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ramien go Wien Mitte - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 28. März 2014
Experte
bubafant
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3Speisen
2Ambiente
3Service
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Wien Mitte. The Mall. Food Corner.
Im neu gestalteten Bahnhofsgebäude haben sich jede Menge Lokale angesiedelt, hier findet mit Sicherheit jeder etwas, das ihm schmeckt. Im ersten Stock reihen sich die verschiedenen (meist offen) gestalteten Restaurants aneinander. Zu erreichen über eine zentrale Rolltreppe, bzw. einen modernen Lift. Unser heutiges Ziel ist das ramien go, rund 10 Jahre nach dem ersten Lokal der Gruppe in der Gumpendorfer Straße errichtet, erhebt es den Anspruch, sich an die neue, schnelllebige Gesellschaft angepasst zu haben – sowohl TakeAway, Imbiss, als auch Restaurant. Rechnung getragen wird dieser Ansage mit einem großen, offenen Küchenbereich und dem Bereich, in dem hauptsächlich nüchterne Zweiertische stehen, vom Shopping-Tempel durch ein gespanntes, rotes Zugband getrennt. Ob Absicht oder nicht, der Flughafenflair wird durch ein Essenswagerl einer Airline noch verstärkt. In der Mitte befindet sich ein Zugang zu einem anderen Restaurant und zu den Sanitärräumen, sowie der Desktop, wo man sich seine Speisen mitnehmen kann. Der Bereich seitlich im Anschluss ist mit einigen Holzbänken aufgelockert.

Wirklich auffallend auf den ersten Blick ist die architektonische Gestaltung der Deckenlandschaft über dem Lokal. Laut Homepage will man damit Bewegung und Dynamik vermitteln. Das ist mit den roten Wellen im Rippenstyle sehr gut gelungen. An einigen Außenstellen ist diese Konstruktion dermaßen tief runtergezogen, dass diese kleinen Tische nicht zum Niederlassen einladen. Nach innen hin begrenzen hohe Holzwände den Bereich, hier befinden sich auch die Kleiderhaken für die Garderobe.
Es ist rund 17:30 Uhr und sämtliche Sitzplätze an den Holztischen und –bänken sind bereits besetzt, ansonsten noch ziemlich leer. Das wird sich innerhalb einer halben Stunde hin bis zu einem komplett gefüllten Lokal ändern. Geräuschkulisse ist gleichbleibend durch die offene Bauweise im großen Shoppingbereich.

Wir wählen einen kleinen (wackeligen) Zweiertisch an der Außenfront, nackter, ziemlich kühler, weißer Kunststoff, ausgestattet mit einem Topf samt Papierservietten und Hochglanz-Essstäbchen, einen Werbesteher und einem Tablett mit Sojasauce und kleinem Glas mit einer Mischung aus Öl und klein geschnittenen 'Scharfmachern'. Nach außen hin abgegrenzt wird das ganze mit einem weißen Metallgeländer, das sich perfekt anbietet, um sich sein 'narrisches Boa' anzudeppern.
Der Kellner ist sofort zur Stelle und überreicht uns die kleinen quadratischen Speisekarten im schon bekannten Rotton. Das Angebot ist auch im Inneren klein und überschaubar: Nudelsuppen, Pasta-Gerichte, Gyoza, gebratene Nudeln, Currys, Reis- und Salatschalen. Auf einer Extra-Seite das 'Abendessen' mit rund 20 Positionen, wie z.B. Pad Thai, Laab Gai, Kokoscurry, Rindslungenbraten, Goldbrasse und Wokgemüse mit Tofu.

Pad Thai – gebratene thailändische Reisnudeln mit Hühnerfleisch (EUR 11,80)
Es dauert keine Viertelstunde und wir bekommen einen Riesenteller serviert. Viele Reisnudeln mit guter Konsistenz als Basis, Sojabohnensprossen sind sowohl untergemischt, als auch auf dem einzelnen, nicht mariniertem Deko-Salatblatt. Die Hühnerstücke sind in unterschiedlichen Größen geschnitten, dünnes und zartes Fleisch, leicht angebraten. Ein paar Sojawürfelchen ebenfalls mitgebraten. Mittendrin etwas Lauch, Frühlingszwiebel und Ei. Obenauf als Topping geriebene Erdnüsse.
Der Preis relativiert sich etwas mit der Menge auf dem Teller, in Summe dann aber doch ein bissl teuer. In sich ist das Gericht stimmig, ganz dezenter, süßer Beigeschmack, aber grundsätzlich hätte ich mir mehr Action auf den Geschmacksknospen erwartet, der erwartete 'Bumms' bleibt aus, da hilft auch die Limettenspalte nichts.
Die Nüsse sind auf der Speisekarte nicht erwähnt, das sollte man sich in Hinblick auf Allergiker überlegen.

Fazit: Das Ambiente ist nur von außen zum Anschauen hübsch, die Mehrzahl der Tische und Stühle ist maximal funktionell. Wohlfühlcharakter soll aber mit einem "go" im Logo wahrscheinlich gar nicht vermittelt werden, zum Absacken gibt es für mich keinen Anreiz. Der Service ist sehr flott und auch freundlich. Aber auch hier will der Funke nicht so richtig überspringen. Zu meckern gibt es aber nichts. Da laut Homepage die Speisenauswahl bewusst auf die Jahreszeiten abgestimmt wird, werden wir zu gegebener Zeit wieder einen Blick auf das Blatt des Abendessens werfen, ob sich etwas geändert hat und uns anspricht. Gegen einen schnellen Imbiss spricht nichts.

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Kommentare (2)

am 31. März 2014 um 05:15

Danke, Roland!

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Experte
48
22
am 30. März 2014 um 22:04

Du schreibst: "Im neu gestalteten Bahnhofsgebäude haben sich jede Menge Lokale angesiedelt, hier findet mit Sicherheit jeder etwas, das ihm schmeckt."

Das wage ich anzuzweifeln - satt werden ja, aber keinen der dort anwesenden Lokale würde ich eine 4 oder gar eine 5 geben.

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30
4
ramien go Wien Mitte
Landstraßer Hauptstraße 1b
1030 Wien
THE MALL
Speisen
Ambiente
Service
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3 Bewertungen
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