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Flatschers - Bewertung

Diese Bewertung wurde von anderen Testern empfohlen.
am 14. November 2011
Update am 31. März 2012
Experte
uc0gr
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28
5Speisen
4Ambiente
5Service
58 Fotos14 Check-Ins

Update ANFANG vom 30.03.2012:

Ich habe das Lokal schon bewertet und schreibe daher nur ein Update. Bereits nach der Reservierung per Mail erhält man nicht eine 08/15-Antwort, sondern eine persönliche Mail von Andreas Flatscher selbst, die einem echt freut. Hier freut man sich auf dich als Gast!

Es ist zu bemerken, dass die Karte neu überarbeitet wurde, aber natürlich fehlen keine Klassiker des Flatschers. Aber, und das ist bemerkenswert, es gibt auf einmal eine „Aioli“ (Knoblauch-Mayonnaise aus dem spanischen Raum). Genau das hatte ich auf ReTe seinerzeit in meiner Bewertung bemängelt – „Nichts mit Knoblauch“. Andreas Flatscher hat aber sein Handwerk von Grund auf gelernt und daher war es wohl ein Leichtes…die schüttelt er aus dem Ärmel.

Zum Thema Pommes möchte ich gar nicht mehr so viel schreiben, denn es ist armselig, so manche Kommentare (natürlich unregistriert) zu kommentieren. Diese Pommes hier mit Pommes von irgendeiner Bude oder TK zu vergleichen, sagt einfach schon alles aus. Wer das tut, sollte von Grund auf die gute Küche lernen. Die Pommes waren wieder supersoft innen und kross außen und das geht NUR mit der mehligen Kartoffelsorte. Zum Thema TK möchte ich noch erwähnen, die Erdäpfel werden hier gründlich gebürstet und gewaschen aber nicht geschält – das sieht man – diese TK-Ware möge man mir bitte zeigen. Neidische Kleingeister, die sich hinter Pseudowissen verstecken, mögen ihre Pommes weiterhin wo auch immer, auch von mir aus bei Wiesbauer kaufen, und sie mögen ihnen für immer schmecken.- ich gönne es euch wirklich. Mit gehobener Gastro hat das aber dann nichts mehr zu tun. Schon „Asterix“ lesen lehrt ungemein, Pommes kommen aus Belgien und das ist die eigentliche Herkunft. Es waren aber keine Speckigen sondern Mehlige! Keine Pommes bleiben so lange heiß und saugen so viel Saft, wie die aus mehligen Erdäpfeln. Wieder TOP und Hut ab!

Die Garnelen als Vorspeise (vom Lavastein, mariniert in einer Hausmarinade mit Kräutern, Gewürzen und Worcestershire-Sauce) waren einfach nur ein Traum, die Portion als Vorspeise mehr als nur ausreichend, jede Garnele auf den glasigen aber nicht rohen Punkt, die Aioli dazu sowieso gelungen. Für EUR 15,00 (250g) ehrlich und jeden Cent wert! Die Garnelen zum Glück nicht geschält, aber das muss einem Profi, wie Andreas Flatscher es ist, sowieso nicht gesagt werden. In der Schale ist der meiste Geschmack!

Die neu in der Karte aufgenomme Suppe „Lousiana smoked Chicken Pot“ - eine wunderbare dunkle, sämige Hühnersuppe mit Gemüse (Mais, Bohnen,…) und Hühnerfleisch, etwas tomatisiert und vor allem, wie erhofft und erhalten, wunderbarem rauchigem BBQ-Geschmack. Ein Traum. Bitte unbedingt beibehalten – das ist ein Renner! Das bekommt man nirgendwo anders und der Geschmack übertraf genau meine Erwartung (rauchig, BBQ). Super und zu ehrlichen 5,50 der „Pot“.

Zu den Steaks (beide Filetsteak): es waren beide Steaks sehr gut, wie gewünscht „medium rare“ gebraten. Von keinem Saft war hier keine Spur. Dry-Aged heißt übrigens nicht „Trockenfleisch“ es darf schon abhängen in der Luftkammer, aber nicht trocken sein – wenn sich alles an Saft verflüchtigt, dann ist es zu spät. Dies auch nur für so manche Spezialisten in diesem Forum, die sowieso unregistriert sind – Steaks, nicht Pemmikan. Ich weiß, ein leerer Teller gibt nicht so viel her, aber das ist einfach Saft (sehe Foto) von einem Super-Gutem Gentleman Cut-Steak!

Der „Wiener Gemischte Satz“ (EUR 3,60 pro 1/8L) von Zahel, einem von mir mittlerweile wegen Protektion und kostenloser Werbung im TV eher gemiedenem Winzer, war ausgezeichnet. Und Objektivität geht immer vor Subjektivität – sehr gutes Handwerk.

Der Restaurantleiter hier ist einfach ebenfalls eine Wucht und wir erhielten genau den Tisch unseres Hochzeitstages vom 11.11.2011!!! Erinnerungen wurden wieder wach…einfach super nett. Plaudern über Das und Dies konnte man mit ihm sowieso. Ein Goldgriff von Andreas Flatscher und ein Restaurantleiter, wie er im Buche steht – DANKE!

Den Chef persönlich, Andreas Flatscher, muss man von seinem Können her nicht näher erwähnen – alles von der Pieke auf gelernt, aber bis heute nichts vergessen! Ein Gastronom durch und durch und immer um jeden Gast bemüht. Mein Rat wäre nur, „Nie von Einmaltestern oder Scherzkeksen hier auf ReTe.at, die besonders frustriert sind, unterkriegen lassen! Vieles, auch in manchen ach so berühmten Zeitungen, waren sowieso einfach auch nur Eintagsfliegen.“

Auch die Toiletten wurden generalsaniert und sind nun dem völlig stimmigen Restaurant (bis zur letzten Serviette) völlig gerecht. Ich freue mich, dass auch hier etwas dazu beigetragen wurde. Ich bin nicht größenwahnsinnig, aber freue mich nach Gesprächen mit dem Restaurantleiter und dem Chef, dass ein Gastronom so etwas von positiv und Kritik annehmend, auch auf Amateurtester = der Gast, wie du und ich, eingeht und die Meinung ernst nimmt. Meine Hochachtung, absolut!

Die Karte wurde nun, wie bereits erwähnt, überarbeitet, aber es ist eher traurig zu erfahren, dass Flatschers legendäre Fleischhörnchen nur deswegen weichen mussten, weil sich ein lustiger Gratis-Esser-Kritiker einer Zeitung darüber hergemacht hat. Schämen Sie sich, Sie wissen es schon…

Ich würde wieder so bewerten, denn besser als „5“ bei den Speisen und beim Service gibt es eben nicht. Dem Ambiente würde ich vielleicht heute, bedingt durch die gelungene Renovierung der Sanitäranlagen, eine „4“ geben, und ich tu‘ es jetzt auch. Aber es ist halt mir persönlich noch immer zu eng und ab einer gewissen Uhrzeit zu laut – ich bin halt nicht mehr der Jüngste und liebe Romantik, besonders mit meiner besten Ehefrau von allen!

Lieber Andreas Flatscher, bitte unbedingt weiter so und nicht anders. Das gesamte Team ist super, man fühlt sich so etwas von gut aufgenommen bei euch und die Speisenqualität ist einfach TOP. Man ist hier per „Du“, also „Andi, mach‘ weiter so und nicht anders. Schön, dass es auch noch echte durch und durch Gastronomen gibt!“ Es ist zwar fast wieder wie ein echter Review geworden, aber diese Infos enthalte ich dem geschätztem Publikum hier im Forum niemals. Hier werden Sie NIE billig aber immer preiswert essen, denn die Qualität ist jeden Cent wert – vom Essen bis zum Service, der immer unauffällig aber eben doch permanent präsent ist, ich kann es nicht anders ausdrücken, einfach super und besser geht’s nicht!

Und für alle Kleingeister sei angemerkt, wurde mir ja schon unterstellt: ICH bin nicht der ANDREAS Flatscher, sondern immer nur der

Gerry,

der aber heute dem Andi, also quasi „sich selbst“, gegenüber sitzen durfte, weil sich Andreas Flatscher einfach um sein Lokal UND um seine Gäste persönlich kümmert.

P.S. Hätte ich alle Lokale, die mir schon immer von unregistrierten Kleingeistern unterstellt wurden, wirklich, wäre dieses Update maximal von mir diktiert worden. Und das von meiner eigenen Südsee-Insel aus!

P.P.S man soll nicht glauben, welchen Einfluss Bewertungen auf Restauranttester.at haben und wie wohl diese von ehrgeizigen und verantwortungsvollen Gastronomen wahrgenommen werden – bemerkenswert und ich finde es toll. Aber jeder sollte sich spätestens ab jetzt der auch großen Verantwortung der verfassten Berichte hier bewusst werden. Die stehen in den Suchmaschinen immer an den obersten Stellen! Auch hier an ReTe.at – ein DANKE für diese Plattform für Amateurkritiker!

Update ENDE vom 30.03.2012


Anlässlich meines Hochzeitstages mit der besten Ehefrau von allen sind wir nun endlich auch einmal hier eingekehrt. Bereits bei der telefonischen Reservierung gab ich bekannt, dass bitte ein netter Tisch für uns ausgesucht werden sollte, da wir eben an diesem Tag unseren 19. Hochzeitstag feiern wollten.

Pünktlich um 17:00h betraten wir das Lokal und wurden sofort freundlichst empfangen. Sofort wurden wir an unseren Tisch geleitet, der liebevoll mit drei wunderschönen roten Rosen für meine beste Ehefrau von allen geschmückt war. Unsere Kleidung wurde sofort entgegengenommen und sachgerecht an der Garderobe verstaut. Wir fühlten uns von der ersten Sekunde an willkommen und „gerne gesehen“, wie wenn man uns bereits ewig kannte. Der Tisch war bereits mit den Karten und einem kleinen Blechkübel mit Besteck, Servietten, Salzstreuer und einer Pfeffermühle eingedeckt. Soeben Platz genommen, begrüßte uns auch der Chef – „Der Flatscher“ – persönlich und gratulierte uns zu unserem Hochzeitstag – eine super freundliche Geste, eines wohl durch und durch-Gastronomen. Hier geht es leger zu, und man ist sofort „per Du“, was einem noch mehr wie zu Hause fühlen lässt. Auch unsere Bedienung, eine sehr aufmerksame, freundliche und stets strahlende Dame war besonders hervorzuheben. Immer präsent, nie aufdringlich aber auch immer da, wenn man etwas benötigte. Dafür schon einmal ein „SUPER“.

Als Aperitif hatten wir beide einen Campari Orange (je 4,50 EUR): gut gekühlt gutes Mischverhältnis Orangensaft zu Campari – tadellos. Danach wählten wir beide das Augustiner „Edelstoff“ (3,90 EUR das Krügerl), das wirklich süchtig machen kann. Sehr süffiges vollmundiges Bier, bei dem man eher keinen Vorrat zu Hause haben sollte – der hält nicht und ist garantiert zu schnell weg!

Unsere Vorspeisen bestanden aus einmal den kleinen Blattsalat mit Balsamicodressing (3,00 EUR): alles frischeste Qualität, sehr gut abgeschmecktes Dressing, geviertelte Cherry-Paradeiser rundeten den Salat ab. Zweitens das Beef Tartar (kleine Portion, mit „Hausbrot und zweierlei Butter“ zu 9,50 EUR): das Beef Tartar war bereits fertig abgeschmeckt/ gemischt, was ich normalerweise nicht gerne habe, jedoch war es für mich perfekt abgestimmt, daher war ich wieder beruhigt. Oben auf noch eine kleine Scheibe Zwiebel, ein paar Kapernbeeren sowie eine Eidotter (optional). Das Hausbrot war ein frisches Ciabattabrot – sehr g’schmackig - und die zweierlei Butter bestand aus einem Kugerl „normaler“ Butter sowie einem Kugerl Kräuterbutter „Café de Vienne“ – siehe Foto. Ein wunderbar gelungener Vorspeisengang!

Unsere Hauptspeise war je ein Rinderfiletsteak (Argentinien, „Gentleman-Cut“ zu je 260g und je 25,50 EUR). Je eine Sauce und eine Beilage sind im Preis noch inkludiert und wir wählten einmal den Baked Potatoe mit Sauerrahm-Dip und einmal die berühmten Pommes sowie noch beide die Kräuterbutter „Café de Vienne“. Extra dazu bestellten wir uns noch die BBQ-Sauce (0,50 EUR), die Chili-Sauce (0,50 EUR) und eine Portion Worcestershire-Sauce (steht nicht auf der Karte, gab es aber nach Rückfrage auch, ebenfalls 0,50 EUR).
Die Steaks waren nicht nur von TOP-Qualität, sie waren auch perfekt nach unseren Wünschen gebraten – es gibt hier nur Positives zu berichten – einfach tolles Fleisch zu gutem Preis (siehe Foto). Alle Saucen und der Baked Potatoe waren ebenfalls wunderbar und ich möchte nur im Speziellen auf folgendes eingehen: die BBQ-Sauce hat ein wirklich kräftiges Raucharoma, wer das nicht unbedingt mag, sollte sie nicht bestellen, ich fand sie perfekt. Die Chili-Sauce ist wenig überraschend und mehr eine gute „Tabasco-Sauce“, der leider keine persönliche Note verpasst wurde, das ist schade, denn man hätte es hier drauf. Die Pommes sind hier aus den „Mehligen“ gemacht (nach dem belgischen Original!) und waren von bester Qualität und Machart. Es gab einmal eine sehr kritische Stimme (Karin Schnegdar aus der „Krone“) diesbezüglich, aber diese Erdäpfelsorte hat auch den Vorteil, dass die Pommes außen hier wirklich „kross“ und innen schön „soft“ und „mollig“ sind. Außerdem kühlen diese Pommes bei weitem nicht so schnell aus und sind, wie gesagt, das eigentliche ORIGINAL. Auch Kartoffelkroketten oder Herzoginkartoffeln (Pommes Duchesse) werden immer mit „Mehligen“ gemacht und das ist gut so. Daher unbedingt beibehalten und die Kritik doch eher als unwissend einstufen – nicht umsonst schreibt Fr. Schnegdar seit Jahren den „Adabei“ ;-)

Das Einzige was uns fehlte, war etwas mit Knoblauch, sei es ein Knoblauch-Dip, eine Aioli oder eine Knoblauchbutter. Das würde das Angebot sicher noch abrunden und perfektionieren.

Die Einrichtung des Lokals ist sehr ansprechend, aber man sitzt hier schon eher an den Nachbar „gekuschelt“. Daher kann es hier schon bei gutem Besuch, der täglich am Abend stattfindet, eng und etwas laut werden. Wir hatten es perfekt, denn es war gegen 17:00h und noch relativ leer. Reserviert muss in jedem Fall werden, das beweisen die Namensschilder auf 95% aller Tische.

Meine beste Ehefrau von allen monierte noch, dass die Sauberkeit der Sanitäranlagen leider nicht mit dem tadellosen Erscheinungsbild des Lokals mithalten kann – hier wäre eine gründlichere Reinigung erforderlich. Die Raucher-/Nichtrauchertrennung ist optimal gelöst.

Fazit: unbedingt hingehen (wir werden es definitiv wieder tun) und einen richtig schönen Abend in freundlicher Atmosphäre verbringen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet und die Qualität und Zubereitung der Speisen sind es ebenfalls. Wir hatten einen schönen Hochzeitstag hier wunderschön ausklingen lassen – Danke an das Flatschers-Team samt Chef!

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Kommentare (1)

IstWahr am 21. November 2011 um 20:28

Stimmt- ein TOP-Lokal, wo sich noch alle wirklich bemühen (samt Chef)!! Hingehen, aber wie schon von uc0gr gesagt, eher früher.

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Kein Tester
Flatschers
Kaiserstraße 113
1070 Wien
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