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Strandcafe - Bewertung

am 18. März 2015
Boonz
19
1
4
4Speisen
3Ambiente
4Service

Soviele haben schon davon gesprochen - angeblich die besten Rippchen in Österreich...

Hat man mal Spareribs in den USA gegessen, dann gewöhnt man es sich ab in Österreich so etwas zu bestellen; trocken, fettig, schlecht gewürzt, verbrannt, zu kleine Portionen, etc.

Mit viel Überzeugungskraft konnte ich dazu gebracht werden einen Abend im Strandcafe zu verbringen.
Wie im Winter üblich war es kalt, in der Nacht umso kälter.
Die Sitzplätze nach dem Eingang links (Sicht zum Wasser),
sind nett, leider aber war die Schiebetüre fast permanent offen, sowie die Fenster im gesamten Essbereich (bei Null Grad) wodurch es unangenehm kühl war. Die Frauen konnten nur mit Jacke den Abend verbringen.

Das Ambiente ist, mal von der Aussicht abgesehen, nicht sehr umwerfend - wobei ich hier nur den erwähnten linken, wasserseitigen Essbereich bewerten kann.
Es ist so wie ein typisches 3 Sterne Hotel eingerichtet. Alles passt irgendwie zusammen, ist aber auch nicht wirklich schön.

Der Kellner war schnell da, die Bestellung schnell abgewickelt, da einfach viermal Spareribs bestellt wurden.

Bier schnell da, Spareribs auch, werden ja laufend produziert.

Die Portionen sind endlich so wie es gehört, das heißt zwei Längen. Die Beilagen sind in Ordnung (Dollarchips), nichts außergewöhnliches.
Eine aus der Gruppe hatte leider eher eineinhalb Längen bekommen, also das Rippenende dabei. Da hätte man auf Kulanz eventuell noch ein Stück dazu geben können, aber gut.

Die Spareribs selbst waren überraschend nicht überraschend.
Toll würzig, wirklich guter Geschmack und auf jeden Fall den Besuch wert - ABER typisch österreichisch. Das heißt festes, eher trockenes Fleisch.
Typisches amerikanische Ribs, also die, wo das Fleisch saftig und zart vom Knochen fällt (wortwörtlich - nicht übertrieben), sind es eindeutig nicht.

Für unsere Breitengrade hier und speziell in Wien, sind es vermutlich Ribs die einen Platz unter den Top 10 verdienen. Geschmacklich sehr toll, den Besuch wert.

Für echte Ribs Liebhaber die mal in den Staaten waren, ist es keine Alternative, aber dennoch gut.

Als Nachspeise gabs noch Nusspalatschinken. Große Portion, völlig in Ordnung. Nicht umwerfend, sicher nicht schlecht, einfach völlig in Ordnung.

Das Bier war immer schnell da, das Dunkle kam bei allen gut an.

Der Service war in Ordnung, da durch die Enge im Lokal eigentlich immer ein Kellner in Reichweite ist.

Nervig war nur ein Kellner, der mit seinem leeren riesen Tablett beim Durchgehen ständig auf den Boden klopfte. Dadurch, dass das eine massive Holzplatte war, hörte sich es an, als würde ständig jemand mit einem Hammer auf den Boden schlagen. Sehr unprofessionell.

Gesamt gesehen den Besuch wert, überhaupt wenn es dann wärmer ist. Parkplätze sind vorhanden, notfalls kann man auch hin schwimmen.

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Kommentare (22)

am 21. März 2015 um 07:45

Es ist tröstlich zu wissen, dass es nicht meine Krax'n ist, die an manchen Tagen so etwas generiert. ;-)

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38
am 20. März 2015 um 22:45

Es ist ja nicht so, dass NUR MEINE postings gleich mehrfach erscheinen, dürfte irgendwie am System liegen. ;-(

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63
50
am 20. März 2015 um 20:42

die vom highnoon saloon von der scs sind die einzigen die ich kenne. Vor paar jahren noch waren die traumhaft. Eine riesen portion, weiches fleisch, überbacken mit käse und zwiebel und alles thronte auf einem haufen dollarchips, plus eine schüssel chilli dabei und ein kleiner, gegrillter maiskolben - etwas salat gabs auch noch.

Dann leider wurden die preise mehrfach angehoben, die portionen immer kleiner, der service grottenschlecht. Seit dem meide ich das lokal.

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19
1
am 20. März 2015 um 20:29

In der Lokanta Oase hatte ich vergangene Woche Kalbs-Spareribs. Die werden dort nicht gegrillt , sondern im Ofen gebraten und mit einem Safterl und mitgebratenen Kartoffelspalten serviert.
Hat mir recht gut geschmeckt.

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107
33
am 20. März 2015 um 20:23

Helmuth ich erahne deine Fragen ;-))))

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107
33
am 20. März 2015 um 19:49

Hier stehen sie auf der Speisekarte; keine Ahnung wie sie schmecken:

Link

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63
50
am 20. März 2015 um 19:36

Boonz: Beefribs habe ich im Clocktower und im Steakhouse in Biedermannsdorf auf der Karte gesehen.
Beides allerdings noch nicht probiert :-)

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107
33
am 20. März 2015 um 19:29

@Boonz: Das mit dem mintjelly ist zugegebenermaßen ein Glücksspiel, aber wenn man einmal "seines" gefunden hat echt toll. Ich kauf das Zeug im 4. Bezirk bei Bobby´s.

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am 20. März 2015 um 19:29

@Boonz: Das mit dem mintjelly ist zugegebenermaßen ein Glücksspiel, aber wenn man einmal "seines" gefunden hat echt toll. Ich kauf das Zeug im 4. Bezirk bei Bobby´s.

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63
50
am 20. März 2015 um 19:21

Mintjelly wirkt immer sehr abschreckend irgendwie.. ich kenne das Minzzeug nur von den Engländern und da kann ich mich nicht ganz damit anfreunden. Gegrilltes Lamm kenn ich auch nur vom Griechen, aber dort ist es legendär.

Weil es angesprochen wurde: Was ich bei uns sehr vermisse sind Beefribs. Im Saloon in der SCS gabs mal tolle, aber das ist leider lange vorbei. Hier hätte ich sehr gerne eine Alternative in Wien.

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19
1
am 20. März 2015 um 15:19

Lamm lieben hab ich auch in den Staaten gelernt: Lamm vom Grill und dazu Mintjelly, einfach sensationell. Wer es noch nicht ausprobiert hat ... es wird Zeit dafür!

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50
am 20. März 2015 um 10:29

Fleisch mit einer zucker- oder honighaltigen Marinade kommt nicht nur in den USA auf den Grill. Durch die Hitze karamellisiert der Zucker und Karamell lieben wir doch alle, oder? Natürlich sollte auf die Hitze geachtet werden. Angebrannter Zucker schmeckt einfach nicht.

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27
18
am 19. März 2015 um 22:47
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63
50
am 19. März 2015 um 22:30

Danke für die rasche Antwort!

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50
am 19. März 2015 um 22:27

Es geht um den süßen Geschmack und da kann man Zucker oder/und Honig verwenden.

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am 19. März 2015 um 22:02

@vielesser: Echt Zucker, nicht Honig?

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am 19. März 2015 um 22:02

@vielesser: Echt Zucker, nicht Honig?

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am 19. März 2015 um 22:02

@vielesser: Echt Zucker, nicht Honig?

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50
am 19. März 2015 um 15:56

Na, das kann man so nicht sagen. Ich war in den USA auf einigen BBQs und da hatte nicht jede Familie einen Smoker. Aber die Ribs waren geschmacklich anders, viel zarter als in Ö, das stimmt schon. Einige hatten einen Grill, der mit dem Weber Grill vergleichbar ist. Das Fleisch wird anderes als bei uns mariniert (Apfelsaft und Zucker sind schon zwei wichtige Komponenten).

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27
18
am 19. März 2015 um 11:04

ja genau, das ist der große unterschied. Smokermäßig siehts in wien aber noch sehr schwach aus.

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19
1
am 19. März 2015 um 10:47

US Ribs: nur original wenn im Smoker zubereitet (und dann ist's egal ob Rind oder Schwein), die 3-2-1 Methode: 3 Std. bei nicht mehr als 110 Grad smoken, 2 Std, in Alufolie mit Apfelsaft und 1 Std. offen Moppen (gibt ellenlange Berichte dazu im INet!) - dann wird's was mit die Rippaln!

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9
5
am 18. März 2015 um 21:18

Kann es sein, dass die Differenz darin liegt, dass man in den Staaten eher ribs vom Rind isst und in A eher vom Schwein?

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63
50
Strandcafe
Florian-Berndl-Gasse 20
1220 Wien
Speisen
Ambiente
Service
33
33
27
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