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Hitomi - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. November 2013
Experte
bubafant
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4Speisen
3Ambiente
4Service
19 Fotos3 Check-Ins

Das Hitomi ist ein von außen scheinbar kleines Lokal in der Marxergasse, kleine Front zur Straße, gemeinsamer Eingangsbereich mit einer Apotheke, über eine kleine Stufe zu erreichen. Danach ein kleiner Windfang mit zwei Glastüren, die nach innen aufgehen. Vor dem Lokal stehen große Kübeln mit Bambuspflanzen, die im Sommer mutmaßlich einen kleinen Schanigarten begrenzen und schmücken.

Gleich nach dem Eintreten befindet man sich in einem Kaffeehaus. Zumindest Einrichtungstechnisch. Linker Hand die Theke in gefälligem Holz mit etwas Messing und Marmor. Viele, eher kleine Tische mit umlaufender, gepolsteter Bank und Stühle auf der anderen Seite der nackten Tische. Auf den Tischen nur jeweils eine Flasche Sojasauce und Papierservietten mit der Papiertasche samt den Essstäbchen. Einige wenige asiatische Dekostücke, wie Geisha-Figuren, Winkekatzen und Sushi-Plakate. Wegen der nahenden Weihnachten viel roter Weihnachtsschmuck.

Es ist ein Wochentag, 17:00 Uhr, das Lokal ist kaum gefüllt. Wir haben nicht reserviert und werden an der Fensterfront platziert. Vom Gefühl her haben auch die nachfolgenden Gäste nicht reserviert und bekommen problemlos Tische zugewiesen. Es wird sofort die kleinformatige, in dunkles Leder gebundene Speisekarte, gebracht und die Getränkewünsche abgefragt (½ l Hirter Bier EUR 3,00 und ½ l SodaZitron EUR 2,80). Schon auf der Glasfront außen wird ein bis zu 50%iger Rabatt auf Sushi und Maki-Sets beworben, weiters gibt es Suppen, Salate, Bento-Boxen (mittags ab EUR 7,20, abends ab EUR 9.80), Temaki-Handrollen, Sashimi, viele Thai Curry und Chicken-Gerichte (EUR 8,00 bis 12,00), Nudelgerichte, sowie Luxusmenüs (Suppe, Sashimi, Sushi, 2 Hauptgerichte, Salat, Reis und Nachtisch um EUR 17,80).

Eine Speisenauswahl ist schnell getroffen, da wir schon vorab auf der Homepage schmökern konnten (herrlich das Wort 'Sause' für Sauce). Währenddessen füllt sich das Lokal etwas mehr, das Telefon läutet unaufhörlich, manchmal im Minutentakt und Speisen werden bestellt. Direkt hinter der Theke ist der Sushi-Meister bei der Arbeit und kann während unseres Aufenthaltes nur einmal seinen Arbeitsplatz verlassen. Gleichzeitig öffnet sich permanent die Eingangstür und die Abholer strömen herein. Jeder bekommt – egal ob Wartezeit oder nicht (manche bestellen direkt im Lokal zum Mitnehmen) – einen Pflaumenwein im Hochstielglas.

Wir beginnen mit einem Gruß aus der Küche – California Maki mit Lachs im Tempurateig und Mangosauce in einem kleinen, weißen Muscheltellerchen serviert. Sehr nette Geste und schmeckt einfach wunderbar.

Weiters ein großes Sushi-Set (vergünstigt um EUR 6,60 statt EUR 12,20), 10 Sushi (Butterfisch, Lachs, Thunfisch, Garnele, Krebsersatz) und drei Maki (Lachs, gelbe Rübe, Gurke), dekoriert mit Ingwerscheiben, Wasabicreme und Zitronenscheibe auf dem so typischen Holzbrettchen. Alles sehr frisch und schmackhaft. Eyecatcher ist der rote Kaviar (nach einigem Googeln könnte es fliegender Fisch sein).

Und einmal Yaki Gyoza (EUR 3,20). Fünf Stücke herrlich gegrillte Teigtaschen, fein abgeschmeckt gefüllt mit herrlich würziger Knoblauchsauce im Extraschälchen aus Glas. Einige unmarinierte Salatblätter als Unterlage.

Als Hauptspeise kommt Bulgogi (EUR 10,00) mit Reis-Beilage (ohne Berechnung). Der Reis im Porzellanschälchen ist ungesalzen und herrlich klebrig. Die Gemüsebeilage ist gerade richtig knackig mit dem nötigen Biss – Zucchini, Zuckerschoten, Lauch, Karotten, Pak Choi und Chinakohl. Und das Rind – ein Traum. Sehr dünn geschnitten, extrem zart, einige Zwiebel mitgebraten und kleiner Lauch obenauf serviert. Herrliches Safterl. Es ist erst mein zweites Bulgogi und ab nun wahrscheinlich ein weiteres Lieblingsgericht.

Beim Bezahlwunsch bekommen wir den schon bekannten Pflaumenwein im Stielglas und einen Glückskeks. Die ausgedruckte Rechnung wird gemeinsam durchgenommen und im Smalltalk werden wir auf den nahenden Schnee hingewiesen (...)

Fazit: Es war nicht unser letztes Mal, es gibt noch einiges zu verkosten. Das Tempo, mit dem die Speisen serviert wurden ist rekordverdächtig, alles in allem hat unser Aufenthalt eine knappe Stunde gedauert. Der Service ist nett und zuvorkommend, trotz dauerndem Gebimmel des Telefons und der Drängerei der Selbstabholer vor der Theke. Das Hitomi ist komplett Nichtraucher-Zone. Die Preise vor Ort sind etwas günstiger, als auf der Homepage, eventuell sind das Zustellpreise.

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Kommentare (1)

am 24. November 2013 um 23:15

ich liebe das hitomi ;)

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Experte
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Hitomi
Marxergasse 20
1030 Wien
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Ambiente
Service
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