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Sokace - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 5. Jänner 2015
Experte
hbg338
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3Speisen
3Ambiente
3Service
11 Fotos1 Check-In

Das Lokal Sokace welches unter serbischer Führung ist, befindet sich am Ende der Sechshauser Straße. Fast schon an der Linken Wienzeile. Öffentlich erreichbar mit der U4 bis zur Station Schönbrunn oder der Autobuslinie 57A. Parkplätze waren bei meinem Besuch auch genügend vorhanden. Allerdings an einem Wochentag, wenn auch Fenster- und Ferientag, zu Mittag.

Nach dem Betreten durch die Holztür befindet man sich im großen Schankraum. Dieser wird als Nichtraucherbereich geführt. Links davon durch eine Glastür und Glaswand abgetrennt, welche während meines Besuchs geschlossen war, befindet sich der große Raucherbereich. Die Räumlichkeiten sind größenmäßig ziemlich gleichwertig für Raucher und Nichtraucher aufgeteilt. Durch großflächige Fenster ist das Lokal sehr gut mit Tageslicht durchflutet. Die hellen Wände und das teilweise hellere Holz tragen zu dem freundlichen Ambiente auch noch bei. Die Möbel selbst sind aus dunklem Holz. Die Tische alle mit Tischtüchern belegt. Vor der Schank befindet sich der Platz für das Mittagsbuffet welches als „All you can eat“ angeboten wird. Dieses gibt es täglich vom 11:30-15:30 um € 7,50. Um die Schank befinden sich die verschieden großen Tische. Auch die Toiletten sind vom Nichtraucherbereich zu erreichen. Ein ideales Lokal für militante Nichtraucher.

Da ich der erste Gast am verregneten Fenstertag war hatte ich noch die Möglichkeit mir meinen Platz auszusuchen. Kurze Zeit darauf kamen jedoch immer wieder Gäste. Die meisten Gäste nahmen das Angebot vom Mittagsmenu an. Ich verlangte nach der Speisekarte da ich noch nie hier war und ich nicht wusste ob mir die angebotenen Speisen vom Buffet auch zusagen würden. Des Weiteren bin ich nicht unbedingt der Fan von dem „All you can eat“ Angeboten. Der große Apfelsaft gespritzt(€ 3,20), wurde in Ermangelung passender Alternativen auch gleich bestellt. Das Speisenagebot beinhaltet die gängigen Speisen wie man sie von einem Lokal aus dem ehemaligen Jugoslawien erwartet. Dazu noch Schnitzel und Burger. Ich wählte weil ich wieder einmal etwas vom Grill wollte, einen kleinen Grillteller(€ 8,40) mit zusätzlich Ajvar(€ 1,00) und dem selbstgemachten Brot(€ 0,90). Zur Info die Preise auf der Homepage sind nicht mehr aktuell.

Das Fleisch wurde vom Koch aus der freieinsehbaren Kühlvitrine neben der Schank geholt und dann verschwand er damit in der nicht einsehbaren Küche. Mittlerweile hatte sich der Schankraum gut gefüllt. Von Pensionisten bis zu Arbeitern in der Mittagspause. Das Preis Leistungsverhältnis dürfte dem Zuspruch zu folgen passen. Auch mein Essen kam nach nicht allzu langer Wartezeit. Das Brot, welches kein Fladenbrot sondern ein klassisches Weißbrot war, wurde in einem Brotkorb extra serviert. Am Teller dreierlei Fleisch. Cevapcici ein großes Hühnerfilet und ein mittelgroßes Stück Schweinefleisch. Dazu die bestellte Portion Ajvar, feingeschnittener Zwiebel und garniert mit einem Stück Paradeiser und Gurke. Die Cevapcici waren zu vergleichen mit denen die ich in der Schweglerstraße im Kod Seljaka gegessen hatte. Ebenfalls ein Traum. Wenn in Lokalen die von Österreichern geführt werden die Cevapcici auch so gut schmecken würden wie in diesen beiden Lokalen wären diese sicher eine meiner Lieblingsspeisen. Das Hühnerfilet war ebenfalls ausgezeichnet. Leider das Schweinefleisch ziemlich trocken und stellenweise etwas zäh. Schade darum. Der Ajvar entgegen meinen Befürchtungen nicht zu scharf, jedoch sehr geschmackvoll. Der Würzgrad aller Speisen war sehr gut. Nicht zu scharf, jedoch nachwürzen war auch nicht nötig.

Mein Fazit. Recht gutes Essen mit leider einer Schwachstelle, dem Schweinefleisch. Das Lokal selbst ist in einen gepflegten guten Zustand. Irgendwie wirkt es etwas fad und ohne persönliche Note. Die Servicedame macht einen unauffälligen Job. Beim Abservieren wurde nachgefragt ob es geschmeckt hat, sonst war sie nicht zu sehen. Nur wenn neue Gäste in das Lokal kamen.Da ich vermute dass das Schweinefleisch wirklich Pech war kann ich jemanden der auf Grillspeisen Lust hat das Lokal durchaus empfehlen. Sollte ich zur passenden Zeit wieder hier in der Nähe sein werde ich auch wieder hier einkehren.

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Kommentare (13)

am 9. Jänner 2015 um 08:50

Jo so samma hoit! :-)

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63
50
am 8. Jänner 2015 um 23:15

Den Bauch wird Dir aber keiner kraulen...

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27
18
am 8. Jänner 2015 um 16:31

Es ist heute so, daß jede Schreibung Billigung findet, sobald genug Leute sie in dumpfer Gleichgültigkeit verwenden. Ich bedauere das. Die Unterscheidung Asi/Assi halte ich für sinnvoll. Ich gestehe aber, daß ich "der Ketchup" nicht so schlimm finde, habe aber Verständnis für Empfindlichkeit.

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48
22
am 8. Jänner 2015 um 16:11

Du Böser!!!! Ich bin eine Leitwölfin!!!

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88
16
am 8. Jänner 2015 um 12:13

der Duden akzeptiert Assi mittlerweile, setzt aber hinzu, dass es aus der "Jugendsprache" kommt.

Nichts für ungut, Helmut ;-))

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88
16
am 8. Jänner 2015 um 12:09
Experte
88
16
am 8. Jänner 2015 um 12:06

Pfo, mühsam:
Kuckst Du hier:
Link
Wenn es mit Doppel-S geschrieben wird, dann ist es nur der Gewohnheit der Menschen zuzuschreiben. Ähnlich wie "der Ketchup".

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88
16
am 7. Jänner 2015 um 14:16

Lieber Helmut: Wenn schon, dann "Asi" - das Andere wäre ja der Assistent.

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88
16
am 6. Jänner 2015 um 22:32

Ich verstehe das auch - es gefällt mir nur nicht.
Es gibt genügend Foren, wo "militanter Nichtraucher" neben "Nichtrauchertaliban" oder "Nichtraucher-Blockwart" verwendet wird.
Und es gefällt mir nicht, wenn das auch hier Einzug hält!
Ein Äquivalent für Raucher wird übrigens üblicherweise nicht verwendet.

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54
20
am 6. Jänner 2015 um 17:45

"Ich kenne aber Raucher, die zappeln und motschkern darüber, nicht rauchen zu dürfen. Das Wort "militanter Raucher" nimmt aber niemand in den Mund ;-) "

Zappeln und Motschkern ist (jedenfalls für mich) noch keine Militanz, oft aber eine Vorstufe. Vielleicht als Beispiel: Der Unterschied zwischen dem Jammern über niedrigen Lohn und dem Streik, um ihn zu erhöhen.

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48
22
am 6. Jänner 2015 um 14:53

Es gibt militante Raucher, sowie Nichtraucher, darüber braucht man nicht diskutieren. Das Wort an sich ist für mich wichtig, weil ich es oft im Rahmen von Glaubensdiskussionen verwende. Ansonsten bin ich der Meinung von Helmuth, das Wort bezeichnet eben Menschen die eine bestimmte Haltung sehr stark und überzeugt vertreten, also ein sehr wohl wichtiges Wort in unserer Sprache.

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67
17
am 6. Jänner 2015 um 11:21

Ich finde den Begriff "militanter Nichtraucher" unpassend.
Ich bin oft in Raucherlokalen (bewusst), vor allem deswegen, weil es bestimmte Lokale gibt, wo einem die Location wichtiger ist, als der Rauch (auch wenn die Kleidung dann geselcht ist). Ist eben irgendwie Routine.
Ich kenne aber Raucher, die zappeln und motschkern darüber, nicht rauchen zu dürfen. Das Wort "militanter Raucher" nimmt aber niemand in den Mund ;-)

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315
75
am 6. Jänner 2015 um 00:32

"Ein ideales Lokal für militante Nichtraucher."
Nett gemeint. aber naiv. Sie könnten Raucher sehen und in Apoplexie geraten.

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48
22
Sokace
Sechshauserstraße 99
1150 wien
Speisen
Ambiente
Service
34
32
35
4 Bewertungen
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