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Konstantin Filippou - Bewertung

am 23. Juli 2014
ManWein
11
1
3
5Speisen
3Ambiente
4Service

Nachdem man nun schon mehrfach davon gehört hat gilt es, auch diesem Restaurant einen Besuch abzustatten. Die versuchte Reservierung zwei Tage davor schlägt fehl und man wird mit der Warteliste vertröstet, dann aber schon am nächsten Tag angerufen, daß doch ein Tisch frei ist.
Und Glück, das man hat, ist auch noch der Kitchentable frei, der sich als wahre Offenbarung entpuppt.
Das Lokal selbst kann einem in seiner Zurückhaltung gefallen, muß es aber nicht. Die Möbel erinnern einen teilweise eher an Studentenheime - und auch da wird man bei IKEA peppigere Tische finden. Immerhin hat man mit 9.47 aber wohl als erste Adresse in Wien das Besteck mit den stylischen Messern aus Frankreich geholt - ein guter Griff! Man hofft also, daß man sich hier auf das wesentliche konzentriert -und wird nicht enttäuscht!

Schon die vor einem auf diesem Tisch zubereiteten amuse gueule zeigen eindrucksvoll, daß man hier nicht das übliche erwarten darf und muß. Und so geht es dann Schlag auf Schlag. Ein Gang nach dem anderen scheint kreativer als der vorige - man staunt noch, schon wird man wieder überrascht. Mit der glücklichen Tischwahl kommt man noch dazu in den Genuss, Personal und Philosophie des Hauses besser kennen zu lernen.
Der Service ist überaus nett und freundlich - am Anfang hätte man sich vielleicht doch vom Sommelier ein wenig mehr Beratung gewünscht, nach der ersten, ausgezeichneten Flasche, wird dieses Manko aber nachgeholt und mehr als ausgeglichen.
Auffallend auch die Preisgestaltung - natürlich nicht geschenkt, für das, was man bekommt, aber mehr als angemessen - da dürfen sich andere Lokale mit deutlich weniger Kreativität durchaus verstecken.... Auch, was die Weine betrifft: die Karte ist abwechslungsreich, offen für unbekanntes und durchaus kulant kalkuliert.
Angenehm auch, daß es zwei Menüs und sonst nichts gibt. Dauernörgler und Sonderdiätophile, die ihre Selbstbestätigung in der Umbestellung von Gerichten finden, werden hier nicht glücklich. Zu durchkomponiert, mit perfekter Präzision angerichtet sind hier die Gerichte. Diese in Wien eher unbekannte Kompromisslosigkeit gefällt - wer damit nicht kann, muss ja schließlich nicht kommen.
Die gelegentlich bemängelte Portionsgröße kann auch nicht nachvollzogen werden: man isst hier schließlich nicht beim Wirten ums Eck, um platzend rauszugehen. Freilich sind die Portionen aber derart angerichtet und überaus kunstvoll gestaltet, daß man seine Begleitung nicht kosten lassen kann, ohne wesentliche Elemente seines Ganges zu verlieren. Aber seien wir ehrlich: kosten lässt man einander bestenfalls beim Chinesen.... Und es ist die deutlich bessere Alternative, einfach nochmals zu Konstantin Filippou zu gehen, um auch das zweite Menu zu probieren.

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Kommentare (1)

am 23. Juli 2014 um 17:53

Was haben Sie gegessen? Das wäre doch interessant zu wissen.

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Experte
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22
Konstantin Filippou
Dominikanerbastei 17
1010 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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40
40
8 Bewertungen
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