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Magdalenenhof - Bergasthof am Bisamberg - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. September 2013
Experte
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4Speisen
4Ambiente
4Service
13 Fotos1 Check-In

Das schöne Wetter ausgenutzt für einen Besuch am Magdalenenhof den ich bisher nur vom Vorbeifahren beim Radfahren oder aus den Medien kannte. Die Zufahrt ist nicht ganz unproblematisch denn bis 18:00 eigentlich verboten. Dieses Fahrverbot hat auch Reinhard Gerer nicht zu ändern geschafft. Auf meine Anfrage hin sagte mir auch der Koch das sich da sicher nichts in nächster Zeit ändern wird. Also verbotener Weise langsam hochfahren, wandern oder bis 18:00 warten. Ich machte ersteres und wie der Parkplatz zeigte bin ich nicht der einzige.

Da der Gastgarten recht gut besucht war, was auch kein Wunder bei dem Wetter und der schönen ruhigen Lage ist, beschloss ich im Gastraum alleine Platz zu nehmen. Große Schank mit Blich in die Küche und ein angrenzendes Extrazimmer sind in den hellen freundlichen mit hellen Holz bestückten Raum. Hier ist nach den auf den Tischen stehenden Aschenbechern auch der Raucherbereich(noch, da ja der Eingang und die Toiletten hier sind und sollte die Gesetzesänderung kommen dann darf das so ja nicht sein). Apropos Toiletten sehr schön gestaltet und auch sehr sauber. Kein Ekelfaktor.

Der Kellner welcher der einzige zu meinen Besuch ist, brachte mir umhegend die schön gestaltete Speisekarte und nahm meine Getränkebestellung entgegen. Der Kellner war sowas von auf Zack. Trotz gut besuchten Gastgarten absolut souverän, flink und trotzdem freundlich.

Mein Bestellung die ich eigentlich schon vor dem Betreten des Lokales getroffen hatte, denn es gibt eine Handgeschriebene Tafel beim Eingang und hier stand mein Objekt der Begierde „ Alt Wiener Backfleisch mit Petersilerdäpfel und Blattsalat“. Nächster Pluspunkt es steht Erdäpfel und nicht Kartoffel.

Backfleisch ist ein paniertes Stück Beiried(Fleischstück vom Rind, ein Teilstück des Hinterviertels vom Rind zwischen der Hochrippe und der Hüfte. ) das vor dem panieren mit Senf und frisch gerissenen Kren eingestrichen wird und anschließend wie ein klassisches Schnitzel paniert und herausgebacken wird.

Zur Überbrückung und da ich den ganzen Sommer lang keine Suppe gegessen habe viel die Wahl auf die Frittatensuppe. Zur Auswahl stand auch noch Leberknödel- oder Knoblauchcremsuppe. Mit € 3,20 im leicht gehobenen Preisrahmen. Selbst gemacht Frittaten mit einer sehr gut gewürzten Rindsuppe wo ein Stück Karotte und Zeller mit hineingerutscht waren. Salz und Pfeffer bleiben unbenützt.
Fertiggegessen ein kurzer Toilettbesuch und schon stand die Hauptspeise am Tisch.

Zwei große Stück vom Beirid mit frisch gerissenen Krenn noch zusätzlich bestreut, daneben platziert die Petersielerdäpfel die kurz in der Bratpfanne waren und dadurch eine leicht knusprige Außen hülle hatte. Ungewohnter als die rein gekochte Variante, aber durchaus empfehlenswert. Zitronenstück und eine kleine Salatgarnitur vervollständigte den Hauptspeisenteller. Der Salat bestand aus klassischem grünen Blattsalat, farblich aufgepeppt mit einigen Radischenstücken.


Das Beirid äußerst weich, kein Gramm Fett und auch keine Flaxen oder Sehnen. Perfekte Fleischqualität. Die Panier schön souffliert. Salz und Pfeffer bleiben auch hier unbenützt. Auch der Salat perfekt mariniert und auf richtiger Temperatur zum Genießen. Zwischenfrage vom Kellner der trotz Stress Zeit dafür findet, ob es auch schmeckt und das kann ich mit absoluter Gewissheit Bejahen. Das Backfleisch ist im für die gebotene Qualität und das Ambiente mit € 16,50 angemessen. Isst man aber auch nicht jede Woche. Ich zumindest nicht.


Saisonale Schwammergerichte wie Eierschwammerlgulasch, geröstete Eierschwammerln oder gebackene Steinpilze sind neben den klassischen Wiener Gerichte auch noch erwähnenswert.


Nicht ein billiges aber auf jeden Fall ein empfehlenswertes Lokal das zwar sehr viel negative Schlagzeilen hatte, aber unter der jetzigen Führung und Crew absolut ein kulinarisches Erlebnis im positiven Sinn ist.


Widerholungsfaktor ist jedenfalls gegeben.

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Kommentare (5)

Unregistered am 17. Oktober 2013 um 23:20

Sehr,sehr unfreundliches Personal-waren 3mal dort-immer mit einer großen Runde,sprich haben brav konsumiert,wurden aber immer unangenehm vom Personal behandelt...uns sehen sie dort nicht wieder! Katharina

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Unregistered
Kein Tester
am 8. September 2013 um 14:48

@DagrmarS:
Da bist du bei mir sicher an der falschen Adresse. Bin ca. 4000km dieses Jahr mit dem Fahrrad gefahren. Die Lokale von Tulln bis Donauinsel habe ich alle mit dem Fahrrad entdeckt. Nur wenn du um die 150km mit dem Fahrrad am Stück fährst und ausgiebig Spare Ribs, Schnitzel etc. isst wirst ein Problem haben. Gebe nur das wieder was auch unter Hr.Gerer schon ein Problem war.

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Experte
388
56
am 8. September 2013 um 14:12

Mir gefällt deine Beurteilung, aber MUSS man denn überallhin mit der Autokraxe bis vor die Tür fahren? Die Wanderung auf den Bisamberg ist schön und wahrlich nicht anspruchsvoll.

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fanny am 7. September 2013 um 09:05

Ich war diesen Sommer auch 2x am Magdalenenhof essen und war von der Qualität des Essens und der Freundlichkeit des Personals begeistert!

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fanny
Kein Tester
am 6. September 2013 um 21:55

Schmatz :-)

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27
Magdalenenhof - Bergasthof am Bisamberg
Senderstraße 127
1210 Wien
Speisen
Ambiente
Service
40
38
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2 Bewertungen
Magdalenenhof - Bergasthof am Bisamberg - Karte
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