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Einkehr Weisser Esel - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. Mai 2014
Experte
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3Speisen
3Ambiente
3Service
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Ich kannte das Lokal noch als „Heurigenstüberl Zum Sailer Toni“. Vor einigen Jahren ging dieser in Pension danach wurde aus diesem Lokal „Zur Reblaus“ und jetzt ist die Heurigenzeit vorbei und es wurde das Gasthaus „Einkehr weißer Esel“. Ein Lokal mit klassischer Wiener Küche. Dank der Linienenänderung der Wiener Linien gibt es die Möglichkeit in unmittelbarer Nähe eine Straßenbahnlinien und eine Autobusverbindung zu erreichen. Auch für Selbstfahrer mit dem Auto ist die Parkplatzsituation nicht schlecht. Bei meinen Besuch am Samstag gegen 13:30 parkte ich gegenüber vom Lokal.

Das Lokal erreicht man über den, dank des schlechten Wetters natürlich nicht geöffneten Gastgartens. Dieser liegt vom Straßenlärm abgeschirmt hinter dem Gebäude umgeben von einigen Sträuchern und einen Jägerzaun. Leider ist die Fassade der benachbarten Halle nicht zu kaschieren, aber wenn man die richtige Sitzposition hat sieht man die Fassade nicht. Hier im Freibereich befindet sich auch der Zugang zu den Toilettenanlagen. Dieses kann bei Schlechtwetter natürlich zu einigen Problemen führen. Das Lokal selbst besteht aus einen mittelgroßen Raum der Platz für ca. 80 Personen(geschätzt) bietet. Allerdings bietet das Lokal keine Unterteilung zwischen Raucher und Nichtraucher. Also entweder oder, und hier wird geraucht. Bei meinen Besuch nicht so störend das die Türe offenstand und fast keine Gäste hier waren. Wenn das Lokal voll ist im Winter, wird es wahrscheinlich heftig.

Da alle Tische mit einen Reserviert Schild bestückt waren und es zum guten Umgangston gehört fragte ich ob es für eine Person kurzfristig einen freien Platz und ob noch Küchenbetrieb ist. Ein Platz an einen Tisch für 4 Personen wurde mir angeboten und betreffend des Küchenbetriebes mir umgehen die Speisekarte übergeben. Den großen Apfelsaft gespritzt bestellte ich sofort, bevor die Dame meinen Tisch verließ. Wie am Beginn erwähnt ist die Speisenauswahl auf die klassische gängige Wiener Wirtshausküche fixiert. Klassische Suppen, Salate, paniertes von Huhn und Schwein, Rostbraten, Tafelspitz, Steak, Grillteller, Spare Ribs, diverse Nachspeisen. Bier gibt es von Budweiser oder Schremser. Allerdings ist die Onlinekarte nicht ganz ident mit der Karte vor Ort. Den zu Hause schon ins Auge gefassten gebackenen Schweinslungenbraten gab es auf der Lokalkarte nicht.

Ich bestellte eine laut Speisekarte hausgemachte Leberknödelsuppe, Wiener Schweinsschnitzel. Die Frage ob ich einen Salat wolle verwunderte mich etwas den wer ist ein Schnitzel ohne Beilage. Ein klassischer Erdäpfelsalat wurde hinzugefügt. Während der Wartezeit konnte ich mich der Optik des Lokales widmen. Hellere Holztische und Sessel mit der gelblichen Wandfarbe und der kräftigen Beleuchtung wirkt es sehr freundlich. Dazwischen aufgelockert durch alte dunkle Holzträger. Einige Bilder an den Wänden. Sehr gemütlich eingerichtet.

Die in einer klassischen Suppenschüssel gebracht Leberknödelsuppe, diesmal nicht von der Dame hinter der Schank sondern von einem Kellner, war sehr heiß, reichhaltig, mit Schnittlauch garniert und was das wichtigste ist hervorragend. Salz und Pfeffer und, wenn auch nicht am Tisch aber in Sichtweite, das Maggiflascherl waren nicht nötig. Das Leberknödel die richtige Festigkeit, nicht zu weich aber auch nicht zu hart. Die Suppe farblich perfekt und auch genauso geschmackvoll wie es für eine Rindsuppe sein soll.

Kaum die leere Suppenschüssel zu Seite gestellt brachte der Kellner eine recht große Schale mit dem Erdäpfelsalat. Dieser auch wie die Suppe mit Schnittlauch garniert und nach der ersten Kostprobe gut temperiert. Das kurz darauf gebrachte Schnitzel war mittelgroß. Nichts was einen größenmäßig vom Hocker haut. Eine Pardeiserspalte, ein Stück Gurke und ein kleines Salatblatt neben der Zitrone als Garnierung. Geschmacklich fällt es gegenüber der Leberknödelsuppe klar und gegenüber Dem Salat etwas ab. Kein Würze, weder das Fleisch noch die Panier. Auch nachsalzen bringt nicht viel. Die Fleischqualität ist allerdings in Ordnung. Kein Fett, keine Flaxen in Ordnung.

Auch über das Service gibt es nichts negatives zu sagen. Es wurde beim abservieren nachgefragt ob es in Ordnung war. Der Wunsch zum zahlen auch prompt erfüllt. Hier jedoch ist mir etwas sauer aufgestoßen das sich der Erdäpfelsalat doch mit recht heftigen € 3,20 zu Buche schlägt. Damit ist der Speisekartenpreis vom Wiener natürlich nicht mehr so günstig. Knapp unter € 10,--. Das Obi gespritzt blieb knapp unter der € 4,-- Schallmauer.

Mein Fazit. Optisch ansprechendes, sauberes kleines Lokal mit ansprechendem Gastgarten. Jedoch war für mich Persönlich der Wohlfühlfaktor nicht gegeben. Ohne jetzt irgendetwas absolut negatives zu finden es gab auch in der Vergangenheit schon hin und wieder Lokale wo der Funke zu mir nicht übergesprungen ist. Klingt pervers kann es jedoch nicht anders erklären. So wie es meinen Vortester gefallen hat muss es halt anderes auch geben. Irgendwie auch gut so, den sonst gebe es nur Einheitslokale.

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Kommentare (2)

am 17. Mai 2014 um 19:44

SSW-Danke

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am 17. Mai 2014 um 19:40
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Einkehr Weisser Esel
Hirschstettner Straße 11
1220 Wien
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