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LA GONDOLA - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 7. Mai 2014
Experte
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3Speisen
4Ambiente
3Service
12 Fotos1 Check-In

Die Gegend am Spittelberg war für mich bis jetzt nur durch den alljährlichen Christkindlmarkt ein Begriff. Auch dieser Besuch liegt schon etliche Jahre zurück. Sonst hatte ich eher die Vermutung dass sich hier Touristen aus den naheliegenden Museen oder der Mariahilfer Straße her verirren. Durch einen Beitrag auf Link bin ich dann auf die Pizzeria La Gondola aufmerksam geworden. Was mich noch neugieriger machte war der Hinweis dass es hier klassische Holzofenpizza gibt. Mit der U-Bahnlinie U3 oder U2 bis Station Volkstheater, den Aufgang Volkstheater/Burggasse nehmen und die Burggasse wenige Schritte stadtauswärts auf der linken Straßenseite befindet sich das Lokal. Parkplätze sind hier natürlich Mangelware.

Dank der großen Glasfront betritt man einen sehr hellen Gastraum. Durch die hellen Möbel und der hellen Wandfarbe wird dieser Eindruck noch verstärkt. Man steht allerdings beim Erstbesuch etwas verloren hier, da die Schank erst durch einen Verbindungsgang an den Toiletten vorbei erreicht wird und hier noch kein Personal anzutreffen war. Ein Wort noch zu den Toiletten. Diese sind das absolute farbliche Gegenstück zum Lokal. Total in schwarz gehalten, total dunkel, jedoch für mich zählen sie zu den schönsten Toilettenanlagen die ich je in Gastronomiebetrieben vorgefunden habe. Optisch wahrlich eine Augenweide, auch die Sauberkeit war am frühen Nachmittag noch tadellos.

Im optisch ebenfalls gleich wie der Eingangsraum gestalteten Schankraum ist der große Pizzaofen im Küchenbereich dominierend. Dahinter befindet sich durch eine Schwingtüre getrennt der nicht einsehbare Küchenbereich. Neben der Schwingtüre ist eine alte Proscuitto Schneidemaschine wie man sie eher nur mehr selten sieht. Auch ein Weinschrank mit diversen italienischen Weinen steht in diesem Bereich. Was aber am auffälligsten ist sind die Wandmosaike die sich über sämtliche Wände des Lokales erstrecken. Teilweise mit kleinen Spiegeln bestückt. Durch die bunten Mosaiksteine bekommt das an und für sich schon helle und freundliche Lokal noch einen gewissen Touch. Der Schanigarten befindet sich Gott sei Dank in der verkehrsberuhigten Gutenberggasse, er liegt auch noch leicht zurückgesetzt dadurch sind die paar Tische schön vom Verkehrslärm der Burggasse abgeschirmt. Eine Grünoase darf man sich jedoch keine erwarten. Ein paar Kübelpflanzen beim Nachbarlokal, das war es.

Ein kleiner Tisch für zwei Personen neben dem Ausgang zum Schanigarten wurde mir von Chef des Hauses, der auch für das Service zuständig war, angeboten. Ein großes Obi gespritzt naturtrüb( um überraschend günstige €3,50) sofort bestellt und aus der Pizzaseite der Speisekarte eine Provenciale(€8,90)bestellt. Die Karte bietet die ganzen Klassiker an Speisen die man in einer Pizzeria in Wien erwartet. Einige untypische Speisen wie Rindsgulasch oder Holzhackersteak finden sich auch auf der Karte. Erwähnenswert wegen des Preises wäre das Wiener Schnitzel vom Kalb um € 10,90. Größe und Qualität entzieht sich aber meiner Kenntnis. Das Bier kommt aus der Stiegl Brauerei

Die Pizza wurde von einer Dame zubereitet. Die etwas finster schauende Dame brachte mich trotz freien Blick auf ihren Arbeitsplatz um das Vergnügen den Pizzateig durch die Luft zu fliegen zu sehen da sie diesen recht unspektakulär ausrollte. Schade.

Nach der üblichen recht kurzen Wartezeit auf eine Pizza brachte mir der Chef dann diese. Größe war in Ordnung. Nicht überdimensional wie in manchen Lokalen wo man glaubt sie müssen den Wettbewerb „Wer bäckt die größte Pizza“ gewinnen. Der Mais Portion war etwas wenig, aber dafür der Speck reichlich vorhanden. Dadurch war die Auflage mit etwas geronnen Fett vom Speck überzogen. Hätte man abtupfen können. Dafür war sie aber geschmacklich schön würzig. Die zwei kleinen Pfefferoni hatten es allerding in sich. Extrem scharf die beiden. Vermisst habe ich den typischen flaumigen Pizzarand wie er normalerweise im Holzofen entsteht. Leider ist das immer häufiger das die Pizzen vom Holzofen sich fast nicht mehr vom Elektroofen unterscheiden. Wurde früher anders Pizza gebacken? Der Boden war schön dünn und leicht knusprig, allerdings nicht verbrannt. Alles in allem geschmacklich in Ordnung. Hat mich nicht vom Hocker gerissen war aber auch nicht enttäuscht.

Das Service unauffällig. Grüßen, Platz zuweisen, servieren, abservieren ohne nachzufragen ob es in Ordnung war, kassieren und verabschiedet. Das war es.

Extra noch hinfahren würde ich nicht noch einmal. Wenn man in der Nähe hungrig ist, und flott und nicht überteuert speisen will ist man hier sicher gut bedient. Dank der recht guten Verkehrsanbindung auch einen kleinen Umweg wert.

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Kommentare (4)

am 7. Mai 2014 um 18:34

Danke das ich mit meinen Geschmack richtig liege.

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Experte
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am 7. Mai 2014 um 18:02

Schließe mich SSW an! Und ich habe auch das Gefühl, Holzofenpizze waren früher anders...

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48
22
am 7. Mai 2014 um 17:39

Danke>SSW

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389
56
am 7. Mai 2014 um 17:09
Experte
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83
LA GONDOLA
Burggasse 15
1070 Wien
Speisen
Ambiente
Service
30
40
30
1 Bewertung
LA GONDOLA - Karte
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