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Zum Renner - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 3. Mai 2014
Experte
hbg338
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2Speisen
4Ambiente
3Service
14 Fotos1 Check-In

Als begeisterter Rindfleischesser war es schon lange an der Zeit einmal beim Renner zu speisen. Das Lokal selbst liegt am Nußdorfer Platz. Straßenbahnhaltestelle der Linie D befindet sich in unmittelbaren Nähe, nur wenige Schritte entfernt. Parkplätz sind trotz einiger Kurzparkzonen nicht leicht zu finden. Das große Gebäude mit der auffälligen gelben Fassade ist nicht zu übersehen, und gleich nach dem Eingang des Einfahrtsähnlichen Tores befindet sich links eine Türe mit der Aufschrift „Schankstüberl“, Gegenüber ist auch noch ein Gastraum und über den Hof durch den Gastgarten, der dank Regenwetter aber nicht geöffnet hatte, gibt es noch einen weiteren Raum. Der Gastgarten mit den vielen verschiedenen Bäumen ist eine wahre Grünoase und bietet sicher einen schönen Rahmen zum Essen bei geeignetem Wetter.

Da es eine spontaner Besuch war hatte ich nicht reserviert, in der Hoffnung einen Einzelplatz würden sich schon noch haben. Also bei der Schankstüberl Türe hinein, vermutend hier laut der Raumbezeichnung doch das Personal die für die Tischvergabe zuständig sind anzutreffen. Ich hatte Glück und war hier richtig. Ein Ober bat mir einen Platz an, allerding mit der Zeitbeschränkung von nicht ganz 1:30 Stunden. Wenn die Küche flott ist passt es. Die Speisekarte wurde sofort überreicht und das große Obi gespritzt um € 4,00 auch gleich bestellt. Ich hatte ja nichts zu verschenken, in diesem Fall Zeit wegen der nachfolgenden Reservierung.
Da am Tisch sich ein Aschenbecher befand dürfte hier der Rauchbereich sein. Störende Gerüche habe ich jedoch nicht bemerkt.

Da ich mich schon zu Hause schlau gemacht hatte war meine Wahl schnell getroffen. Eine Frittatensuppe um€ 3,90 und das Rostbratensteak 600g. mit Braterdäpfeln um € 28,20 und einmal zusätzlich Knoblauchbutter um € 1,60. Während der Wartezeit konnte ich das sehr geschmackvoll eingerichtete und durchgestylte Lokal begutachten. Rustikal von den Deckenleuchtern bis zu den Vorhängen, auch die Tischplatte passte mit der Bemalung perfekt zu den anderen Einrichtungsgegenständen. Auch die Bekleidung des Servicepersonals war einheitlich im Trachtenlook. Sehr stimmig und auch geschmackvoll.

Die Frittatensuppe war recht flott an meinen Tisch. Großer mit reichlichen Frittaten gefüllter Suppenteller. Dazu reichlich Schnittlauch und Suppengemüse. Optisch sehr ansprechend. Die Frittaten, dank der unregelmäßigen Form und Größe mit ziemlicher Sicherheit hausgemacht. Leider hat die Suppe geschmacklich absolut nicht meinen Erwartungen entsprochen. Für ein Lokal das als Hauptaugenmerk auf der Speisekarte Rindfleisch in allen erdenklichen Varianten anbietet, war sie absolut geschmacklos und auch die helle Farbe war untypisch. Da nutzte auch reichlich Salz nichts. Weit entfernt von einer kräftigen Rindssuppe. Schade um das Gemüse und die Frittaten.

Die Wartezeit auf mein Steak vertrieb ich mir mit Tischrücken. Nein nicht um mit Geister oder Toten zu kommunizieren sondern um endlich die richtige Stelle zu finden wo dieser nicht so stark wackelt. Sollte eigentlich nicht sein und zumindest beim Eindecken dem Personal auffallen, und das auch beheben. Leider waren meine Versuche nicht von Erfolg gekrönt und ich fixierte den Tisch für die restliche Zeit mit meinen Oberschenkel.

Als erstes kam eine Schüssel mit einer recht großen Portion Knoblauchbutter. Diese war auf Eiswürfel zur Kühlung gelegt. Habe ich in dieser Form noch nicht gesehen, war aber effektiv und die Butter war nicht zu weich aber auch schön teilbar. Kurz darauf kam eine Schüssel mit Braterdäpfeln. Etwas groß geschnitten, aber reichlich. Das Steak folgte sofort darauf. Leider war der Anblick trotz der Größe für mich eine Enttäuschung. Ich hatte ein klassisches Steak erwartet. Leider lag vor mir ein großes Stück Rostbraten in der Art eines Zwiebelrostbratens nur ohne Zwiebel. Reichlich Sauce sodass ich die für das Steak vorgesehene Knoblauchbutter nur für die Braterdäpfel verwenden konnte. Die Knoblauchbutter war auch geschmacklich eher eine Kräuterbutter als eine Knoblauchbutter. Das Steak war zwar perfekt medium gebraten, das Fleisch auch von sehr guter Qualität, jedoch die Sauce traf nicht meinen Geschmack, Zu scharf und mit einen undefinierbaren Eigengeschmack. Auch als Zwiebelrostbratensauce wäre sie für mich nicht durchgegangen. Zur Zubereitung fällt mir nur soviel ein. Entweder habe ich was nicht verstanden, aber da diese Speise über den T-Bone Steak in der Steaksparte steht und auch kein Wort von einer Sauce hinzugefügt war habe ich etwas anderes erwartet. Für diese Gericht hätte ich auch keine Knoblauchbutter extra bestellen müssen.

Mein Fazit. Optisch ein sehr schönes Lokal mit Personal was seinen Job versteht, flott unterwegs jedoch auch mit kleinen aufmerksam Defiziten(Wackeltisch). Die Speisen haben mich nicht überzeugt. Da ich seinerzeit den „Hoadkeller“ unter der Führung der Fam. Beer oft besucht habe bin ich eine bessere Qualität gewohnt(Suppe). Für mich passt der Preis nicht zum abgelieferten Produkt. Schade um das recht schöne und ansprechende Lokal.

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Kommentare (3)

am 12. September 2014 um 08:07

Da hat der Koch wohl experimentiert. Es ist lange her, dass ich dieses Riesentrumm gegessen habe, da war es ohne unnötige Sauce.

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Experte
92
38
am 3. Mai 2014 um 17:59

Thanks! SSW

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389
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am 3. Mai 2014 um 17:37
Experte
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Zum Renner
Nußdorfer Platz 4
1190 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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