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Schillinger - Bewertung

am 21. Jänner 2015
pterosaurus
25
1
3
3Speisen
3Ambiente
3Service

Hatte ein veganes Gulasch welches ich gut fand!Preislich dürfte das Lokal durchschnittlich sein.Das Ambiente fand ich für einen Landgasthof passend und es hat mir gefallen(nicht unter noch übertrieben!).Auch mit dem Service waren wir zufrieden.Die Idee das vegane Gerichte in Anlehnung an traditionelle Speisen zubereitet werden finde ich gut und gelungen(Das Gulasch hat natürlich nicht eins zu eins wie ein herkömmliches geschmeckt sondern etwas anders,aber nicht unbedingt schlechter!).Was sehr störend ist ist das geraucht werden darf(Nur eine Nichtraucherzone ist keine Lösung!),was auch nicht vegan ist da anderen Tieren,in dem Fall vor allem wohl Menschen(wir gehören zur Ordnung der Primaten) geschadet wird(Rauchen wenn andere unfreiwillig mitrauchen müssen ist nunmal asozial!).

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Kommentare (45)

am 29. Jänner 2015 um 22:50

Übergewicht entsteht ja u. a. durch zu viel essen und wenig Bewegung. Wenn man sich in gewissen Supermärkten um weniger als € 2,00 eine Pizza für daheim reinschaufeln kann (zum TV-Programm) ist es ja vorprogrammiert, dass gesundheitliche Schäden entstehen.
Minderwertige Zutaten - um dieses Geld kann es ja nix besonders gesundes sein.
Aber das muss sein, die Industrie will leben und die Politiker brauchen Stimmen.

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63
50
am 29. Jänner 2015 um 16:24

Fakt ist, dass heutzutage immer mehr Menschen Probleme mit Übergewicht, Gefäßerkrankungen usw. haben.
Allerdings nicht, weil die Vegetarier überhand nehmen, sondern weil die Gesellschaft durch ihren Wohlstand nicht mehr einmal pro Woche zum Festtag Fleisch isst, sondern praktisch 7 Tage die Woche Fleisch zur Verfügung hat.
Allerdings obendrein in Qualitäten, die fern von guter Bioware ist.
Wir essen also allzu oft Fleisch, und allzu oft in mieser Qualität, vollgepumpt mit Antibiotika, weil sich durch die Massentierhaltung Krankheiten bei ohnehin schon geschwächten Tieren ausbreiten können wie nix.

Ausgewogen zu essen ist also das Credo.
Niemand muss auf Fleisch ganz verzichten (obwohl es problemlos möglich wäre).
Die momentane "Diät" des Durchschnittsösterreichers steuert allerdings auf kollektiven Herzinfarkt, Gefäßverfettung und Darmkrebs hin.

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315
75
am 29. Jänner 2015 um 12:57

@alphawölfin: siehst, auch eine Verallgemeinerung, halt in die andere Richtung... -)

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33
15
am 29. Jänner 2015 um 12:32

eho: Na, weil weiter unten (weiss nicht mehr, von wem) die Rede davon war, wie grauslich Gemüseburger u.Ä. sind.

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88
16
am 29. Jänner 2015 um 12:28

Wieso denkst du, dass alle Menschen die auch Fleisch essen diese Dinge noch nicht ausprobiert haben oder nicht essen? Den meisten schmeckt vieles davon auch und sie haben es auch mehr oder weniger regelmässig auf dem Speiseplan.

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33
15
am 29. Jänner 2015 um 12:13

25 Jahre lang habe ich auf Fleisch-Wurst-Speck, etc. gänzlich verzichtet.
Heutzutage esse ich sehr selten ein bisschen Fleisch (und meistens liegt es mir tagelang im Magen..).
Ursprünglich hatte das Vegetarisch-Essen einen diätetischen Aspekt (Babyspeck musste weg), aber im Laufe der Zeit waren es eher ethische/moralische/politische Gründe, die mich bewogen, auf Fleisch zu verzichten.

Mir persönlich schmecken Speisen wie Seitan-Schnitzel, Tofu-Gulasch, Gemüseburger, etc., etc. sehr, sehr gut. Einfach als Fleischesser auch einmal ausprobieren. Es können sich ganz neue Geschmackserlebnisse auftun.

Bezüglich Mangelernährung: Man muss sich schon gut auskennen, was die Nahrungszusammenstellung anlangt.

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88
16
am 28. Jänner 2015 um 12:19

Hier die Info, wer Gundel war Link

Vor mir braucht sich keiner zu rechtfertigen was er/sie ißt, oder auch nicht, solange ich davon nicht betroffen bin und mir keiner vor die Nase hält, wie gesund oder besser oder moralisch besser das angeblich ist.
Und ich gebe dir recht, diese Diskussion hat bei Bewertungen keinen Platz, auch wenn sie noch so interessant sein mag.

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33
15
am 28. Jänner 2015 um 12:19

@GPSRitter: Restaurant Gundel in Budapest Link .

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92
38
am 28. Jänner 2015 um 12:11

Keine Ahnung was Gundl ist ... aber ich rede halt von mündlich überlieferten Sachen. Dass man durchaus mal Schmalz genommen hat, wenn man sich es leisten konnte ein Schwein (oder ein anderes Tier) aufzuziehen und zu schlachten, sei unbenommen. Der Punkt Ist einfach der, dass Fleisch und tierische Nebenprodukte einfach teuer in der Herstellung waren. Man konnte sich also keine 10 Schweine halten und alle Tage mal ein schwein schlachten wenn was von den Sachen aus war. Warum ich kein Tier esse ist auch leicht erklärt: ursprünglich, weil ich es nicht mehr sehen konnte, mitterweile aber aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen ... hinzu kommt noch die übliche Massentierhaltung und rücksichtsloser Einsatz von Antibiotika und anderer (Arznei-)Mittel. Und damit klinke ich mich wieder aus der Vegan/vegetarisch-Diskussion aus ... passt hier nicht rein, denn man sollte hier über die Bewertung an sich reden und nicht darüber wie sich wer warum ernährt. Dafür gibt's tonnenweise andere Möglichkeiten :)

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49
4
am 28. Jänner 2015 um 12:08

Na ja, Schweineschmalz ist weder halal noch koscher, Butterschmalz ist nicht koscher, und vegan ist keines von beiden. ;-)

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92
38
am 28. Jänner 2015 um 11:51

Helmuth, eho meinte es wohl anders.

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63
50
am 28. Jänner 2015 um 07:32

Warum eigentlich werden Gemischtköstler von den Vegetariern / Veganern Fleischesser genannt?

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92
38
am 28. Jänner 2015 um 06:29

Ich hab das original Gundel Kochbuch daheim, da drinnen ist in der Basis auch noch Schmalz, auch net wirklich vegan, aber wurscht.

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33
15
am 27. Jänner 2015 um 18:02

Ich schmeiß mich gleich kurz dazu als Veggie, Nichtraucher und halber Ungar (das Land des Gulasch) ;) 1) Gulasch... Die Gulaschbasis ist absolut vegan. Da gehört nichts rein ausser Paprika, Zwiebel, etwas Öl, etwas Wasser, Lorbeer, Salz und Pfeffer. Punkt. Alles was auf dieser Basis als dicker Eintopf gekocht wird, kann und wird als Gulasch bezeichnet. 2) Veggie: Um eisenmangel zu beheben, braucht es kein Fleisch. Um Allergien und auch Mangelernährungen vorzubeugen empfehle ich das Buch "Die Ernährung des vegetarischen Kindes" mit vielen Tips und Tabellen wo man was findet. 3) Grundsätzlich sollte der Schillinger komplett rauchfrei sein (war's zumindest als ich das letzte mal vor gut 2 Monaten dort war) und das Raucherwinkerl im Aussenbereich sein. Warum man Raucher im Lokal gestattet hat zu rauchen entzieht sich meiner Kenntnis und würde auch von mir zu einer Abwertung führen ... den rest der Diskussion hab ich mal aus Zeitgründen noch nicht gelesen ... mach ich ev. noch ... in diesem Sinne ... schönen Abend.

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49
4
am 27. Jänner 2015 um 16:40

HelmuthS: ein sehr aktiver und abenteuerlicher Urlaub mit vielen Extremen. War tagelang sehr hungrig und irgendwann stand ich mitten in der Wüste, habe schon etwas halluziniert und gedacht:"Essen, Essen, Essen - Ich esse alles!".

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27
18
am 27. Jänner 2015 um 16:05

Auch wenn mir selbst immer wieder mal Fleisch schmeckt:
Sportler, die Fleisch essen, sind in der Regel "träger" als ihre fleischlosen Konkurrenten, das gilt auch für die, die Milchprodukte zu sich nehmen.
Sportler wie etwa Carl Lewis, der vegan ist, dürften also nicht so viel falsch gemacht haben.
Fleisch ist im Vergleich zu pflanzlicher Nahrung schwerer verdaulich und benötigt zur Verdauung auch relativ viel Energie. Genau das, was eigentlich kontraproduktiv ist.
Denn man ernährt sich ja, UM Energie zu tanken.

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 15:58

Ich habe mich einige Jahre lang vegetarisch (eigentlich mehr vegan als vegetarisch) ernährt. Angefangen hat es damit, dass mir als Studentin Fleisch und Fisch zu teuer waren. Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und auch kein Bedürfnis mehr verspürt Fleisch zu konsumieren. Ich habe täglich gekocht, mich gesund ernährt und konnte das wenige Geld, das ich hatte für tolle Reisen sparen. Meine Blutwerte waren ein Traum und mir ging es super. Umgeben wurde ich nur von Fleischhaufen-Vernichtungsmaschinen (bis auf eine Ausnahme). Damals war die Auswahl an vegetarischen Gerichten in den meisten Lokalen mit wiener bzw. österr. Küche sehr beschränkt. Mich hats nicht gestört. Habe mir gebackene Champignons oder Spinatpalatschinke bestellt und die Salatgarnitur, die sich auf den Schnitzeltellern der Ausschließlich-Fleischesser-Freunde befand, gegessen. Ich habe zum Glück im Freundeskreis und in der Familie keine Menschen, die irgendwelche komischen Bemerkungen über meine Fleischverweigerung gemacht haben. Als ich dann wieder angefangen habe Fleisch zu essen (das ging nur gaaaanz langsam), haben sie es auch nur zur Kenntnis genommen. Dafür bin ich jetzt noch dankbar.

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27
18
am 27. Jänner 2015 um 13:52

Es ist wie überall, es fallen nur die "Ungustln" auf! Und Fleisch mal weglassen passiert ja ohnehin. Ich komm manchmal erst im Nachhinein drauf, dass ich tagelang kein Fleisch gegessen hab, aber deswegen hatte ich keine vegetarischen Tage, sondern einfach am Teller was mir schmeckte.
Aber jeder hatte sicher Erlebnisse, die prägen.

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33
15
am 27. Jänner 2015 um 13:21

hoppla, in der Eile ein Tippfehler, das sollte heißen:
"Veganer sollten Fleischesser NICHT himmelschreiend bekehren...."

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 13:20

Sicher gibt's "Extremisten", die dann den Teller nicht mehr angreifen wollen.
Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen, denn offenbar haben beide Seiten harte Vorurteile gegenüber dem anderen.
Das gilt für Veganer gegenüber Fleischessern genauso wie für Fleichesser gegenüber Veganern.
Veganer sollten Fleischesser sind himmelschreiend bekehren, Fleischesser sollten aber auch Veganer nicht für verrückt erklären und sich mal anschauen, was die so essen.
Ich als Fleischesser lese gerade ein veganes Kochbuch - und habe schon damit gekocht. Sensationell!

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 12:58

Wenn auf deinem Teller nur ein Gurkerl neben den anderen Dingen liegt, ißt du nichts mehr von dem anderen Teller?
Ich hab ja nicht geschrieben, dass ein Veganer/Vegetarier das Fleisch oder Tierprodukt essen soll, man kanns auch einfach weglegen.
Aber das ist ein unendliches Thema...

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33
15
am 27. Jänner 2015 um 12:54

eho, ad B12: mit Kleinigkeit meinte ich nicht den Mangel an sich, sondern die Möglichkeiten, ihn zu verhindern.

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 12:39

eho: die Plachutta-Geschichte verstehe ich voll und ganz,
aber von einem Veganer zu verlangen, seinen Teller mit Fleisch trotzdem aufzuessen, ist sicher zu viel verlangt.
Ich würde einen Teller mit Gurkerln ja auch nicht trotzdem essen. Soll's wer anderer essen - oder wegschmeißen.

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 12:36

Nachtrag ad Vegan:
ich bin selbst nicht vegan, koche aber zuhause fast ausschließlich vegetarisch oder vegan.
Weil's einfach ist, gesund ist - und weil's schmeckt.
Und ich komme auch meistens relativ günstig weg.
Linsen z.B. sind ein günstiges Lebensmittel, in Bioqualität erhältlich und eine perfekte Proteinquelle, mit Gemüse zusammen kocht man ein sensationelles Linsengericht, jedesmal ein bisschen anders gewürzt und mit anderen Gemüsearten.

Oder Sojaschnitzel, ebenfalls in Bioqualität, aus Österreich, nicht zu verwechseln mit brasilianischem Soja, das für die Fleischproduktion angebaut wird (und REgenwälder dafür gerodet werden...)

Ein schnelles Bolognese-Rezept:
Sojaschnitzel vorbereiten: mit kochendem Wasser übergießen, evtl. mit Sojasauce würzen und quellen lassen.
Schalotten anrösten.
Sojaschnitzel (Wasser abgießen) dazugehen, mitrösten lassen.
Mit Wein/Essigwasser ablöschen, Tomaten hinzugeben, würzen nach Geschmack.
Mit Nudeln der Wahl kombinieren.

Das setzte ich letztens bei einem Championsleague-Abend meinen an jenem Abend aussschließlich männlichen Gästen vor.
Der eine meinte, Schweinefleisch zu erkennen.
Der andere Hühnerfleisch.
Einer tippte auf Pute.
Dass das gar kein Fleisch war, hatte niemand gemerkt,
selbst nach der Rätselauflösung waren alle vom Geschmack überzeugt.
Soviel auch zum Vorurteil, vegetarisch kann ja gar nicht schmecken.
Auch Faschiertes schmeckt ungewürzt und ungesalzen nach nix. Is' so!

Mahlzeit!

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 12:28

B12 Mangel ist keine Kleinigkeit und kann massive Probleme verursachen, weil er jahrelang nicht erkannt werden kann.
Aber im Prinzip ist das die Sache des einzelnen und auch sein Risiko.
Ob die Leute das nun veganes Gulasch nennen oder nicht ist mir genauso egal.
Was ich nicht vertrage ist, wenn sie ihr Essverhalten wie eine Fahne vor sich hertragen und/oder sich aufregen, wenn es in Lokalen wie Plachuta kein vegetarisches oder veganes essen gibt (hatten wir hier alles schon). Am ärgsten finde ich Menschen die, wenn sich auch nur ein Flankerl Fleisch oder sonstiges tierische Produkt auf dem Teller befindet, das ganze lieber in den Abfall befördern lassen, als das zur Seite zu schieben und trotzdem zu essen. Das ist für mich fehlende Achtung vor Lebensmitteln!

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33
15
am 27. Jänner 2015 um 12:25

magic: das ist sicher richtig, aber wir wissen es auch mittlerweile besser, dass übermäßiger Milchkonsum kontraproduktiv ist.
Das Kalziummärchen wird zum Bumerang für den eigenen Körper.

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 12:11

Scheinbar waren durch falsche Belastungen die (unbemerkten) Anzeichen eines Bruchs bereits gegeben und dann genügt schon die kleinste Kleinigkeit, die sozusagen das Fass zum Überlaufen brachte.

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63
50
am 27. Jänner 2015 um 11:32

ad Vegetarier & Veganer:
hier muss man zuerst mal unterscheiden, WARUM diese Leute kein Fleisch essen. Der Grund hierfür ist nicht immer derselbe.
Vegetarier essen vor allem einmal wegen des ernährungsphysiologischen Aspektes kein Fleisch. Viele Vegetarier waren immer schon Vegetarier.
Veganer vor allem mal aus ethischen Gründen. Sie wollen das Tierleid nicht mehr, das mit Fleisch-, Ei- oder Milchproduktion einhergeht. In anderen Worten – die haben einfach mal damit aufgehört, Fleisch zu essen, wollen aber sehr wohl Ersatzprodukte, die Aussehen und Geschmack imitieren.

Wie sehr letzteres gut funktioniert, sei dahingestellt. Die Produkte in Reformmärkten, seien es vegane Franfurter oder vegane Fleischlaberln, schmecken zumeist grauenhaft – und die Zutatenliste samt Zusätzen ist ellenlang, dass man sich schon fragt: muss ich mir das reinhauen? Gemeint sind allerdings hier ausschließlich die veganen FERTIGprodukte. Und Fertigprodukte sind weder mit, noch ohne Fleisch zu empfehlen. Das weiß heute schon fast jedes Kind.

Nun zu einem wieder einmal auf krasses Halbwissen zurückzuführendes Vorurteil, Vegetarier oder Veganer hätten Mangelerscheinungen.
Leider werden solche Halbwahrheiten selbst in Dokus auf ZDFinfo ausgeschlachtet, in denen sogar Ärzte in Interviews z.B. den gravierenden Kalziummangel von Veganern beklagen. WTF?

Kurz und bündig: wer gerne kocht, kann sich mit vegetarischer oder veganer Küche völlig problemlos und vor allem ausgewogen ernähren. Auch das Thema Abwechslung sollte kein Thema sein. Es gibt x-mal mehr pflanzliche Möglichkeiten als es Fleischsorten gibt. Sollte einleuchten.
Einzig beim Vitamin B12 kann es da und dort kleine Mängel geben, die aber einfachst beseitigt werden können.
Wer hingegen nicht gerne kocht, wird sich schnell eine eintönige Ernährung – und damit auch die Mängel – einhandeln. Nur – die handelt er sich mit eintöniger fleischhaltiger Ernährung genauso ein. Ein Vegetarier mit zu Kalziummangel ist völlig unmöglich, ein Schnitzel-Pommes-Würschtel-Esser wird aber bald Probleme mit Blutzucker, Fett und Cholesterin bekommen. So schaut’s aus!

Ich nehme mal an, das Kalziummangel-Märchen hat die Milchlobby in zuvor erwähnte Doku hineingekauft. Wer Kalzium braucht, muss nur Gemüse essen, für einen Vegetarier wohl kein Problem. Denn Brokkoli z.B. hat nicht nur viel mehr Kalzium als Milch drin, sondern es ist auch besser verwertbar. Neueste Studien beweisen sogar, dass Milch zwar Kalzium enthält, die Verdauung der Milchprodukte allerdings so viel Kalzium benötig, dass dies den relativ geringen Kalziumgehalt von Milch weit übersteigt – und der Körper holt sich das: ja genau, aus den Knochen.
Ich kenne übrigens einen Sportler der „alten“ Schule, Jahrgang 57, der vor und nach dem Laufen (fast täglich) locker einen halben Liter Milch (obendrein noch kalt) runterstürzte.
Warum der gute Herr eines Tages beim einfachen Spazierengehen einen Ermüdungsbruch erlitt, weiß er wohl nicht einmal selbst…

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 11:26

Stephan: bzgl. Eisenmangel - 100% Zustimmung, auch hier wird leider mit einem alten Vorurteil Stimmung gegen Grünzeug gemacht, nach dem Motto "Fleisch gibt Kraft" wäre Eisenmangel im Nu beseitigt.
Die Fleischindustrie hat da offenbar ganze Arbeit geleistet, um uns in diesem Glauben zu lassen.

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315
75
am 27. Jänner 2015 um 11:24

Helmuth: „Woraus besteht ein veganes Gulasch? Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das gut ist.“

Helmuth – du musst das nicht essen. Niemand zwingt dich dazu. Aber bevor du weißt, wie’s schmeckt, solltest du keine Geschmackserfahrungen „befürchten“. Das ist oberflächlich und einfach Unsinn.

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75
am 27. Jänner 2015 um 09:56

Helmuth, Helmuth, please! let! it! go! Bin auch kein Arzt, aber selbst mit meinem passablen medizinischen Wissen kann ich StephanS' Post unterschreiben. Jemand, der sich vernünftig, also ausgewogen vegetarisch oder vegan ernährt und auf einige Dinge achtet, hat keinerlei Mangelerscheinungen zu befürchten. Au contraire, der Genuss von viel Fleisch ist zwar meinetwegen schmackhaft (auch ich liebe mein Brat'l, Beuschl und Schnitzel) - die gesündere Lebensweise ist es nicht.

Und ein Vegetarier/Veganer, der, um eventuelle Mangelerscheinungen auszugleichen versucht, indem er ein Schnitzerl einwirft, wird dies ganz, ganz schnell mit Krämpfen bereuen.

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80
48
am 27. Jänner 2015 um 08:40

Helmuth, Du bist so ein Gschichtldrucker - unpackbar: "sehr krank. Es wurde Eisenmangel festgestellt. Als sie gegen ihre Gewohnheit ein wenig Fleisch zu sich genommen hatte ging es ihr mit einem Mal besser. " Das KANN so NICHT STIMMEN:
1.) Durch Eisenmangel wird man nicht "sehr krank". Jede dritte Frau im gebärfähigen Alter hat Eisenmangel!
2.) Wir können nur 10% des in der Nahrung enthaltenen Eisens verwerten. Durch "ein bisserl Fleisch essen" bei Vegetariern tut sich GENAU NICHTS im Eisenhaushalt.
3.) Jeder Vegetarier mit mehr als 3dag Hirn kennt die Problematik, lässt gelegentlich seinen Eisengehalt bestimmen und supplimiert bei Bedarf.
4.) Wenn ein Vegetarier plötzlich wieder Fleisch isst (noch dazu in Mengen, die - wenn auch nur geringe - Auswirkung auf den Eisenhaushalt haben), hat er in erster Linie Magenkrämpfe und es geht ihm mitnichten gut. Öfters schon erlebt: Ein "echter" Vegetarier, der wieder Fleisch essen will, muss es langsam angehen um keine Beschwerden zu bekommen.

Fazit: Deine Geschichte kann vorne und hinten aus mehreren Gründen nicht stimmen.

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54
8
am 26. Jänner 2015 um 22:38

Wie bereits angedeutet: Jeder liefert einmal sinnlose Kommentare!

Ich empfinde es keineswegs als störend, wenn man von mir in vorangegangenen Absätzen Kommentiertes tut, es verwundert mich einfach. Allerdings gestehe ich, dass meine Ausführungen diesbezüglich ebenso hilflos (in diesem Fall das Gegenteil von hilfreich) sind, wie eben diese beschriebenen Begrifflichkeiten.

Detto Schluss!

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30
13
am 26. Jänner 2015 um 17:30

Ich als ex-Vegetarier und sogar ex-Veganer kann die Fleischeslust absolut nachvollziehen. Die Entscheidung auf Fleisch oder tierische Produkte zu verzichten ist in den meisten Fällen eine rein ethische und moralische und hat mich Geschmacksfragen nicht das Geringste zu tun. Soll heissen: mir kann Fleisch durchaus schmecken, ich verzichte nur - aus welchem Grund auch immer - darauf es zu essen. Und ja, klar... manchmal möchte man halt den Geschmack haben, da kommen Ersatzprodukte wie gerufen. Letzten Endes ist das die Entscheidung jedes Einzelnen, da muss man nicht die Befindlichkeit (oder doch Empfindlichkeit?) eines Carnivoren als Maß aller Dinge in den Vordergrund rücken. Oder darf man dann auch ein Erdäpfelgulasch oder Kürbisgulasch nicht mehr so nennen?

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4
2
am 26. Jänner 2015 um 17:23

Mir persönlich ist völlig egal, welche Nomenklatur man für sich selbst festlegt, das sei jedem überlassen, genauso wie ich mir wünsche entscheiden zu dürfen, was ich wie bezeichne und was ich esse.

Nichtsdestotrotz darf man es durchaus erheiternd finden, wenn fleischlose Speisen durchaus fleischige Namen bekommen und dann noch versichert wird, dass man nichts versäumt...der Sinn besteht doch eben genau darin, dass man bewusst dieses und jenes weglässt, wozu also die abenteuerlichen Beschreibungen. Es erinnert einfach sehr an "political correctness" und ähnliche Alibiagenden.
Ich meine übrigens nicht, wie HelmuthS, "Gulasch", "Lasagne" usw., da mir die Benennung einer Zubereitungsart/Speisengattung absolut sinnvoll erscheint. Spaßig wird es allerdings beim "vegetarischen Hühnerburger" und der "veganen Fischsuppe", so in 1060 gesichtet...

Zugegebenermaßen sind solche Diskussionen vermutlich absolut sinnlos und ich ärgere mich gerade wieder selbst, dass ich mich zu ausschweifenden Kommentaren hinreißen lasse, da ich nicht davon ausgehe irgendjemanden, oder dessen Meinung, zu ändern, was wiederum auch nicht mein Ziel ist, sonst wäre ich genau dort, wo man sich diese lustigen Späßchen ausdenkt.

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30
13
am 26. Jänner 2015 um 16:28

Die meisten stoßen sich meiner Erfahrung nach an dem Wort 'vegetarisch'. Oder hat wirklih jemand etwas gegen ein Chili sin carne? Gemüselasagne? Gestern Gemüsegulasch gegessen, tadellos. Oder darf etwas aus Prinzip nicht gleich heißen wie eine Fleischspeise, muss man einen anderen Namen dafür erfinden?

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59
12
am 26. Jänner 2015 um 11:51

Genau, ich versteh's auch nicht. Warum will ein Vegetarier/Veganer fleischlose Hühnerflügel, Burger? I don't get it. Wär ja so, als wollte ich Ratatouille aus Schweine- und Rindfleisch?!

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80
48
am 26. Jänner 2015 um 10:04

Die merkwürdigen Verweise wie "schmeckt fast wie Fleisch, wenn nicht besser" muten mir an, wie ein sanfter Missionierungsversuch über die Hintertür. Man kann dann ein gutes Gewissen mit sich herumtragen, schließlich gehört man als fleischloser Esser endlich tatsächlich zu den Guten. De facto schmeckt nichts annähernd wie Fleisch, immerhin schmecken schon verschiedene Fleischarten, zum Glück, völlig unterschiedlich. Abgesehen von einer widerlichen Erfindung namens Tofu, kann man großartig ohne Fleisch genießen und leben - schön auch, dass man es allerdings (noch) nicht muss.

Kritik in Bezug auf Raucher und Rauchverbote kann durchaus gerechtfertigt sein, so einem ein rauchfreier Essbereich vorgegaukelt wird, was aus obigem Text allerdings nicht klar hervorgeht. Auf den ersten Blick interpretiere ich pterosaurus' Ausführungen wie folgt: das Lokal ist offiziell rauchfrei, allerdings duldet man, das inoffiziell geraucht. Wäre so auch nicht in Ordnung...

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30
13
am 26. Jänner 2015 um 09:35

Veganer wollen tun, als ob sie Fleisch essen, Raucherhasser gehen in Lokale ohne Rauchverbot... Eigenartige Zeiten. (Oder "strange days", wenn ich The Doors zitieren darf.)

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48
22
am 26. Jänner 2015 um 00:29

Ich kann mir nicht helfen, mich nervts immer gewaltigst wenn etwa die Hälfte der Bewertung aus Gejammer zum Thema Rauchen besteht...

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4
2
am 22. Jänner 2015 um 08:42

Meine einzige Verkostung solcher Zutaten war, lang ist es her, im Vegetasia in der Ungargasse. War nicht besonders überzeugend. Ich habe nichts dagegen, ab und zu (lakto)vegetarisch zu essen, doch, wie gesagt, dann braucht die Speise nicht "verkleidet" zu sein.

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92
38
am 22. Jänner 2015 um 06:20

Dann lieber gleich ein Ma Po Tofu. ;-)

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92
38
am 22. Jänner 2015 um 01:18

Also nix für Veganer mit Glutenallergie.

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63
50
am 22. Jänner 2015 um 00:35

Pardon,meinte Seitan(Weizengluten)!

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25
1
am 22. Jänner 2015 um 00:30

Nun ich war mir erst auch nicht sicher ob es mir schmecken würde,aber da das Gericht gut gewürzt war schmeckte es ganz trefflich.Das Gulasch besteht wohl aus Tofu oder Saitan!

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Schillinger
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