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Marienhof - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. April 2015
Experte
laurent
300
58
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2Speisen
3Ambiente
3Service

…..ist ein traditionelles Wiener Restaurant mit betonter Gastlichkeit, gehobener Küche und einer selektiven Weinauswahl, ……wird es als gutbürgerliches Lokal Wiener Prägung mit viel Aufmerksamkeit geführt…. So ist´s zu lesen:
Also nichts hinein an diesem frühen Abend. Zwei kleine Räumlichkeiten, durchaus hübsch und gepflegt mit modernen Bildern an den Wänden, dezente Musik . Einige wenige Gäste, zumeist Touristen; der 2-Damen-Service nicht überbeschäftigt; recht freundlich, wenn auch nicht sehr aufmerksam. Mehrmals ein leeres Glas, ein leerer Gebäckkorb sollte bei solch dezentem Geschäftsgang nicht sein.
Das Speisenangebot preislich angepasst: Gutbürgerlich mit Wiener Prägung und ein paar Ausflügen in die gehobene Küche; Mittagsmenü ( Zucchinisuppe, halbes Brathendl mit Risibisi) um 7,50; Dienstag und Donnerstag gibt es das Wiener Schmankerlbuffet um 8,90

Carpaccio vom Angusrind mit grüner Pfeffercreme und Selleriestroh: (12,50)Frisch plattiert und nicht gefrostet, optisch im farblichen Fleischwechselspiel: Graubraun trifft auf saftig-frisch-rot; tja ein Anschnitt im Rohzustand macht sich nicht so besonders toll am Teller… Darüber: Die grüne Pfeffercreme im Karomuster über das Fleisch verteilt. Die Creme fettigste Margarine mit zuviel an grünem Pfeffer, in Proportion zum Fleisch doppelt. Mühevoll versucht das zuviel an Pfeffercreme wegzuschaben; gelingt nur ansatzweise. Versucht was zu retten ist: Olivenöl ( in untauglicher Qualität); nein da gab´s nichts mehr zu retten. Schade drum, das kalte, zähe Selleriestroh half auch nichts mehr.

Eine massive Steigerung dann die Hauptspeise: Lammkronenkotelettes im Nussmantel (es waren hauptsächlich Kürbiskerne) gebacken (18,50), die laut Speisenkarte mit marinierten Zucchini serviert werden sollten. Ja, sollte; keine Zucchini gesehen. Auch der Erdäpfel-Gurkensalat zwiespältig. Wirklich exzellenter Erdäpfelsalat, darüber ein paar unmarinierte Gurkenscheiben verteilt.

Das Dessert: Nusssoufflè – eine profane Mohr im Hemd-Masse mit Nüssen drin; nix da mit französischem souffle „Hauch, Atem, deren luftige Größe aus der Verbindung mit dem geschlagenen Eiklar entsteht.
Ein dem Lokal angepasstes Getränkeangebot 0,3 lt. Zwickl 3,10), die durchaus selektive Weinauswahl in wenig animierender Optik präsentiert, der Espresso Macchiato (2,20) mit penetrantem Haltbarobersgeschmack.

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Kommentare (2)

am 23. Oktober 2016 um 00:19

Seit unserem letzten Besuch im Februar 2015 dürfte sich einiges zum Schlechteren gewandelt haben. Die Rinderbouillon schien aus zuviel Wasser und zuwenig Rindsuppenpulver zu bestehen. Das gegrillte Zanderfilet hatte eine gummiartige Oberfläche und wurde in Öl ertränkt. Das Personal war jedoch sehr freundlich und sprach aufgrund unserer Bemängelung der Speisenqualtität eine Einladung zu einer Nachspeise aus, was wir sehr löblich fanden, jedoch ablehnten.

Gefällt mir1
26
2
am 26. April 2015 um 22:05

Also hat sich nicht wirklich etwas geändert am Möchtegerngroßsein-Lokal!

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Experte
63
50
Marienhof
Josefstädterstraße 9
1080 Wien
Speisen
Ambiente
Service
29
34
33
3 Bewertungen
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