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Zum Guten Hirten - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. Oktober 2014
Update am 4. September 2016
Experte
hbg338
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29
4Speisen
4Ambiente
5Service
21 Fotos3 Check-Ins

Update vom 04.09.2016

Die Kurzzusammenfassung unseres heutigen Besuches. Sehr schön im Schatten eines Sonnenschirmes im gepflegten, schönen Gastgarten gesessen. Das Essen war wie bei unseren bisherigen Besuchen ohne Fehler und sehr gut. Das Service ausgezeichnet wodurch ich zur Höchstnote greifen. Leider noch immer knapp 40 Kilometer Distanz zwischen Wohnsitz und Hirtin. Schade.
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Update vom 29.08.2015

Auch der zweite Besuch hier war zur vollsten Zufriedenheit. Wenn auch der Abstand des Besuches doch länger als geplant war aber das Lokal befindet sich leider nicht in Gerasdorf. Der helle und dunkle Traubensaft sehr schmackhaft, wobei der rote noch geschmacksintensiver war. Auch der Zweigelt entsprach dem Geschmack meiner Frau. Das gemeinsam gegessene Beef Tatar war ganz einfach ein Traum. Leider kann ich den Geschmack nicht in Worten widergeben. Nur das meine Frau sagte sie wolle nur ein kleines Stück kosten und im Endeffekt teilten wir uns redlich die Portion. Die Hauptspeisen ebenfalls sehr gut. Auf meinem Grillteller vorzügliches weiches Fleisch. Zwei Saucen Barbecue- und Knoblauch-Sauce welche hausgemacht waren. Vor allem für mich Knoblauchliebhaber war die Knoblauchsauce hervorragend da der Knoblauchgeschmack deutlich zu schmecken war, jedoch nicht zu dominant. Die Barbecue Sauce dank des Honig leicht zähflüssig und nicht zu würzig. Die Wedges außen knusprig und innen noch weich. Die Hühnerstreifen gebacken auf Erdäpfel-Salat wobei der Erdäpfelsalat hervorzuheben sei. Perfekt mariniert mit der richtigen Menge an Zwiebel. Am liebsten hätte ich mir als Nachspeise eine Schüssel Salat bestellt. Es wird eine dritten Besuch geben keine Frage, denn nicht nur die Speisen waren tadellos, auch das Service unverändert freundlich und aufmerksam trotz zwei größeren Gesellschaften im Garten. Das Ambiente wurde an einigen Stellen auch etwas nachjustiert sodass ich jetzt mit gutem Gewissen die 4 geben kann.
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Nach der eher abschreckenden Bewertung von bubafant und der ausführlichen Erklärung der Chefin des Lokals auch Hirtin genannt, wollte ich mich selbst von dem Lokal überzeugen. Vor allem weil mich die Kritikfähigkeit und Art der Hirtin beeindruckt hatten. Also habe ich am Dienstag telefonisch einen Tisch reserviert. Sehr positiv fand ich die Frage ob Raucher oder Nichtraucherbereich. Da ich ja das Lokal nicht kannte, und nicht wusste, dass es beide Bereiche gibt, wäre ich von meiner Seite nicht darauf eingegangen. Also für zwei Personen im Nichtraucherreich reserviert, und am Samstagmittag die knapp 40 Kilometer vom 21ten in Angriff genommen.

Da diese Gegend eigentlich für mich total unbekannt ist, hatte mich das Navi perfekt zum Lokal geführt. Dieses befindet sich etwas außerhalb von Himberg an einer Verbindungstraße von Himberg nach Velm, Mossbrunn und Gramatneusiedl. Parkplätz sind in ausreichender Menge vorhanden. Vom Gastgarten kommend, betritt man den recht großen Gastgarten. Hier fällt auch der Blick zu einem großen Speisesaal. Wir betreten durch eine eher unscheinbare Türe das Lokal. Linkerhand geht es hinauf zu den Toiletten( sehr gepflegt, über die Muscheln wurde schon berichtet wurde aber mit Handlauf an der Wand versehen) und über ein paar Stufen hinunter zur Vinothek. Rechter Hand sind das Kaminstüberl und der Schankraum. Im Schankraum, welcher auch der Raucherbereich ist werden wir vom Kellner empfangen und an unseren Platz im Kaminstüberl geführt. Der Kellner übereicht prompt die Speisekarten mit der Frage „Was darf es zu trinken sein“, als er jedoch bemerkte, dass ich die Seite mit den Getränken in der Karte suchte, fügt er gleich hinzu, dass er wiederkommt. So hatten wir die Möglichkeit auch die Getränkeauswahl zu begutachten. Meine Frau bestellte ein Achtel Zweigelt Schankwein( € 1,40). Dieser wurde mit einem Glas Wasser serviert - nicht überall bei Schankwein selbstverständlich. Dieser war auch von ausgezeichneter Qualität, sodass meine Frau dachte der Kellner hätte mich falsch verstanden und den teureren Zweigelt gebracht. Laut Rechnung war aber alles wie bestellt. Ich entschied mich für einen großen Holundersaft gespritzt( € 3,30). Zum Essen bestellte meine Frau mit Schafkäse gefüllte Fleischbällchen auf Paradeiser-Paprika Ragout(€ 7,50) und anschließend als Nachspeise Somlauer Nockerl( € 4,80). Ich entschied mich für eine Leberknödelsuppe( € 3,40) und den Zwiebelrostbraten( € 13,80).

Während der eigentlich recht kurzen Wartezeit, konnten wir das Ambiente begutachten. Mir gefiel das Gewölbe sehr gut, und wie schon beschrieben wurden alle Räume aufwendig dekoriert. Für mich hätte es für das Ambiente eine 4 gegeben wenn nicht das geschulte Auge meiner Frau gewesen wäre. Ein Holzdrache mit Kulleraugen und die als Rabe verkleidete Vogelscheuche im Sonnenblumenmeer sollten wie in den anderen Räumen durch Bilder ersetzt werden. Mir als Mann wäre das allerdings nicht aufgefallen.

Die Suppe wurde nach kurzer Zeit serviert. Sehr heiß und alleine der Duft ließ Gutes vermuten. Der Geschmack hielt diesem Geruch stand. Eine kräftige, sehr intensive Rindsuppe mit einem größeren Leberknödel. Dieser nicht zu fein püriert, aber trotzdem schön weich und ebenfalls sehr geschmackvoll. Sicher eine von den sehr guten, welche von mir bisher gegessenen wurden.

Der Zwiebelrostbraten in angenehmer Größe. Das heißt, man kann ihn ohne sich zu quälen auch nach einer Suppe aufessen. Serviert mit Erdäpfeln, Röstzwiebel einer gefächerten Salzgurke und einer Salatdeko. Das Fleisch sehr zart, stellenweise auch ohne Messer zerteilbar, mit den für einen Rostbraten typischen Fetteinlagerungen. Der Saft schön würzig und von der Konsistenz eher zähflüssig. Die eindeutig hausgemachten Röstzwiebel ebenfalls sehr gut. So wie die Suppe ebenfalls ohne Fehl und Tadel.

Die gefüllten Fleischbällchen meiner Frau fielen für uns in die Kategorie ungewöhnliche Speisen. Jedoch wurde sie von meiner Frau als äußerst gelungen und geschmackvoll bewertet. Das Ragout recht würzig und scharf abgeschmeckt. Hier unterscheiden sich unsere Geschmäcker deutlich. Für mich wäre es sicher in der Kategorie ungenießbar, weil zu scharf. Die Käsefülle weich aber nicht geschmolzen. Die Salatgarnitur passend unmariniert. Ebenfalls sehr geschmackvoll. Das Dessert meiner Frau nicht zu süß, mit dezenten Alkoholgeschmack. Die Nockerln schön flaumig garniert mit frischem Schlagobers und Schokosauce. Mein Abschluss großer Brauner [ € 3,60) von Julius Meinl mit Glas Wasser schlossen das gelungen Mittagessen ab.

Positiv anzumerken ist das bei beiden Hauptspeisen die Teller angewärmt wurden.

Unser Fazit. Die 40 Kilometer haben sich absolut gelohnt. Sehr schönes Lokal, bis auf kleine Ausrutscher. Sehr aufmerksamer Kellner der sich immer wieder erkundigte ob alles in Ordnung sei und passt. Preislich im durchschnittlichen und normalen Rahmen. Wir kommen wieder, und die Hartnäckigkeit der Hirtin hat sich für uns ausgezahlt.

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Kommentare (12)

am 27. Oktober 2014 um 19:04

für meinen Geschmack sind die perfekt: Link

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54
8
am 27. Oktober 2014 um 18:31

und bevor wieder jemand auf schmutzige gedanken kommt...Link

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152
83
am 27. Oktober 2014 um 18:30

Hab mir auf jeden Fall schon einmal Grünkohl für den Herbst/Winter bestellt. Nur leider gibts hier keine Pinkelwurst. Aber Kärntner Hauswürstel tuns zur Not auch...oouuh wie ich das hier vermisse!

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152
83
am 27. Oktober 2014 um 18:25

Das Kochbuch der "Guten Mittel- und Norddeutschen Küche" hat 5 Seiten und drei davon sind zum Ausmalen - immerhin aber zwei Seiten mehr als die britische Ausgabe... :-D

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215
47
am 27. Oktober 2014 um 18:22

pfuii...was du wieder für Worte kennst!

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83
am 27. Oktober 2014 um 18:18

Die Piefkeversion der Bratkartoffeln und nicht diese fürchterlichen Fritiererdäpfel die hierzulande als "Bratkartoffeln" angeboten werden.
Link

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83
am 27. Oktober 2014 um 18:10

Lasst eure Phantasie spielen.

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83
am 27. Oktober 2014 um 18:08

Was ist die Piefkeversion?

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56
am 27. Oktober 2014 um 18:04

Nee, dann doch lieber die Piefkeversion! Schade, daß es die hier zu selten gibt!

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152
83
am 27. Oktober 2014 um 17:51

Also da bevorzuge ich noch immer die Frittererdäpfel wie in den meisten Lokalen. Mir schmecken die noch immer am besten. Eventuell noch mehliert.

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388
56
am 27. Oktober 2014 um 17:00

wie immer eine sehr nette Stellungnahme von der Hirtin --> wenn jetzt noch die Bratkartofferln aus der Pfanne statt aus dem Fritter kommen wärs perfekt ;-)

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Experte
54
8
am 27. Oktober 2014 um 16:37

Servus hbg338,
schön zu lesen, daß es Euch geschmeckt hat und Ihr Euch gut betreut gefühlt habt.
Über das Lob an die Küche freue ich mich sehr, nicht nur weil ich Euch an diesem Samstag persönlich bekochen durfte, sondern speziell auch bezüglich des Rostbratens. Diesen habe ich erst kurz vor Eurem Besuch und als Ersatz für den Spieß auf die Karte gesetzt, und wer die Hirtin kennt weiss, ich bin immer etwas nervös bevor eine neue Speise zum ersten Mal "rausgeht".

(Böse Stimmen behaupten ja, die Formulierung "etwas nervös" sei doch sehr schmeichelhaft für mich, ebenso der Umstand meiner "ganz leichten Anspannung", diese wird von meinem Umfeld offensichtlich ebenfalls ganz anders wahrgenommen ... versteh`ich nicht ;-))

Hätte ich also gewußt, wem wir da unseren "Premiere-Rostbraten" zum Test servieren dürfen, mein gesamtes Team hätte mich wohl geschlossen in die "doppelte Nachdenk-Schleife" geschickt, (sprich zweimal ums Haus laufen, und das ist ganz schön groß)...

Sehr erfreulich also, daß unser unerprobter Neuzugang auf Anhieb überzeugen konnte, ein qualifizierteres Urteil hätte ich mir nicht wünschen können, sehr fein.
Wir bedanken uns für Deine Bewertung und freuen uns, bald wieder Eure Gastgeber sein zu dürfen,
ganz liebe Grüße, Deine Hirtin

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Zum Guten Hirten
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Niederösterreich
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