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Bada-Sushi - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 1. Jänner 2014
Experte
bubafant
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4Speisen
1Ambiente
2Service
11 Fotos1 Check-In

Auch wenn uns ein trauriger Anlass in die Wiener Innenstadt führt, muss trotzdem gegessen werden. Wirklich nur kurze Recherche auf Rete und die Entscheidung ist gefallen. Bonus – guter Auftritt im Internet und beim Ausdruck der enorm umfangreichen Speisekarte gibt es einige Extras auf der Seite angedruckt, wie ein kleiner Sprachkurs, etwas Lebensmittellehre, Zubereitungsarten und viele Bilder von den Speisen. Von Montag bis Freitag wird von 11:30 bis 14:30 Uhr ein Mittagsmenü inkl. Misosuppe und Salat von EUR 7,00 bis 10,00 angeboten. Alle Speisen sind auch zum Mitnehmen. Die Empfehlungen der Küche sind Lachs Ramen, Bulgogi, Dolsot Bibimbab, Ddeokbogki und einiges mehr. Da es samstagmittags ist, haben wir telefonisch reserviert.

Parkplätze sind im Zentrum Mangelware, noch dazu wird gegenüber des Lokals das altehrwürdige Metro-Kino saniert und es ist weiträumig abgesperrt. Die Front, die zum Lokal gehört ist sehr klein, das Logo gefällt, vor allem die stilisierten Maki-Stücke. Über eine kleine Stufe betritt man das Lokal und ist – allein. Man steht vor einer hölzernen Bar mit drei Barhockern, ein Getränkekühlschrank und zwei 'Katzentischerl'. Man drehe sich um 180 Grad und schon sieht man die relativ steile und schon sehr abgenutzte Treppe in den ersten Stock hinauf. Aufatmen, dort spielt sich das Geschehen ab. Einen Stock höher angekommen, schaut uns die Kellnerin groß an – von der Reservierung keine Spur. Also warten wir ein paar Minuten – auf keinen Fall an das nicht sehr vertrauenserweckende schmiedeeiserne Geländer angelehnt. Bald wird einer der rund zehn Tische frei und der gehört uns.

Vorab wird noch das Geschirr des Vorgängers abgeräumt, einmal mit dem extrafeuchten Wettex über den Resopaltisch und dann kommen die Papiersets auf die Restfeuchte und kringeln sich sofort auf. Eine sonnengelbe Serviette und Stäbchen in der Papiertasche. Wir bekommen die Speisekarte und die Getränkewünsche (½ l SodaZitron (EUr 3,20) ½ l Zipfer (EUR 3,70) werden aufgenommen.

Das Publikum besteht bis auf die Gäste von zwei Tischen (davon einer wir …) nur aus Asiaten, zum Teil habe ich das Gefühl, dass darunter auch Touristen sind. Das Ambiente ist – es tut mir leid, das sagen zu müssen – das schlechteste, das ich bisher erlebt habe. Der PVC-Bodenbelag biegt sich auf vielen Stellen auf, besonders gefährlich beim Treppenabsatz. Die Holzbänke sind extrem unbequem, nicht nur hart und kalt, sondern das Verhältnis Lehne zu Sitzfläche passt nicht. Die kleinen dünnen Palatschinkengroßen Sitzpolsterl sind einfach nur lächerlich. Wir sitzen an der Fensterfront und es ist popokalt, beim nicht schließenden und gesprungenen Fenster zieht es herein. Soviel zum nicht vorhanden Wohlfühlcharakter. Daran kann auch die Weihnachtsbeleuchtung nichts mehr ändern.
Mittlerweile habe ich verstanden, dass die beiden kleinen Tische im Erdgeschoß zum Warten dienen, bis ein Tisch im Gastraum frei wird.

Dakbulgogi (EUR 11,90)
Das Gericht ist in der Speisekarte als scharf gekennzeichnet, auf Nachfrage erhalte ich die Auskunft, dass es mittelscharf ist, was ich bestätigen kann.
Serviert mit einer kleinen Schale Reis ist das Gericht im Handumdrehen auf dem Tisch. Wahnsinnig zartes Hühnerfleisch perfekt mariniert und gut herausgebraten. Zwiebel, Zucchini, Pack Choi und Karotten, dünnnudelig geschnitten und mit knackigem Biss in richtiger Dosierung untergemischt. Serviert auf einem Salatblatt und mit Sesam bestreut. Die Schärfe angenehm. Sehr gut.

Großes Sushi-Set (EUR 13,90)
Das Dakbulgogi ist schon am Tisch, als die Kellnerin Richtung Küche brüllt – große Suhsi !!! Das Sushi-Set kommt mit einiger Verspätung auf den Tisch, direkt vom Koch mit einer ehrlich gemeinten Entschuldigung. Präsentiert auf dem bekannten Holzbrett. 10 Stück Sushi, eines davon mit Räucherfisch belegt, drei Lachs-Maki, ausreichend eingelegter Ingwer und Wasabi. Ebenfalls sehr gut.

Fazit: Das Essen ist ein Hit. Das Ambiente ist es nicht. Der Service mehr als durchwachsen bis hin zu lieblos. Die umfangreiche Speisekarte würde eine Wiederkehr rechtfertigen, um sich weiter durchzukosten, allerdings maximal im Sommer, denn im Winter ist es zusätzlich ungemütlich wegen der Kälte.

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Kommentare (1)

am 1. Jänner 2014 um 17:29

Meine persönliche Meinung: Mit die beste koreanische Küche in Wien. Alles andere ganz Deiner Meinung. ;)

Gefällt mir1
Experte
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Bada-Sushi
Johannesgasse 3
1010 Wien
Speisen
Ambiente
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