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Gabel & Co. - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
Diese Review zählt nicht für die Gesamtwertung des Lokals, da dieser Tester dieses Lokal bereits neuerlich bewertet hat.
am 7. September 2013
Maxie
1
1
3Speisen
3Ambiente
2Service

Speisen:
Die übersichtliche Karte wurde regelmäßig gewechselt und neben Standards der Wiener Küche (Wiener Schnitzel) mit saisonalen Angeboten (z.B. Spargel) und neuen Kreationen versehen.
Über zu harte Grießnockerl in der Suppe konnte man als Einmalereignis hinweggesehen.
Ein Tafelspitz oder ein Wiener Schnitzel vom Kalb als Fixpunkte der Speisekarte fehlen der an sich sehr guten Wiener Küche noch!

Die Qualität der gewählten Speisen (Frühstück, Vor-, Haupt- und Nachspeisen) wäre als sehr gut und manchmal als ausgezeichnet und nur ausnahmsweise als "nur" gut zu bewerten gewesen, ....

Aber was ist in der Urlaubs- oder Ferienzeit passiert, dass sich die Qualität der gewählten Speisen in den letzten Wochen geändert hat?!

"Kräftige Rindsuppe mit hausgemachter Suppeneinlage nach Wahl" im Mittagsmenütopf statt im Suppenteller, mit zu viel Pfeffer, statt mit, ohne Schnittgemüse (Julienne) serviert und kaum Suppeneinlage zu einem Preis von 3,60 €.
Kein Preisnachlass oder sonstiger Ausgleich wurde angeboten, auf zweimalige Nachfrage hieß es lediglich: 'Es sei die selbe Menge Suppe drinnen wie im Teller.' 'Der Koch habe den Kochlehrling nicht kontrolliert.'

"Gebratene Eierschwammerln auf buntem Blattsalat“:
Leider kann die letzte Bestellung nur als Eierschwammerl auf "im (zu scharfen) Dressing“ schwimmenden Blattsalat durchgehen und dies um 8,10 €. Von einem Angebot Brot oder Gebäck dazu zu servieren ganz zu schweigen.

"Mozzarella mit Tomaten, Rucola Salat und Basilikumpesto“ um 7,90 € konstant gute Qualität, einmal war der Rucola nicht mehr ganz frisch. Brot wurde nur einmal dazu angeboten und nicht extra verrechnet, ansonsten nicht.

"Wiener Schnitzel vom Freilandschwein mit Erdäpfel-Vogerlsalat“ um 12,90 €. Bei der letzten Bestellung war die Fleischqualität – wie immer - ausgezeichnet (Freilandhaltung eben), zwei ausreichend große Schnitzelstücke am Teller.
Die Panade schmeckte teilweise abgestanden also nicht frisch, im öligen Vogerlsalat fand sich mehr als nur ein welkes Salatblatt.

Café:
Die Nachspeisenkarte - wie der Name schon sagt - und das Angebot darauf sind für ein Mehrgängemenü sicher empfehlenswert.

Alle Nachspeisen, frisch und hausgemacht sind zu empfehlen (Tiramisu, Schokoladekuchen mit flüssigem Kern, saisonale Nachspeisen, Haustorte), ausgenommen der Kaiserschmarrn, dieser war leider teilweise angebrannt. Warum dieser mit 30 Minuten Dauer in der Karte angeführt ist, ist nicht nachvollziehbar, außer dass es wirklich solange dauert.

Ein Angebot an Mehlspeisen z.B. in einer Vitrine, aus denen man auswählen kann, wäre wünschenswert.
Eine einzige wirklich ausgezeichnete, hausgemachte Topfentorte reicht mir für die Bezeichnung des Lokals als Café nicht.

Espresso groß um 3,60 € ist mir im Vergleich zum deutlich größere Cafe Latte um 3,60 € zu teuer.

Verschiedene Teesorten sind ausverkauft.

Frühstück: Einmal Croissant aus, kann passieren, wenn sie vom Bäcker frisch geliefert würden. Da heute meist selbst aufgebacken wird, ist mir das eher unverständlich.
Zwei Eier im Glas einmal als Frühstücksei mit Schale oder hart gekocht und kalt serviert sind ein No-Go.
Die Begründung der Küche, dass das Schälen der weichen Eier schwierig ist, bedarf keines weiteren Kommentars.

Service:
Positiv aufgefallen ist der Kellnerlehrling, der sich wirklich bemüht auf Kundenbeschwerden adäquat zu reagieren und eine Gutmachung anbietet.

Ambiente, Einrichtung:
Dass, die am Eingang angekündigte Klimaanlage trotz Hitze nicht in Betrieb ist, fällt im heurigen Sommer doch auf.
Die Einsparung der Tischdecken gibt einem das Gefühl eines Schnellrestaurants und entspricht nicht mehr dem gehobenen Preisniveau.
Dass die Tür zum Raucherraum ständig offen ist, stört im Nichtraucherbereich vor allem dann, wenn geraucht wird.

Fazit:
Das Potential eines Restaurants mit sehr guter Küche ist sicherlich vorhanden.
Derzeit muss man mit Qualitätsmängel leben oder man geht nicht hin.

Wiederholungsfaktor:
Bleibt nur zu hoffen, dass es wieder wird, wie es vor dem Sommer war oder sogar besser?!

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Kommentare (1)

am 7. September 2013 um 21:38

Bravo. Ordentliche erste Bewertung.

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27
Gabel & Co.
Julius Tandler Platz 1
1090 Wien
Speisen
Ambiente
Service
40
44
44
13 Bewertungen
Gabel & Co. - Karte
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