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Gasthaus Kopp - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 9. August 2013
Experte
dieBrotvernichter
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3Speisen
5Ambiente
3Service

20 Uhr, Wien-Milleniumtower: schnell noch was Essen - Mc Donald's? Nein, aber wohin dann? Der mit mehr Leben-im-20.-Erfahrung und jahrzehntelanger Kopp-Kenner meint: ins Gasthaus Kopp und warnt:"...da gibt's aber nur Wirtshaus-Essen!" Es wird kurz abgewogen: wir sind ja schon sehr ernährungsbewusst aber wenn (selten aber doch) Mc Donald's zur Auswahl steht, dann hat Gesundheit und Moral keine Priorität mehr. Lieber finanziell kleine Wirten stützen, als Fast-Food-Monster. Damit war's dann schnell beschlossen - auf um's Eck zum Kopp.

Auch für uns folgende Situation: Gastgarten voll und Innen ebenfalls alles andere als leer. Eigentlich kein Platz. Aber der geschäftige Herr vom Service macht's möglich und organisiert uns was. Ein 4er-Tisch zu zweit im Schanigarten.

Wir sind froh und so fröhlich lesen wir die Almdudler-Tafeln und die Speisenkarte synchron. Bei den Preisen, macht das richtig Spaß. Der Hunger ist groß und der Durst (bei der Hitze) ebenso. Eigentlich sollt's ein großes Hollerwasser werden - gibt's aber nicht. Dann Cola-Light aus dem Flascherl aber bitte OHNE Glas und einmal einen Traubensaft mit Wasser auf einen Halben. Der Mann vom Service wiederholt: "...amal großer Trauben-Leitung." Ja, gut - ist genommen.

Viel Auswahl auf der koppschen Speisenkarte. Rundherum wird vor allem Schnitzel, Cevapcici, Spare-Ribs (daher für uns dann auch schon ausverkauft), Knödel mit Braten und Kraut, Gordon (ja, mit G beim Kopp) Bleu und Eierschwammerl in verschiedenen Varianten gegessen.

Nein Vorspeise brauchen wir nicht, bitte gleich was g'scheites Großes. Der Kopp hat immerhin mehr Vegetarisches im Angebot als der Mc Donald's und aufgrund der Unkenntnis der Vegetarierin gegenüber der Lokalität wird auf Nummer Sicher gegangen und Gebackene Steinpilze mit Sauce Tartare und Garnitur bestellt. Der Hunger ist beiderseits groß, also noch ein kleiner gemischter Salat zusätzlich UND Ketchup noch dazu, zu den Steinpilzen und der Sauce Tartare. Der Kopp-Kenner will dem Gesundheitsbewusstsein die Treue halten und den Zander gegrillt mit Petersilkartoffeln. Gut, Speisen-Bestellung wird nach der Rauchpause des Herrn Obers aufgenommen.

Und dann warten wir einfach, auf das was kommt. Getränke sind leer. Das Essen ist noch immer nicht am Weg, dafür aber viele andere Menschen, die ins Kopp zum Essen wollen. So sind auch zwei junge Männer auf der Suche nach einem freien Platzerl. Der Mann im vollsten Service-Einsatz sagt dann bestimmt und mit gespielter Verzweiflung:"Jo, donn miasts eich do dazua setzn." Schnell und Kraftvoll - man könnte es auch als hantig bezeichnen, also gar nicht "gentlemanlike" - zieht er mit jeweils einer Hand die zwei leeren Nebensessel zur Seite, damit die beiden und wir keine Entscheidungsfreiheit mehr aber dafür die Zwei Platz zum Essen haben. Na gut, wird schon passen. Wir versuchen uns flexibel auf die neue Situation einzustellen und uns das hungrige Warten mit Plaudern über Belanglosigkeiten zu verkürzen - man will ja nicht zu viel Privates an fremde Ohren lassen.

Das Warten wird länger und daher wird dann unsere Tischgesellschaft einfach in unser Gespräch mit einbezogen - zu viert redet sich's dann einfach mehr über Belanglosigkeiten. Zwischendurch wird auch recht resch die Bestellung der beiden schnell entschlossenen Burschen aufgenommen - und weiter geht's im Text.

Wir erfahren, dass die beiden seit kurzem immer nach dem Schwimmen gern hierher auf Schnitzel und Gordon kommen. Und da kommt es auch schon das Gordon für den jungen Mann. Unsere Getränke sind schon leer, wir warten immer noch auf unser Essen und der andere hat sein Schnitzel auch noch nicht. Üblicherweise wären wir beide jetzt mit dieser Hungerkapazität schon dermaßen geladen, dass wir kurz vor einem Zornesausbruch stehen würden. Aber nicht in der koppschen Atmosphäre. Wir nehmen zwar wahr, dass uns etwas zu essen fehlt, sinnieren ob wir uns mit einem Glas Hauswein noch mehr entspannen sollten aber die Entscheidung wird uns dann durch die selbstverständliche und hektische Ignoranz des Kellners abgenommen. Daher bleiben wir entspannt bei leeren Gläsern sitzen und warten weiter.

Nach knapp einer Stunde, und einem fast komplett verspeisten großen Gordon Bleus (mit Salami, würzig duftendem Käse und Zwiebel gefüllt) unseres Sesselnachbarn, kommen dann auch unsere Hauptspeisen. Kleiner Gemischter, gebackene Steinpilze mit Sauce Tartare - leider kein Ketchup dabei. Und beim Kopp geht's nicht anders: Zander GEBACKEN - schluss war's mit "bewusst gesund"... Wenn Zander vernommen wird, dann will der Fisch automatisch schwimmen – und zwar in Öl. Missverständnis zwischen Gast und Kellner – kann vorkommen. Kellner besteht darauf, dass der Fisch so bestellt wurde und da wir auch ohne Wein so entspannt waren – war auch das und der frittierte Fisch heute kein Problem. Ketchup nachgefragt, nicht gebracht sondern lieber geraucht in der Pause. Auch kein Problem, selbst ist die Frau. Unsere Hauptspeisen waren schnell aufgegessen. Und wir waren sehr zufrieden. Sauce Tartare bei Fisch und Pilzen gut, wenn wahrscheinlich auch ein Fertigprodukt. Pilze und Fisch schön saftig auch nach dem Bad in der Fritteuse. Salat und Garnitur schön knackig und süßlich aber unspektakulär mariniert. Kraut- und Erdäpfelsalat augenscheinlich selbst gemacht und das passabel.

Vom Start weg wussten wir schon, was zur Nachspeise bestellt wird. Erst nach dem wir alle drei schon unsere Hauptspeisen gegessen hatten - da kam dann das Schnitzel vom zweiten Sesselnachbarn. Aber dafür auf astronomischen Portionsgrößen-Niveau. Wow.

Die Gelegenheit (lieber nicht den Herrn Kellner) haben wir beim Krawattl gepackt und gleich - wie geplant - den Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster und dieTopfenpalatschinke mit Vanillesauce in Auftrag gegeben. Wir sind gespannt was man um Münzbeträge (€ 3,50) vom Kaiserschmarren und (€ 2,50) Topfenpalatschinke erwarten kann. Flotter ging's dann weiter. Topfenpalatschinke war schön dünn und ordentlich gefüllt, Vanillesauce vom Puddingpulver gekonnt angerührt und zu dem Preis, insgesamt in Ordnung. Der Kaiserschmarren war großzügig bemessen. Dazu wird im Kopp einfach der gute Palatschinkenteig nur dicker mit Rosinen gebacken. Der „Palatschinkenschmarrn“ dann mit Staubzucker bestreut – geschmeckt hat’s uns und für € 3,50 – gibt’s keine Beschwerden. Der Zwetschkenröster war in Ketchup-Portionsgröße angerichtet, daher ist es auch schwierig zu definieren ob zugekauft oder selbstgemacht. Aber auch hier – es hat geschmeckt. Nur hätte der fruchtige Röster in Relation zum Schmarrnberg schon mehr ein See sein können. Ohnehin waren wir dann schon sehr gesättigt und angesichts der preiswerten Kalkulation und nächtlichen Uhrzeit auch sehr zufrieden.

Selbst das Personal scheint sich dort, so wie wir wohl zu fühlen. Die 130 Minuten haben wir in angenehmer Stimmung mit gutem Essen verbracht, zu zweit und auch zu viert am Tisch.
Jawohl, jetzt sind wir beide Kopp-Fans!

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Kommentare (29)

am 10. Juli 2014 um 12:13

Das ketchup, das joghurt ,das cola und der teller, was der duden schreibt ist mir wurscht.wenn wir so weiter machen, bestellen wir dann irgendwann mal auch einen palatschinken mit aprikosenkonfituere. Mich graut jetzt schon

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am 10. Juli 2014 um 10:03

Das Jog(h)urt, der Jog(h)urt,
das Cola, die Cola,
das Ket(s)chup, der Ket(s)chup,
das Radio oder der Radio(apparat)...
Wenn der Duden (oder das Duden-Wörterbuch....) älplerische wie preußische Varianten erlaubt, na dann möge jeder schreiben, wie er mag oder wie er es gelernt hat.

Mich reißt's nur immer wieder bei "das Kommentar" - denn der Kommentar ist immer noch männlich, egal ob auf der Insel Sylt, in Obertilliach oder in Interlaken.
"Das Kommentar" ist nicht chic, nicht in, nicht jugendlich, nicht modern, nicht trendy, sondern einfach falsch.

Zum Thema Ket(s)chup und Steinpilzen: kann ich mir persönlich nicht vorstellen, denn ich freue mich jedes Jahr wie ein kleines Kind auf selbst gejagte Steinpilze, Milchbrätlinge, Habichtspilze & Co., da will ich puren Wald- und Pilzgeschmack erfahren, ohne Convenience-Dreck aus der Tube.
Sehr gut aber: selbst gemachtes/-er Ket(s)chup auf Couscous-Süßkartoffel-Auflauf. Das kann was! ;-)

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am 10. Juli 2014 um 08:22

Diskussionen über Artikel zu Wörtern, bei jenen beide Artikel zulässig sind, sind genauso entbehrlich, wie über Geschmack zu streiten.

Dass unsere Ansprüche in Bezug auf Geschmack, Nahrungsmittel und Kochfähigkeit gehoben sind, versteht sich ohnehin von selbst. Weil wir auch wissen, wie's sein soll und kann.

So eigentlich auch beim Ketchup. Powidlketchup, Balsamicoketchup, Honigketchup und Ketchup aus getrockneten Paradeisern wird bei uns immer bevorzugt. Aber wir sind da flexibel: beim Kopp aber auch gern das vom Spak - ja, zu den dort fair kalkulierten und guten Steinpilzen. Die werden bei Italienern ja auch mit Paradeissauce zubereitet. Weil's einfach passt und schmeckt.

Geschmack bleibt individuell und wir bleiben Individualisten.

Obwohl das mit Steinpilzen und Paradeisern keine ungewöhnliche Neuentdeckung ist. Und daher auch ein wenig würdiges Diskussionsthema bleibt.

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17
am 10. Juli 2014 um 02:33

Die Artikel sind mir völlig wurscht. (Ich halte "das Joghurt" für eine älplerische Fehlgeburt, sage das aber nur dies eine Mal; Zurechtweisungen sind entbehrlich.)

Es ist unvermeidlich, daß auf einer Plattform dieser Art sich Menschen kundtun, die eine unterschiedliche Menge an unterschiedlich bedeutsamen Erfahrungen haben; die andere Referenzpunkte haben; andere Erwartungen an die Nahrungsaufnahme.

Toleranz sei unser Gebot. Aber wenn Goethes weiser Satz "Wir sind es gewohnt, daß die Menschen verhöhnen, was sie nicht verstehen" allzu deutlich seine Berechtigung erfährt, dann meine ich, eine Replik sei gestattet. Und so pointierter sie ist, um so erleichterter sind wir. Nicht lange, so ist das Leben nicht, aber Atem kann man holen.

Und dann sind wir wieder lieb.

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am 10. Juli 2014 um 02:02

Nicht boes sein gerry, aber den ketchup ist wie die cola. Aua aua meine ohren.

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am 10. Juli 2014 um 01:53

Duden erlaubt beides, oh göttlicher Walter, auch in Österreich...

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am 10. Juli 2014 um 01:50

Und wieder mal bekomm ich ohrenkrebs.
DAS Ketchup und nicht den Ketchup.
Mia san in oesterreich zaus.

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am 10. Juli 2014 um 01:28

Ich bin auch nicht so gescheit und gebildet wie SSW und kann dir daher auch nicht weiterhelfen.

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am 10. Juli 2014 um 01:09

Übrigens es ist Blätterteig, nicht Strudelteig! Sinnerfassendes Lesen kann sehr vorteilhaft sein, mein Sandkörnchen.

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am 10. Juli 2014 um 00:56

GUTE NACHT und bitte SCHÖN SPRECHEN und ein bisserl nachdenken! Und jetzt gehe ich "pissen", wie du so schön sagst...

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am 10. Juli 2014 um 00:26

Oh grosser Gerry, verzeih uns Nichtswürdigen unsere Ignoranz, die wir doch keine 800 Kochbücher besitzen und sicher noch nie gekocht haben ,was wir nicht aussprechen können und sicher auch nicht wie du beherrschen die hohe Kunst des tausendfach gefalteten Strudelteigs. Bist du eigentlich immer gleich so eingepisst, wenn man mal nicht deiner hochprofessionellen Meinung ist? Ist Dir schon mal aufgefallen, daß Du in letzter Zeit ziemlich persönlich auf Sachen reagierst, wenn sie irgendwie nicht deiner hochwohlgeborenen Ansicht entspricht?

Ich werde dich jetzt mal zitieren: Über dich!

Gerry schrieb: "Was ich ABSOLUT nicht mag: intolerante Menschen, die keinerlei Meinung als die eigene zulassen und oft meinen, ein Internetforum gehöre ihnen alleine um ihre eigene Gesinnung aufdringlichst kundzutun oder andere Menschen unbedingt belehren zu müssen. Menschen, die nie die Meinung der Anderen gelten lassen und immer diese abwertend kommentieren müssen. Wer glaubt, der Mittelpunkt der Erde zu sein, ist immer nur das kleinste Sandkorn im Aquarium des Ozeans! Diese Menschen wissen es in Wirklichkeit auch, denn sonst wären sie nicht so...daher tun sie mir auch leid."


Tja, lieber gerry... da ich kann dir nur zustimmen.

Und ja...für viele ist Vanilleeis mit Kernöl immer noch "Nouvelle Cuisine". Kenne sehr viele ÖsterreicherInnen für die das was ganz neues ist. Und leider haben nicht so viele Menschen solche Koch- und Grundlagenwissen über Lebensmittel wie du.

Ich SSW, ich nix Ahnung wie du!

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am 9. Juli 2014 um 22:20

Gut, IHR habt wie immer recht! Sei's drum. Wiewohl in meinem Kommentar nicht eine Silbe stand, die den Ketchup schlecht machte...und SSW ob gebacken oder nicht, stand gar nicht zur Diskussion. Aber es sei dir mitgegeben, der Wiener paniert NUR Zutaten, die durch die Panier unterstützt und nicht geschmacklich abgetötet werden. Und da eignet sich halt der Steinpilz, ob seines kräftigen Eigengeschmacks, vorzüglich, wie auch der Parasol.

Aber labet und lobet euch gegenseitig, der Gerry wird sich genau jetzt zu diesem Thema klassisch "vertschüssen".
Gute Nacht vom Gerry

P.S. Vanilleeis mit Kernöl ist schon lange keine "Nouvell Cuisine" mehr. Wer Grundlagen kennt,, weiß natürlich, dass diese Kombination harmonieren muss, auch als Kürbiskern-Parfait, etc.

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am 9. Juli 2014 um 19:39

...am besten das volle Programm: Ketchup UND Sauce Tartare. ;)

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am 9. Juli 2014 um 19:30

Gebackene Steinpilze...muß ich mal selber ausprobieren...auch mit Ketchup.

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am 9. Juli 2014 um 19:28

gebacken...mit panier...sorry...so meinte ich das.

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am 9. Juli 2014 um 19:26

Austern mit Ketchup machen für mich keinen Sinn, weil Ketchup einfach den Meeresgeschmack eliminieren würden. Zutaten, Beilagen und Sossen müssen mit der Hauptzutat harmonieren und sich ergänzen, aber sich nicht gegenseitig den Geschmack wegnehmen. Wenn man diese Regeln beachtet ist eigentlich fast alles erlaubt...warum nicht Hendlflügel mit Colamarinade oder Vanilleeis mit Kernöl?

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152
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am 9. Juli 2014 um 19:26

Ssw: gebacken. Und das schmeckt uns sehr gut.

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am 9. Juli 2014 um 19:25

Es gibt nix schoen zu reden. Das ist Fakt. Und auch anhand dein Kommentar hilft nicht bei der Aufklaerung, was denn nun am Ketchup so schlecht ist. Selbst gemacht noch besser.

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17
am 9. Juli 2014 um 19:21

Da Steinpilze von Natur aus sehr geschmacksintensiv sind, frage ich mich, ob es eine gute Idee ist, sie auch noch überbacken zu servieren. Überbacken bedeutet für mich unter anderem eine relative fade Zutat, egal ob Fleisch oder Gemüse, noch wenigstens etwas schmackhaft zu machen.

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83
am 9. Juli 2014 um 19:17

Ich will wirklich keine Verbote aufstellen! Essen soll Freude machen.

Nur habe ich mir gedacht, es könnte so gewesen sein (Kellner teilt meine Einstellung, der brave Mann!). Muß ich dazu sagen: Ich glaub's eh nicht?

Und an Lugners Austern mit Ketchup habe ich auch gedacht. Ich wollte, ich könnte dieses Engramm löschen.

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am 9. Juli 2014 um 19:04

Tut mir leid, aber das kann man auch mit "fruchtig, leicht säuerlich..." nicht "schön reden", liebe Brotvernichter, wobei ich immer das Motto "Leben und leben lassen" geltend mache.

Wem's schmeckt, O.K., aber dann darf man sich über ein Wiener Schnitzel mit Preiselbeeren auch nicht wundern oder gar mokieren.
LG vom Gerry

P.S. eine Mayonnaise mit Ketchup zu vergleichen, finde ich sehr mutig - ganz unkonventionell gemeint. Wer, wie ich, sowohl Mayonnaise und natürlich auch Sauce Tartare ebenso wie Ketchup selber macht, der unterscheidet aber sehr gerne.

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47
am 9. Juli 2014 um 18:50

Weiters passt das fruchtige und leicht säuerliche Aroma der Paradeiser grundlegend zu Steinpilzen. Zucker trägt wiederum jenes der Paradeiser. Also wo ist das Problem?

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am 9. Juli 2014 um 18:46

Was genau macht eine Würzsauce die auf Tomatenbasis basiert (dort von Spak produziert) so verwerflich? Worin ist die auf Mayonaise-Basis (dort ebenfalls von Spak) hergestellte denn um so viel besser? Wir halten nichts von Konventionen - nirgendwo und schon gar nicht beim Essen.

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67
17
am 9. Juli 2014 um 15:27

Ich vermute, der Kellner hat es einfach nicht über sich gebracht, den Ketchup zu den Steinpilzen zu servieren.

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48
22
so nicht am 14. September 2013 um 20:35

Gebackene Steinpilze mit Ketchup gehts noch???

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so nicht
Kein Tester
am 10. August 2013 um 07:49

Die Personen vom Service beim Kopp gibt's schon seit Jahrzehnten und sind vergleichbar skurril, wie die 70er-80er Jahre Poster dort an der Wand. Mit ihrem Wiener Grantler-Charme tragen die entscheidend viel zu der Atmosphäre vor Ort bei - auf ihre ganz eigene Art. Das wirkt auch gar nicht unsympathisch oder ungut. Man nimmt's auch nicht persönlich - die lassen ihren Eigenarten freien Lauf und es ist authentisch unkompliziert.

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67
17
am 9. August 2013 um 18:19

Lesenswert, hilfreich und einfach grossartig he- und beschrieben. Einzig die 3_ Güter Service- kann ich nicht nachvollziehen

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301
58
am 9. August 2013 um 15:12

Das wär' ja ein Zufall gewesen... aber es war ein Sonntagsschmaus ;)

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67
17
am 9. August 2013 um 15:10

Hoppla, sag bloß, du warst auch gestern am Abend dort??

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315
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Gasthaus Kopp
Engerthstraße 104
1200 Wien
Speisen
Ambiente
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