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Cafe Einstein - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 23. November 2013
Experte
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4Speisen
4Ambiente
4Service
17 Fotos3 Check-Ins

Das Café Einstein liegt hinter dem Wiener Rathaus einen Häuserblock in Richtung Votivkirche. Parkplätze sind in der näheren Umgebung fast nicht zu bekommen. Außerdem ist hier alles Kurzparkzone. Die Anbindung an das Öffentliche Verkehrsnetz ist aber mit der in der Nähe liegenden U2 Station Rathaus oder den Ring Straßenbahnlinien sehr gut gegeben.

Da ich zu einem Treffen am Christkindlmarkt viel zu früh war habe ich die Lokalsuche von Tete gestartet und dabei wurde mir das Lokal in unmittelbarer Nähe angezeigt. Etwas in die Irre geführt durch den Namen Café betrat ich ein für mich klassisches Bierlokal. Allerdings war meine Überraschung durchaus positiv.
Da ich aber bei meinen ersten Besuch einen äußerst guten Eindruck von dem Lokal hatte beschloss ich dieses mit meiner Frau am Wochenende ausführlicher Speisentechnisch zu testen. Dadurch schreibe ich auch diese Bewertung über zwei Besuche die aber innerhalb weniger Tage liegen.

Nach dem betreten befindet man sich im Schankraum welcher mit mehreren verschieden großen Tischen mit Stühlen oder Bänken bestückt ist. Linker Hand befindet sich noch ein Raum in dem ich auch den Raucherbereich vermutete. Hier lag ich aber komplett falsch da das Lokal, wie ich später auf Nachfrage erfuhr ein komplettes Nichtraucherlokal ist. Ein Bierlokal als Nichtraucherlokal hätte ich nicht erwartet. Die komplette Einrichtung ist zum Großteil aus Holz was aber perfekt zum Gesamtbild und auch zur äußerst gemütlichen Atmosphäre passt und beiträgt.

Die Speisenkarten befinden sich in mehrfacher Anzahl in einer Ablage am Tisch. In diesen Ablagen befinden sich auch die Bieruntersetzter, Salz und Pfeffer, Zahnstocher und Visitenkarte. Sieht dadurch sehr ordentlich aus. Da ich nicht zu viel bei meinen ersten Besuch essen wollte, da meine Zeit eher begrenzt war bestellte ich mir ein Knoblauchbrot und eine Portion Hausgemachte Erdäpfelchips. Zum Trinken den obligaten großen Apfelsaft gespritzt. Die Speisekarte ist aber sehr umfangreich und umfasst alles was man sich in einem Bierlokal aber auch in einem Wiener Gasthauserwarten darf. Suppen, für Vegetarier, Hausmannskost, Pfannengerichte, diverse Brote, verschiedenste Süßspeisen usw.

Die Getränkekarte mit dem Bierhauptaugenmerk auf Hirterbier, aber auch mit sehr großer Auswahl an verschiedensten Kaffekreationen, Teeauswahl in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen und einer großen Wein und Spirituosenauswahl.

Währen der Wartezeit ist mir auf jeden Fall das extrem aufmerksame und höfliche Personal aufgefallen. Bei jedem betreten oder verlassen wurde immer wieder vom gerade in der Nähe befindlichen Personal gegrüßt. Auch bei mir wurde immer wieder nachgefragt ob alles in Ordnung sei. Aufmerksam, höflich aber nicht auf die schleimige oder aufdringliche Art.

Trotz des recht guten Besuches des Lokales dauerte es nicht lange und die äußerst freundliche Kellnerin brachte mir schon kurze Zeit nach meinem Getränk auch meine bestellten Speisen in zwei Brotkörben. In einem befand sich das in Mundgerechte Stücke geschnittene Knoblauchbrot. Das Brot perfekt getoastet, außen leicht knusprig und in der Mitte schön weich. Mit reichlich Knoblauch bestrichen der aber nicht zu scharf und auch nicht zu intensiv schmeckte. Kein brennen auf der Zunge und man schmeckte auch noch den Brotgeschmack. Geschmacklich so wie ich mir es erwartet habe.

Im zweiten Brotkorb befanden sich die noch lauwarmen Chips. Diese waren eher in Richtung Spiralchips und nicht wie man sie aus diversen Fertigprodukten kennt. Das äußerst positive, die Chips waren perfekt vom überschüssigen Fett befreit. Das bemerkte man auch an fast fettfreien Fingern. Die Chips waren auch mit der richtigen Menge Salz versehen.

Die Zusammenfassung von meinem ersten Besuch am Dienstag. Ein sehr schönes gemütliches Lokal, mit auch wenn es nur zwei Kleinigkeiten waren guten Essen aber zu vernünftigen Preisen. Die Sanitäranlagen sauber und im schönen Allgemeinzustand. Aufmerksames, freundliches und höfliches Personal.

Die Preise im Detail:
Die Chips: € 3,20 und das Knoblauchbrot: € 3,20. Jedoch wird man wie so oft als Konsument von Nichtalkoholischen Getränken zur Kasse gebeten. Ein großer Apfelsaft gespritzt mit € 4,20 im Vergleich zum Krügel Bier das es schon ab € 3,90 gibt, da fühlt man sich etwas geneppt. Ist aber nicht nur hier so, sondern fällt mir seit ich keinen Alkohol mehr trinke vermehrt auf.

Fortsetzung des Berichtes nach dem zweiten Besuch am Samstag:
Über das Ambiente kann ich nur zusätzlich anmerken, dass es mir im oberen Stock von der Optik nicht so gefallen hat wie im Erdgeschoss und wir dadurch wieder unten saßen.
Zum Personal, welches zum Teil in anderer Besetzung war gibt es wie beim Besuch am Dienstag nur positives zu berichte. Genauso freundlich, höflich und aufmerksam.

Die Speisen: Meine Frau hatte das Schnitzelreindl welches wahlweise mit Pute oder Schweinefleisch serviert wird. In einer Pfanne werden Mundgerechte Schnitzelstücke mit Braterdäpfeln, auf Erdäpfel- und Gurkensalat serviert. Ein an sich nicht sehr besonderes Gericht aber eine geniale Idee das alles gemeinsam in einer Pfanne zu servieren. Hat sich der Besitzer sogar patentieren lassen. Meier Frau hat es vorzüglich geschmeckt. Ebenso die als Nachspeise von ihr gewählten Malakoffnockerln mit Schlagobers. Diese Speise ist laut ihren Aussagen in etwas geschmacklich mit einem Tiramisu zu vergleichen.

Ich hatte ein Holzhackergröstl, das aus Erdäpfelscheiben, Speckwürfel und Zwiebel die gemeinsam gebraten werden und zusätzlich noch mit Kümmel und Petersilie angereichert werden. Äußerst sättigend und deftig, aber auch äußerst gut.

Die Preise im Detail:
Schnitzelreindl um € 9,80, das Holzhackergröstl um € 8,90 die Malakoffnockerln € 4,90 befand sich alles im normalen Preisrahmen.
Getränke von einem Cola 0,25l € 2,50 und ein Mineralwasser 0,35l €2,50.

Die Gesamtzusammenfassung. Sehr schönes Lokal, angenehmes Publikum mit Alterspanne vom Kind bis zu Senior, extrem gutes Personal und ausgezeichnetes Lokal. (Empfehlenswerte Homepage mit Bildern von den Speisen und vielen Details zum Lokal.)

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Kommentare (16)

am 13. Dezember 2014 um 19:36

Ich habe ja auch gar nicht behauptet, dass es so ist!!!

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63
50
am 13. Dezember 2014 um 19:23

Ich würd ganz sicher keine Restl verfüttern, aber ich kenn ziemlich viele Leute die in der Gastronomie beschäftigt sind. Von ungefähr kommt dieser Gedankengang sicher nicht.

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63
50
am 13. Dezember 2014 um 19:07

Welchen kranken Gedankengang muss man haben um zu glauben das hier Restl‘n verfüttert werden?!

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389
56
am 13. Dezember 2014 um 18:50

Ich denke auch, dass die einfach die Restln von übrig gelassenen Schnitzeln klein schneiden und dann als Reindl neu servieren. :-(

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63
50
am 13. Dezember 2014 um 17:17

Da geht es nicht um Freundschaft, sondern um Qualität für Geld. Ich war dort vor Jahren einmal in einer größeren Gruppe und keiner konnte sich zum Schnitzelreindl entschliessen, da es einfach keinen plausiblen Grund für diese Art der "Zubereitung" von paniertem Schnitzel gibt, noch dazu _auf_ Salat.
Was lag also sonst nahe als ein Küchentrick?

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10
2
am 13. Dezember 2014 um 13:20

Es soll Leute geben die keine Freunde haben.

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63
50
am 13. Dezember 2014 um 11:20

Richtig, Clemens! Aber die Inversion nach "weil" wäre mir noch wichtig.

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48
22
am 13. Dezember 2014 um 10:50

Dieses Schnitzelreindl scheint für Leute gemacht zu werden, die zu faul sind, ihr Schnitzel selbst zu schneiden, weil eigentlich ist das ein uralter Recycling-Küchentrick.

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10
2
am 30. April 2014 um 11:21

Nein, zu anspuchsvoll!

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152
83
am 30. April 2014 um 10:56

SSW: ein Pixi-Buch?

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315
75
am 30. April 2014 um 10:40

Das wäre praktisch ein Buch mit unendlichen Kapitel mit sehr vielen Neuauflagen.

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152
83
am 30. April 2014 um 08:20

Wie wärs mit einem Guide für MarkusW: Die Sammlung aller Ein- und Zweizeiler?

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Experte
67
17
am 29. April 2014 um 23:20

MarkusW: du schreibst nicht, du liest nicht.
Du bist die personifizierte Themenverfehlung.

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Experte
315
75
am 29. April 2014 um 22:42

Warum schreiben sie kein buch? Vielleicht schreibt er sogar Bücher.
Wer soll das alles lesen? Menschen.
Thema: Bewertung eines Lokals, somit erfüllt.

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Experte
39
18
am 29. April 2014 um 21:57

Tolle Leistung, ich lese es gerne!! Als waere man dabei gewesen.Bitte weiter so! (1+)

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Experte
152
83
am 29. April 2014 um 21:43

Warum schreiben sie kein buch? Wer soll das alles lesen? Thema verfehlt.nicht genügend (5)

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Cafe Einstein
Rathausplatz 4
1010 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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