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Kaisaki - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 25. August 2013
kringu82
22
3
5
2Speisen
3Ambiente
3Service

Da ich mich gerade in einem Sushi-Run befinde, konnte ich gestern Abend nicht anders und musste nach einigen Bewertungen hier das Kaisaki aufsuchen.
Das Kaisaki ist von aussen eher unscheinbar, man könnte fast glauben, es handelt sich hierbei um eines der unzähligen Chinarestaurants, die es an jeder Ecke gibt. Beim Betreten sieht man sofort, dass das Lokal relativ klein ist, aber gut aufgeteilt. Der linke Bereich ist der Running-Sushi Bereich, der dank des L-förmigen Bandes groß erscheint und auf der rechten Seite befindet sich das Teppanyaki Buffet, welches für Teppanyaki recht wenig Auswahl enthält, aber gut, man kommt ja wegen Sushi und nicht wegen dem japanischen Grill. Ich finde die Kombination aber ganz gut, da es oft vorkommt, dass man manche Leute zum Sushi essen nötigen muss und für diese ist das Teppanyaki sicher eine willkommene Abwechslung.

Wir setzten uns im den hinteren Bereich mit Blick zur Küche. Die Kellnerin nahm sofort unsere Getränkebestellung auf. Das Lokal war nicht voll, außer uns waren noch 3 Familien/Pärchen entlang des Bandes sitzend anwesend.

Ich konnte es kaum erwarten die Köstklichkeiten durchzuprobieren. Hier gibt es sowohl ein warmes und ein kaltes Band. Beide Bänder restlos befüllt, ich kann behaupten, dass hier eine lückenlose Versorgung stattfand.
Im unteren gekühlten Band gab es Lachs Sushi, Lachs Maki, California Maki, Butterfisch Sushi, Tapioka, Pudding, Krautsalat und was mich sehr verwunderte, war ein österreichischer Gurkensalat, der sich als japanisch ausgeben wollte. Mir ist schon klar, dass man bei Running Sushi Lokalen immer irgendwas eher Unjapanisches, ja sogar Unasiatisches findet wird, aber das war irgendwie doch noch eine Spur seltsamer, als das was man normalerweise so zu sehen bekommt.
Oben befanden sich Tiger Garnelen, Gemüsereis, gebratene Nudeln, Frühlingsrollen, Chicken Wings und Garnelen in Knoblauchsauce.

Da ich nichts erblicken konnte was ich zuerst probieren wollte, ging ich zum Teppanyaki Buffet und stellte mir einen Teller mit Rohzutaten her. Es gab zur Auswahl Brokkoli, Karotten, Pilze, Paprika, Bambussprossen und Zwiebel. Fleisch wurde nur Hühnerfleisch angeboten, dafür bot man Scampi und Lachs an. Ich probierte das Hühnerfleisch mit Gemüsen und ging zum Grill, um ihr meinen Teller zu überreichen. Ich bestellte die Knoblauchsauce, eine von 4 insgesamt angebotenen Saucen (rote Curry, Teriyaki und eine, dessen Namen ich mir nicht gemerkt habe) dazu.

Während ich wartete, entschloss ich mich den Sushi zuzuwenden. Ich probierte Lachs Maki, die von der Konsistenz und Fischqualität gut waren. Dann ein Lachs Sushi, auch gut. Na ja, sehr viel Interessantes war dann für mich nicht mehr dabei. Weintrauben wollte ich nicht und für die Nachspeisen war es noch zu früh.
Als mein Teller kam, war ich erst Mal glücklich. Es sah optisch einwandfrei aus und der Geruch war auch appetitanregend. Und tatsächlich, es war sehr gut. Was das Teppanyaki angeht so sind nicht nur die Frische der Zustaten ausschlaggebend für ein gutes Geschmackserlebnis, sondern auch die Sauce muss gut gewürzt sein und nicht eine von diesen billigen Fertigmischsaucen sein, die viele Lokale anbieten. Diese Sauce war sehr gut, frischer Knoblauch drin und gut abgeschmeckt!

Nach meinem überraschend guten Teppanyaki Erlebnis, schenkte ich den Bändern wieder meine Aufmerksamkeit und musste leider feststellen, dass hier zwar stetig nachgeladen wurde, also das Band wirklich immer voll war, jedoch keine Spur von den obligatorischen Sashimi zu sehen war. Auch Gyoza kamen keine.
Ich aß dann noch Garnelen in Knoblauchsauce und Tigergarnelen, die geschmacklich in Ordnung waren, jedoch auch kein kulinarisches Highlight, welches in Erinnerung bleiben würde.

Ab 20 Uhr, wir waren seit 19 Uhr dort, verließ mich die Hoffnung endgültig, dass noch Dinge nachkommen würden, die ich persönlich brauche zu einem gelungenen Sushi Abend. Leider war ich auch schon angegessen, sodass mich auch die Lust nicht überkam nachzufragen, ob noch welche kommen würden.
Ich probierte noch Hummerchips und nahm mir einen Glückskeks, der die Botschaft enthielt, dass Liebe alles überwinden könne. Nun gut, voll, aber kulinarisch nicht zufrieden, verlangte ich die Rechnung.
Der Preis für das Running Sushi und inkludiertes Teppanyaki ist wirklich günstig, ich glaube 13,90 pro Person bezahlt zu haben. Günstiger geht's echt nicht mehr. Überzeugt hat mich aber leider nur das Teppanyaki Buffet wegen dem ich aber ursprünglich gar nicht gekommen bin. Die Auswahl an rohem Fisch ist leider spärlich. Die Auswahl an nicht-japanischen Speisen überwiegt fast meiner Meinung nach von Fertigkuchen a la Jomo, Gurkensalat, Chicken Wings über Palatschinken mit Schokosauce. Ich würde es begrüßen, wenn weniger Fertigprodukte, egal welcher Herkunft, angeboten werden.
Ich werde jetzt meine nächste Sushi Reise wieder in Lokale fortsetzen, die keine All-you-can-eat Restaurants sind. Mir ist durchaus bewusst, dass ich bei All-you-can-eat nicht die beste Auswahl und Qualität erwarten kann, jedoch ein wenig besser schon.

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Kommentare (1)

am 13. Jänner 2014 um 22:57

Das schlechteste Running Sushi meines Lebens!!!! Nie wieder!!!!

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Experte
152
83
Kaisaki
Laudongasse 24
1080 Wien
Speisen
Ambiente
Service
34
32
37
14 Bewertungen
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