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An-Do Fisch - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. September 2014
Experte
Stammersdorfer
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4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Vorgestern Abend im AnDo-Fisch am Yppenmarkt, im 16enten, angrenzend der Brunnenmarkt. Das Lokal ist öffentlich gut mit der 44er Bim, Station Yppengasse, zu erreichen.

Die Reservierung für drei, von vor einigen Tagen, hat problemlos funktioniert. Wir haben einen der Tische an der Glasfront bekommen, resp. sogar aussuchen dürfen. Das Lokal war zu späterer Stund maximal zur Hälfte gefüllt.

Die Tische mit weißen Tischtüchern gedeckt, die Stühle ausgesprochen gemütlich, eine Stahlrohrkonstruktion, die Sitzfläche mit Leder überzogen UND Armlehnen, das gefällt mir sehr gut. Im Lokal wurde recht viel mit Holz gearbeitet, einige Bilder hängen herum. Ich mache eine Art Schauküche, sowie eine Bar aus.

Drei männliche Kellner werken, sowie ein Chef, es gibt drei davon, wie mir die HP verriet.
Alle sehr freundlich, aufmerksam, flott, sie haben ihren Job gelernt, es wird nachgeschenkt, nachgefragt, aber keiner ist aufdringlich, hin und wieder kommt ein Schmäh, so stellen wir uns Service vor.

Den Beginn machten drei Glas Prosecco, Brioso Spumante, herrlich spritzig, fruchtig, passt, samt einem Krug Wiener Hochquelle.

Dann kam Weißbrot im Körberl, samt einem sehr guten, frischen Kräuterpesto, da konnte ich u.a. (wahrscheinlich) Petersilie und Dille ausmachen.

Wir hatten drei Vorspeisen und zwar die An-Do Fischsuppe, darin fanden sich Miesmuscheln, Garnelen, Tintenfisch, Lachs und etwas Gemüse, die Suppe dünn, würzig, für meinen Geschmack etwas eigen, wobei ich nicht sagen kann was es war, geschmeckt hat sie aber.
Weiters die Tatar Variationen aus Thunfisch, Lachs und Jakobsmuscheln, alle drei sehr fein im Geschmack, auf einer neutralen gelblichen Sauce samt Balsamico, da gab‘s nix auszusetzten, außer dass man alles vielleicht etwas würziger hätte machen können.
Als drittes hatten wir gebratene Jakobsmuscheln mit Cassava (Maniok) Optisch hat das wie eine Kürbissauce ausgesehen, geschmacklich war es eher einer Paradeissauce mit Erdäpfeln. Für mich ganz schwer zu beschreiben, es war jedenfalls sehr harmonisch und hat ganz ausgezeichnet zu den Muscheln gepasst.

Die Hauptspeisen waren ein Meeresfrüchteteller, der bestand aus Garnele, Oktopus, Calamari, Jakobsmuscheln, Rosmarinerdäpfel, rotem und grünem Paprika, sowie Zucchini. Alles perfekt auf den Punkt gebraten und sehr gut gewürzt. Dann gab’s Chili Pennette (bissfest) in einer würzigen Paradeissauce und oben drauf zwei Stück kross gebratenen Goldbrasse, das hat richtig gut zusammen gepasst, wobei ich persönlich nicht auf die Idee käme das zu kombinieren, aber da gibt es zum Glück Leute die was davon verstehen. Hauptspeise Nummer drei (schon wieder) Jakobsmuscheln auf einem Risotto mit Rosinen, Pinienkernen und man konnte auch Safranfäden erkennen. Herrlich in der Kombination, perfekt in der Würzung, für mich das Highlight des Abends.

Anzumerken ist die Größe der Portionen, von allem gab es reichlich, bei durchwegs sehr guter Qualität.

Was hatten wir zu trinken, da war ein Gemischten Satz Bisamberg 2013, vom Weingut Erich Franz aus 1190 Wien, zwar nicht sehr geruchsintensiv, aber sehr fruchtig im Geschmack, süffig wie man so schön sagt. Weiters ein Sauvignon Blanc 2013 vom Strauss aus Gamlitz, ein (Süd)Steirer, intensiver Geruch und Geschmack nach Stachelbeeren, das ist genau der Grund warum wir die Sauvis so lieben. Die Fluchtachterln kamen vom Weingut Hagn aus Mailberg im nördlichen NÖ, der Cuvee Colloredo, (Cabernet und Merlot) Jahrgang 2011, ein schwerer, kräftiger roter, aber sehr weich im Abgang, der perfekt Abschluss. PROST!

Der kleine schwarze starke vom Illy, irgendwann zwischendurch, ganz ausgezeichnet, die können ihn.

Alles in allem eine nettes Lokal, mit aufmerksamen professionellem Service und sehr guter Küche, wobei ich mir / wir uns, mit der Beschreibung der Speisen sehr schwer getan haben, da wir viele der Ingredienzien nicht kennen.

Wenn ich mit „meinen“ zwei Mädels unterwegs bin, handhaben wir es zumeist so, dass wir die Speisen quasi im Kreis gehen lassen, damit jeder von allem was hat und JA wir lieben Jakobsmuscheln.

Die Zeche mit Maut 190,-- Euro und wir sind zufrieden, mit dem großen roten Schienenfahrzeug wieder nach Hause gefahren.

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Kommentare (1)

am 25. September 2014 um 21:27

HGL, ohne Wenn und Aber, vom Gerry

Gefällt mir1
Experte
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An-Do Fisch
Yppenplatz 226
1160 Wien
Yppenmarkt
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