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Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 8. Juli 2015
Experte
Stammersdorfer
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27
4Speisen
3Ambiente
3Service
6 Fotos1 Check-In
Gelistet in: INNEREIEN

Alles in allem ganz ordentlich gegessen, am 6.7.15, da im LERCHAL von HERNOIS, der Fan von Innereien ist hier genau richtig. Ein kleiner Hinterhofgastgarten lädt vor allem bei heißen Temperaturen zum verweilen ein, da der sicher nie auch nur einen Sonnenstrahl sieht, ja und die Servicemitarbeiterin ist sehr freundlich, aber nicht sonderlich aufmerksam. Die Zech mit Maut wohlfeile 40,-- Euro. Wer gut und günstig was Ordentliches futtern will, da gibt’s was.

Die „Anreise“ mit der 43er Bim, Station Elterleinplatz, dann einige Schritte zurück Richtung Gürtel. Ins Lokal kommt man entweder von der Hernalser Hauptstraße 70, die Seite wo auch das Metropol ist, das der offizielle Eingang, quer durchs Lokal, an der Küche vorbei, in den kleinen Gastgarten, oder quasi von der Rückseite, Eingang Jörgerstraße 55, gleich direkt hinein. Das geht aber nur, wenn der auch offen ist.

Wie immer (telefonisch) reserviert, denn nur etwa 50 Gäste finden unter der großen Kastanie Platz. Der Besuch an diesem Abend sehr überschaubar, bei der Ankunft 5 Leut, kurz drauf waren wir alleine, etwas später dann gesamt 13 Gäste.
Früher dürfte es auch einmal eine Weinlaube gegeben haben, aber die ist Geschichte, lediglich viele rostige Drähte und die Reste von abgestorbenen Reben deuten noch darauf hin. Man sitzt auf klappbaren Metallsesseln, die Lehnen und Sitzflächen aus Holz, die Tische sind ebenso, alles schon etwas in die Jahre gekommen. Der kleine Hof gelblich und grün ausgemalt, an den Wänden teils Werbetafeln aus Blech und eine sehr alte wackelige Kommode steht herum. Der Boden aus Steinplatten, recht uneben, dürfte aber mit dem alten Baum zu tun haben.

Die Kellnerin des Abends, aus östlichen Landen, sehr freundlich, immer mit einem Lächeln. Hat man einmal was bestellt kommt das auch sehr flott, bis es allerdings so weit war, verging eine gefühlte Ewigkeit, man hätte die Karte auswendig lernen können. So richtig aufmerksam war sie leider auch nicht, aber es wird zumindest nachgefragt. Der 3er gerade noch und ein sehr wohlwollender.
Einmal ließ sich der Chef kurz blicken, er ist sich nicht zu schade auch gleich Leergeschirr mitzunehmen, macht einen netten Eindruck der Rainer Schulz, seit 10 Jahren Betreiber des Lokals, wie mir die HP verriet.

Verteilt über den Abend hatten wir 6 weiße Spritzer, a € 2,--, wobei der dafür verwendete Wein leicht säuerlich war, sehr gut gekühlt, der ideale Durstlöscher für einen extrem heißen Sommerabend.

Heute gabs gleich die Hauptspeisen, für meine Frau allerlei Käse gebacken, ich nahm Nierndln mit Hirn geröstet, dazu Petersilerdäpfeln und gemeinsam einen gemischten Salat. Gut so, denn die Portionen sind mehr als ausreichend und noch dazu wo es heiß ist/war. Der Kas war Gouda, Emmentaler und Mozzarella in einer köstlich, knusprigen, goldgelben Panier, zwei Scheiben Zitrone fanden sich am Teller, die Sauce Tartar dazu, in einer extra Schale, sicherlich ein Fertigprodukt, aber ein sehr gutes.
Wenn jemand, so wie ich, Innereien mag, der ist hier im Schlaraffenland, gibt es doch 13 Gerichte auf der Karte. Die Nieren eher groß geschnitten, gut angeröstet, dazwischen Hirn, zerfällt natürlich beim mitrösten etwas, war aber köstlich und perfekt gewürzt. Das alles fand sich in einem sehr schmackhaften, sämigen Saftl, mit viel Zwiebel. Die Erdäpfel genau so, dass man sie gut zerdrücken konnte. Die Speise alleine wäre mir eine 5 wert gewesen.
Der Gemischte, aus Kraut, Erdäpfel, Gurke, (war sehr gut) gestiftelten Karotten (naja) und Eisberg, konnte da leider nicht ganz mit, die Marinade zwar recht süßlich, so wie wir das mögen, aber irgendwie hat er nicht entsprochen, wobei ich aber nicht wirklich sagen kann warum.

Zum Abschluss gab es einen Espresso (schon wieder) von Naber, um € 1,80 (davor ewig keinen, jetzt innerhalb kurzer Zeit gleich 3x) nicht bitter, etwas stärker hätte er vielleicht sein können, aber das ist jammern auf hohem Niveau UND dazu ein Glasl Wasser.

Danke Alphawölfin für deinen schönen Bericht vom 21.6.2015, der hat mich motiviert da ganz rasch einmal hin zu gehen. Unzählige Male vorbei gefahren, aber nie richtig wahr genommen.

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Kommentare (1)

am 9. Juli 2015 um 12:21

Schön, dass es Euch so gefallen/gemundet hat. Bei 35 Grad gebackenen Käse zu essen, ist sehr mutig ;-)

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Gasthaus Muskovich - Zum Lercherl von Hernals
Hernalser Hauptstraße 70
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