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Wieninger - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 24. Juni 2013
Gourmetine
8
3
3
4Speisen
4Ambiente
4Service
1 Check-In

Freitag Abend, sechs Personen, ein Baby im Kinderwagen, Schönwetter & hungrig: Wir beschlossen spontan, zu einem Heurigen in die Stammersdorfer Gegend zu fahren, da wir alle in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnlinie 31 wohnen, die uns direkt in den Heurigenort bringt. Reserviert hatten wir nichts und versuchten es mal auf gut Glück.

Beim Wieninger angekommen (nach einem ca. 10-minütigem Fußmarsch von der Endstation der Linie 31) stellten wir erschrocken fest, dass der gesamte Außenbereich des Lokals entweder besetzt war oder aber Gläser mit "reserviert"-Zetteln auf den verbliebenen Tischen standen. Wir fragten einen Kellner, ob er einen Platz für sechs hätte. Der fragte sehr freundlich, ob wir eine Reservierung haben und als wir verneinten, schickte er uns auf "die Insel" (ein kleiner abgetrennter Platz im Eingangsbereich), wo er sogleich zwei reservierte 4er-Tische zusammenschob, damit wir alle Platz fanden. Sehr zuvorkommend.

Nachdem wir uns gesetzt hatten, bestellten wir Getränke: einen Liter Weißwein, einen Liter Traubensaft, zwei Liter Soda und eine Karaffe mit Leitungswasser für unseren Kleinsten. Während ein Teil von uns auf die Getränke warteten, holten sich die anderen etwas zu essen vom Buffet. Die Durstlöscher waren in Windeseile bei uns am Tisch und die Buffetgänger erschienen kurz danach mit Fleisch, Kartoffelknödel, Salat und Erdäpfel. Anschließend ging ich dann auch mal ans Buffet und nahm mir eine mit Speck ummantelte Krautroulade sowie einen Erdäpfel-Vogerlsalat. Die Krautroulade riss mich nicht vom Hocker, doch der Salat war einsame Spitze. Der Vogerlsalat schmeckte sehr frisch und der Erdäpfelsalat war von den Gewürzen und der Marinade her super abgestimmt.

Mein Partner nahm sich eine Blutwurst, die ihn geschmacklich auch nicht gänzlich überzeugte, aber er aß sie immerhin komplett auf ;) Ich bezahlte gerade mal € 16,00 für mein Gericht und die Blutwurst (inkl. Salatteller) meines Freundes, was nicht sehr viel ist angesichts der Portionsgrößen. Dafür hatten es die Getränkepreise in sich... Einen weiteren Liter Traubensaft und eine Karaffe Soda bestellten wir noch dazu (also insgesamt 1 x Wein, 3 x Soda, 2 x Traubensaft) und bezahlten € 45,00... Ein Durchschnittspreis von 7,50 pro Liter - ned schlecht. Aber dafür ist dieser Heurige mitten in Wien und ohne Auto zu erreichen, das heißt, man spart auf jeden Fall Benzinkosten und tut was gutes für die Umwelt.

Zu den Desserts: die bekommt man ebenfalls am Buffet und an jenem Tag hatte man die Auswahl zwischen verschiedenen Süßigkeiten wie Bananenschnitten oder Fruchtbechern mit Joghurt. Den Mehlspeisengourmets unter uns hat's gefallen. Ein männlicher Mitesser von uns hatte auch nach dem Dessert noch Hunger und holte sich zwei Aufstriche (Liptauer und Emmentaler-Bärlauch) mit Gebäck, wobei der Liptauer ausgezeichnet war, der käsige Aufstrich jedoch fast zur Gänze auf dem Teller verblieb.

Das Ambiente bekommt leider nicht die volle Punktezahl, da die WCs im hintersten Winkel des Heurigen anzufinden waren und man da schon ein bisschen mehr Zeit für einen Toilettenbesuch einplanen muss. Ansonsten aber recht freundlicher Gastgarten, schöne Karaffen und typische Heurigenviertelgläser.

Alles in allem hat uns der Heurigenbesuch außerordentlich gut gefallen und wir werden sicher wieder kommen, das nächste Mal aber besser im Vorhinein reservieren, denn wer weiß, ob wir dann auch wieder so ein Glück haben?

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Kommentare (3)

am 27. September 2013 um 00:24

Mitten in Wien? Mitten in Stammersdorf. Unmittiger geht's kaum innerhalb der Stadtgrenzen.

Aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, das stimmt! Zeit braucht man halt als Nicht-Stammersdorfer. Ich empfehle die Linie 30A, wenn man faul und/oder schwanger ist (ich bin nur Ersteres). Von der Haltestelle Freiheitsplatz sind es 150 m statt 730 (Endstation 30 und 31).
Das ist immer noch weiter als der Weg zu den Toiletten, beeile ich mich zu erwähnen.

Der Bericht hat mir gefallen! (Aber falls ihn ein Nicht-Wiener liest und glaubt, der Wieninger sei vielleicht in Stephansdomnähe, wollte ich doch etwas aufklärend wirken.)

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Experte
48
22
am 20. August 2013 um 22:24

Das stimmt schon... aber ich empfand's trotzdem als etwas mühsam. Vor allem, wenn zwei von sechs Personen schwanger sind ;)

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8
3
am 18. August 2013 um 20:05

Hm, also muss jetzt eine Toilette auch schon in unmittelbarer Reichweite sein. Der kann doch nicht alle paar Meter einen Lokus errichten..

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Experte
88
16
Wieninger
Stammersdorfer Straße 78
1210 Wien
Speisen
Ambiente
Service
40
42
41
7 Bewertungen
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