RestaurantTester.at
Home Mein Profil Lokal Guides Events Lokal eintragen

Kaisaki - Bewertung

am 3. September 2014
OnlyL
1
1
5Speisen
4Ambiente
5Service

Ich kann mit dieser Bewertung nur über den Running-Sushi Teil des Restaurants sprechen, da ich nur diesen, dafür aber schon öfters, ausprobiert habe. Ich gehe seit bald zwei Jahren regelmäßig mit Freunden/Besuch dorthin essen, aus einigen guten Gründen:
Das Essen ist, einmal davon abgesehen, dass es einfach gut zubereitet ist und entsprechend schmeckt, sehr abwechslungsreich, es sind einige Speisen dabei, die in anderen Running Sushis nicht zu finden wären (zB gebratene Kartoffeln, Eispalatschinken). Die Sushi ansich sind köstlich.
Preismäßig voll in Ordnung, ich zahle für 2 Personen alles in allem ca 25-30 Euro wenn ich dort hingehe (inklusive Trinkgeld, Getränke)
Absoluter Geheimptipp! :)

Was meinst du zu dieser Bewertung?
Hilfreich?Ja2Gefällt mirLesenswert

Kommentare (19)

am 5. September 2014 um 02:29

Klingt vernünftig.

Gefällt mir
Experte
48
22
am 4. September 2014 um 23:38

Lachs ist auch ziemlich neu in der Sashimi & Sashimiküche, zumindest in Asien. Ich erinnere mich an meine Mutter die früher in Piefkanistan in den 70er und 80er den Sashimi selbst für uns und die Gäste zubereitete. Meistens hat sie den Fisch immer beim Nordsee vorbestellt mit dem hinweis auf Sashimi. Dabei handelte es sich fast immer um Steinbutt, Heilbutt oder Scholle und niemals Lachs. ich bin froh, wenn ich hier in Wien mal Saba Sushi (Makrele) bekomme oder anständiges Unagi (Aal mariniert). Diese gehören aber schon zu den besseren Läden, wenn sie das im Angebot haben. Aber auch Forellensashimi habe ich schon probiert auf einer Forellenfarm. Wir hatten unseren eigenen Sushimeister dabei ;)

Gefällt mir
Experte
152
83
am 4. September 2014 um 19:00

cmling: Der Sushi Brunch im Unkai (oben) kostet 33,-- -> und ich finde das ehrlich gesagt erstaunlich billig; verglichen mit dem was man sonst so an Brunch in Wien um teilweise mehr Geld bekommt...

Gefällt mir
Experte
54
8
am 4. September 2014 um 18:34

@SSW: 감사합니다, gam sa ham ni da! So können wir den Deutschunterricht umgehen, 좋은 하루 보내세요! ;)

Sagt Niki Lauda in diesen TV-Spots nicht auch: "Ich habe nichts zu verschenken"? Oder kann ich auch nicht mehr deutsch?

Gefällt mir
Experte
58
16
am 4. September 2014 um 18:25

Ich wollte nur sagen, daß ich nichts über die Preise im Unkai Sushi weiß. Es ist natürlich klar, daß in einem führenden Hotel an der Ringstraße sie kaum gemütlich sein können.

Im Unkai oben war es teuer, aber lohnend. Ich war das erste Mal bald nach einem Aufenthalt in Osaka (geschäftlich, wurde von Japanern, die das Beste ihrer Küche zeigen wollten, regelmäßig verwöhnt) dort und fühlte mich um neuntausend Kilometer transportiert.

Bonus: Seiji Ozawa an einem Nebentisch, in eine Partitur versunken.

Gefällt mir
Experte
48
22
am 4. September 2014 um 18:12

Bratkartoffeln und Eis-Palas in einem Sushi-Lokal, o tempora, o mores! Wenn schon, dann konsequent: running-Haße mit running-Buck'l und running-16er Blech. Running-Eitrige lass' ich ob der ungustigen Doppelbedeutung aus.

Seriously, - volle Zustimmung zu Langnans Kommentar

Gefällt mir1
Experte
80
48
am 4. September 2014 um 18:10

HelmuthS, von Sushi allgemein war auch nicht die Rede. Du hast geschrieben: "Von den Running's nehme ich mitterweile wieder Abstand..." und mein Kommentar gilt auch der Running Sushi, siehe unten.

Falls wir echt über Sushi allgemein sprechen, dann ist die Liebe für Lachs auch nicht traditionell für die Sushi-Küche. Japaner aßen vor den 90er Jahren kaum Lachs als Sushi oder Sashimi. Dieser Art von Lachs, Salmo salar, der heute in den USA und Europa für Sushi verwendet wird, gab es in Japan überhaupt nicht. In Japan lebt der "Oncorhynchus meta", auch eine Lachsart, aber die Japaner aßen ihn fast nie roh. Der ist zu fett, nicht edel genug für Sushi und die Parasitengefahr ist nicht zu unterschätzen. Der Lachs wird gegart oder als "narezushi" verwendet. Das ist ein "gegarter" Sushi, wo der Fisch gehäutet, gesalzen und ca. sechs Monate im Holzeimer heranreift.

In den 70er produzierten die Norweger extrem viel atlantischer Lachs. Sie wollten die Japaner als Käufer haben, stießen aber mit dem Kopf an die Wand weil dieser Lachs in der japanischer Küche keinen Platz hatte, auch zu fett. Schon gar nicht als Sushi, Parasitengefahr beim Rohverzehr. Die Norweger bemühten sich Jahren, erst in den 80er importierte Japan den norwegischen Lachs. Die Bevölkerung mochte ihn aber nicht so gern und aß ihn auch nur gegart. Erst als der Lachs in den amerikanischen Sushi-Läden vermarktet wurde, lernten die Japaner, wie so oft ihn ihrer Geschichte, vom Ausland und kopierten diese Version der Sushi-Kreation. Mitte der 90er war der Lachs endlich populär als Sushi in Japan. Lachs muss vor dem Verzehr schockgefroren werden oder mit UV-Licht bearbeitet, um eventuelle Parasiten abzutöten. In fast allen traditionellen Edo-Sushi Lokale, findet man keinen Lachs, sonder Steinbutt, Thunfisch, Tintenfisch, Aal, Muscheln, usw..

Falls du irgendwann ein gutes Sushi-Lokal besuchst, bestell dann vielleicht was anderes als Lachs.

Gefällt mir2
Experte
58
16
am 4. September 2014 um 16:48

Danke für den Deutschunterricht.

Gefällt mir1
Experte
152
83
am 4. September 2014 um 15:43

Meine Einwände sind niemals ein Grund ein Lokal nicht zu besuchen.
Was mir nicht passt, kann bei anderen wiederum passen und umgekehrt. Das akzeptiere ich voll und ganz. Essen muss nicht billig sein aber es sollte PREISWERT sein, also seinem Preis entsprechen.
Wenn dem nicht so ist, gehe icheben halt nicht mehr hin. Ich habe ja auch nichts zu verschenken...

Gefällt mir
Experte
152
83
am 4. September 2014 um 10:41

Das Unkai Sushi ist sicher nicht schlecht, aber für das gebotene einfach zu teuer und deshalb für mich persönlich uninteressant.
Es werden dort auch nur die üblichen Verdächtigen verarbeitet.
Vielleicht in einer besseren Qualität und Ambiente, ja...

Gefällt mir
Experte
152
83
am 4. September 2014 um 10:32

langnan, du sprichst mir mal wieder aus der ganzen Seele! Meine Hochachtung!

Gefällt mir
Experte
152
83
am 4. September 2014 um 09:12

@HelmuthS: Running Sushi würde ich nicht allgemein als Junk-Food bezeichnen. Dies ist in Österreich der Fall, weil erstens auf Grund der geographischen Lage kein großer Vielfalt an Meeresfrüchte vorliegt. Karpfen, Forelle, Hecht usw. an Süswasserfischen eignen sich sehr schlecht für den Rohverzehr, neben dem schlechten Geschmack darf man sich auch nicht vor dem Fischbandwurm fürchten. Zweitens begnügen sich die meisten heimischen Besucher sich mit minderwertigen Running Sushi, wo der Koch sicher nicht ein hartes Training hinter sich hat. Oft gibt es gar keinen richtigen Sushi-Koch und der Reisklumpen wird maschinell hergestellt und eine Scheibe Fisch rauflegen, voilà! Viele von den Kunden sind schon so begeistert, Lachs, Butterfisch, Thunfisch, Garnele, paar Makis und schon ist man "Kenner" der Sushi-Welt. Das selbe gilt auch für die chinesische Küche. Da ist es nicht schwer mit wenig Qualität ein Restaurant zu betreiben.

In Japan, China, Korea kann Running Sushi sehr gut sein, manchmal ist der Fisch frisch vom Markt, manchmal aufgetaut. Es wird pro Teller berechnet und selten all you can eat. Preis kann pro Teller von einem Euro bis ca. 15 € (1 Stück) je nach Zutaten und Zubereitungsart schwanken. In den traditionellen Sushi-Bars, wo der Meister die Technik wie zur Edo-Zeit anwendet und vor deine Augen zubereitet, ist es noch viel teurer. Dafür sind die Fische sicher frisch vom Markt und alle Zutaten werden selbst vorbereitet.

Gefällt mir4
Experte
58
16
am 4. September 2014 um 08:26

Das Kaisaki war vor ca. acht Jahren ein Geheimtipp. Damals war der Sushi ordentlich belegt, warme Speisen aus dem Wok waren aber meistens versalzen und es gab keinen Dunstabzug in der Küche. Später änderte sich vieles negativ.

Bei meinem letzten Besuch war eine österreichische Dame ganz angetan vom Yang-Mei Kompott (Myrica rubra) Link vom Fließband. Sie fragte den Koch was das sei und er antwortete mit "Japanischer Kirsche". Kulturelle Irreführung finde ich noch abstoßender als ein schlechtes Essen. Wie kommt es dazu, dass ein Mensch sich über eine fremde Kultur erkunden möchte und dafür falsche Informationen erhält? Wenn ein chinesischer Landsmann mich fragen würde "Was ist das Grüne in den Mozartskugeln" und ich antworte mit "Grünes Teepulver", dann versteht er das vielleicht besser als "Marzipan", aber ich habe ihm in die Irre geführt.

Gefällt mir3
Experte
58
16
am 4. September 2014 um 06:47

Das Unkai Sushi im Erdgeschoß des Grand Hotels müßte ordentlich sein.
Ich war einige Male im Unkai im obersten Stock und sehr zufrieden.

Gefällt mir2
Experte
48
22
am 4. September 2014 um 03:27

Geheim sollte dieser Tipp bleiben.

Gefällt mir1
Experte
48
22
am 3. September 2014 um 23:51

Link

Damit ihr mal endlich mal eine Idee von einem vernünftigen Running Sushi bekommt.

Gefällt mir2
Experte
152
83
am 3. September 2014 um 23:38

"Absoluter Geheimptipp! :)" OMG! (Facepalm!)

...gebratene Kartoffeln, Eispalatschinken beim Running Sushi...das einzige was danach rennt bin ich...und zwar weit weg von diesem Laden!

Gefällt mir
Experte
152
83
am 3. September 2014 um 23:07

Also wenn die da noch Petersilerdäpfel, Nockerl und Powidltatschgerl haben dann muss ich da hin!

Gefällt mir
21
0
am 3. September 2014 um 16:02

Wer braucht beim Asiaten Bratkartoffeln und Eispalatschinken?

Gefällt mir7
Experte
63
50
Kaisaki
Laudongasse 24
1080 Wien
Speisen
Ambiente
Service
34
32
37
14 Bewertungen
Kaisaki - Karte
Zum Lokal »
Zum Lokal »
Home|Sitemap|Neue Lokaleinträge|Neu anmelden|Lokal eintragen|Hilfe|AGB & Datenschutz

Copyright © 2008-2016 RestaurantTester.at
Cookies helfen uns, Ihnen eine bessere Erfahrung auf dieser Website zu bieten.
Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Mehr Info
OK