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Bärenwirt - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 17. September 2012
Update am 2. Oktober 2012
Experte
amarone1977
315
75
30
3Speisen
3Ambiente
4Service
5 Fotos1 Check-In

Bärenhunger - zu Mittag - in Salzburg.

Das Wetter ist prächtig und der Hunger ebenso. Schnell mal am großen Parkplatz neben dem altehrwürdigen Augustiner-Bräustübl geparkt.

Doch der gewaltige Altbau neben der Müllner Kirche ist ja erst ab dem späten Nachmittag offen.
Schade. Dazu kommt, dass das feine „Esszimmer“ daneben feine Haubenküche bietet, allerdings keine flexiblen Business-Lunches anbietet. Was tun?

Ersatz ist schnell gefunden.

Der kleine Stadtteil Mülln kann ja als „älteste Vorstadt“ Salzburgs bezeichnet werden.
Der klar von der linken Altstadt abgetrennte Stadtteil ist aber fast ebenso mit wunderschönen Altbauten um das 15. Und 16. Jahrhundert bestückt, vor allem jene, die entlang der Müllner Hauptstraße zu bewundern sind.

Genau dort ist auch der Bärenwirt, gleich neben dem „Antichi Sapori“, welches sich grad noch im Urlaubsschlaf befindet.
Eine urige Stube mit viel Holz und dem obligaten Kachelofen, mein Instinkt führt mich aber direkt raus auf den Balkon auf der Ostseite Richtung Salzach. Kein gewaltiger Ausblick, aber mit gemütlichen Holzbänken und –tischen ausgestattet.

Das 50 Meter weiter produzierte Augustinerbräu wird löblicherweise auch alkoholfrei serviert. Verbleite Beine um die Mittagszeit tun gar nicht gut, es sei denn, man könnte sich den Rest des Tages auf’s Ohr hauen.
Das alkoholfreie Weizen schmeckt aber ohnehin vorzüglich und braucht den Vergleich mit dem Prozentbruder nicht zu scheuen.

Menü:
Es gibt mehrere Menüvarianten, man wählt entweder die Hauptspeise des Tages mit Suppe, oder ohne Suppe, dafür mit Dessert.
Mir war die Suppe an jenem Tag wichtiger, auch wenn die Waldbeeren zum Dessert liebevoll und ironisch als „Bären“ bezeichnet wurden.

Frittatensuppe: Frittaten flaumig, wenn auch nicht ganz mit der Konsistenz à la Oma, von der ich immer wieder schwärme.
Die Suppe lässt aber keine Zweifel über ihre Machart aufkommen. Da wurde mächtig Fleisch verarbeitet. Gut so.

Erdäpfelgulasch – mit Wurst.
Der Saft ist sämig und würzig zugleich, da kommt Freude auf. Schade nur, dass die Wurst relativ groß geschnitten wurde, ebenso die Kartoffeln. Gerade bei den Kartoffeln mag ich es besonders, wenn die Stückerln kleiner sind und die Sauce in sich aufnehmen.
Zufrieden bin ich trotzdem.

Während ich esse, schau ich noch in den Rete.at mobil rein und sehe, dass User Gastronaut hier schon ein denkwürdiges Hendlerlebnis hatte – siehe Bericht. Für die schnelle Mittagspause wäre aber ein Hendl mächtig zu viel – aber ich wird mir die Empfehlung mal zu späterem Zeitpunkt zu Gemüte führen.

Fazit: Suppe und Erdäpfelgulasch um fast unschlagbare 8 Euro. Serviert von einer zünftig gekleideten, mit zartem Salzburger Schmäh ausgestatteter, sympathischer Dame in urig-ländlichem Lokal, fast mitten in Salzburg.
Nächstes Mal dann ein Hendl, allerdings werd ich die Mittagspause dann wohl ein wenig in die Länge ziehen müssen. Soll mir Recht sein.

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Kommentare (2)

am 19. September 2012 um 11:17

Radler: stimmt :)

Gefällt mir
Experte
315
75
am 19. September 2012 um 11:06

Lustig, daß wir möglicherweise am selben Tag beim Bärenwirt waren und am selben Tag unsere Reviews gepostet haben :-))

Gefällt mir1
58
15
Bärenwirt
Müllner Hauptstraße 8
5020 Salzburg
Speisen
Ambiente
Service
37
35
38
7 Bewertungen
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