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Burgenland ist überall - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 26. Jänner 2013
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bubafant
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Burgenland im Gasometer. Burgenland ist überall.
Mitten im Entertainmentbereich der Gasometer befindet sich das ‚Burgenland ist überall‘. Restaurant, Vinothek und Hofladen in einem. Die Philosophie lt. Homepage: … Hervorragende Speisen und Weine aus dem Burgenland – das Beste ist uns gerade gut genug. Bei unseren Zutaten achten wir stets auf eine gleichbleibend hohe Qualität. So pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren Lieferanten. Uns ist es sehr wichtig zu wissen, was hinter den Produkten steht. Wer sie gefangen, gesät, geerntet hat ... Ich bin zur Einlösung eines Gutscheines für ein 4-Gänge-Spitzenmenü inklusive Weinbegleitung eingeladen und so schreiten wir freitagmittags zur Tat. Obwohl der Deal erst ab 15:00 Uhr gilt, dürfen wir schon eine Stunde früher kommen.

Aus der Tiefgarage mit dem Lift in das Oval der verschiedenen Lokale. Der Eingangsbereich ist offen gestaltet. Ein Holzweinfass mit der Speisekarte davor. Im NR-Bereich viele Hochtische mit Hockern, nur wenige normalhohe Tische. Dahinter die steinerne Bar mit greller 'Extrembeleuchtung'. Rechts davon, getrennt durch eine Mauer mit Torbögen der Raucherbereich und links von der Bar geht es in die Vinothek. Überall präsent der Name Hillinger. Auf den Tischen weinrote Stoffläufer und ein Holzkübel mit dem Besteck und den Servietten.

Einziger Fixpunkt des Menüs ist die Vorspeise, die anderen Gänge können aus der Speisekarte ausgesucht werden. Für die beiden ersten Gänge ist der Weinvorschlag ein Welschriesling, danach ein Veltliner und zum Dessert eine Beerenauslese. Ich entscheide mich für die Durchgängigkeit des Welschrieslings, meine Begleitung als Autofahrer nur für ein Glas davon und steigt dann auf Antialkoholika um. Positive Überraschung beim Bezahlen, dass wir weder diese zusätzlichen Getränke, noch die beiden Kaffee bezahlen müssen, da das intern ausgetauscht wird. Einzig ein Extra-Salat steht am Ende auf der Rechnung. Das zeigt auch die positive Behandlung eines Gutscheinkundens, wir haben uns den ganzen Aufenthalt gut betreut gefühlt.

Als Vorspeise bekommen wir einen Rindfleischsalat. Kleiner Teller mit einem richtigen Gupferl Salat. Frische Blattsalate, Gurke und Zwiebelringe, zarte Rindfleischstücke, fein mariniert und mit viel Kernöl. Eine Scheibe Schwarzbrot. Ein einfaches Essen gut zubereitet. Schöner Start.

Weiter geht es mit einer Suppe. Eine hausgemachte Rindssuppe mit Leberknödel (EUR 2,80). Die Rindsuppe war sicher einmal sehr gut, allerdings kommt sie sehr gestreckt auf den Tisch, das Juliennegemüse ist ziemlich weich gekocht und der Leberknödel von der Konsistenz her gut, allerdings geschmacklich eher fad.

Das Mittagsgeschäft ist um 15:00 Uhr vorbei und die Besteckkübel werden von den Tischen abserviert und gleichzeitig die Tische geputzt. Wir sind im sehr dunklen und düsteren NR-Bereich die einzigen Gäste. Bessere Beleuchtung gibt es eher im mittleren Bereich, am Rand eher gruftige Stimmung. Grundsätzlich hat man den Eindruck, dass im Entertainmentbereich eher tote Hose ist. Die Vinothek ist sehr hübsch anzuschauen, ein großes Holzfass lässt vermuten, dass man hier auch Verkostungen durchführen kann. Auf der Karte befinden sich unter anderem Weine von Hillinger/Jois, Böhm/Neusiedl, Lentsch/Podersdorf, Strudler/Podersdorf, Nehrer/St. Georgen, Hareter/Weiden, Gsellmann/Gols, Heinrich/Gols, Ehe/Großhöflein, Ettl/Podersdorf, Weninger/Horitschon, Gesellmann/Deutschkreutz, Scheiblhofer/Andau. Als Hintergrundmusik läuft ein Austropop-Band. Von Minisex über Bill bis Falco. Eine Stammkundenkarte wird angeboten. Ein Glas Wasser aus dem Spender wird uns unaufgefordert gebracht und nicht verrechnet.

Es folgt ein gegrillter Bio-Schafskäse im Speckmantel auf Blattsalat (EUR 9,20). Vier Käserollen nicht mit vordringlichem Geschmack, der Speck könnte etwas mehr gebraten, etwas knuspriger sein. Blattsalat ist viel, fast zu große Stücke von Tomaten, Paprika und Gurke. Mit Mais und Joghurtdressing.

Wir schließen mit einem Mohr im Hemd und einem Cappuccino mit Milchschaum (EUR 2,70, Nespresso). Relativ großer Mohr mit viel Schokolade im Inneren und rund herum, Schlagobersgupferl, zu viel Staubzucker, gute Temperatur. Passt.

Fazit: Das Lokal hat meiner Meinung nach ein Standortproblem. Möglicherweise lebt es abends auch von den Bewohnern der Gasometer. Der Umgang des Chefs und auch des Kellners ist jovial und sehr unkompliziert. Das Essen ist gut (lt. Speisekarte sind sämtliche Produkte aus der Genuss Region Neusiedlersee Seewinkel). Extra anreisen deswegen ist halt so ein Thema.

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Kommentare (1)

am 26. Jänner 2013 um 14:51

Schöner Bericht!

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Burgenland ist überall
Guglgasse 11
1110 Wien
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