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Pfarrwirt - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. Jänner 2015
misenplace
54
20
15
3Speisen
1Ambiente
2Service
2 Check-Ins

Obwohl das Lokal mittlerweile vom Herrn Husar geleitet wird - mit dem mich eher unangenehme Diskussionen aus seiner Zeit am Wörthersee verbinden - sind wir nach einem schönen Winterspaziergang beim Pfarrwirt eingekehrt.
Da wir nicht reserviert hatten, mussten wir zunächst etwas warten, aber das geht in Ordnung.

SPEISEN:
Das "zweierlei vom Hering" (€ 14,30) war in Ordnung, der Wintersalat mit Entenleber (€ 9,80) zwar auch, die Leber hat aber mehr nach einer Kalbsleber geschmeckt als nach einer Gans. Womit die Ente nicht so verarbeitet wurde, wie es möglich gewesen wäre.

Die Krautfleckerl (€ 9,80) waren im Umfang eher unauffällig und sonst ohne Besonderheiten (also nicht karamelisiert, oder ähnliches), der Zwiebelrostbraten (€ 21,80) dafür aber sehr gut, weil hier ein gutes Stück Rind verarbeitet wurde und die Bratkartoffel klein und mit Schale serviert wurden, was mir persönlich lieber ist.
Der Wein "GV vom Roten Haus" (€ 5,00) und Gemischter Satz vom Mayer (€ 4,20) waren naturgemäß sehr unterschiedlich. Der GS verliert gegenüber dem GV allerdings deutlich!

Das Gedeck wird am Abend mit "Kärntner Würstel" serviert. Das selbiges dann einige Facetten eines Specks sind rechtfertigt neben den unspektakulären Aufstrichen (Kräuter und Liptauer) den Preis von € 2,90 je Gedeck auch noch nicht - passt aber ins Bild.

Die Präsentation der Speisen war nett, was die Bewertung (3) rettet. Über den Preis mag sich jeder selbst sein Bild machen.

AMBIENTE:
Das Lokal hat aufgrund seines Alters und seiner Geschichte eine sehr ansprechende Gestaltung. Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat, ist der Umstand, dass eine Wartezeit ohne Reservierung gerechtfertigt ist - nicht jedoch, wenn die Räumlichkeiten des halben Lokals erst gar nicht genutzt werden. Und zwar jene, die für die Nichtraucher gedacht sind.
Wenn man dann an einen Tisch gesetzt wird, wo die Damen am Nebentisch zwischen jedem Gang 2 Zigaretten verbrauchen ist das eher unlustig und mindert jegliches Geschmackserlebnis für alle anderen.
Damit erarbeitet man sich eine schwache Bewertung (1).

SERVICE:
Dass das Personal generell überfordert gewirkt hat (obwohl niemals jemand untätig herumstand) ist seltsam, weil diese Umstand auch bei nur noch 4 besetzten Tischen angehalten hat.
Da der rauhe Charme des Herrn Husar hier auch nichts besser macht aber alle Personen sehr engagiert wirken gibt das als Bewertung leider nur (2).

FAZIT:
Die Döblinger Schickeria mag es durchaus, etwas rauher angefasst zu werden und legt nicht so viel Wert auf ein aussergewöhnliches Geschmackserlebnis. Deswegen gibt es in diesem Bezirk leider auch nach wie vor kein Ausnahmelokal, dessentwegen man den Bezirk aufsucht.
Schade - der Pfarrwirt ändert daran auch nichts...

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Kommentare (4)

am 19. Jänner 2015 um 13:33

In all den genannten Lokalen gibt es Hausmannskost - beim Plachutta nicht mal sonderlich erwähnenswerte (inkl. eines schlechtens Service).
Am besten für diese Schiene ist sicher immer noch der Eckel - aber was mir fehlt ist irgendeine andere Küchenlinie auf höherem Niveau.

Hin und wieder schwingts sich das Hill zu Höhen auf, das aber nicht stabil. Sehr nachzutrauern ist hier dem Martin Stein in der Döblinger Hauptstraße, den auch die Qualität vom Service umgebracht hat...

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20
am 19. Jänner 2015 um 13:31

In all den genannten Lokalen gibt es Hausmannskost - beim Plachutta nicht mal sonderlich erwähnenswerte (inkl. eines schlechtens Service).
Am besten für diese Schiene ist sicher immer noch der Eckel - aber was mir fehlt ist irgendeine andere Küchenlinie auf höherem Niveau.

Hin und wieder schwingts sich das Hill zu Höhen auf, das aber nicht stabil. Sehr nachzutrauern ist hier dem Martin Stein in der Döblinger Hauptstraße, den auch die Qualität vom Service umgebracht hat...

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am 19. Jänner 2015 um 13:30

In all den genannten Lokalen gibt es Hausmannskost - beim Plachutta nicht mal sonderlich erwähnenswerte (inkl. eines schlechtens Service).
Am besten für diese Schiene ist sicher immer noch der Eckel - aber was mir fehlt ist irgendeine andere Küchenlinie auf höherem Niveau.

Hin und wieder schwingts sich das Hill zu Höhen auf, das aber nicht stabil. Sehr nachzutrauern ist hier dem Martin Stein in der Döblinger Hauptstraße, den auch die Qualität vom Service umgebracht hat...

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54
20
am 19. Jänner 2015 um 13:19

Döbling als Wüste? Immerhin gibt es einen Plachutta, den Renner, und Patzak & Thum (Delikatessengeschäft mit Küche).

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Experte
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Pfarrwirt
Pfarrplatz 5
1190 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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