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Torona - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 20. Mai 2013
Experte
bubafant
283
71
29
2Speisen
3Ambiente
3Service
14 Fotos3 Check-Ins

Muchas gracias für Ihre Reservierung. Wir freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch.
Was will man mehr, nette Antwort via mail. Wir freuen uns auch schon auf gutes spanisches Essen.

Vor dem Lokal befinden sich ein kleiner Schanigarten, Topfpflanzen und eine ausgefahrene Markise. Nach dem Eintreten steht man direkt vor der dunklen Theke und ganz offensichtlich dem Raucherbereich mit ein paar Hochtischen samt Stühlen. Der Kellner findet sofort unsere Reservierung und begleitet uns in den Nichtraucherbereich. Dafür geht’s über rohe Betonstufen einen Halbstock tiefer ins Gewölbe. Nichts für Schasaugerte ;-), da extrem schlecht beleuchtet im düsteren Raum. Außerdem bleiben die Glastüren zur Trennung den ganzen Abend über offen, nicht optimal.

Für uns ist ein kleiner Zweiertisch reserviert. Wieder einmal extrem eng stehende Tische, manchmal zu Vierertischen zusammengestellt; an der Wand entlang eine Bank mit fix montierten Anlehnpolstern. In der Mitte zwei größere Tische, allerding nur mit Bänken ohne Lehne. Am Kopfende des Raumes ein kleiner Lounge Bereich, eher zum Lümmeln und trinken, wirkt nicht ungemütlich, wird aber während unseres Besuches nicht genutzt. An den Wänden Stierbilder und Lichter in Nischen. Mitten im Raum die vier Säulen des Gewölbes.

Am nüchternen Tisch ein viereckiges Glas mit Teelicht, sowie Besteck auf einer Papierserviette. Eine schlanke Karte in schwarz gehalten für die Getränke und eine in weiss für die Speisen. Wir lassen uns beim Wein beraten und entscheiden uns für den, ‚der allen schmeckt‘, einen jungen Valdemar Rioja (EUR 3,40), der gemeinsam mit der bestellten Karaffe Leitungswasser (ohne Berechnung) eingestellt wird. Gleichzeitig wird ein schwarzes Holzbrettchen mit den 4 Saucen, Sauerrahm-Dip, A(l)ioli, Tomaten-Salsa und Andalusische Sauce in kleinen Rex Gläschen eingestellt. Das Entnehmen der Saucen gestaltet sich trickreich, da die Deckelchen nicht mehr richtig drauf passen und alles gemeinsam eine sehr wackelige Angelegenheit ist.

Natürlich haben wir schon vorab auf der HP in der Speisekarte geschmökert. Dass diese nicht aktuell ist, merkt man einerseits an den leicht geänderten Preisen 'im wirklichen Leben' und dem Nichtvorhandensein des Jakobsmuschel-Spießes, der gegen Fisch getauscht worden ist. Die Zweier- und Dreierkombinationsangebote von Spießen in der Speisekarte sind eine reine Addition der Einzelpreise, also wofür ?

Wir bestellen und bekommen innerhalb von unglaublichen 10 Minuten:
Lomo de Pata Negra am Spieß (EUR 6,70)
Das iberische 'Schwarze Schwein' gilt als das teuerste Schweinefleisch der Welt(© Speisekarte). Nun ja, teuer mag sein, gut ist es nicht. Vor allem nicht durch, ein Fleischwürfel ist innen quasi noch roh, der andere glasig. Der Polentawürfel ist nicht knusprig und fad. Von der Marinade mit Knoblauch und Kümmel hat der Koch wahrscheinlich nur geträumt. Ebenso von den angekündigten Zwiebeln, die sich als Erdäpfel entpuppen. Vielleicht hofft man, dass man in der Dunkelheit solche Dinge nicht bemerkt.

Riesengarnelen am Spieß mit Oliven und Chorizo (EUR 6,20)
Die Garnelen sind gut gebraten, die Schale lässt sich leicht lösen, perfekt entdarmt. Nichts Besonderes. Daran ändern leider auch die eher geschmacklosen Saucen nichts. Eine einsame Olive und ein kleines Eckerl Wurst bringen etwas Geschmack in die Geschichte.
Rindersteak am Spieß mit Champignon und Zwiebel (EUR 6,70)
Hier sind die versprochenen Zwiebel drauf (vielleicht ist es in der Küche auch zu dunkel …), das Steak in Ordnung.
Neben der Salatgarnitur gibt es doch noch etwas am Teller, was wirklich gut schmeckt: die Deko-Oliven, sonnengetrocknete Tomaten und Mandeln. Dafür passt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht ganz.

Deswegen wagen wir uns noch an ein Dessert:
Ananas-Spieß mit Chili-Orangen-Sauce (EUR 4,20)
Neben Ananas stecken noch Orangen auf den Spießen. Ein paar 'Chili-Punkte' sind zwar erkennbar, aber von Schärfe merkt man nichts. Mit der Orangensauce und einem Schokoladentopping wird auf dem Teller gemalt. In einem Extraschälchen befindet sich Vanilleeis mit Fruchttopping. Abgesehen davon, dass die Ananas etwas verbrannt ist, ist dieser Spieß noch der Beste des Abends.

Fazit: Das Ambiente ist unaufgeregt, der Kellner hat uns den ganzen Abend über gut betreut. Selbst bei fast vollem Lokal hat er immer einen Blick für uns gehabt. Die Nachfrage beim Abservieren des Desserts 'war's fein?' hat mich amüsiert. Für ein Speiselokal ist es mir persönlich zu dunkel. Das Essen ist nichts Besonderes.

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Kommentare (2)

am 20. Mai 2013 um 12:08

Danke bluesky, das hat sich uns nicht erschlossen.
Obwohl: Salatgarnitur war am Nebentisch auch bem Solo-Spieß dabei. Mehr zu sehen, dazu war es dann doch wieder zu finster ... :-)

Gefällt mir2
Experte
283
71
am 20. Mai 2013 um 12:03

Der Vorteil einer Kombi ist, dass Gewürzmandeln, getrocknete Tomaten und Salat ebenfalls im Preis mit dabei sind, wenn ich mich recht erinnere...

Gefällt mir1
Experte
258
31
Torona
Prokopigasse 2
8010 Graz
Steiermark
Speisen
Ambiente
Service
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