir vorgestellt. Hier dominiert der Knoblauchgeschmack. Wunderbar aufgeschlagen und perfekte Konsistenz. Die French Fries, warum man nicht Pommes Frites schreibt verstehe ich zwar nicht, dies tat aber dem sehr guten Geschmackserlebnis keinen Abbruch. Außen knusprig und innen weich. So sollen Pommes für mich sein. Auch die letzte, die schon etwas ausgekühlt war konnte ich noch problemlos mit der Gabel aufspießen. Das Josper Brot erfüllte perfekt, meine in diesem Punkt doch recht hohen Erwartungen. Flaumig weich mit intensiven Brotgeschmack und dezenten Grillaromen.

Das Service passte sich dem Steak und dem Ambiente an. Aufmerksam, freundlich und flott. Leergeschirr am Tisch gab es nicht. Kaum fertig gegessen wurde umgehend abserviert. Auch der Bezahlvorgang verlief flott. Die Rechnung wurde im Lederetui überbracht.

Mein Fazit – Der Josper Grill überzeugt mich. Wunderbar gegessen in einen sehr schönen Lokal mit sehr guten Service. Preislich durchaus angebracht. Eine Empfehlung meinerseits gibt es auf jeden Fall. (Wenn man reserviert dann rückfragen das es nicht unbedingt der Tisch beim Eingang ist)

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Kommentare (2)

am 31. Jänner 2016 um 09:07

Außer, gewisse unsägliche Politiker benennen sie um: Link

Gefällt mir2
Experte
92
38
am 30. Jänner 2016 um 18:58

Als wir erstmals in den Staaten waren, wurden wir auch gefragt, ob wir French Fries wollen.
Wir wussten damals nicht, was das ist, aus Neugierde bejahten wir die Frage.
Was kam waren ganz simple Pommes.
Kurz zusammen gefasst: Derzeit ist es scheinbar modern auf "amerikanisch" zu machen. :-)

Gefällt mir3
Experte
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50
HUTH Grillhouse da max
Schellinggasse 6
1010 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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