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said the butcher to the cow - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 21. Februar 2015
Update am 30. September 2015
Blooper
24
1
8
3Speisen
3Ambiente
4Service

Na ja, aufgrund der Vorbewertungen war ich auf das Schlimmste gefasst, aber so heiß wird das nicht gegessen ...

Später Nachmittag im Butcher, zwar ist alles für den Abend reserviert, aber an der Bar ist immer Platz. Das Personal ist ausnehmend freundlich, spricht im breitesten ländlichen Dialekt (da werd ich immer schwach!), aber es ist auch noch nicht viel los.

Die Barnähe lässt mich telefonischen Reservierungsversuchen im Halbminutentakt lauschen. Erkenntnis: die Bude ist wochenends wirklich völlig überbucht. Das mag die Probleme im Service bei Vollauslastung erklären, ich aber kann mich im halbleeren Lokal wirklich nicht beschweren; der Service ist freundlich und prompt.

Probiert wird natürlich der Cheeseburger mit Steak Fries. Der kommt nach zehn Minuten und ist wie bestellt perfekt medium. Alleluja! Der Bun hat wirklich Substanz, den Sesam vergessen wir mal, aber das Ding ist richtig getoastet und schmeckt nach was! Guter Anfang ...

Der Patty hat Geschmack (Hödl!!) aber die Textur ist mir viel zu fest. Burger-Grundregel: Nicht zu fein faschieren und NIE das Faschierte direkt salzen!!! Das führt zu der gestockten Masse, die hier vorliegt. Echt schade, der Garpunkt vom Burger ist perfekt, aber das Zeug sieht aus und fühlt sich an wie Wurstbrät. Richtig wäre es, nur den fertig geformten Patty (reichlich, aber erst knapp vorm Braten) zu salzen.

Die Burger-Konstruktion ist wieder recht gut, Salat in vernünftiger Menge, Tomatenscheibe, rote Zwiebelringe und wirklich perfekt geschmolzener, gut würziger Cheddar-Käse. Ein wenig Cocktailsauce rundet das Ganze perfekt ab.

Die Menge ist mir deutlich zu viel. Das Ganze lässt sich gerade nicht mehr wirklich mit den Händen essen (auch aufgeschnitten). Hallo!!! Der Sinn von einem Burger ist, das Ding in die Hand zu nehmen und ohne Besteck zu essen! Weniger ist hier mehr!

Die Steak Fries sind tadellos. Leicht papriziert frittiert sind sie innen wunderbar flaumig unter einer leicht krossen Kruste. Das hausgemachte Ketchup ist fruchtig und schmackhaft. Beilage also wirklich gut.

Der Preis ist mit 11,30 nicht günstig, aber hey, wir sind hier am Opernring und das Lokal ist entsprechend eingerichtet. Also lassen wir den satten Preis gelten.

Der Burger hat seine Qualitäten, aber ein etwas kleineres (flacheres) Patty wäre noch besser (ich weiß, die Fr-So-Niederösterreicher-Partie will Menge, das sind sie aus Gänserndorf so gewöhnt ...) und an der Textur muss die Küche jedenfalls noch arbeiten. Aber geschmacklich ist das Ganze ziemlich in Ordnung, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau, dass man sich hier (Hödl, und so) erwartet.

Ergebnis: Burger zwischen 3 und 4, eher 3. Service sehr gut und freundlich (trotz anderer Bewertungen hier; scheint stark auslastungsabhängig zu sein).

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Kommentare (18)

am 25. Februar 2015 um 17:53

Toll trieben es die alten Römer... ;-)

(Tischbesteck ist eine Erfindung der Renaissance)

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am 25. Februar 2015 um 15:35

wir hatten mal das "Vergnügen" auf einem Kreuzfahrtschiff 2 Wochen lang 2 Tische entfernt von einer sich genau so wie beschrieben benehmenden Gruppe zu sitzen...wir haben nur gedacht "Gott sei Dank nicht ein Tisch direkt neben denen".

Diejenigen, die diese Tische hatten, (es waren 4 in direkter Nachbarschaft) waren recht verzweifelt: Ein Tisch konnte beim Maitre einen anderen ergattern - die anderen 3 waren in diesen 2 Wochen ziemlich oft im Buffet-Bereich speisen....

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54
8
am 25. Februar 2015 um 15:29

-> manieren ist natürlich falsch, sondern eher vorschriften. Man darf sich auch die fußnägel am tisch schneiden.

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am 25. Februar 2015 um 15:28

ich war mal bei einem "echten" chinesen weit weg von österreich. Ein freund, auch gebürtiger chinese, meinte, dass es dort keinerlei manieren gibt. Das erste gericht, dass wir hatten, war gebackener krebs. Die teile wurden mit schale gebacken. Man zerbeisst alles, saugt das fleisch raus und spuckt den rest auf den teller zurück. ... dort interessiert das niemand ob man etwas angreift oder nicht lol

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19
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am 25. Februar 2015 um 15:19

Ich habe in vietnamesischen Restaurants oft beobachtet, dass die Eigenbau-Sommerrollen von vielen Gästen mit Stäbchen befüllt und gerollt (!) werden. Das sieht richtig lustig aus. Nur, weil man beim Asiaten ist, muss alles mit Stäbchen gegessen werden, weil man ja sonst das Asia-Feeling nicht hat. In Vietnam werden z.B. Palatschinken und viele andere Gerichte mit der Hand oder mit einem Löffel gegessen.

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am 25. Februar 2015 um 15:09

Burger habe ich sowohl in die Hand genommen als auch mit Besteck gegessen. Die Diskussion hat damit begonnen, dass ihr Euch über große Burger mit extra viel Auflagen beschwert habt - WTF! Wenn ich einen Burger esse, möchte ich das Fleisch richtig schmecken. Mit einem Patty sind mir einfach viel zu viele Beilagen dran. Mind. 2 müssen es schon sein und in den USA habe immer schön aufstocken können. Burger mit diesen Dimensionen könnte ich natürlich ohne Spuren zu hinterlassen (Sauce in der unteren Gesichtshälfte verteilt) nicht essen. Mir kommt es nicht unbedingt auf die Lokation sondern auf die Gesellschaft an. Wenn ich mit meinen wohlerzogenen, eleganten Freundinnen unterwegs bin, möchte ich sie mit meiner wilden Burgervernichtungsart nicht irritieren. Das Besteck findet seine Verwendung und der Burger schmeckt. Wenn ich aber mit den Burschen und der Familie die Gegend unsicher mache, sind kleine Schweinereien erlaubt ;)

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am 25. Februar 2015 um 15:09

weil die österreichische küche auch wenig vergleichbares fingerfood bietet. Hendl mit besteck essen ist normal, auch wenns mit fingern mehr spaß macht (mir zumindest). Ein Burgerpendant fällt mir nicht ein. Pizza mit den fingern essen ist heutzutage wohl nichts aufregendes mehr, geht aber meistens auch eher schlecht als recht im restaurant. American pizza angebote, überhaupt genießbare halten sich ja auch in grenzen bei uns. Man merkt schon, amerikanische sachen (die typischen halt), sind eben gemacht fürs essen ohne besteck. Burger, hotdog, american pizza, diverse amerikanisierte mexikanische sachen, etliche nachspeisen,...

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am 25. Februar 2015 um 14:57

die Würsteln wirst im Sacher Restaurant nicht bekommen, ribey, während sie im Cafe wiederum unter Imbiss fallen...

Das "Zitronentücherl" ist für mich untrügliches Zeichen eines nicht so tollen Lokales - dort wo der Einsatz der Finger unverzichtbar ist (mir fallen da Austern ein...), wird wohl besser ein Schüsserl mit Zitronenwasser bereitgestellt.
Ich persönlich esse in Restaurants mit Besteck - wenn wer lieber mit den Fingern isst, soll er es tun. Seltsamerweise habe ich bei keinem einzigen meiner leider viel zu häufigen Besuche in Restaurants (nicht: Wirtshäuser) jemals jemanden mit Fingern essen gesehen...

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am 25. Februar 2015 um 09:57

ich finde auch, dass da extrem viel verloren geht, außer es ist eben ein burger der so riesig ist, dass man ihn unmöglich mit den händen halten kann beim essen. In dem fall möchte ich aber auch den ersten bissen direkt versuche können.

Burger mit besteck schmeckt mir einfach nicht, egal wie gut der ist. Das gefühl im mund variiert zu stark zwischen einem echten bissen und einem geschnittenen stück.

Wie gesagt, das hier einfach ansehen
Link

Das ist unnötige pseudo knigge. Ein hotdog ist man auch nicht mit besteck, egal ob es 5 euro oder 50 kostet.

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am 25. Februar 2015 um 08:36

"Der Herr liest die Speisekarte...." u.ä. findet sich in den neuen Auflagen nicht mehr....einfach mal den Elmayer so alle 10-15 Jahre austauschen wenn man daraus zitieren will

Hintergrund dieser Regelung war, dass der Herr selbstverständlich gezahlt hat und die Dame nicht mit den Preisen belasten wollte. Heutzutage würde man also sagen, dass (wenn es nicht eh getrennte Rechnung gibt) der Einladende Vorschläge macht....wobei es früher, um dieses Problem zu umschiffen, sogenannte "Damenspeisekarten" gab, die den "normalen" entsprachen, aber eben keine Preise enthielten....

Egal, um zum Thema zurückzukommen: Einen Imbiss (fast food) esse ich mit den Fingern - Essen im Restaurant mit Besteck. Insofern war mein "höherwertiger Burger" natürlich doof formuliert - gemeint war: "Burger in einem Restaurant". Nur weil ich dort etwas esse, was es zufällig auch in Imbissbuden gibt, ess ich doch nicht mit den Fingern!? Sonst müsste man schließlich auch Pizza, Würstel usw. im Restaurant mit den Fingern essen...und Grillhuhn, Spargel usw. pflege ich auch mit Besteck zu essen; hängt aber natürlich von der Lokalität ab: Das Hendl beim KFC wird dann schon mal mit den Fingern gegessen - das im Eisvogel ist hoffentlich eh ausgelöst

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am 25. Februar 2015 um 07:04

Ja, Banane mit Besteck zu essen findet sich bei Elmayr. Ebenso wie "Der Herr liest die Speisekarte und macht der Dame daraus Vorschläge".

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38
am 24. Februar 2015 um 22:35

Manche Sachen kann man aber eben nur mit Besteck essen weil zu heiss oder nicht essbar ohne Besteck. Ich habe mich mal in einem indischen Lokal mit dem Handessen versucht. Danach brannten meine Finger vom scharfen Curry, aber Fingerkondome wollte ich nun doch nicht überziehen.

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am 24. Februar 2015 um 22:33

Wie der indische Premierminister Nehru einmal sagte:
"Eating with utensils is like making love through an interpreter."

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am 24. Februar 2015 um 21:31

Sushi gehört ja eigentlich auch mit der Hand gegessen und nicht mit Stäbchen!
Und wir waren einmal in einer Pension abgestiegen, da gab es eine ganze Nektarine als Dessert ... ich wurde schief beäugt, weil ich nicht wie die anderen Gäste zu Messer und Gabel griff. Hätten´s die Nektarine eben nett aufgeschnitten.

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63
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am 24. Februar 2015 um 20:15

Kennt jemand die Seinfeld Folge in der alle schokoriegel mit Besteck essen?

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am 24. Februar 2015 um 16:22

in den usa kann man auch 20cm hohe burger mit den fingern essen und keiner schaut :D

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am 24. Februar 2015 um 16:13

wer definiert was ein "richtiger" Burger ist!? Auch in den USA ist es so, dass bei den höherwertigen Burgern (also nicht Fastfood, sondern service restaurant) kein Mensch auf die Idee kommt, Burger mit den Fingern zu essen und dies auch nicht möglich wäre.
Ich sehe auch keinen Grund, warum ich mich hinsetzen soll, bedienen lasse - und dann mit den Fingern esse "also ob" das lediglich ein Imbiss wäre!?

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54
8
am 24. Februar 2015 um 16:05

war zwar noch nicht dort, aber seh das mit dem burger alles genauso. Wieso man in wien keine richtigen burger bekommt, also welche die man auch greifen kann, ist mir ein rätsel. Für extra große xxl auflagen die beim reinbeißen zerfallen ist immer noch platz auf der karte, aber der standard cheeseburger sollte eben ein echter handlicher burger sein. Saftig und nicht zu groß.

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said the butcher to the cow
Opernring 11
1010 Wien
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Ambiente
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