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Restaurant Lovac - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 16. Februar 2015
Experte
hbg338
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56
29
4Speisen
3Ambiente
4Service
9 Fotos1 Check-In

Das Restaurant Lovac befindet an der Ecke Antonsplatz/Gellertgasse, nur wenige Gehminuten von der U1 Station Reumannplatz entfernt. Die Straßenbahnlinie 6 und 67 haben ebenfalls ihre Haltestellen in Lokalnähe. Parkplätze sind in dieser Gegend eher Mangelware und nur mit etwas Glück zu ergattern, denn in diesem Bereich ist auch noch ein Baustellenbereich der U1 Verlängerung.

Das nicht zu große Lokal welches dank seiner Größe keine Trennung des Raucher/Nichtraucherbereich benötigt, wird als Raucherlokal geführt. Unmittelbar nach dem Eingang steht man vor einer sehr großen Kühlvitrine, in welcher die Fleischstücke auf ihre Zubereitung am Grill warten. An der Kühlvitrine vorbei ist linker Hand der Schankbereich und rechts befinden sich acht Tische mit verschieden großer Anzahl von Sitzplätzen. Von zwei bis sechs Plätze pro Tisch. Das helle und freundliche Ambiente wird dank der hell gefärbten Wände in Weiß und hellgrün unterstützt. Die Fenster sind im unteren Bereich blickdicht. Das Licht kommt bei den vielen Fenstern im oberen Bereich ins Lokal. Für mich das einzig negative von der Lokalgestaltung sind die unzähligen Hirschgeweihe mit den skelettierten Köpfen und ausgestopften Wildvögel an der Wand.

Trotz eher ungewöhnlicher Zeit für einen Lokalbesuch am Nachmittag ist das Lokal gut besucht. Allerdings nur trinkende und sich unterhaltenden männlichen Gästen die ihre Wurzeln ebenfalls aus dem ehemaligen Jugoslawien haben. Gegessen hat keiner der Gäste. Mich hielt das aber nicht ab auch wenn ich keine Rezessionen über die Küche des Lokals hatte. Einer muss halt der erste sein.

An einem Tisch für vier Personen im hinteren Lokalbereich ist hatte ich Platz genommen. Das optische Highlight ist hier die Natursteinwand die den Raum abschließt. Der Zugang zu den Toiletten, die zwar nicht topmodern jedoch sauber sind befindet sich auch in diesem Lokalbereich. Die Speisekarte wird umgehend vom Kellner gebracht. Den großen Apfelsaft gespritzt mit Soda(€ 3,50) nach sofortiger Frage des Kellners ohne Blick in die Karte bestellt. Die Speisenauswahl umfasst alles was die Küche vom ehemaligen Jugoslawien zu bieten hat. Des Weiteren werden auch einige klassische Wiener Speisen wie Schnitzel, Cordon Bleu usw. angeboten. Meine Wahl fiel auf die gemischte Fleischplatte(€ 10,90) die laut Karte 1kg Fleisch beinhaltet. Dazu eine Portion Ajvar(0,80) und das hausgemachte Brot(€ 1,00).

Die Fleischplatte kam nach angemessener Zeit gemeinsam mit dem Brot welches in einem Brotkörberl extra serviert wurde. Eine große Menge Fleisch garniert mit klein geschnittenen Zwiebel einem Stück Paradeiser und einem Salatblatt. Dazu noch am Teller der Ajvar in einer Extraschale. Auf den ersten Blick nicht übermäßig viel Fleisch. Doch bei genauerem betrachten stellte ich fest das das Fleisch in drei Lagen aufgeschichtet ist. Guten Appetit wünschte ich mir selbst bei dem Anblick. Am Teller befand sich ein großes Stück Hühnerfleisch(Brust), dem obligaten Grillwürstel das mich schon bei allen Lokalbesuchen dieser Art begleitet und ich noch immer nicht weiß was es genau ist. Zwei mittelgroße Cevapcici, Bauchfleisch, Schopfbraten, Fledermaus und einem Spieß.

Zum Geschmack. Pauschal gesagt ausgezeichnet. Das Brot hervorragend, wie schon im Alma Grill in der Steudelgasse leicht fettig da es in etwas Öl aufgebacken wurde. Ohne jetzt jedes einzelne Fleischstück extra zu bewerten kann ich pauschal feststellen dass die Qualität vom Fleisch sehr gut war. Dank leichten Fetteinlagerungen die absolut nicht zu intensiv oder störend waren keine Spur von trocken oder zäh. Alle Stücke weich und saftig. Hervorheben will ich nur den Schweinespieß der aus vier großen Stück Fleisch bestand und meine geliebte Fledermaus die ich bis jetzt vor allem in panierter Art a la Wiener Schnitzel kannte. Beider Butterweich und saftig. Dazu wie alle Fleischstücke perfekt gewürzt. Der Ajvar keine Spur von zu scharf aber trotzdem sehr geschmacksintensiv.

Sehr lobeswert zu erwähnen wäre der Ober. Während meines Verzehrs der Fleischstücke fragte er zweimal nach ob alles in Ordnung sie und auch dazwischen warf es immer wieder einen Blick in meine Richtung ob ich noch irgendwelche Wünsche hätte. Beim Bezahlen ergab sich dann ein kurzer Tratsch wo ich erfuhr dass hier wirklich mehrere Länder aus Exjugoslawien vertreten sind. Die Chefin und der Chef aus Bosnien und Serbien und der Ober aus Montenegro.

Mein Fazit. Ein absolut empfehlenswertes Lokal mit perfektem Service und bis auf Kleinigkeiten schönem Ambiente. Die Speisen tadellos und geschmackvoll. Das Preis/Leistungsverhältnis absolut in Ordnung. Die Speisen werden auch zum Mitnehmen angeboten.

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Kommentare (6)

am 17. Februar 2015 um 00:08
Experte
63
50
am 17. Februar 2015 um 00:07

Funktioniert scheinbar nicht - neuerlicher Versuch:

750 g Rote Paprikaschote
• 2 Melanzani
• 1 Zwiebel
• 2 Knoblauchzehen
• 3 Chilischoten
• 3 EL Olivenöl
• 2 EL Zitronensaft
• 1 TL Zucker
• Salz
• Pfeffer (frisch gemahlen)


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Für das Ajvar die Paprikaschoten waschen, halbieren und dabei Kerne, Häutchen und Stielansatz entfernen. Die Melanzani waschen, Stielansatz entfernen und in dickere Scheiben schneiden.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und das Gemüse auflegen (Paprika mit der Hautseite nach oben). Auf dem Grill oder im vorgeheizten Backrohr bei 220 °C so lange grillen, bis die Paprikahaut Blasen wirft. Herausnehmen und mit einem feuchten Tuch abdecken. Auskühlen lassen.

Die Haut der Paprikahälften und der Melanzanischeiben abziehen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischoten ebenfalls klein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb rösten. Knoblauch und Chili kurz mitrösten. Mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben. Das Ajvar mit dem Mixstab grob pürieren – kleine Stückchen können und sollen erhalten bleiben.




Tipp


Ajvar ist eine unverzichtbare Beilage für Ihr Grillfest, besonders zu Cevapcici und Pljeskavica sollten Sie dieses pikante Rezept ausprobieren.

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Experte
63
50
am 17. Februar 2015 um 00:05

Ohne Gewähr: ich hab es nicht probiert - ich hab nur gekauft bisher. Wenn es klappt, bitte um Meldung:

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63
50
am 16. Februar 2015 um 23:37

Zur Wanddekoration: Lovac = Jäger.

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Experte
193
27
am 16. Februar 2015 um 19:51

Aber wie man sieht können mehrere (neue) Nationalitäten friedlich unter einem Dach leben.
Ajvar gibt es in Gläsern als pikant und mild zu kaufen. Gehört bei uns im Kühlschrank schon sozusagen zur Grundausstattung.
Und ja, die Skelette an den Wänden mag ich auch net!

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Experte
63
50
am 16. Februar 2015 um 19:44

Im 10 ten gibt es halt mehr so Lokale als in Transdanubien.:-)

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56
Restaurant Lovac
Antonsplatz 5
1100 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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