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Al Pacino - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. Februar 2015
Experte
BruderBernhard
38
8
19
-Speisen
3Ambiente
3Service

Bitte prügelt mich jetzt nicht, ich gebe hier bloss einen Eindruck wider. Seit ein paar Tagen führt mich mein Weg am Al Pacino vorbei, jedesmal habe ich mich gefragt, ob dieses Lokal wohl was taugt. Vor allem ist mir der Pizzaofen ins Auge gestochen, sieht irgendwie aus wie ein Fake, ein Fenster in den Hinterraum, ein schönes Halbrund gebaut aus (Pflaster?)-Steinen. Und dachte mir jedes Mal, quel culot, welch eine Frechheit.

Meistens waren nur ein paar Männer drin, hinter der grossen Fensterfront an hellen sauberen Tischen beim Bier trinken und reden, es sah gar nicht so übel aus. Und heute, nach einem wie immer üppigen Nachtmahl, wie ich wieder dran vorbei gehe, ist das Lokal bumsvoll. Sah aus wie eine Versammlung der Freiwilligen Feuerwehren von Villa Alta und Villa Bassa. Die Crew schien grad Pause zu haben, der Pizzaiolo am Rauchen beim Eingang, ein Chef am Tippen, die junge Serviererin hatte auch grad nichts zu tun. Habe ich also kurz profitiert und, auch im Eingang, einen Grappa (2.30) getrunken. Die Portion war wacker, Handgelenk mal Pi abgemessen, einen Strich kannte dieses Glas nicht. Und der Grappa war nicht übel, seinen Preis mehr als Wert. Dabei bin ich mit dem Pizzaiolo ins Gespräch gekommen. Rapportiere: Teig mitteldick, Belag viel. Die Pizza Vienna eben. Sie machen auch Gnocchi etc., die ganze Palette.

Ich selber würde nie in Wien italienisch essen, habe zu oft darüber gelesen, bei uns gibt es in jeder Kleinstadt fantastische Pizzerien mit dünnen knusprigen Teigen und qualitativ hochstehendem Belag, knackigem Salat, Boccalino di Merlot (~30€!). Wäre es aber anders, würde ich ganz bestimmt mal mich ins Al Pacino setzen, es ist wirklich gemütlich dort, etwas essen, trinken, lesen, den Abend verbringen. Unter der Woche ist das auf jeden Fall eine Option.

Der Pizzaofen ist übrigens nicht blosse Kulisse. Es handelt sich tatsächlich um einen Steinofen, wird aber mit Gas beheizt. Ich vertraue der Aussage des Pizzaiolos, es sei ein guter Ofen.

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Kommentare (2)

am 12. Februar 2015 um 21:47

Herrgott, soweit ich lesen kann, ist Wien definitiv nicht Pizza Country. Mainstream ist ja eben Vienna Pizza, nach dem Motto - Hauptsache dick belegt. Gefolgt von: Billig. Mit diesen Rahmenbedingungen ist unmöglich Pizza backen. Warum Al Pacino bekannt ist, habe ich hautnah miterlebt: Wieder war bumsvoll, Prost reihum, diesmal Jungvolk, knapp der Schule entwachsen. Gestern Mannsbilder mit grossen Händen, bumsvoll. Und meinen Grappa musste ich nicht mal extra bestellen; einmal wieder kommen, schon bist Stammgast. Das lieben die Leute, ich auch. Guter Ort. Übrigens: heute das Mehllager gesehen, sicher an die 150 Kilo - eine doppelt positive Botschaft, nämlich es läuft und sie machen den Teig selber. Da ist noch Handarbeit dabei. Schön.

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Experte
38
8
am 12. Februar 2015 um 09:53

würde dir auch abraten dort auf eine Pizza einzukehren, vor allem wenn du wirklich gute Pizze gewöhnt bist.
klassische durchschnittslieferpizza dort, viel belag mit 08/15 zutaten.
ist in der gegend aus irgendeinem grund sehr bekannt, eben vor allem für den zustelldienst, daher im lokal nicht soviel los im Normalfall.
dann schon lieber dabei bleiben und in wien nicht italienisch essen ;)

Gefällt mir1
6
3
Al Pacino
Wittelsbachstraße 3
1020 Wien
Speisen
Ambiente
Service
30
30
30
4 Bewertungen
Al Pacino - Karte
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