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Zum hungrigen Kojoten - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Jänner 2015
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3Speisen
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Das Gasthaus „Zum hungrigen Kojoten“ befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt, von der U-Bahnstation Volkstheater in der Burggasse. Die Autobuslinie 48A hält schräg gegenüber vom Lokal und auch die Station der Straßenbahnlinie 49 ist nicht weit entfernt. Einen Parkplatz zu finden ist hier eher Glückssache.

Da ich zur Weihnachtszeit in der gegenüberliegenden Pizzeria war ist mir das Gasthaus aufgefallen. Jedoch war es über die Feiertage geschlossen. Da ich heute sowieso in der Nähe etwas zu erledigen hatte verband ich das Angenehme mit dem Nützlichen. Der Lokaleingang des seit 2003 bestehenden Lokals ist etwas verwirrend da wenn man nicht genau schaut glaubt dieser gehört zu einem benachbarten Geschäftslokal. Ein größeres Auslagenfenster mit danebenbefindlicher Glastür. Ich bin auch in die Seitengasse gegangen und erst der Hinweispfeil zum Eingang ließ mich eintreten. Es würde mich auf jeden Fall nicht wundern wenn hier früher ein Geschäftslokal gewesen ist.

Der Unmittelbar nach dem Eingang befindliche Schankraum ist der Raucherbereich. Hier befindet sich noch ein etwas abgetrennter Extraraum von welchem man zu den Toiletten gelangt. Wie schon von Vortesterin Magic angeführt, zwar sauber jedoch renovierungsbedürftig. Nach der Schank geht es links in den Nichtraucherbereich. Dieser ist zwar räumlich getrennt, jedoch gibt es keine Tür zur kompletten Trennung. Dieses ist jedoch kein allzu großes Problem, da wie ich schon öfters bei diversen Lokalbesuchen bemerkte eine Tür auch nicht immer geschlossen ist. Bei meinen Besuch sowieso kein Problem da im Raucherbereich nur ein paar Gäste saßen und ich im Nichtraucherbereich alleine war.

Der Nichtraucherraum dank der hellgelben Wandfarbe, dem weißen Plafond und den orangen Vorhängen hell und freundlich. Das einzig wirklich alte dürfte der Holzboden sein. Aber auch dieser ist aus hellem Holz. Sehr schön fand ich die Rundbogendecke. Wandzeichnung mit Kojoten peppen das Ganze auf. Auch die an den Wänden angeschriebenen Speisen sind recht originell. Nichts desto trotz gibt es auch eine gebundene Speisenkarte in Papierform. Diese wurde mir auch umgehend ausgehändigt. Da ich mich jedoch schon vorinformiert hatte und eigentlich nur abgleichen wollte ob es die im Internet angeführten Speisen(Link) auch noch auf der Karte gibt war meine Wahl schnell getroffen. Die Karten stimmen übrigens preislich und angebotsmäßig komplett überein. Habe schon anderes erlebt. Als Getränk wurde der große Apfelsaft gespritzt mit Sodawasser bestellt. Dieser um erwähnenswerte € 3,00, eine lobenswerte Seltenheit in Wien. Zum Essen bestellte ich eine Grießnockerlsuppe(€ 2,90) und eine gebackene Leber vom Schwein(€ 7,90).

Die Wartezeit für die Suppe war etwas lange, jedoch hörte ich auch keinen Klingelton von der Mikrowelle, obwohl ich neben der Küchentür saß, was darauf schließen ließ das der Suppenkessel erst richtig erwärmt wurde. Serviert in einen der charakteristischen großen Suppenschüsseln mit dem Löwenkopf kam eine wirklich kräftige wohlschmeckende Rindsuppe. Wirklich ausgezeichnet. Salz oder Pfeffer wurde nicht benötigt. Sonstige Hilfsmittel in flüssiger Form gab es sowieso nicht. Zwei Löffelgroße Grießnockerln befanden sich ebenfalls in der Schüssel. Nicht zu weich aber trotzdem flaumig und auch schön leicht teilbar. Dadurch das die Suppe recht heiß war und ich etwas warten musste, hatten sie schon den hervorragenden Suppengeschmack aufgenommen.

Auf die Leber musste ich nicht allzu lange warten. Vier mittelgroße Stück Schweinleber garniert mit drei aufgefächerten Zitronenscheiben. Eine tadellose Portionsgröße. Der in einer nicht zu großen Schüssel angerichtete Erdäpfelsalat war indes eher wenig. Optisch war schön mit den obenauf liegenden Zwiebelstücken, dazu leicht angewärmt jedoch war er als ich bei der Hälfte der Leber war schon aufgegessen. Was aber auch daran lag das er wirklich sehr gut war. Die Leber von sehr guter Qualität. Kein hartes Stück war dabei. Perfekt paniert und auch gewürzt. Keine Spur von trocken. Die Panier eher dunkel aber keine Spur von zu lange im heißen Öl gelegen.

Mein Fazit. Ein vom Styling eher moderneres Wiener Gasthaus. Die Küche jedoch mit dem Hauptaugenmerk auf die traditionelle Wiener Küche. Das Service unauffällig. Wer Hunger hat und in der Nähe ist wird hier sicher zufrieden satt und das zu einem mehr als akzeptablen Preis.

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Kommentare (1)

am 26. Jänner 2015 um 18:49

Probier das nächste Mal die geröstete Leber. Butterzart und ein feines Safterl dazu, so wie es sich gehört. Ich könnte mir vorstellen, dass du dort Salatnachschlag ohne Aufschlag verlangen kannst.
Dort wird sehr vieles selbst bzw. frisch gemacht. Meine Freundin schwärmt immer von den Topfennockerln (= längere Wartezeit, da ganz frisch gemacht).

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Zum hungrigen Kojoten
Burggasse 4
1070 Wien
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