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Gösser Eck - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 11. August 2014
Experte
hbg338
389
56
29
3Speisen
4Ambiente
3Service
22 Fotos1 Check-In

Das Gösser-Eck befindet sich unweit vom Calafatiplatz. Zu erreichen am besten mit der U2 bis zur Station Messe und um dann zurück die Ausstellungsstraße zum Casino. Links in die Kastanienallee und nach wenigen Schritten ist auf der rechten Seite das Lokal. Wer es noch kannte ein Stück weiter war der Walfisch(ehemaliges legendäres Praterlokal) und ist der Tobogan (Riesenholzrutsche). Das Highlight des Lokals ist natürlich der große Gastgarten. Bestückt mit mächtigen Sonnenschirmen von der Hausbrauerei. Auch Baumbestand ist vorhanden. Alles im allem macht der Garten einen gemütlichen und gepflegten Eindruck. Dieser war auch unter der Woche gut besucht. Dafür war ich im Innenbereich der einzige Gast. Mich jedoch zog es in das Lokalinnere wo ich auch dank der 30 Grad im Schatten der einzige Gast war. Jedoch mich interessierte die Optik des Lokals.

Durchwegs dunkle Holzverkleidung der Wände dazu klassisch weißer Verputz. Werbetafeln von der Brauerei, alte Fotographien, Bierzapfhähne als Auszeichnung von diversen Bierzapfbewerben. Sehr gemütlich und die klassische Bierlokaleinrichtung. Wenn ich mir ein Bierlokal vorstelle dann in etwa so wie hier. Die Toilettenanlagen nicht die neuesten jedoch in gutem Zustand.

Da sich die Servicedame im Garten am anderen Ende des Lokals befand war ich so frei und bediente mich selbst bei der Speisekarte vom Nachbartisch. Auf meinen war keine vorhanden. Hätte ja einen Tisch mit Karte wählen können also kein Makel bei der Bewertung. Leider war die Karte im Lokal nicht so aufwendig wie die auf der Homepage. Vielleicht gibt es eine Wochenendkarte die aufwendiger ist. Nichts desto trotz das große Obi gespritzt (schmerzhafte um grenzwertige € 4,20) gibt es immer und überall. Also eines für mich bei der mittlerweile ins Lokal gekommene Servicedame bestellt. Zum Speisen eine Frittatensuppe( € 3,20) und als Hauptspeise ein Rindsgulasch mit Serviettenknödel ( € 8,90).

Während meiner Wartezeit auf meine Speisen viel mir der Spruch von Kurti Blahovec im Mundl ein der in einer Szene wie er im Prater Luftballons verkaufte sagte „Wir im Prater sind eine große Familie“. Denn der Kassier von der gegenüberliegenden Geisterbahn stand im Lokal und bestellte ein halbes Backhuhn, was die Servicedame mit „Ich bring‘s eh rüber“ kommentierte. Sympathische Art obwohl die Servicedame alleine für die Gästebestellungen zuständig war.

Bevor das Backhuhn zur Geisterbahn serviert wurde kam meine Frittatensuppe. Eine sehr große dampfende Portion in einem Suppenteller. Der komplette Teller mit ziemlich grob geschnittenen Frittaten bedeckt. So stell ich mir eine Suppe optisch vor. Nachdem ich einige Zeit zum Auskühlen der Suppe verstreichen ließ konnte ich feststellen dass die Qualität und die Optik absolut konform gingen. Die Rindsuppe tadellos im Geschmack und die Frittaten von Hand gemacht. Einfach köstlich. Das Sättigungsgefühl war schon leicht vorhanden nach der großen Suppenportion.

Das anschließende Rindsgulasch konnte leider mit der Suppe nicht ganz mithalten. Farblich und die Konsistenz der Sauce einwandfrei. Leider aber nicht sehr geschmackvoll. Ich kann aber nicht sagen was fehlte. Leider keine Kochkenntnisse bei mir vorhanden . Auch die Serviettenknödel die nach Fertigprodukt aussahen oder zumindest so schmeckten waren kein Gaumenschmaus. Schade. Positiv war für mich das der Saft nicht zu scharf war. Für einen schärfe bedingten Normalesser schmeckte sie wahrscheinlich fad. Das Fleisch war tadellos weich jedoch fehlte mir die typischen Fettränder beim Gulaschfleisch. Esse zwar nicht oft Gulasch aber das gehört für mich schon dazu. Eventuell dürfen sogar kleine Flaxen ond Kruspeln sein. Das anschließende große Soda (€ 2,80) zu Sicherheit schon als Feuerlöscher wegen der eventuellen Schärfe bestellt war nur als Durstlöscher gegen die Hitze gut.

Die Servicedame macht einen unauffälligen Job. Bestellung aufnehmen, Trinken serviere, Essen servieren, abserviere, kassieren. Die Frage ob alles in Ordnung war und geschmeckt hat wurde nicht gestellt.

Da ich kein großer und Praterbesucher bin kann ich nicht sagen ob ich wieder komme. Jedoch als Alternative zum Kolarik Imperium kann man es schon besuchen da ein Teil des Speisenangebotes konträr ist.

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Kommentare (3)

am 11. August 2014 um 20:18

cmling:Toboggan gibt es noch
Helmuth: Die Onlinekarte ist nicht ident mit der Lokalkarte habe ich aber geschrieben. Darum Fotos.

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Experte
389
56
am 11. August 2014 um 20:05

€ 4,20 für ein Obi gespritzt ist wirklich heftig, paßt auch nicht zu den anderen Preisen; sonderbar.

Ich war schon lange nicht mehr im Prater und bin traurig, daß der Walfisch und der Toboggan nicht mehr existieren.

Hypothese zum langweiligen Gulasch: Ganz einfach nicht korrekt (also nicht übertrieben, sondern angenehm) gewürzt.

Danke für die Bewertung!

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Experte
48
22
am 11. August 2014 um 19:52

YES, hbg338, so etwas ist eine Bewertung...
HGL vom Gerry

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Experte
215
47
Gösser Eck
Prater 36
1020 Wien
Speisen
Ambiente
Service
35
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7 Bewertungen
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