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Restaurant Mader - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 13. Mai 2015
Experte
papperlnpipperln
35
5
19
2Speisen
2Ambiente
1Service

Die Gegend um die Stadthalle hat sich für den Song Contest hübsch und fein gemacht, nur im Restaurant Mader steuert man dagegen !

Der gestrige Besuch, eine Enttäuschung in allen Bereichen.

Die beiden Mädchen im Service waren eher am grölenden Stammtisch Publikum interessiert, Popscherl klopfen, war für die Mädel`s lustiger, als das Bedienen der am frühen Abend wenigen Gäste.

Ein Kellner der vermutlich seinen ersten Tag in diesem Beruf tätig war, servierte sehr nervös und eher ungelenk aber freundlich die Getränke, Radler Eigenkomposition, der Geschmack eher fad, die Temperatur eher an Warmgetränken orientiert , wir waren froh diese Gebräu , nur in kleinster Menge 0,3 bestellt zu haben. Der Apfelsaft gespritzt mit Leitungswasser bestellt 0,5 wurde als kleiner serviert, auch hier mehr Wasser als Apfelsaft und auf Temperatur handwarm, einfach unerfrischend Schlückchen weise zu genießen.

Zwischen Service der Getränke und Abfrage nach unserer Essens Wünschen hat man uns geschätzte 15 Minuten Zeit gelassen, damit wir ungestört plaudern können, es wurde bereits ein Lokal Wechsel diskutiert, vor dessen Umsetzung hat sich eines der jungen Damen doch noch bequemt ein Bestellung aufzunehmen.

Unsere Bestellung, Pariser Schnitzel vom Schweinderl, detto ein Cordon Bleu vom diesem Tierchen, ein Zanderfilet laut Karte gegrillt, von der jungen Dame korrigierend als gebraten aufgenommen, und Cevapcici, diese Bitte ohne Pommes dafür etwas mehr Salat, diese Änderung kostet aber 0,60 Cent weil Salat teurer als Pommes ist, wenn sich ein Gastronom mit dieser Preisgestaltung zu optimieren versucht, darf man als Gast noch auf manch andere Überraschung gefasst sein.

Die Wartezeit zwischen Aufnahme der Speises und servieren dieser, war akzeptabel, nicht aber was uns teilweise serviert wurde !

Zanderfilet gegrillt oder gebraten, früher schwamm der Fisch im Wasser hier in Fett ! Der Geschmack wäre gut gewesen, aber der Fett See am Teller machte keine Freude, allein optisch ein Gr....

Cordon Bleu, ein sehr große Portion, auch hier raus aus der Fritteuse rauf auf den Teller, so ein Frittier Fett hat ja was.

Cevapicici, optisch, dunkel schwarz zart verkohlt, da großes Hungergefühl erste Würstchen angeschnitten, eine Flaxe im Faschierten, das geht gar nicht, Würstchen bleibt angeschnitten am Teller, man will ja doch kosten wie das schmeckt, ran an zweite Würstchen, was soll ich sagen, noch nie so ein trockenes versalzenes Stück Fleisch gekostet, Serviette drüber und Schluss.

Der Salat nach der Variante, extra sauer, passt vorzüglich zu versalzenem. Delikat der Zwiebelsenf, wenigsten etwas.

Das Pariser Schnitzel war das Highlight am Tisch, alle haben die Bestellerin beneidet, und eifrig von diesem Tellerchen gekostet.

Beim Abservieren, die berühmte Frage, hat`s geschmeckt, mein Einwand na eigentlich nicht, quittierte das Servierfräulein mit einem süß säuerlichem Lächeln, als Aufheiterung nach Sichtung von 3 halb vollen Tellern, kommt die Frage, wollen sie eine Alufolie ?
Da kein Auffanggefäß für Speisefett angeboten wird lehnen wir ab.

Im Lokal ist ein Plakat für DAC Veltliner aus der Kamptal Region, wir ordern drei Gläser plus Leitungswasser.

Der etwas unsichere Ober serviert , unsere Frage nach Sichtung der sehr einfachen Weingläser, ob dies der DAC Veltliner ist, nein, das ist der Schankwein, na was soll`s hat auch ganz gut geschmeckt, das Leitungswasser musste urgiert werden.
Das Ambiente des Lokals abgewohnt, verschlissen, kein Platz mit Wohl fühl Atomsphäre.

Um das Bild abzurunden, durften wir noch vermutlich die Köchin kennen lernen, ihre Arbeitskleidung wird wohl nur monatlich gewechselt, gestern war ja doch schon der 12 d.M., die Speisekarte war in Flecken auf dieser verewigt.

Um ca. 21:30 sind unzählige Akkreditierte vom Song Contest eingedrudelt, unter Ihnen der Komponist Ralph Siegel, beim vorbeigehen an unserem Tisch, hat er unsere weibliche Begleitung angelächelt, der Abend war gerettet.

Wenn Hr Siegl auch so " Gutes Essen " serviert wurde, kann er in Deutschland berichten, die Ösis haben das Kochen verlernt.

Die Rechnung total, 64.-€ plus Trinkgeld, also der Gegend angepasst, nicht aber der gebotenen Qualität.
Restaurant Mader, das konntest Du schon besser !

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Kommentare (4)

am 15. Mai 2015 um 01:05

Darf ich eine Steigerung zu "lecker" bekannt geben: legga!

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Experte
63
50
am 15. Mai 2015 um 01:05

Darf ich eine Steigerung zu "lecker" bekannt geben: legga!

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Experte
63
50
am 14. Mai 2015 um 23:01

Siegel ist *so* schlimm, dass es mir dann manchmal sogar gefällt. Dabei ist das Link gar nicht von ihm, obwohl ich es ihm zugetraut hätte ;-)

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92
38
am 14. Mai 2015 um 09:23

Ralph Siegel? Für ihn war es vielleicht lecker ;-)

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Experte
92
38
Restaurant Mader
Markgraf Rüdigerstrasse 12
1150 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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7 Bewertungen
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