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am 17. Dezember 2014
Apicius
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2
7
2Speisen
4Ambiente
3Service

Nach mehrjähriger Abstinenz habe ich verwichenen Montagmittag wieder einmal das Haus mit seinem gediegen–eleganten Ambiente besucht, das immer hin seit 2013 wieder im Besitz einer Gault-Millau-Haube ist.

Ich wurde von der Chefin höchstselbst an einen Tisch geleitet und ließ mir einen Campari-Orange kommen, der mit frischgepresstem Orangensaft bereitet war. Durfte man angesichts des Preises von 11 Euro auch erwarten. Zum Gedeck gab es Liptauer und frisches Gebäck, als Gruß aus der Küche kam ein gebackenes Blunzenrädchen nebst Krautsalat. Alles ganz nett, aber unspektakulär.

Ich wählte sodann das viergängige „Feinschmeckermenü“ um 39 Euro, das mit einer etwas faden Wildpastete mit Eierschwammerln und Sauce Cumberland anhub. Die Rindsuppe sodann, mit einem sehr flaumigen Leberknödel, hätte durchaus etwas weniger Salz vertragen. Der Hauptgang, Rindsroulade, hatte mit seiner stereotypen Wurzelgemüsefülle, abgesehen davon, dass das Fleisch etwas auf der zähen Seite war, gerade mal solides Wirtshausniveau, daran änderte auch das getrüffelte Erdäpfelpürree nichts. Gleiches kann ich auch von den abschließenden, sehr süßen Mohn-Topfennockerln sagen.

Das Service, allen voran das sympathische Wirtsehepaar agierte freundlich und sicher, die 25 Minuten Wartezeit auf das Dessert habe ich – noch dazu bei einem Menü – angesichts des schwachen Besuchs allerdings nicht verstanden.

Die Rechnung belief sich schließlich inklusive Gedeck und eines Achtels Blaufränkisch vom Amminger (6 Euro, sehr gewagt für die untadelige, aber einfache Kreszenz) auf stolze 60 Euro, für eine zwar nicht schlechte, aber weder durch besondere Ideen noch durch absolute Perfektion überzeugende Küche. Das hier Gebotene bekommt man andernorts ums halbe Geld.

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Kommentare (1)

am 18. Dezember 2014 um 08:21

Déjà-vu! Zähes Rind, einfaches Wirtshausmenü, stolze Preise für andernorts höher angesiedelte Performance.
Hat er um die Wiedererlangung der Haube betteln müssen?

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