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Martin Sepp - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. September 2015
Update am 24. September 2015
Experte
Alzi
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4
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0Speisen
3Ambiente
4Service

Wir waren anläßlich einer Hochzeit in diesem Lokal. Im Garten waren die Tische sehr schön hergerichtet, das Personal sehr bemüht und flink, der Aperitiv war vorbereitet, auch Alkoholfreies wurde sofort gebracht. Aufgefallen ist uns, daß die Toiletten im Keller über eine Fliesentreppe zu erreichen sind, die unfallfrei zu bewältigen bei Regen oder Schnee eine Herausforderung darstellt. Wohl nicht ganz zufällig hängt beim Abgang zu den Toiletten ein mittelgroßer Glaskasten gefüllt mit Verbandsmaterial. Das hat uns noch nicht verschreckt. Unsere Freude wurde erstmals getrübt, als es hieß: "Das Buffet ist eröffnet". Die Suppe schmeckte nach nichts, am ehesten heißes Wasser, etwas gefärbt und gesalzen. Als Hauptspeise gab es ein typisches Heurigenbuffet, was grundsätzlich sehr fein sein kann und hier auch sehr gut aussah. Die Enttäuschung folgte erst auf dem Teller. Die kleines Schnitzerl waren gut, auch der Schopfbraten war in Ordnung. Der Knödel war sehr gut. Das Schweinskarree war leider nicht ausgebraten, innen fast noch ein bißchen roh, der Fettrand daher zu dick und fest, das konnten auch die feinen Krusperl nicht mehr retten, die im Griller erzeugt worden sein dürften und daher keinen Einfluß auf das Innere des Fleisches haben konnten. Das gleiche bei den gebackenen Hühnerhaxerln: die Panier außen knusprig und fein, aber innen fast noch roh. Noch ärger war es bei den Fleischlaberln: ich habe noch nie in meinem über 50jährigen Leben so grobe Laibchen gegessen. Es schien, als habe der Fleischlieferant alle Abfälle, wie Schweineohren, Schweineschwänze und sonstige Knorpel sehr grob faschiert und diese sind dann zu (Fleisch?)laberl verarbeitet worden. Überflüssig zu erwähnen, daß das dazugehörige Kartoffelpürree von der Konsistenz her eher einer festen Fugenmasse, als einem flaumigen Pürree ähnelte. Röstzwiebel gab es keine. Der Gipfel aber war, daß sich aus dem Salat meiner Tischdame eine etwa 3 Zentimeter große RAUPE gewunden hat, die ob der Marinade schon etwas geschwächt gewesen sein dürfte. Die Kellnerin servierte sofort den Salatteller, sowie auch die große Salatschüssel vom Buffet ab und entschuldigte sich wiederholt. Sie konnte ja auch nichts dafür. Weitere Wiedergutmachung (zB eine Flasche Wein des Heurigen) oder eine weitere Entschuldigung (etwa des Geschäftsführers oder Inhabers) gab es keine. Uns wird dieses Lokal sicher NIE mehr sehen.
Die Hochzeitstorte war übrigens ausgezeichnet: eine Imperialtorte, die offensichtlich gut verpackt dort angeliefert wurde. Da konnte selbst der Martin Sepp nichts mehr ruinieren.

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Kommentare (1)

am 21. September 2015 um 13:32

Bei so wenig Fleisch (nur 3 cm lang) kann man natürlich unzufrieden sein. ;-)

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Martin Sepp
Cobenzlgasse 34
1190 Wien
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