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Käuzchen - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 6. August 2013
Experte
bubafant
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71
29
2Speisen
2Ambiente
2Service
25 Fotos1 Check-In

Eigentlich wollten wir vor dem Theaterbesuch am Spittelberg in ein anderes Lokal, haben dieses aber nach einer viertelstündigen Nichtbeachtung im Schanigarten verlassen und sind 'ums Eck' über's Käuzchen gefallen. Wochentags gibt es jeweils zwei frisch gekochte Tagesteller, eine Speise davon vegetarisch. Ein Menü(s)pass ermöglicht ab 10 Tagestellern einen Elften auf's Haus. Eine Spezialität sind die Riesenschwarzbrottoasts.

Das Lokal erstreckt sich entlang einer etwas steil abfallenden Gasse zur Neustiftgasse im siebten Bezirk. An der Fassade diverse Tafeln mit Angeboten. Der vorgelagerte Schanigarten naturgemäß ebenso steil, mit Zäunchen und Pflanzen von der Straße abgetrennt und mit Biergartengarnituren und Sonnenschirmen bestückt.

Das Käuzchenteam! Profis, Semiprofis und Anfänger am Werk für Euch! Das Käuzchen gibt es seit 25 Jahren und ist Kult! Wir arbeiten täglich daran, dass dies auch so bleibt und freuen uns auf euch! (© Homepage).

Wir nehmen Platz im etwas schmucklosen Schanigarten. Die Hinterlassenschaft der Vorgänger steht noch am Tisch und wird von uns nur zur Seite geschoben. Wir nehmen gegenüber auf den Bierbänken Platz. Mitten in den Tischen sind Löcher gebohrt, in denen die Sonnenschirme stecken. Salz- und Pfefferstreuer, sowie ein Ascher vervollständigen die Gestaltung.
Unser Betreuer mit Dreadlocks erscheint in der Tür zum Lokal, Blick nach links und rechts und wir verständigen uns mittels Handzeichen, dass wir eine Speisekarte haben wollen. Diese wird uns gebracht, die Hüllen schon abgegriffen und etwas speckig. Relativ umfangreich für dies kleines Lokal, wer wird denn das alles kochen? In der Speisekarte sind vegane, Laktose freie und Gluten freie Speisen speziell gekennzeichnet. Das restliche Publikum besteht hauptsächlich aus Studenten, Touristen und ein paar Einheimischen.

Die Getränke werden sofort abgefragt, für die Speisen dürfen wir noch länger in der Speisekarte schmökern. ½ l Murauer Gold (EUR 3,30) und ½ l SodaZitron (EUR 1,60). Nach dem Servieren der Gläser wird mit einem mitgebrachten Wettex-Fetzen einmal über den Tisch gewischt und die vorhandenen Brösel gerecht auf die Bänke verteilt, sowie das Leergut mit abgesammelt.

Holzfällernockerl mit Speck, Zwiebel und Paprika mit Salat (EUR 6,80)
Ziemlich farblose und quasi ungesalzene Nockerln mit dem Paprika, Speck und Zwiebel und einem Eisengusspfandl vermengt. Ohne jeglichen Käse wohnen die Bestandteile nur nebeneinander und gehen keinerlei Verbindung miteinander ein. Kräuterbestreuung aus der Trockenabteilung. Der Salat in einem kleinen Glasdessertschälchen ist nichts Besonderes und auch nicht aufregend mariniert.

Kauzbörger mit Spiegelei, Pommes und Coleslaw und Käse (EUR 7,30)
Der Börger besteht nur aus dem Faschierten mit leicht geschmolzenem Käse und dem darauf serviertem Spiegelei. Ketchup in einem kleinen Glasschälchen am Teller. Das Faschierte schmeckt mir nicht und wird genauso wie der ebenso eigenartig schmeckende Salat auf dem Teller liegen gelassen. Wollte immer schon mal eine Hauptmahlzeit aus Pommes genießen … Beim Abservieren wird nicht nachgefragt, ob es geschmeckt hat, bzw. warum mehr als das halbe Essen am Teller zurückgeht.
Beim Bezahlen wird die gesamte Konsumation nur im Kopf vom zweiten Kellner zusammengerechnet, gleich nachdem er, einem gestapelten Bauchladen gleich, die großen Ascher im gesamten Schanigarten Bereich gewechselt hat. Kein Beleg.

Fazit: Der Teller mit Abplatzungen am Rand spiegelt die Kultur dieses Lokals wieder. Gut, es will etwas Alternatives, etwas Anderes sein. Warum muss das dann allerdings so lieb- und geschmacklos sein? Profis und Semiprofis dürften an unserem Abend Pause gehabt haben. Noch Stunden später während der Veranstaltung am Spittelberg hatte ich noch etwas von meinen zwei Bissen Faschiertem. Für Studenten, die stundenlang vor einem Getränk mit Ihren Laptops sitzen mag es ausreichend sein, für mich nicht und wir werden mit Sicherheit auch nicht mehr wiederkommen.

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Kommentare (2)

am 9. August 2013 um 16:03

Irgendwie kauzig!

Gefällt mir1
Experte
315
75
am 6. August 2013 um 17:51

Leider wird "alternativ" in Bezug auf Küche mitunter mit "grindig" verwechselt... Auch der Wein ist im Käuzchen leider untrinkbar.

Gefällt mir1
141
2
Käuzchen
Gardegasse 8
1070 Wien
Speisen
Ambiente
Service
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4 Bewertungen
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