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TGI Friday's - Bewertung

am 17. April 2014
DFAvJ
14
1
4
2Speisen
3Ambiente
3Service

Nach der unangenehmen Erfahrung mit “Fajitas” im Maredo (bei der Oper) hatte ich nach einiger Zeit wieder Lust nach etwas “Mexikanischem”. Also auf ins TGIF, denn mir war schon früher in deren Speisekarte (im Internet) aufgefallen, daß sie auch eine Seite mit Tex-Mex Gerichten haben, wenn auch die Auswahl nicht groß ist.

Am Donnerstag in der Osterwoche ging ich am frühen Abend hin (ohne Reservierung), da ich annahm die Hälfte Wiens ist sowieso zu den Osterferien weggereist. Das war eine Fehleinschätzung: TGIF war “cracking full”. Die einizige Möglichkeit war ein Platz an der Bar, aber das störte mich nicht.

Die Wahl für mich war zwischen dem “Fajita Tower” und dem “Southwest Burger”. Das erstere wäre im Augenblick zuviel für mich gewesen, dachte ich, so wählte ich den Burger… extra jalapeño, natürlich… Dazu ein Dos Equis Bier; leider gibt’s hier nur das “Lager Especial”, aber nicht das “Ambar” welches ich bevorzuge. Na gut, also halt das Lager.

Zuerst bestellte ich also ein Bier, und dann noch eines, und dann noch eines… denn es brauchte eine gute Dreiviertelstunde bis der Burger ankam. Während ich wartete, hatte ich eine gemütliche Konversation mit Barry, dem Bartender aus Irland, obwohl er wirklich alle Hände voll zu tun hatte.

Der Burger selbst war “O.K.”… also mittelmäßig. Zuerst mal: ein eigenartig glasiertes “bun” (Brötchen), aber wenigstens leicht getoasted (passabel); Fleisch so ungefähr medium done (gut), doch mit nicht viel Geschmack (nicht gut).

Von der “würzigen Sauce aus grünem Chili” merkte ich nichts, auch nicht von dem “Pepper Jack Cheese”… ungewöhnlich, denn ein Käse (außer es ist ein etwas sehr leichter wie z.B. Mozarella) sollte im Geschmack schon etwas herauskommen. Reichlich Salatblätter und Paradeiserscheiben (gut), auch pico de gallo (hurrah!) und wirklich eine mehr als doppelte Portion von jalapeño (bravo!), deren Schärfe jedoch etwas zu wünschen übrig ließ (also geschmacklich Durchschnitt).

Die guacamole kam separat in einem Schälchen. Ach, was soll ich sagen?! Ich kann verstehen, daß man in einem Kettenrestaurant wie TGIF, vor allem außerhalb des Ursprungslandes, auf kommerzielle Produkte, die am Standort erhältlich sind, zurückgreift. Idealerweise sollte die guacamole ja am Ort handgemacht werden. War sie natürlich nicht. Es war eine grüne Pampe ohne Konsistenz, ohne Geschmack, ohne Würze; erinnerte mich an das mexikanische Produkt Marke “La Costeña”, das ich einmal im Laden Casa México im siebenten Bezirk kaufte und nach dem ersten Bissen gleich wegwarf, weil es wirklich so unmöglich war.

Fazit: durchschnittlicher Burger, ziemlich reichlich garniert, mit einigen “hiccups”. Preislich überteuert… für den Preis bekäme ich in einem Haubenrestaurant in Texas einen Wagyû-Burger, Trinkgeld inbegriffen. Aber ich muß mir halt vorsagen: bin ja jetzt in Wien, bin jetzt in Wien…

Ob ich nochmals hingehe und mir dann einen “Fajita Tower” nehme? Das muß ich mir noch sehr überlegen.

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Kommentare (3)

am 17. April 2014 um 20:05
Experte
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am 17. April 2014 um 20:03

Ich hab mir einen Kommentar echt verkniffen. Ich wusste das früher oder später wieder TOMMYS BURGER IMBISS hier im Kommentarteil erscheint...*Brüll*

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Experte
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am 17. April 2014 um 19:59

Wie das AMEN in der Kirche....TOMMYS BURGER IMBISS!!!

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TGI Friday's
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Speisen
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Service
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